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Auf den Spuren des Grabtuches von Turin

Eine Rezension von Maria Kienzle

„Auf den Spuren des Grabtuches von Turin - Eine Entdeckungsreise zu einem der größten Rätsel der Christenheit“ von Michael Hesemann ist 2010 im Petra Kehl Verlag erschienen.

Das Buch handelt vom Turiner Grabtuch und seiner Verifizierung als des Tuches, in welches Jesus nach seiner Kreuzigung gewickelt wurde. Es widerlegt die weit verbreitete Annahme, dass es eine Fälschung des Mittelalters sei.

Hesemann schildert zunächst die Geschichte des Grabtuches, welches 1355 zum ersten Mal in Europa auftauchte, und die Entdeckung seiner Besonderheit: Negativbilder des Grabtuches zeigen einen kompletten menschlichen Körperabdruck.

Anschließend erläutert Hesemann die Methoden der Wissenschaftler. Beispielsweise wird mit der Präzision der Anatomie, der Herkunft der Pollen auf dem Tuch, der Webart des Tuches usw. argumentiert. Außerdem zeigt er, dass die Geschichte des Tuches vor 1355 bis nach Edessa in Vorderasien hinabreicht und die These, das Tuch sei eine Fälschung des Mittelalters, unmöglich macht.

Zum Schluss widmet er sich der Frage nach dem Ursprung des Negativabdrucks auf dem Grabtuch. Neueste Forschungen deuten auf eine Strahlung hin, die bei der Auferstehung Jesu frei geworden sei, womit die Historizität der Auferstehung untermauert wird.

Mit seinem Buch spricht der Historiker und Journalist Hesemann junge Leser von 8 bis 16 Jahren an und auch ältere Leser, die einen ersten Eindruck in die Thematik bekommen möchten. Auf nur 50 Seiten umreißt er knapp und klar verständlich die Thematik des Grabtuches. Er fasst ebenso präzise und überzeugend wie auch leicht nachvollziehbar die Erkenntnisse der Wissenschaften zur Verifizierung des Grabtuches zusammen. Hierzu tragen auch die zahlreichen farbigen Bilder bei, die insbesondere jüngeren Lesern helfen, den theoretischen Ansätzen der Wissenschaften zu folgen.

Zudem erklärt Hesemann unbekanntere Begriffe, wie zum Beispiel Kreuzzug, Templer-Orden, die Geschichte der Fotografie usw. in rot unterlegten Kästen. Diese befinden sich neben dem eigentlichen Text und erleichtern das Verständnis, ohne die Seite unübersichtlich erscheinen zu lassen.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass das Buch ideal für wissbegierige Kinder und Jugendliche ist. Es ist sowohl als Geschenk als auch für die Erweiterung der Allgemeinbildung geeignet.


Die Rettung des Grabtuchs

Am 12. April 1997 wurde auf dramatische Weise das Turiner Grabtuch vor dem Verbrennen gerettet. Während das Feuer, das auf Brandstiftung zurückging, in der Kathedrale von Turin wütete und die Guarini-Kapelle, in der sich das Grabtuch befand, zerstörte, schlug der Feuerwehrmann Mario Trematore, von seinen Kollegen zum Schutz mit Wasser bespritzt, mit einem Hammer wie in Trance mit übermenschlicher Kraftanstrengung auf das Panzerglas ein, bis es zersprang und er das Tuch retten konnte. "Es ist unbeschädigt. Das ist ein Wunder!", meinte der Erzbischof von Turin Giovanni Saldarini, der seitdem an die Echtheit des Tuches glaubte. Kurz zuvor, im Februar 1997, war ein neues Indiz für die Echtheit gefunden worden, das auch die ominöse Radio-Carbon-Datierung aufs Mittelalter widerlegte: Professor Luigi Baima Bollone hatte den Abdruck einer Münze, die in Palästina zur Zeit des Pontius Pilatus geprägt wurde, auf den Augen des abgebildeten Leichnams entdeckt.


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