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* * *

1. Juli
Autonomie. Eine philosophische Klärung

Mein Buch über Autonomie, das vor wenigen Wochen erschienen ist, kann man nun auch über den Online-Shop der Petrusbruderschaft bestellen.

Das Buch dient der Klärung des Autonomiebegriffs, der heute auch in der Theologie eine enorme Rolle spielt. Viele Reformforderungen, die z.B. auf dem synodalen Weg erhoben werden, sind die Spitze eines Eisbergs, die Folgen eines theologischen Erdbebens, das sogar unser Gottesbild betrifft. Denn mithilfe des Autonomiebegriffs wird versucht, die Autoritätsansprüche des kirchlichen Lehramtsmitunter sogar Gottes selbst prinzipiell in Frage zu stellen. In diesem Buch gehe ich auf viele Aspekte dieser Problematik ein, z.B. auf das Verhältnis von Autonomie und Theonomie, Autonomie und Wahrheit, Autonomie und Liebe. Es ist gedacht für alle, die mit dieser Problematik konfrontiert sind, z.B. für Theologiestudenten, und will helfen, inmitten der theologischen Verwirrung Licht und Orientierung zu bringen.

Die nächste Beitrag auf kath-info ist für den 27. Juli geplant.


1. Juli
Vom Elend der Moraltheologie

Alfons Auer spricht vom Elend der Moraltheologie. Ich möchte ihm recht geben, aber nicht in dem von ihm gemeinten Sinn. Er schreibt: “Vor dem Horizont der humanwissenschaftlichen und der sie integrierenden anthropologischen Betrachtungsweise wird das ganze Elend der Ethik und der Moraltheologie offenkundig. Wie sollen sie mit dem überwältigenden Fortschritt der humanwissenschaftlichen Einzelwissenschaften Schritt halten?” (46). Wie man mit ihr Schritt halten kann, hat das Lehramt der Kirche gezeigt. Als Auer 1971 sein Buch schrieb, konnte er nicht ahnen, mit welcher Bravour und Kompetenz das Lehramt unter Johannes Paul II. auf die ethischen Herausforderungen aufgrund der rasanten Entwicklung in Sachen Embyronenforschung, In-vitro-Fertilisation, Reproduktion, Gentechnik, Sterbehilfe, Lebensrecht usw. antworten würde. Wegweisende Enzykliken wie Evangelium vitae, Donum vitae, Veritatis splendor zeigen, mit welch ausgewogener Kompetenz und argumentativer Konsequenz das Lehramt die Herausforderungen gemeistert hat. Damit hat die Kirche genau jene moralische Orientierung gegeben, die von ihr erwartet wird. Sie wird von ihr von Seiten der Gläubigen erwartet, oftmals aber auch von Seiten der Welt. Das Elend einer Moraltheologie, wie Auer sie forciert hat, besteht darin, der Kirche dabei in den Rücken zu fallen und selber vor den aktuellen Herausforderungen zu kapitulieren, indem sie im Namen der Autonomie das Licht der Offenbarung unter den Scheffel stellt. Es gereicht dem kirchlichen Lehramt zur Ehre, dem Druck zur Anpassung aus den eigenen Reihen widerstanden zu haben. Dieser Druck bestand keineswegs in der Kraft der Argumente, wie ein nüchterner Rückblick aus einem Abstand von über 50 Jahren deutlich macht. Dass in der deutschen Moraltheologie Auers Werk mancherorts in höherem Ansehen steht als die kirchliche Lehre, wirft ein ernüchterndes Licht auf ihren intellektuellen Anspruch.

Aus: Engelbert Recktenwald, Autonomie in der Moraltheologie: Wie alles begann... Eine Relecture von Alfons Auers bahnbrechendem Buch "Autonome Moral und christlicher Glaube", erschienen in Ambo 2023. Jahrbuch der Hochschule Heiligenkreuz, S. 298-324. Es handelt sich um den resümierenden Schlussabschnitt meiner Ausführungen.


30. Juni
Synodale Früchte

Zum siebten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Der Synodale Weg auf dem Prüfstand des Römerbriefes

Früchte der Heiligkeit


30. Juni
Biblischer Personalismus

In der Juli-Ausgabe von Kirche heute ist meine Rezension des lesenswertes Buches Leibhaftige Welt. Biblischer Personalismus von Franz Prosinger erschienen.


30. Juni
A compassionate and accompanying heart?

So I ask myself, how is that in a Church of multiple approved liturgical rites and many cultural adaptations of liturgical practice, a Church that is willing to reach out without reserve to Communist China (which brutally persecutes religious minorities), and to the LGBTQ community, which recently showed its utter disdain for all things Catholic by turning a funeral liturgy at St. Patrick’s Cathedral in New York City into a circus, the Vatican cannot find it in its compassionate and accompanying heart to allow Catholics who love the traditional Latin Mass, which existed for centuries, to worship in the way they wish, with the Church’s blessing.

Aus: Msgr. Charles Fink, No Mercy for Latin Mass Lovers?, auf The Catholic Thing vom 26. Juni 2024.


30. Juni
Petrus Lechner

Vor 150 Jahren, am 26. Juli 1874, starb in Scheyern im Alter von 69 Jahren Petrus Lechner OSB. Er wurde in Pfaffenhofen a. Ilm geboren, trat 1838 in den Benediktinerorden ein, war von 1842 bis 1847 und dann wieder von 1851 bis 1874 Prior von Scheyern. Dazwischen war er Novizenmeister im neugegründeten Kloster St. Vincent in Nordamerika und Seminarregens in Birmingham. „Ausgezeichnet durch tiefe Frömmigkeit. Verfasste über 40 Schriften meist erbaulichen Inhalts“ (LThK, 1. Auflage).


30. Juni
Alois Lütolf

Vor 200 Jahren, am 23. Juli 1824, wurde im Kanton Luzern der Geschichtsforscher Alois Lütolf geboren. Er war seit 1868 Professor der Kirchengeschichte, Archäologie und Patrologie am Priesterseminar in Luzern. In Luzern starb er am 8. April 1879. Er „verband mit umfassender Quellenkunde klare Darstellung und besonnene Kritik“ (LThK, 1. Auflage).


29. Juni
Zweck an sich, Wert und Würde

Heute ist auf CNA die 44. Folge meiner Serie Um eine Philosophie des Guten erschienen.


29. Juni
Download-Freigabe 15

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt der nächste Track. Es handelt sich nicht um eine Predigt, sondern um einen kurzen Essay:

15. Moral ohne Gott?


29. Juni
Nicht die Wahrheit

Herbst 2018. Die MHG-Studie zum Missbrauch wird vorgestellt. Ihr Auftrag bestand darin, „missbrauchs-begünstigende systemische Faktoren innerhalb der Katholischen Kirche zu beleuchten.“ (74) Ich lese sofort, atemlos, denn ich bin selbst ein Betroffener. Und bin entsetzt, was mir da interpretatorisch vor die Nase gesetzt wird. Ich kenne Missbrauch von Innen – und das hier ist nicht die Wahrheit. Und ich bin noch einmal vom Donner gerührt, in welches bischöfliche Narrativ die „Ergebnisse“ dieser Studie bald darauf in Lingen gepresst werden. Statt hinzuschauen auf die konkreten Erfahrungen von Opfern werden die Täter auf elegante Weise exkulpiert, indem man Missbrauch sozialisiert und zum logischen Effekt einer strukturell gewaltförmigen Katholischen Kirche stilisiert. Damit waren es alle und keiner.

Bernhard Meuser in seiner Rezension von Bätzings Buch Rom ist kein Gegner, veröffentlicht in der Tagespost und auf der Website des Neuen Anfangs


29. Juni
Etienne Pernet

Vor 200 Jahren, am 23. Juli 1824, wurde in Vellexon Etienne Pernet geboren. Er gründete 1864 in Paris mit Marie-Antoinette Fage die Kongregation der Kleinen Schwestern von der Himmelfahrt Mariens (Assumptionistinnen) und starb am 3. April 1899 in Paris. Sein Seligsprechungsprozess ist eingeleitet und schon so weit fortgeschritten, dass er von 1983 als Ehrwürdiger Diener Gottes anerkannt wurde.


29. Juni
John Dawson Gilmary Shea

Vor 200 Jahren, am 22. Juli 1824, wurde in New York John Dawson Gilmary Shea geboren. Er war „Nordamerikas größter katholischer Kirchenhistoriker (…), Herausgeber geschichtlicher und linguistischer Quellenschriften, geschätzter Kenner der Indianermissionsgeschichte“ (LThK, 1. Auflage). Am 22. Februar 1892 starb er in Elizabeth NJ. Jährlich wird ein John Gilmary Shea Prize vergeben.


29. Juni
Traditionis custodes

Vor drei Jahren, am 16. Juli 2021, erließ Papst Franziskus das Motu proprio "Traditionis custodes". Dieses Motu proprio hat mich, wie man sich denken kann, ziemlich aufgewühlt. Und es war auch klar, dass die Gläubigen von mir eine Stellungnahme und eine Einschätzung dazu erwarteten. Deshalb ging ich am darauffolgenden Sonntag, den 18. Juli, wie auch am Sonntag danach auf das Motu proprio ein. Die erste Predigt finden Sie hier auf Youtube, die zweite auf Soundcloud.


29. Juni
Eucharistischer Weltkongress

Vor 100 Jahren, am 22. Juli 1924, begann in Amsterdam der 27. Eucharistische Weltkongress. Er ging bis zum 27. Juli und statt unter dem Motto „Eucharistie und Sühne.“ Der erste Eucharistische Weltkongress fand 1881 statt.


28. Juni
Duns Scotus und das Personsein

Zum sechsten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:


28. Juni
Kann die Wahrheit interessant sein?

So unterschiedliche Schriftsteller wie Robert Musil oder Hermann Hesse haben ihn hochgeschätzt, der marxistische Philosoph Ernst Bloch hat ihm seine Referenz erwiesen und Hans Magnus Enzensberger hat wichtige Schriften Chestertons in seiner „Anderen Bibliothek“ herausgegeben. Im Jahr 1922 hat Chesterton einen Skandal verursacht: Er ist zur katholischen Kirche übergetreten, die in England ein sehr schlechtes Image hatte. In der Folge entwickelte er eine reiche Vortrags- und Reisetätigkeit und schrieb Biografien, unter anderem über Franz von Assisi und Thomas von Aquin. Chesterton wurde zu einem scharfzüngigen Verteidiger der katholischen Orthodoxie und ihrer Dogmen, die ihm mit ihrem Wahrheitsanspruch interessanter schien als modische Ketzereien.

Aus: Cornelius Hell, Chesterton und der katholische Skandal, im ORF im Mai 2024

Über Chesterton


28. Juni
Mein Podcast

Vor sieben Jahren, am 19. Juli 2017, ging mein Podcast online. Bisher erschienen 88 Episoden.


28. Juni
Karl Heinrich

Vor 100 Jahren, am 20. Juli 1924, wurde in Frauenburg Karl Heinrich (1896-1945) zum Priester geweiht. Er stammte aus dem Ermland. Seine Berufung zum Priestertum wurde durch die Begegnung mit Carl Sonnenschein geweckt. Im kommunistischen Lager von Smolensk erlitt er im Frühjahr 1945 den Märtyrertod.


28. Juni
Bonifatius Köstler

Vor 100 Jahren, am 19.  Juli 1924, wurde der Missionsbenediktiner aus St. Ottilien Bonifatius Köstler OSB (1897-1947) zum Priester geweiht. Am 25. März 1947 erlitt er in der Mandschurei den Märtyrertod.


28. Juni
Max Baumann

Vor 25 Jahren, am 17. Juli 1999, starb in Berlin im Alter von 81 Jahren der Komponist Max Baumann. Von 1946 bis 1978 lehrte er in Berlin. 1953 konvertierte er nach der Begegnung mit dem Berliner Domkapellmeister Karl Forster zur katholischen Kirche und schrieb u.a. Auftragswerke für den Chor der St. Hedwigskathedrale.


27. Juni
Die beste Apologetik

Chestertons 1925 veröffentlichtes Buch „The Everlasting Man“, in dem er seine spirituelle Reise beschreibt, trug zur Hinwendung von C.S. Lewis zum Christentum bei. Er widerspricht darin dem von H.G. Wells propagierten Weltbild, dass der Mensch ein reines Zufallsprodukt der Evolution sei; der Mensch sei mehr als ein Tier, und Jesus sei mehr als nur ein außergewöhnlicher Religionsführer gewesen. In einem Brief aus dem Jahr 1950 nannte Lewis das Buch „die beste populäre Apologetik, die ich kenne“.

Aus: Jörn Schumacher, Pater Brown-Erfinder: Zum 150. Geburtstag von G. K. Chesterton, in PRO Mai 2024

Über Chesterton


27. Juni
Hl. Bonaventura

Vor 750 Jahren, am 15. Juli 1274, starb der hl. Bonaventura.


27. Juni
Donald J. Keefe

Vor 100 Jahren, am 14. Juli 1924, wurde der Theologe Donald J. Keefe SJ geboren. 1953 trat er in die Gesellschaft Jesu ein und wurde 1962 zum Priester geweiht. In der nachkonziliaren Krise gehörte er zu jenen, die die modernistische Selbstauflösung katholischer Theologie nicht mitmachten. Er starb am 27. Februar 2018 in New York.


27. Juni
Heinrich II

Vor 1000 Jahren, am 13. Juli 1024, starb in Grone (heute Göttingen) Kaiser Heinrich II. Er gründete das Bistum Bamberg und war verheiratet mit Kunigunde. Diese wurde 1200, Heinrich 1146 heiliggesprochen.


27. Juni
Ignaz Albert Riegg

Vor 200 Jahren, am 11. Juli 1824, empfing Ignaz Albert Riegg die Bischofsweihe. Riegg wurde am 6. Juli 1767 in Landsberg am Lech geboren und im Frühjar 1824 zum Bischof von Augsburg ernannt. Das Bischofsamt hatte er bis zum seinem Tod am 15. August 1836 inne. Am 31. Mai 1833 weihte er Johannes Evangelist Wagner, den „Vater der Taubstummen“, zum Priester.


27. Juni
Francesco Spoto

Vor 100 Jahren, am 8. Juli 1924, wurde in Sizilien Francesco Spoto geboren. Er trat der Kongregation der Missionsdiener der Armen bei, wurde 1951 zum Priester geweiht und 1959 zum Generaloberen gewählt. Auf einer Visitationsreise in Zaire (heute Demokratische Republik Kongo) erlitt er im Dezember 1964 nach schweren Misshandlungen den Märtyrertod. Am 21. April 2007 wurde er seliggesprochen.


26. Juni
The offense of Harrison Butker

Three-time Super Bowl Champion Harrison Butker is the latest target of the Woke Mob. His offense? Butker, a Catholic, spoke about Catholicism at a Catholic school’s graduation ceremonies. Clearly he now must be canceled. Of course it’s more complicated than that. Butker specifically spoke of those aspects of Catholicism that we’re not supposed to talk about—such as a woman’s primary vocation to motherhood, the horror of abortion, and the evils of our degenerate culture. As long as Catholics speak only on “safe” Catholic beliefs, like kindness toward our neighbor and care for the poor, we’ll be left alone, but if any Catholic dare—and Butker dared—to publicly speak about Catholic beliefs that contradict our current zeitgeist, well, then we can’t have that, can we?

Aus: Eric Sammons, Harrison Butker for President, Crisis-Magazine im Mai 2024


26. Juni
Schamil, der Löwe vom Kaukasus

Zum kommenden Fest des Kostbaren Blutes am 1. Juli kann ich diese Predigt anbieten.


26. Juni
Klaus Düsing

Vor einem Jahr, am 8. Juli 2023, starb in Hilchenbach im Alter von 82 Jahren der Philosoph Klaus Düsing. Er lehrte in Bochum, Siegen und Köln. Er war verheiratet mit der Philosophin Edith Düsing. Beide waren bzw. sind hervorragende Kenner des Deutschen Idealismus.


26. Juni
Karl Bihlmeyer

Vor 150 Jahren, am 7. Juli 1874, wurde in Aulendorf der Kirchenhistoriker Karl Bihlmeyer geboren. Von 1907 bis 1940 lehrte er in Tübingen. Dort starb er am 27. März 1942. „Seinen Textausgaben und den sechs von ihm bearbeiteten Neuauflagen der Kirchengeschichte von F. X. Funk wird unbedingte Zuverlässigkeit, lebendige und kritisch allseitige Erfassung der geschichtlichen Tatsachen nachgerühmt“ (LThK, 2. Auflage).


26. Juni
Friedrich Lorenz

Vor 100 Jahren, am 6. Juli 1924, empfing Friedrich Lorenz OMI (1897-1944) die Priesterweihe. Er stammte aus Klein-Freden bei Hildesheim. Am 13. November 1944 erlitt er das Martyrium, nachdem er, damals Kaplan in Stettin, im Februar 1943 von der Gestapo verhaftet und im September 1944 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt worden war.


26. Juni
Heinz Jumpertz

Vor 100 Jahren, am 6. Juli 1924, wurde Heinz Jumpertz geboren. Er wurde 1957 zum Priester geweiht und kam 1966 nach Floisdorf (Mechernich, Diözese Aachen), wo er 1967 Pfarrer wurde und es bis zu seinem Lebensende blieb. Er war ein außerordentlich beliebter, eifriger, tieffrommer und Freude ausstrahlender Seelsorger und Marienverehrer, Lourdeswallfahrer, Förderer der Legion Mariens. Seine Pfarrei strahlte weit ins Umland aus und wurde in einer Zeit der Glaubensverdunstung für viele zu einer Oase in der Wüste. Bis zuletzt feierte er die Liturgie nach dem Missale der außerordentlichen Form des römischen Ritus. Am 2. Juni 2002 starb er. Ich hatte die Ehre, für ihn, den ich 1975 zum ersten Mal kennenlernte, in seiner Pfarrkirche das Sterbeamt zu halten.


25. Juni
Der wunderbare Kern

Der wunderbare Kern der Pro-Life-Botschaft lautet ja: Jeder Mensch verfügt über eine unveräußerliche Würde und bedingungslosen Wert. Dass damit alle im Konflikt Beteiligten gemeint sind, steht für Lebensschützer außer Frage. Dennoch entsteht manchmal der Eindruck, dass es uns in erster Linie um das Kind geht. Doch auch die Würde der Frau kann nur dann vollständig gewahrt werden, wenn sie in ihrem gesamten Sein, inklusive ihres Potenzials, ein Kind zu empfangen, bedingungslos angenommen und gefördert wird. Wie kann davon gesprochen werden, dass Abtreibung eine feministische Errungenschaft ist, wenn das zugrunde liegende Ideal der Mensch ist, der konsequenzlosen Sex haben kann (auch genannt: der Mann)?

Aus der empfehlenswerten Neuerscheinung Sabina M. M. Scherer, Mehr als ein Zellhaufen. Wie wir konstruktiv über Abtreibung sprechen können


25. Juni
Lachlan Macquarie

Vor 200 Jahren, am 1. Juli 1824, starb in London im Alter von 62 Jahren Lachlan Macquarie. Er war von 1810 bis 1821 Gouverneur von New South Wales und gilt als “Vater Australiens” (so die Inschrift auf dem Eingangsstein seines Mausoleums).  Am 29. Oktober 1821 legte er den Grundstein für die Kathedrale St. Mary in Sydney. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und brannte 1865 ab. Drei Jahre später begann der Wiederaufbau.


25. Juni
Download-Freigabe 14

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt der nächste Track. Es handelt sich nicht um eine Predigt, sondern um einen kurzen Essay:

14. Was ist Toleranz?


25. Juni
William Lawrence

Vor drei Jahren, am 1. Juli 2021, wurde P. William Lawrence FSSP zum Provinzial der neuerrichteten nordamerikanischen Provinz der Priesterbruderschaft St. Petrus ernannt worden. Lawrence wurde 2006 zum Priester geweiht.


25. Juni
Kotaro Tanaka

Vor 100 Jahren, im Juli 1924, heiratete Kotaro Tanaka (1890-1974) Matsumoto Mineko. Diese fand zum Glauben, ließ sich im Januar 1925 katholisch taufen und führte auch ihren Mann zum Glauben, so dass dieser sich seinerseits am 3. April 1926 taufen ließ. Kotaro Tanaka war von 1950 bis 1960 Präsident des Obersten Gerichtshofs Japans und damit der erste Christ, der dieses Amt innehatte. Von 1961 bis 1970 war er Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Er war ein Vertreter und Erneuerer des Naturrechts.


24. Juni
P. Walthard Zimmer FSSP

An den morgigen 60. Geburtstag von P. Walthard Zimmer FSSP, Mitbegründer der Petrusbruderschaft, erinnert die Diözese Linz auf ihrer Website.


24. Juni
Bernhard Rosa OCist

Vor 400 Jahren, am 24. Juni 1624, wurde in Glogau Bernhard Rosa OCist geboren. 1660 wurde er Abt von Grüssau. „Mit Fürstbischof Sebastian von Rostock und Angelus Silesius die prägnanteste Erscheinung der katholischen Restauration in Schlesien, Reformator der schlesischen Zisterzienser, Bahnbrecher der Barockkunst, Förderer der Josephsverehrung“ (LThK, 1. Auflage). Am 1. November 1696 starb er im Ruf der Heiligkeit.


24. Juni
Die Theatiner

Vor 500 Jahren, am 24. Juni 1524 wurden die Theatiner von Papst Clemens VII. (1523-1534) approbiert. Der Orden der Theatiner oder Ordo Clericorum Regularium wurde vom hl. Cajetan von Thiene, Pietro Caraffa und zwei weiteren Priestern gegründet. 1675 kamen die Theatiner nach München, wovon heute noch die Theatinerkirche Zeugnis gibt. Ein berühmter Theatiner war der hl. Andreas Avellino.


23. Juni
Vorgetäuschte Einmütigkeit

Völlig erstaunlich ist in diesem Reflexionsbericht [der Deutschen Bischofskonferenz an das römische Synodensekretariat] der Satz: „Die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland sind in großer Einmütigkeit davon überzeugt, dass die Kirche einen Prozess der Reformen und der Erneuerung braucht, um ihrer Sendung gerecht zu werden.“ Von nichts war man im Laufe der vergangenen fünf Jahre weiter entfernt als von Einmütigkeit in Fragen notwendiger Reformen. Im Gegenteil kann man von einer tiefgreifenden Zerstrittenheit im deutschen Episkopat reden. Der Riss durch die Kirche betrifft alle Ebenen und wird durch solche Behauptungen sicher nicht heilen. Auf den Versammlungen des Synodalen Weges trat der Streit offen zu Tage. Zudem machte sich eine brutale Dominanz einer bestimmten Richtung der Reform bemerkbar. Wer sich diesem Mainstream nicht unterwarf, wurde verspottet, niedergebrüllt und mit roten Karten bedacht.

Aus: Peter Winnemöller, Es gibt keine Einmütigkeit zum Synodalen Weg, in der Tagespost online vom 27. Mai 2024. Dieselbe wahrheitsverzerrende Darstellung hat auf der Internetpräsenz der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio Theresia Kamp moniert, siehe auf dieser Seite von kath-info den Eintrag unter dem Datum des 2. Juni.

Wo bleibt die intellektuelle Redlichkeit?

Weitere Analysen zum synodalen Weg.


23. Juni
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Auf einer eigenen Seite habe ich meine Anfragen an die intellektuelle Redlichkeit im Zusammenhang des synodalen Wegs untergebracht. Meine Predigt über den verlorenen Sohn auf dem synodalen Weg habe ich auf der Seite mit meinem Aufsatz über die Selbstabschaffung der Kirche eingebettet, meine Predigt über das dreifache Band auf der Seite mit Kamenickys tiefschürfenden Überlegungen über die Tradition der Kirche - und was sie unaufgebbar erscheinen lässt. Dort findet sich nun auch Martin Mosebachs Beobachtung einer Hermeneutik des Bruchs. Doughertys Zitat über dasselbe Thema ist den Ausführungen Spaemanns über den Sinn des Fortschritts beigesellt.


22. Juni
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

48. Folge

Xaver, dem wegen der heftigen Bewegungen des Schiffes übel war, der auch zwei Tage und zwei Nächte ohne Schlaf und Nahrung zugebracht hatte, wurde von Schmerzen ergriffen und bekam einen solchen Schwindelanfall, daß er sich kaum mehr aufrecht halten konnte. Ein portugiesischer Seemann, Fernando Mendez Pinto, bat ihn, er möge sich ein wenig ausruhen, und bot ihm seine Kajüte an; Xaver, der aus Abtötung gewöhnlich auf dem Verdeck schlief, nahm das Angebot des Mendez an, und bat den Kaufmann, die Wohltat vollständig zu machen und ihm einen chinesischen Knecht als Wache vor die Türe zu stellen, damit ihn niemand unterbreche.

Xaver wollte nicht schlafen, sondern ungestört beten. Man erfuhr von dem Knecht, daß er von morgens sieben Uhr bis abends auf den Knieen gelegen und unter Seufzen und Tränen gebetet habe. Nach Untergang der Sonne verließ er seine Einsamkeit, fragte den Steuermann, ob man die Schaluppe noch nicht entdeckt habe, sie könne nicht mehr weit entfernt sein. Der Steuermann erwiderte, man solle doch nicht mehr daran denken, denn es sei unmöglich, daß die Schaluppe einem solchen wütenden Sturm habe widerstehen können; wäre sie aber dennoch durch Zufall oder von Gott durch ein Wunder gerettet worden, so müßte sie mehr als 50 Meilen von ihnen entfernt sein, und es wäre töricht, an ihre Rückkehr zu denken.

Aber es ist dem christlichen Vertrauen eigen, daß es unter allen Umständen, die man etwa fürchten könnte, fest und unerschütterlich bleibt. Xaver fand die Gründe des Steuermanns ganz vernünftig, jedoch zweifelte er nicht an der Rückkehr der Schaluppe. Er sagte beständig, daß sie nicht mehr fern sei, und beschwor den Steuermann, jemand auf den Mastkorb zu schicken, so lange man noch sehen könne. Der Steuermann bestieg den Mastkorb selbst, weniger, um dem Pater gefällig zu sein, als um ihn der Täuschung zu überführen - und er sah nichts.

Ohne den Bericht des Steuermanns zu berücksichtigen, bat Xaver den Kapitän inständig, die Segel einziehen zu lassen, damit die Schaluppe Zeit bekäme, sich dem Schiff zu nähern. Das Ansehen des Heiligen siegte über die Gründe des Steuermanns. Man ließ die Segelstange nieder und verharrte drei Stunden. Endlich konnten die Reisenden das Schwanken des Schiffs nicht länger ertragen und schrien: "Unter Segel!" Der Pater verwies ihnen ihre Ungeduld, bemächtigte sich selbst der Segelstange, um die Matrosen zu hindern, die Segel zu spannen, neigte sein Haupt darüber und vergoß seufzend und schluchzend einen Strom von Tränen. Dann erhob er sich ein wenig, streckte seine Hände zum Himmel und sprach mit Tränen in den Augen: "Jesus, mein Herr und mein Gott, ich beschwöre dich bei den Schmerzen deines heiligen Leidens, erbarme dich dieser armen Menschen, die sich jetzt unter großen Gefahren nähern." Dann nahm er wieder die vorige Stellung ein und blieb da, auf die Segelstange gestützt, einige Zeit, ohne ein Wort zu sagen, als wenn er eingeschlafen wäre.

Plötzlich erhob ein Kind, das am Fuß des Mastes saß, seine Stimme und rief: "Ein Wunder, ein Wunder, seht die Schaluppe!" Alles lief auf das Schreien des Kindes herbei und man sah deutlich in der Entfernung eines Büchsenschusses die Schaluppe. Man hörte nichts als Jubel und Freudengeschrei, als sie sich dem Schiff näherte. Die meisten warfen sich Xaver zu Füßen, bekannten sich als Sünder und unwürdig, einen so heiligen Mann bei sich zu haben, und baten ihn um Verzeihung wegen ihres Unglaubens. Aber Xaver, beschämt, als er sich so geehrt sah, entzog sich ihren Lobsprüchen und schloß sich in eine Kajüte ein.

Die Schaluppe erreichte endlich das Schiff, ohne zu schwanken, obwohl die Wellen noch sehr unruhig waren, und blieb in der Nähe des Schiffes selbst stehen, bis die 15 Mann ins Schiff gestiegen und die Schaluppe an ihm befestigt war. Sogleich nach ihrer Ankunft wollte man einen Bericht über den Verlauf ihrer Fahrt. Wie mußte man aber staunen, als man vernahm, sie seien mitten unter dem schrecklichen Sturm ohne Furcht gewesen, weil Pater Franz, wie sie sagten, der Steuermann war, und seine Gegenwart sie vor der geringsten Unruhe bewahrte. Da die Schiffsleute behaupteten, der Pater habe das Schiff niemals verlassen, aber die Insassen der Schaluppe, die ihn als ihren Steuermann gesehen hatten, ihnen nicht glauben konnten, was sie sagten, überzeugten sich beide Teile nach kurzem Streit, der Heilige sei zu gleicher Zeit an beiden Orten gewesen. Dieses überdeutliche Wunder machte auf die beiden muslimischen Sklaven einen solchen Eindruck, daß sie dem Islam abschwuren und Christen wurden.

Die Ungeduld der 15 Mann, ihren glücklichen Führer und Retter zu sehen, der in demselben Augenblick, als sie das Schiff erreichten, ihren Augen entschwunden war, nötigte Xaver, aus seinem Versteck hervorzukommen. Sie wollten ihn als ihren Befreier grüßen und warfen sich vor ihm nieder; jedoch duldete er dies nicht, sondern erklärte, daß es die Hand des Herrn gewesen, die sie vom Schiffbruch errettet habe. Zu gleicher Zeit dankte er Gott öffentlich für eine so außerordentliche Gnade und befahl dem Steuermann, alles vorzubereiten, um die Reise fortzusetzen, wobei er versicherte, sie würden bald günstigen Wind erhalten. Der Steuermann hätte seiner Erfahrung nach keine Änderung erwartet, allein die wunderbare Rettung der Schaluppe ließ ihn an den Worten des Paters nicht mehr zweifeln. Nach kurzer Zeit erkannte er, daß derjenige, welcher dem Meere und den Winden gebietet, durch den Mund des Heiligen geredet habe.

Kaum hatte man die Segel ausgespannt, so erhob sich ein Wind vom Norden her, die Luft erhellte sich und das Meer war ganz ruhig, so daß sie nach dreizehn Tagen Fahrt in den Hafen von Sancian einliefen, der in der Regel das Ziel der portugiesischen Kaufleute war, die dort ihre Handelsgeschäfte betrieben. Im Hafen lagen nurmehr zwei indische Schiffe; eines von ihnen gehörte dem Jakob Pereyra. Das Schiff des Eduard von Gama mußte ausgebessert werden. Schon am letzten Tag des Jahres 1551 ging Xaver auf dem Schiff seines Freundes Pereyra unter Segel.

wird fortgesetzt


21. Juni
Unser kostbarster Schatz

Zum fünften Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Die vollkommenere Gerechtigkeit

Haltet Christus heilig in euren Herzen

Unsichtbare Güter


21. Juni
Verbeamtete Theologie

Der Mainzer Kirchenrechtler und Theologieprofessor Georg May hat in mehreren Büchern haarsträubende Veröffentlichungen beim Namen genannt. May kommt aufgrund seiner Recherchen zu der Schlussfolgerung: „Die Hauptschuldigen sind jene hochbezahlten Theologieprofessoren, die, als Lebenszeitbeamte auf ihrem Lehrstuhl sitzend, den Zweifel und die Unsicherheit in die Seelen ihrer Hörer werfen, ihren eigenen Unglauben statt den Glauben der Kirche weitergeben. Sie selbst halten sich in der kühlen Luft akademischer Gedankenspiele auf; die Härte des Tageskampfes, das Ringen um Seelen ist ihnen erspart. Die Festlegungen und Weisungen des höchsten Lehramtes der Kirche bedeuten für diese Theologen weder Maßstab noch Grenze. Was zu glauben und nicht zu glauben ist, bestimmen sie.“

Aus: Martin Grünewald, Theologiestudium: Eine Besonderheit im Verhältnis von Kirche und Staat in Deutschland, auf CNA Deutsch vom 26. Mai 2024.

Zum Thema: Berthold Wald, Theologie des "als ob"


21. Juni
Download-Freigabe 13

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

13. Lenkendes Erbarmen


20. Juni
Demo für alle

Zum zehnjährigen Bestehen von Demo für alle (siehe Eintrag unter dem 24. April) ist nun ein Video erschienen, das über die erzielten Erfolge informiert.


20. Juni
Jules Chevalier

Vor 150 Jahren, am 20. Juni 1874, wurde die Genossenschaft der Missionare vom heiligsten Herzen vom Heiligen Stuhl anerkannt. Sie war von Jules Chevalier (1824-1907) gegründet worden.


19. Juni
The sun had come out

That’s when everything really changed for me. Among many other things, he told me that God loved me and wants me to be happy. When he said this, it was as if I was being embraced by a warm light, like the sun had come out for the first time in years. I felt like maybe I could be whole again. It felt like an other-worldly embrace, and that someone was telling me everything is going to be okay now. I started to cry and I really haven”t stopped since.

Bree Solstadt, eine Pornodarstellerin und -produzentin, über ihre Bekehrung, im Interview mit Gina Christian, How an adult film star fell in love with Jesus, quit her career and became Catholic, in Our Sunday Visitor, Mai 2024.


19. Juni
Theologisches

In der soeben erschienen Ausgabe von Theologisches ist die ausführliche Rezension meines Buches Wirklichkeitserschließendes Sollen durch Michael König erschienen. Eine Kostprobe daraus: „Schon der erste Aufsatz über die Bedeutung der ursprünglichen moralischen Intuition, d.h. der Evidenz intrinsischen bösen Handelns, und die Kraft, welche daraus dem Widerständler gegen ein totalitäres Unrechtsregime zuwächst, zeigt eine Methode an, die der Autor in vielen der anderen Texte exerziert: es werden moralische Systeme analysiert, die scheinbar die Ablehnung des Bösen teilen, es aber dennoch legitimieren, indem sie eben diese moralische Intuition fragwürdig machen.“


18. Juni
Clemens Fuhl

Vor 150 Jahren, am 18. Juni 1874, wurde im unterfränkischen Aidhausen Clemens Fuhl OESA geboren. 1920 bis 1929 war er Provinzial, 1931 bis zu seinem Tod Generalprior des Augustinerordens. Er starb am 31. März 1935 auf einer Visitationsreise in Bolivien. „Ein Meister des geistlichen Lebens, war Fuhl als Seelenführer und Exerzitienmeister geschätzt“ (LThK, 2. Auflage). Sein Seligsprechungsprozess ist bereits bis zur Feststellung des heroischen Tugendgrades im Dezember 2013 fortgeschritten.


17. Juni
Keine Freiheit ohne Wahrheit

In der 88. Episode meines Podcasts geht es um das Thema „Keine Freiheit ohne Wahrheit“. In Auseinandersetzung mit merkwürdigen theologischen Thesen, wie sie z.B. Saskia Wendel vertritt, gehe ich der Frage nach, ob wir unsere Freiheit gegen Gott verteiden müssen.


17. Juni
Download-Freigabe 12

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

12. Der weit mehr vermag, als wir erflehen und erdenken können


17. Juni
Wenn der Schwerpunkt der Welt sich verändert…

Ich denke oft an das unvergleichliche Gefühl zurück, als ich meinen ersten Sohn zum ersten Mal im Arm halten durfte. Nach einer alles andere als perfekten und einfachen Geburt trat in diesem Moment all die Anstrengung und alles Äußere in den Hintergrund. Es schien, als würde sich in diesem Moment der Schwerpunkt der Welt verändern. Auf einmal war nicht mehr ich selbst der Mittelpunkt meiner kleinen Welt – sondern mein Kind nahm diesen Platz ein. Einfach so.
Es ist genau diese Erfahrung, die eine Frau nicht zum Verlierer und zum Opfer macht, wie wir es so oft hören. Nein, es macht sie zum Sieger: über sich selbst, über die eigene Engstirnigkeit und das Gefühl, der Nabel der Welt zu sein.
Denn es ist eine paradoxe Wahrheit des menschlichen Lebens, dass wir nicht dann Glück und Erfüllung finden, wenn wir unserem eigenen Glück nachjagen – sondern wenn wir uns selbst vergessen und das Glück des anderen ins Zentrum stellen.

Aus: Maria Nagele, Solange noch ein einziges Mutterherz schlägt, auf Corrigenda am 12. Mai 2024


17. Juni
St. Matthias

Vor drei Jahren, am 17. Juni 2021, wurden zwei Niederlassungen der Priesterbruderschaft St. Petrus kanonisch errichtet: St. Matthias in Hannover und das Distriktsstudienhaus St. Albertus Magnus in Bettbrunn.


16. Juni
Monatsranking Mai 2024

Platz Monatsranking Mai 2024
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 785 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+ 1
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+ 1
3

Das leere Universum

neu
10

Recktenwald: Ist ohne Gott alles erlaubt?

+ 6
20

In memoriam: Cordelia Spaemann

+ 26
30

Glauben Christen und Muslime an denselben Gott?

- 22
40

Recktenwald: Hatte Jesus Brüder?

- 8
50

Hl. Alfons: Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

+ 186
60

Urs Keusch: Eine Jungfrau namens Barmherzigkeit

+ 330
100

Recktenwald: Das Tier im Menschen

+ 22

Zum Ranking der Vormonate


16. Juni
Priesterweihen

Gestern fanden die Priesterweihen des Priesterseminars St. Petrus statt. Es wurden sieben Diakone zu Priestern geweiht: drei Deutsche, ein Franzose, ein Ungar, ein Portugiese und ein Tscheche. In der Juniausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus wurden sie vorgestellt.


15. Juni
Der Gedanke des Spiegels in Jakobus (1,23) bei Leo dem Großen und Bonaventura

Von Franz Prosinger

Der Versuch, den Jakobusbrief als konsequent fortgeführten Gedankengang zu lesen[1], erfordert die Anbindung des Wortes génesis in 1,23 an die Entbindung durch das Wort der Wahrheit als Erstlingsfrucht der Geschöpfe Gottes (1,18). Parallel zum betrachtenden Erkennen des Angesichts im Spiegel steht das Sich-Hineinbeugen in das vollkommene Gesetz der Freiheit in 1,25. Es geht also um eine Geburt bzw. ein Hervorgehen der eigenen Existenz[2]. Wenn nun diesem Hervorgehen ein „Antlitz“ (tò prósôpon tês genéseôs) zugeschrieben wird, so kann es sich nicht um das Antlitz des allererst Hervorgehenden handeln[3]. Im Ursprung der menschlichen Existenz steht nicht sein eigenes Antlitz, das sich selbst betrachten würde, sondern das Antlitz dessen, der ihn ins Leben ruft. Dies entspricht der philosophischen Einsicht, dass sich das Ich als gerufenes Ich innewird. Seine Antwort in biblischer Sprache ist: hinænî, „siehe da, mich!“ (z. B. Gen 22,1). Nur Gott sagt ᵓanî hine: „Ich, hier sieh mich!“ (Gen 6,13.17). Das kontingente Ich steht zuerst im Akkusativ (frz. me voici) und wird sich im Dativ bewusst (frz. moi). Der Philosoph Ferdinand Ulrich spricht von einer Selbstwerdung durch Selbstempfängnis[4]. Im Kontext von Jak 1 kann das Antlitz, dem sich das Hervorgehen verdankt, nur das des Vaters der Lichter sein, der durch seinen Logos der Wahrheit den Menschen in eine eigene Existenz entbindet (1,17-18). Diese Zuwendung wird in Jak 1,18 durch das boulêtheís verdeutlicht: durch einen besonderen Entschluss entband er [der Vater der Lichter] uns durch den Logos der Wahrheit. Wohl im Blick auf diese Stelle schreibt Jan van Ruusbroec: „Der himmlische Vater will, dass wir sehend sind, denn er ist ein Vater des Lichtes“[5].

Offensichtlich hat man Jakobus einen solchen Gedanken nicht zugetraut. Die Übersetzungen weichen einer wörtlichen Wiedergabe aus: „der das Gesicht, das die Natur ihm gab, im Spiegel betrachtet“ (Herder-Bibel); „der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet“ (Einheitsübersetzung); „der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet“ (Elberfelder); Luther spricht gar von einem „leiblichen Angesicht“[6]. Der „Vorteil“ ist ein leicht eingängiger Vergleich: Da sieht jemand sein Gesicht in einem Spiegel, geht weg und vergisst, wie er aussah (1,24). Ebenso kann jemand auch ein von außen her empfangenes Wort zwar gehört, aber dann nicht umgesetzt haben (1,22). In diesem Horizont bewegen sich die Kommentare weitgehend. Nach F. Mußner, der allerdings im gesamten Text „keine gedankliche Einheit“ erkennt[7], handelt es sich um den Vergleich mit der „oberflächlichen Flüchtigkeit, mit der jemand sein Antlitz im Spiegel betrachtet“[8]. Schlatter sieht die Unzulänglichkeit der Spiegel-Metaphorik, da ein Spiegel dem Menschen zwar das Gesicht zeigen kann, das er durch seine Geburt bekam, aber nicht was er inwendig ist[9]. Frankemölle, der dem weisheitlichen Tiefgang des Textes wesentlich gerechter wird, macht auf das Verb kata-noeîn aufmerksam, das nicht nur ein äußeres Ansehen bezeichnet, sondern „mit Überlegung beschauen/betrachten/prüfen“[10]. Das Ergebnis dieses beschauenden Betrachtens ist die Erkenntnis der Wesensart (hopoîos ên 1,24). Es geht im Kontext um das „eingepflanzte Wort, das unsere Seelen zu heilen vermag“ (1,21). Das Wort der Wahrheit, das uns ins Dasein entbindet (1,18), ergeht nicht von außen her, sondern ist eingepflanzt als das „vollkomene Gesetz, das der Freiheit“ (1,25), in welches der Mensch, der sich seines Ursprungs vergewissern will, hineinbeugen (parakýpsas) soll und darin verweilen (parameínas), um aus diesem Ursprung konsequent zu leben (1,25). Das Wort vom Spiegel, in welchem das An-Gesicht des Hervorgehens aufleuchtet, kann aus diesem Kontext nicht losgelöst und nur als äußerer Vergleich abgetan werden. "In Deinem Licht sehen wir das Licht“ (Ps 36,10): das erkannte und insofern geschaffene Licht spiegelt das göttliche Licht, das sich im geschaffenen Licht verbürgt. Es geht also nicht um ein äußeres Abbild, sondern ein unmittelbares Aufleuchten. Auch nach Joh 1,4 lichtet sich das göttliche Leben des Logos im Menschen. In 2 Kor 3,18 leuchtet für uns mit unverhülltem Antlitz die Herrlichkeit des Herrn auf, so dass wir „im Spiegel Blickende“ sind (kat-optrizómenoi) und dadurch „in dasselbe Bild umgewandelt werden“. Das heißt, dass das im Spiegel aufleuchtende Bild, in dem Gott selbst sichtbar wird (vgl. Gen 1,26), zum Urbild unseres eigenen Bild-Seins wird.


[1] F. Prosinger, Das eingepflanzte Wort. Struktur und Grundgedanke des Jakobusbriefes (SBS 243, Stuttgart 2019).

[2] F. Prosinger, „Zweifache Geburt und vollkommenes Gesetz der Freiheit“ RTLu (2/2016) 397-409.

[3] Dazu H. Frankemölle, Der Brief des Jakobus, Kapitel 1 (Gütersloh 1994) 340-341.

[4] F. Ulrich, Logo-tokos. Der Mensch und das Wort (Einsiedeln 2003) 113.135.

[5] Jan van Ruusbroec, Die Zierde der geistlichen Hochzeit (Einsiedeln 1987) 153.

[6] Ebenso die verbreiteten Übersetzungen in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch (siehe: bibliaclerusonline)

[7] F. Mußner, Der Jakobusbrief (HThKNT XIII,1; Freiburg 41981) 58.

[8] Mußner, Jakobusbrief (1981) 106.

[9] A. Schlatter, Der Brief des Jakobus (Stuttgart 1932) 149.

[10] H. Frankemölle, Der Brief des Jakobus (Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament, Gütersloh 1994) 340.

wird fortgesetzt.


14. Juni
Dürfen Christen nach Erfolg streben?

Zum vierten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese fünf Predigten anbieten:

Göttliches Erfolgsrezept

Das Wort Gottes – Das Geheimnis des Erfolgs

Menschen fangen!

Der Herr ist mein Heil, wen sollte ich fürchten?

Eine Theologie des Staunens


14. Juni
No longer the intellectual heart

Rome today isn’t what it was in 1994. Two recent Roman conferences highlighted just that.
Dr. Jérôme Lejeune, the father of modern genetics who discovered the chromosomes that cause Down syndrome, was a close friend of John Paul. He was passionately pro-life, heartbroken that eugenicists were using his research to abort babies diagnosed in utero. Lejeune and John Paul had lunch together just hours before the Holy Father was shot in St. Peter’s Square. John Paul asked Lejeune to draft the founding statutes of the PAV, and appointed him its first president in February 1994. Lejeune would die on Easter Sunday that same year.
Under its current president, Archbishop Vincenzo Paglia, the PAV is no longer the intellectual heart of the pro-life movement in Rome. It often confuses what it should clarify. Consequently, those committed to Lejeune’s original vision hold their own conferences now. The recent Roman one on 17th-18th May included an address from papal biographer George Weigel, who charged Paglia’s PAV  with “betray[ing] its founding president.” Weigel said that a recent PAV book offered “an anti-biblical and anti-metaphysical anthropology that would have been completely foreign, indeed abhorrent, to both Jérôme Lejeune and John Paul II.”

Aus: Fr. Raymond J. de Souza, Rome Today Isn’t What It Was, in The Catholic Thing vom 25. Mai 2024.


13. Juni
Download-Freigabe 11

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

11. Seid nicht ängstlich besorgt!


13. Juni
Edmund Bojanowski

Ebenfalls vor 25 Jahren wurde Edmund Bojanowski (1814-1871) seliggesprochen. Er stammte aus Grabonóg. Bewegt vom sozialen Elend der damaligen Zeit, diente er selbstlos den Kranken und Sterbenden und gründete die Kongregation der Dienerinnen Mariens von der unbefleckten Empfängnis, die sich der verwahrlosten Kinder annehmen.


13. Juni
Gregor Frackowiak

Ebenfalls vor 25 Jahren wurde Gregor Frackowiak SVD (1911-1943) seliggesprochen. Er stammte aus Lowecice bei Jarocin und trat 1929 bei den Steyler Missionaren ein. Als im Herbst bei einer Razzia der Gestapo mehrere Druckereiarbeiter wegen der Herstellung von den Nazis nicht genehmen Flugblättern verhaftet wurden, nahm er die Verantwortung auf sich, obwohl er unbeteiligt war, ließ sich anklagen und erreichte so die Freilassung mehrerer Familienväter unter den verhafteten Arbeitern. Am 5. Mai 1943 wurde er enthauptet.


13. Juni
Regina Protmann

Ebenfalls vor 25 Jahren, am 13. Juni 1999, wurde Regina Protmann CSC (1552-1613) seliggesprochen. Sie stammte aus dem Ermland und gründete mit 19 Jahren die Katharinenschwestern, die sich der Krankenpflege und der Mädchenerziehung widmen.


13. Juni
Jozef Jankowski

Vor 25 Jahren, am 13. Juni 1999, wurde Jozef Jankowski SAC (1910-1941) seliggesprochen. Er stammte aus Czyczkowo in der Kaschubei und starb nach schlimmen Folterungen als Märtyrer in Auschwitz. Er wurde mit 107 weiteren polnischen Märtyrern seliggesprochen.


12. Juni
Gerd Tellenbach

Vor 25 Jahren, am 12. Juni 1999, starb in Freiburg im Breisgau im Alter von 95 Jahren der Historiker Gerd Tellenbach. Der bedeutende Mediävist lehrte in Gießen, Münster und Freiburg. Von 1962 bis 1972 war er Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom.


12. Juni
Marcantonio Durando

Ebenfalls vor 200 Jahren, am 12. Juni 1824, wurde in Fossano der selige Marcantonio Durando CM (1801-1880) zum Priester geweiht. Er wurde ein großer Seelsorger in Norditalien. Am 20. Oktober 2002 wurde er seliggesprochen.


12. Juni
Justinus de Jacobis

Vor 200 Jahren, am 12. Juni 1824, wurde in Brindisi der hl. Justinus de Jacobis CM (1800-1860) zum Priester geweiht. Er wurde Missionar in Äthiopien („Apostel von Abessinien“) und empfing 1849 von Guglielmo Massaia die Bischofsweihe. Er wurde 1939 selig- und 1975 heiliggesprochen.


12.  Juni
Johannes von Montecorvino

Vor 100 Jahren, am 12. Juni 1924, regte die erste chinesische Synode in Schanghai den Seligsprechungsprozess von Johannes von Montecorvino (1247-1328), dem ersten Bischof von Peking.


11. Juni
Théodore Dubois

Vor 100 Jahren, am 11. Juni 1924, starb in Paris im Alter von 86 Jahren der Komponist, Organist und Dirigent Théodore Dubois. Er komponierte unter anderem das Adoramus te Christe, das man in diesem Video hören kann, gesungen 2012 anlässlich der Einführung von P. Markus Rindler FSSP in Hannover.


11. Juni
Katholisch wegen der traditionellen Liturgie

Vor fünf Jahren, am 11. Juni 2019, führte Weihbischof Robert E. Barron als Zuständiger der Amerikanischen Bischofskonferenz für Evangelization and Catechesis eine Umfrage durch, um herauszufinden, was junge Katholiken zum Bleiben in der Kirche bewegt. Überraschend war, wie oft in den 1494 eingegangenen Antworten die überlieferte Liturgie als Grund angegeben wurde, z.B.: “Die Entdeckung der TLM (Traditional Latin Mass) und das Kennenlernen all der schönen traditionellen Lehren unserer Kirche hat mich zum Katholiken gemacht.” Weitere Zeugnisse hier.


11. Juni
Jean B. du Hamel

Vor 400 Jahren, am 11. Juni 1624, wurde in Vire, Normandie, der Philosoph und Theologe Jean B. du Hamel geboren. Er war zunächst Mathematikprofessor, dann Philosophiedozent bei den Oratorianern. Von 1666 bis 1697 war er Sekretär der von Colbert gegründeten Pariser Akademie der Wissenschaften. Am 6. August 1706 starb er in Paris. Du Hamel „verband einen heiligmäßigen Lebenswandel mit umfassender Bildung, in seinen zahlreichen, weitverbreiteten und oft aufgelegten Schriften klare Darlegung mit geschliffenem Stil“ (LThK, 1. Auflage).


11. Juni
Kenneth Walker

Vor zehn Jahren, am 11. Juni 2014, wurde in Phoenix P. Kenneth Walker FSSP ermordet.


10. Juni
Eduard Poppe

Vor 100 Jahren, am 10. Juni 1924, starb im belgischen Moerzeke im Alter von 33 Jahren Eduard Poppe. 1916 zum Priester geweiht, wurde er ein hervorragender Seelsorger und Apostel der hl. Eucharistie. Am 3. Oktober 1999 wurde er seliggesprochen.

Eines seiner letzten Worte auf dem Sterbebett lautete: "Ich weiß nicht, ob der liebe Gott mit mir zufrieden ist; ich gebe mich Ihm ganz hin. Oh! Wie süß es ist, im letzten Augenblick an nichts zu denken, weder an die eigenen Sünden noch an die Tugenden, sondern nur an das Erbarmen!"


9. Juni
Das ist, wozu Gott mich ruft

Zu den sieben diesjährigen Weihekandidaten des Priesterseminars St. Petrus, deren Priesterweihe für den kommenden Samstag geplant ist, gehört Diakon Francesco Serwe FSSP. Mit ihm führte K-TV ein halbstündiges Interview, das Sie in diesem Video sehen können.


9. Juni
Download-Freigabe 10

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

10. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter


9. Juni
Philipp Mickenbecker

Vor drei Jahren, am 9. Juni 2021, starb in Darmstadt an Krebs im Alter von 23 Jahren Philipp Mickenbecker. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Johannes gründete er 2016 den You-Tube-Kanal The Real Life Guys. Ihr christliches Glaubenszeugnis erreichte viele junge Menschen.


8. Juni
Autonomie

Mein neues Buch Autonomie. Eine philosophische Klärung ist jetzt auch über Amazon erhältlich.


8. Juni
Das Zitat

Darum, meine Tochter, wer immer in vollkommenem Glauben und Willen die vier Worte spricht: "Jesu, erbarme Dich meiner!" gefällt mir besser, als derjenige, welcher Tausende von Versen ohne Aufmerksamkeit hersagt.

Jesus zur hl. Birgitta von Schweden


8. Juni
Michael Buchberger

Vor 150 Jahren, am 8. Juni 1874, wurde in Jetzendorf Michael Buchberger geboren. Er wurde 1928 Bischof von Regensburg, war Herausgeber der ersten Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche und erhielt 1953 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 10. Juni 1961 in Straubing.
Über ihn berichtet Thorsten Paprotny: „Erzbischof Buchberger brachte seine engagiert plaudernden Mitbrüder damals zum Verstummen, als er kurz und bestimmt sagte, wovon auf dem Konzil die Rede sein sollte: ‚Von Gott!‘ Wenn wir, hier und heute, nicht zu Gott aufbrechen und uns Ihm zuwenden, dann können wir uns auch alles andere gleich sparen: jeden Diskurs, jeden Dialog, jeden synodalen Weg“ (aus: Die Frage nach Gott).


7. Juni
Die Autonomie der Pharisäer

Zum dritten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Das verlorene Schaf und die Moraltheologen

Göttlicher Schutz


7. Juni
Fatale Verwechslung

Die Vernunft ist eine göttliche Gabe. Sie ist so göttlich, dass es schon einmal vorkommen kann, dass man sich selbst mit dem lieben Gott verwechselt. Darüber schreibe ich in der vierten Folge meiner Kolumne in der Tagespost.


7. Juni
Pray for Peace

Am 5. Juni hat der 33tägige Rosenkranz-Gebetssturm für den Frieden PrayForPeace begonnen. Er endet am 7. Juli mit einer Wallfahrt in Altötting.


7. Juni
Guiseppe Biancani

Vor 400 Jahren, am 7. Juni 1624, starb in Parma im Alter von 58 Jahren der Mathematiker und Astronom Guiseppe Biancani SJ. Er war mit Galileo befreundet. Der Mondkrater Blancanus, der einen Durchmesser von 106 km hat, ist nach ihm benannt. Seiner Schule gehörte der Mathematiker Paolo Casati SJ an, der bereits auf kath-info vorgestellt wurde.


7. Juni
Stefan Vinzenz Frelichowski

Vor 25 Jahren, am 7. Juni 1999, wurde in Torum Stefan Vinzenz Frelichowski (1913-1945) von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Frelichowski wurde 1937 zum Priester, 1939 von den Nazis verhaftet und kam am 10. Januar 1940 ins Konzentrationslager von Stutthof bei Danzig, drei Monate später ins KZ Oranienburg-Sachsenhausen und am 13. Dezember 1940 nach Dachau. Dort starb er am 21. Februar 1945, nachdem er sich in der Krankenseelsorge mit Typhus angesteckt hatte.


6. Juni
Katholische Wahrheit und katholisches Dogma

Von Matthias Joseph Scheeben

11. Folge

427 Aus diesem Grunde gibt es über die katholische Wahrheit im strengen Sinne hinaus noch eine katholische Wahrheit resp. kirchliche Lehre oder Theologie im weiteren oder approximativen Sinne, welche der wahre Katholik mit Ehrfurcht und Vertrauen annehmen muß, deren Verleugnung nicht ohne Verletzung der katholischen Gesinnung stattfinden kann, und durch welche folglich das Gebiet der „freien und bloßen Meinung“ noch weiter eingeschränkt wird. Die beiderseitige Grenzscheide dieses Zwischengebietes kann allerdings der Natur der Sache gemäß in concreto nicht mathematisch genau festgestellt werden; gleichwohl ist sie um so mehr im Auge zu behalten, weil bei einem unvermittelten Übergänge von der strikt katholischen Lehre zu der freien Meinung die erstere durch die letztere im hohen Grade gefährdet würde. Ja selbst innerhalb des Gebietes der freien Meinung sind nicht alle Meinungen gleichberechtigt, indem es vorkommen kann, daß die eine von der Kirche bloß geduldet, die andere, ihr entgegengesetzte, in hohem Maße begünstigt wird, resp. die eine in sichtlicher Weise bedeutend weniger, die andere, ihr entgegengesetzte, bedeutend mehr dem Geiste der Kirche und ihrer Gesamtlehre entspricht (opinio minus pia im Gegensatz zu opinio pia schlechthin). Auch ist wohl zu bemerken, daß für die Gelehrten manche kirchlich noch als frei behandelte Meinungen schon als wissenschaftlich ganz unhaltbar (improbabilis) und ihr Gegenteil als wissenschaftlich vollkommen erwiesen und gewiß gelten kann.

Wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


2. Juni
Autonomie. Eine philosophische Klärung

Über mein neues Buch:
Vom Bundesverfassungsgericht wird der Autonomiebegriff in Anspruch genommen, um den Suizid als ein schützenswertes Recht zu deklarieren. Kant dagegen hatte ihn mit einem Würdekonzept verbunden, das den Menschen auf eine Weise in die moralische Pflicht nimmt, die die moralische Vertretbarkeit des Suizids ausschließt. Nur durch die Unterschlagung des Gegensatzes, der sich zwischen diesen beiden Autonomiebegriffen auftut, ist es einer zeitgenössischen Theologie möglich, Kants Ethik gegen die kirchliche Morallehre selbst dort noch auszuspielen, wo beide übereinstimmen.

Diese Studie will zu einer Klärung der Frage beitragen, was es mit dem kantischen Autonomiebegriff tatsächlich auf sich hat: wie er sich zur christlichen Liebesethik, zum Gottesbegriff und zum heutigen populären Autonomieverständnis verhält.

Das Buch ist vor einer Woche erschienen und kann zum Beispiel hier bestellt werden.


2. Juni
Dienen aus Liebe

In der 87. Folge meines Podcasts spreche ich über den hl. Petrus, die Übergabe der Schlüsselgewalt an ihn und über die Frage, ob dieser Auftrag des Herrn für die Kirche bedeutsam ist.


2. Juni
Angebliche Einmütigkeit

In der Zusammenfassung der Reflexionsberichte ist zu lesen: "Die Perspektive, die sich aus der gesamtkirchlichen Tendenz ergibt, einander synodal zuzuhören und die Erfahrungen und den sensus fidei [Glaubenssinn] der Gläubigen ernst zu nehmen, hat hier eine spürbare Wirkung". Es scheint, als ob die Autoren des Textes genau das nicht umgesetzt hätten. Anders ist es nicht zu erklären, dass dem Vatikan als offizielle deutsche Stimme die einmütige Zustimmung "der" Katholiken zum Synodalen Weg gesendet wird. Auch wenn es aktuell eine Minderheit ist, die zweifelt, dass Strukturreformen allein die Lösung sind und vielmehr nach Wegen aus der Glaubenskrise sucht, würde Synodalität bedeuten, auch ihr zuzuhören und einen Platz einzuräumen. Authentisch und korrekt wäre es gewesen, die Situation differenziert darzustellen: dass in Deutschland um die Kirche von morgen gerungen wird.

Aus: Theresia Kamp, "Die Katholiken sind überzeugt …": Ein Bericht an den Vatikan suggeriert Harmonie nach Jahren des Kirchenstreits, in der Communio-Online vom 24. Mai.

Weitere Anfragen an die intellektuelle Redlichkeit


2. Juni
St. Rita House

Vor zehn Jahren, am 4. Juni 2014, wurde in Minneapolis das St. Rita House, eine Niederlassung der Petrusbruderschaft, kanonisch errichtet. Leiter ist der Pfarrer der dortigen Personalpfarrei P. Christopher Pelster FSSP, der 2011 zum Priester geweiht wurde.


1. Juni
Arnold Lunn

Vor 50 Jahren, am 2. Juni 1974, starb in London im Alter von 86 Jahren Sir Arnold Lunn. Lunn war Schriftsteller, Bergsteiger und ein Pionier des alpinen Skisports. Am 21. Januar 1922 organisierte er in der Schweiz den ersten Slalom der alpinen Skigeschichte. Ursprünglich Methodist, dann Agnostiker, konvertierte er 1933 zum katholischen Glauben. Entscheidend für diesen Schritt waren für ihn die Gespräche mit Ronald Knox (1888-1957), der mit Chesterton befreundet war. Nach seiner Konversion schrieb Arnold Lunn katholische apologetische Bücher.


1. Juni
Download-Freigabe 9

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

9. Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter: Über die Klugheit


1. Juni
Königreich Hannover

Vor 200 Jahren, am 2. Juni 1824, wurde im Königreich Hannover die Zirkumskriptionsbulle Impensa Romanorum Pontificum Papst Leos XII. (1823-1829) als Gesetz veröffentlicht. Durch diese Bulle hatte der Papst am 26. März desselben Jahres die kirchlichen Verhältnisse im Königreich Hannover neu geordnet. Sie war das Ergebnis von Verhandlungen, die 1816 im Zuge der Neuordnungen seit dem Wiener Kongress begannen. Im protestantischen Königreich Hannover durfte es nun zwei Bischofssitze geben, die das ganze Staatsgebiet abdeckten: Hildesheim und Osnabrück. Für das Bistum Hildesheim bedeutete dies eine riesige Vergrößerung.


31. Mai
Einladung zum Glück

Zum zweiten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Das tägliche Gastmahl des Herrn

Das Geheimnis der göttlichen Einladung


31. Mai
Camilla Battista Varano

Vor 500 Jahren, am 31. Mai 1524, starb in Camerino im Alter von 66 Jahren die Mystikerin Camilla Battista Varano. Sie wurde am 7. April 1843 selig-, am 17. Oktober 2010 heiliggesprochen. P. Gottfried Egger hat das Buch Es begann mit einer Träne über sie herausgegeben.

An einen geistlichen Sohn im Ordensstand schrieb sie:
„Tue alles aus Liebe zu Gott und ertrage aus Liebe zu Gott alles Widerwärtige. Aus Liebe zu Gott lies und singe das Offizium, wasche das Geschirr, fege, verrichte die Liebesdienste sowohl an den Gesunden als auch an den Kranken!"
"Halte deinen Geist, soweit es deine Gebrechlichkeit erlaubt und soweit es die göttliche Gnade zulässt, fest auf Gott gerichtet! Das ist die nützlichste und notwendigste Sache, die ein Mensch als Diener Gottes tun kann. Das oftmalige An-Gott-Denken erwärmt das Gefühl, erleuchtet den Verstand und ist ein Zaum gegen die lässlichen Sünden, sowie ein Besen für die Laster und eine nicht bedachte Vorbereitung für das fromme Gebet."


30. Mai
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

28. Folge

Eine vorurteilsfreie, alles gewissenhaft berücksichtigende Betrachtung kommt nun freilich zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Analyse des Ich-Bewußtseins vergewisserte uns ja, daß „ich" der Brennpunkt für alle Strahlen bin, die von außen auf „mich" einwirken, und daß „ich" nach Maßgabe meiner Entwicklung alles in mir Vorfindliche selbständig organisiere, so daß „ich" eine „Welt für mich" habe, ein Reich von Erlebnissen, dessen Beherrscher „ich selbst" bin, und dessen Grundgesetz in dem von mir in mir selbst entdeckten idealen Invariantensystem besteht. Die Bausteine zu dieser „Welt für mich" stammen freilich letzten Endes von der Umwelt, der Wirklichkeitsordnung, als deren Glieder wir uns selbst erkannt haben, aber „ich" bin es doch, der diese Bausteine zu einem Ganzen fügt und so u. a. auch einen möglichst getreuen Begriff von der Wirklichkeit (d. h. ihre Erkenntnis) anstrebt. Und so wie „ich", so bauen alle empirischen Subjekte, deren Existenz uns die kritische Umschau in der Erlebnissphäre bezeugte, ihre eigene Welt auf.

An der Selbständigkeit der empirischen Subjekte ist demnach nicht zu zweifeln, wenn wir auch Gelegenheit hatten, uns wiederholt von der Relativität dieser Selbständigkeit zu überzeugen.

Diese relative Selbständigkeit der empirischen Subjekte, die unseren positiven Eigenwert bildet, ist nun bei der Bestimmung unseres Verhältnisses zu Gott nicht außer Acht zu lassen. Kann sie als Selbständigkeit „von Gottes Gnaden" die Absolutheit Gottes in keiner Weise beeinträchtigen, so wird anderseits die durch sie gegebene „Spannung" zwischen unserer Subjektivität und Gottes Persönlichkeit wie für die Auswirkung unseres gesamten geistigen Lebens, so besonders für den Ausbau unseres Erkenntnissystems von weittragender Bedeutung sein. In genialer Weise hat der hl. Augustin dem einzigartigen Werte dieser grandiosen „Gewölbespannung" unseres Wissensgebäudes, wie überhaupt unserer gesamten Lebensführung einen prägnanten Ausdruck am Anfang seiner Soliloquien verliehen: Deum et animam scire cupio. Nihilne plus? Nihil omnino!

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


29. Mai
„Marsch für das Leben“ am 1. Juni

Am kommenden Samstag, den 1. Juni, findet in Erfurt der „Marsch für das Leben“ statt. Er beginnt um 13.30 Uhr auf dem Domplatz.


29. Mai
Die unerhörte Wahrheit

Zum Fronleichnamsfest kann ich diese Predigt anbieten.


29. Mai
Das Selbstbestimmungsgesetz als Angriff auf die Psychotherapie

Das Selbstbestimmungsgesetz verstärkt das Verbot von Konversionstherapien, in dem sich die „Transsexuellen“ reingemogelt hatten: Es sagt uns Therapeuten, dass wir nicht mehr genau hinschauen dürfen, wenn jemand kommt und sagt: Ich fühl mich im falschen Geschlecht. Ich darf noch nicht einmal mehr die Frage stellen, warum das so ist oder woher das kommt, denn das könnte als Konversionstherapie gedeutet werden. Aber wir Psychotherapeuten interessieren uns nun einmal für den Menschen und dafür, wie er so geworden ist, wie er ist. Das Gesetz ist damit auch ein Angriff auf unser psychotherapeutisches Handwerk. Es wird von uns erwartet, dass wir dem Gefühl unserer Klienten, im falschen Körper zu sein und ihrem Wunsch, das Geschlecht zu wechseln, fraglos zustimmen. Damit nimmt man uns unser therapeutisches Handwerk weg, denn Therapie kann so nicht mehr stattfinden. Ich kann es aber nicht zulassen, dass unser Beruf so missbraucht wird und man uns zwingt, zu Co-Abhängigen einer gefährlichen und wirren Transideologie zu werden.

Die Psychotherapeutin Ingeborg Kraus im Interview „Unser Beruf wird missbraucht“ mit Franziska Harter, Tagespost im Mai 2024.

Weitere Meldungen zum Thema


29. Mai
Mary Elizabeth Lancaster

Vor fünf Jahren, am 29. Mai 2019, starb im Alter von 95 Jahren Mary Elizabeth Lancaster. Sie trat in den Benediktinerinnenorden ein und legte als Schwester Mary Wilhelmina mit 20 Jahren ihre Gelübde ab. 1995 gründete sie in der Diözese Scranton zusammen mit P. Arnauld Devillers FSSP die Benediktinerinnen von Maria, der Königin der Apostel, die sich dem Gebet für die Priester widmen. Aufsehen erregte die Nachricht, dass ihr Leichnam unverwest vorgefunden wurde, als er am 18. Mai 2023 exhumiert wurde.


29. Mai
G. K. Chesterton

Vor 150 Jahren, am 29. Mai 1874, wurde in London Gilbert Keith Chesterton (hier mein Youtube-Video über ihn) geboren, der auf kath-info schon oft gewürdigt wurde.


28. Mai
Download-Freigabe 8

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

8. Wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener ist als die der Pharisäer...


27. Mai
Mein neues Buch: Autonomie

Es ist mir eine große Freude, mein neues Buch anzeigen zu können: Autonomie. Eine philosophische Klärung. Es ist im Be&Be-Verlag der Hochschule Heiligenkreuz erschienen, in der von Christoph Böhr herausgegebenen Reihe Geist und Gegenwart.

In dieser Studie zeige ich auf, was es mit dem Autonomie-Begriff auf sich hat, auf den sich heute eine Reihe von Theologen stützt, um eine Moral zu entwickeln, in der ein Gott mit moralischer Autorität nur noch als Bedrohung eigener Freiheit wahrgenommen wird. Das Buch ist besonders für Theologiestudenten eine wertvolle Lektüre.


27. Mai
Für einen frauenfreundlichen Feminismus

Es ist hilfreich, zwischen einer ungesunden und einer gesunden Form des Feminismus zu unterscheiden, die wirklich daran interessiert ist, dass Frauen in der Gesellschaft Seite an Seite mit den Männern gedeihen. Ich halte es für wichtig, dass es irgendeine Art von Bewegung gibt, die sich auf die besonderen Belastungen und Probleme konzentriert, mit denen Frauen in der Gesellschaft konfrontiert sind. Das derzeitige Modell der Freiheit der Frau, das Leihmutterschaft, Prostitution und Abtreibung befürwortet, untergräbt ganz klar die Würde und das Wohlergehen von Frauen.

Abigail Favale im Gespräch mit Sebastian Ostritsch, "Es gibt ein tiefes Unbehagen gegenüber Weiblichkeit", in der Tagespost online am 4. Mai 2024


27. Mai
Paulus Engelhardt

Vor zehn Jahren, am 27. Mai 2014, starb in Düsseldorf im Alter von 93 Jahren der Theologe und Philosoph Paulus Engelhardt OP. Der Schüler von Max Müller lehrte u.a. an der Ordenshochschule der Dominikaner in Walberberg.


26. Mai
Laura Montoya

Vor 150 Jahren, am 26. Mai 1874, wurde in Jericó, Kolumbien, Laura Montoya geboren. Sie gründete die Kongregation der Missionarinnen der unbefleckten Jungfrau Maria und der heiligen Katharina von Siena. Die Kongregation erhielt 1916 die kirchliche Approbation. Am 21. Oktober 1949 starb Laura Montoya in Medellin. Sie wurde am 7. Juli 2005 selig-, am 12. Mai 2013 heiliggesprochen.


26. Mai
Hermann von Mallinckrodt

Vor 150 Jahren, am 26. Mai 1874, starb in Berlin im Alter von 53 Jahren Hermann von Mallinckrodt. Der tiefgläubige und engagierte Katholik war ein Mitbegründer der Deutschen Zentrumspartei. Er war der Bruder der seligen Pauline von Mallinckrodt (1817-1881). Nach seinem Tod wurde sein Nachfolger in der Führung der Partei der berühmte Ludwig Windthorst.


26. Mai
Erik von Kuehnelt-Leddhin

Vor 25 Jahren, am 26. Mai 1999, starb in Lans, Tirol, der Schriftsteller und konservative, katholische Denker Erik von Kuehnelt-Leddhin. Zu seinem 85. Geburtstag hatte die Presse geschrieben: “Seine Bildung ist phänomenal, seine Logik verblüffend, seine Vielseitigkeit bewundernswert; seine vitale Fähigkeit, nicht nur andere, sondern auch sich selbst immer wieder zu ärgern, beeindruckt nicht minder als sein Humor. An Kuehnelt-Leddihn vorbeigehen kann man wirklich nicht.”


25. Mai
Kants Pflichtbegriff

Heute ist auf CNA die 43. Folge meiner Serie Um eine Philosophie des Guten erschienen.


25. Mai
Kants Autonomie im Strudel heutiger Theologie

Vor einem Jahr, am 25. Mai 2023, habe ich in Münster im Rahmen des Symposiums "Freiheit von oder vor Gott? Autonomie als Schlüsselfrage heutiger Theologie" meinen Vortrag über Kants Autonomie gehalten. Er wurde gefilmt und sowohl auf meinem Youtube-Kanal als auch auf dem der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster veröffentlicht.


25. Mai
This style

When Francis first took office, most cardinals shared the popular enthusiasm for his informal style: his preference to be known as plain “Bishop of Rome” and his abandonment of some of the more comical trappings of his office such as the red shoes. But they quickly discovered that this “informal” pope, in contrast to his predecessors, liked to rule through executive fiat. Francis has issued a torrent of papal rulings known as motu proprios (literally, “of his own accord”) — more than 60 so far, six times more frequently than John Paul II. They have made massive changes to liturgy, finance, government and canon law. They often land without warning and can be brutal: the Pope has used this mechanism to seize control of the Order of Malta, for example, and to strip away the privileges of the secretive but ultra-loyal organisation Opus Dei.

Aus: Damian Thompson, The scandals haunting Pope Francis Scheming cardinals are sharpening their knives, auf unherd.com am 27. April 2024.


24. Mai
Was hat die Dreifaltigkeit mit mir zu tun?

Zum Dreifaltigkeitsfest kann ich diese vier Predigten anbieten:

Ist die Dreifaltigkeit eine nutzlose Wahrheit?

Der Heilige Geist, der Vollender

Gott über uns, Gott mit uns, Gott in uns

Wir feiern den Himmel


24. Mai
Franz Xaver Luschin

Ebenfalls vor 200 Jahren, am 24. Mai 1824, wurde Franz Xaver Luschin Bischof. Papst Leo XII. bestätigte ihn als Fürstbischof von Trient, nachdem er zuvor von Kaiser Franz nominiert worden war. Luschin wurde am 3. Dezember 1781 in Kärnten geboren. 1835 wurde er Fürsterzbischof von Görz. Das blieb er bis zu seinem Tod am 2. Mai 1854. Sein Nachfolger als Fürstbischof von Trient wurde der selige Johann Nepomuk von Tschiderer (1777-1860).


24. Mai
Download-Freigabe 7

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

7. Sünde, Gerechtigkeit, Gericht


22. Mai
Auftrag und Wahrheit

Soeben ist Heft Nr. 11 von Auftrag und Wahrheit, der ökumenischen Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie, erschienen. Es enthält auch wieder einen Beitrag von mir (Das Ideal des Kindseins), nämlich zum 25. Sonntag im Jahreskreis, der dieses Jahr auf den 22. September fällt. Unter den vielen Beiträgen verdient herausgehoben zu werden der Aufsatz von Gerhard Kardinal Müller Bestätigt „Fiducia Supplicans“ Häresie? und die Rezension von Hartmus Rosas Buch Resonanz durch Franz Prosinger.


22. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
George Weigels Kritik an der deutschen Neuerfindung des Katholizismus findet sich bei Ratzingers Bilanz der Nachkonzilszeit, Rodheudts Kritik am Synodalen Kolonialismus bei meinem Wurzeln-Essay, Winnemöllers Theologischer Bankrott bei Kamenickys Fis, die Warnung vor dem Griff nach den Kindern bei Only you. Meine Podcast-Folge über Freiheit bei Saskia Wendel ist auf der Seite meines Sinnparadoxes eingebettet.


21. Mai
Emmanuel Gómez Gonzáles und Adilio Daronch

Vor 100 Jahren, am 21. Mai 1921, starben der Priester Emmanuel Gómez Gonzáles (geboren 1877 in Spanien) und sein Begleiter Adilio Daronch (geboren 1908 in Rio Grande do Sul) in Tres Passos den Märtyrertod. Beide wurden am 21. Oktober 2007 seliggesprochen.


20. Mai
Gott ist die Lösung

Auf CNA Deutsch ist mein philosophisches Bekenntnis erschienen.


20. Mai
Download-Freigabe 6

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

6. Erlösung ist wie Fußball


20. Mai
Jean Danielou

Vor 50 Jahren, am 20. Mai 1974, starb in Paris im Alter von 69 Jahren der Theologe Jean Danielou SJ. 1969 wurde er von Papst Paul VI. zum Kardinal erhoben. Er war ursprünglich ein Vertreter der Nouvelle théologie, wandte sich aber nach dem Konzil gegen die modernistische Relativierung und Auflösung des Glaubens.


19. Mai
Maria Bernarda Bütler

Vor 100 Jahren, am 19. Mai 1924, starb in Cartagena, Kolumbien, im Alter von fast 76 Jahren die aus der Schweiz stammende Mystikerin Maria Bernarda Bütler. Sie wurde 1995 selig- und 2008 heiliggesprochen. Urs Keusch berichtet in seinem Artikel über die göttliche Barmherzigkeit ihre Vision. Von einer anderen Vision schreibt sie:
„Du ließest mich, o Heiliger Geist, ohne Betrachten, ohne mein Zutun, einen hellen, scharfen Blick in das Meer Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit werfen. Du sagtest zu mir: Seele, schau in die Höhe, Tiefe, Breite und Länge und suche Meine Barmherzigkeit zu ermessen! Ich schaute in die Höhe und sah, dass über der Höhe der Barmherzigkeit kein Gipfel und keine Abgrenzung zu erspähen war. Ich blickte in die Tiefe und fand darin keinen Grund. Ich schaute nach der Länge und erkannte eine Bahn, die, von der Ewigkeit ausgegangen, fortläuft bis ans Ende der Welt.“ (Hl. Maria Bernarda Bütler).


19. Mai
Marcantonio Graf von Cavanis

Vor 250 Jahren, am 19. Mai 1774, wurde in Venedig Marcantonio Graf von Cavanis geboren. 1806 zum Priester geweiht, gründete er „mit seinem Bruder Antonio Angelo (1772-1858) 1802 das Istituto C. della Scuole di Carità und für dasselbe eine Schulpriesterkongregation, die 1836 päpstlich anerkannt wurde“ (LThK, 1. Auflage). Er starb am 11. Oktober 1853. Sein Seligsprechungsprozess ist eingeleitet.


18. Mai
Hat der Leib eine inhärente Bedeutsamkeit?

In vielerlei Hinsicht sind Katholiken zu einem prophetischen Zeugnis für die Würde des menschlichen Leibes berufen, insbesondere für die Würde des geschlechtlichen Leibes. Der geschlechtliche Leib ist weder ein unterdrückerisches Konstrukt noch eine bedeutungslose Äußerlichkeit, die nur dazu da ist, mein eigenes Identitätsgefühl zu pflegen. Die meisten Ideologien und Glaubenssysteme im säkularen Westen sehen den Körper nicht als inhärent bedeutsam an. Wir sind auf seltsame Weise vom Körper besessen, aber nur als Werkzeug des Willens, das keine eigene Integrität hat, die es zu respektieren gilt.

Abigail Favale im Gespräch mit Sebastian Ostritsch, "Es gibt ein tiefes Unbehagen gegenüber Weiblichkeit", in der Tagespost online am 4. Mai 2024


18. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
„Was Ratzinger von Augustinus lernte“: Diese Information Giuseppe Caruso über Ratzinger findet sich auf der Predigtseite, das Zeugnis von Barbara Wenz über den Papst ihres Lebens auf der Hartungseite, das Zeugnis der Generation Benedikt über den Papst der Jugend auf der Seite des Papstes, der stört. „Synodale Verunglimpfungen der Lehre“: Diese erschreckende Beobachtung von Thorsten Paprotny ist bei Longeneckers Prophezeiung des Progressismus-Untergangs untergebracht, Lawlers Analyse „OK, I think I understand now“ bei Traditionis custodes.


17. Mai
Wo wirkt der Heilige Geist?

Zum Pfingstfest kann ich diese vier Fassungen von drei Predigten anbieten:

Wir werden Wohnung bei ihm nehmen

Gottes Wohnung

Der Hl. Geist als Seele der Kirche

Du wirst das Angesicht der Erde erneuern


17. Mai
Autonomie: Ich will, was ich soll

Autonomie [bei Kant] meint keineswegs Willkür, sondern vernünftige Selbstverpflichtung auf gutes Handeln. Es kommt auf die vorausgehende Einsicht an: Das sittlich Gesollte muss als Gutes verstanden sein, dann vollzieht man es zustimmend, «von selbst» = autonom. In den «Kritiken» wird Autonomie theoretisch verstanden als «Selbstgesetzgebung der Vernunft» und praktisch-moralisch als «Selbstgesetzgebung des Willens». Einfacher: Ich tue, was gesollt ist = was ich als gut eingesehen habe. Oder anders: Ich soll wollen, was ich soll. Noch kürzer: Ich will, was ich soll. (Keineswegs: Ich soll, was ich will.) Autonomie ist die verwirklichte Freiheit des sittlich guten Willens bei Kant. Autonomie ist jedoch kein individueller moralischer Freispruch zum Handeln.

Aus: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Gibt es doch einen «Gesetzgeber der Vernunft»?: Zum ambivalenten Gottesbegriff in Kants «Religionsschrift», in der Communio 53 (2024).


16. Mai
Marsch fürs Leben in Bregenz

Am Sonntag, den 26. Mai, findet in Bregenz der Marsch fürs Leben statt. Er startet um 14.00 Uhr auf dem Kornmarktplatz mit einer Kundgebung.


16. Mai
Download-Freigabe 5

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

5. Die Arbeiter der elften Stunde.


16. Mai
Das Kindeswohl in Gefahr

Der Staat hat die Verpflichtung, das Wohl seiner Kinder zu beachten. Noch haben die Eltern das Recht, ein Kind davon abzuhalten, sich tätowieren zu lassen. Ihre Geschlechtsteile entfernen zu lassen, was einen erheblich tieferen Eingriff bedeutet und der im Gegensatz zu Tattoos nicht reversibel ist, soll dem Kind aber auch gegen den Willen der Eltern erlaubt sein. Und: Das Selbstbestimmungsgesetz wird zum Fremdbestimmungsgesetz, wenn die Eltern nach der Geburt ihres Kindes bestimmen, welches Geschlecht es haben soll.

Aus: Lothar Christian Rilinger, „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?, auf kath.net am 15. Mai 2024.


15. Mai
Ein Hoax?

Political leaders, led by the current Prime Minister Justin Trudeau, had justified the destruction of Catholic and Christian houses of worship in July 2021, saying that while they were wrong, the anger was absolutely "understandable given the shameful history of which we are all becoming increasingly aware". But, to date, no human remains have been recovered from the site of the alleged mass grave, despite nearly $8 million spent by the federal government to search for them and the multimillion-dollar stipends awarded to indigenous peoples for the supposed violence suffered by their children.

Aus: Luca Volontè, Mass graves in Canada, anti-Catholic hoax debunked, auf Daily Compass.


13. Mai
Es geht um das Menschenbild

Einen intellektuellen Leckerbissen hätte ich spontan dieses Buch genannt, wäre das behandelte Thema nicht so ernst, denn es geht um alles, um das Menschenbild, um die Verteidigung des Menschen als moralisch verantwortliche, freie und liebesfähige Person. Jeder, der sich fundiert an der Auseinandersetzung darum beteiligen will, sollte dieses Werk lesen.

Aus der Rezension meines Buches Wirklichkeitserschließendes Sollen, auf dem Literaturblog des Eulenfischs veröffentlicht von Hartmut Sommer.


13. Mai
Auch du wirst deinen Namen hören!

Eine Betrachtung zur Begegnung Maria Magdalenas mit dem Auferstandenen, wie sie uns in Joh 20, 1-18 berichtet wird. Joh 20, 1-9 ist das Evangelium am Weißen Samstag, Joh 20, 11-18 am Osterdonnerstag.

Recktenwald-Predigten Maria Magdalena begegnet dem Auferstandenen

13. Mai
Mexiko

Vor 500 Jahren, am 13. Mai 1524, kamen die ersten Franziskaner in Mexiko an. Papst Hadrian VI. hatte dem Franziskanerorden erlaubt, Missionare nach Mexiko zu schicken. Im Oktober 1523 erhielt Pater Martin von Valencia vom Generaloberen den Auftrag, zusammen mit elf Gefährten nach Mexiko in die Indianermission zu reisen. Am 13. Mai 1524 erreichten sie Vera Cruz. Über den Verlauf der Mission berichtet auf kath-info Carolin Holterhoff.


12. Mai
Download-Freigabe 4

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

4. Das Wunder der Brotvermehrung


12. Mai
Jean Baptiste Henri Lacordaire

Vor 200 Jahren, am 12. Mai 1824, seinem 22. Geburtstag, trat Jean Baptiste Henri Lacordaire (1802-1861) ins Priesterseminar St. Sulpice ein, das vom seligen Jean-Jacques Olier gegründet worden war. 1827 zum Priester geweiht, wurde Lacordaire der Erneuerer des Dominikanerordens im Frankreich. Von den drei liberalen Freunden Lacordaire, Lamennais und Montalembert war er der besonnenste.


11. Mai
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

31. Folge

22. Ich begreife nicht, wie eine Seele, die den Glauben hat, sie möge auch noch so kalt in der Liebe Gottes sein, nicht von Liebe zu Jesus entzündet werde, wenn sie auch nur oberflächlich betrachtet, was die Heilige Schrift von der Liebe sagt, die Christus uns in Seinem Leiden und im allerheiligsten Altarsakrament bewiesen hat. Als Isaias Jesu Leiden betrachtete, rief er aus: “Wahrlich, er trägt unsere Krankheiten und lädt auf sich unsere Schmerzen, denn er ist verwundet um unserer Missetat willen, zerschlagen um unserer Sünden willen” (Is 5,34). Der Glaube lehrt uns, dass Christus alle Schmerzen und Peinen, die wir verdienten, hat dulden wollen, um uns von der ewigen Verdammnis zu befreien, und hat Er das nicht aus Liebe zu uns getan? Ja, sagt der heilige Paulus, “Christus hat uns geliebt und sich für uns dahingegeben” (Eph 5). Er, “der uns geliebt und uns gewaschen hat von unseren Sünden in seinem Blut” (Apk 5,1). Und als Christus das allerheiligste Altarsakrament einsetzte, sprach Er zu uns allen: “Nehmet hin und esset, denn dies ist mein Leib” (1 Kor 11,15). Nachdem Er vorher gesagt hatte: “Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm” (Jo 6,56). Wie kann ein gläubiger Christ das lesen und sich nicht gedrängt fühlen, seinen Heiland zu lieben, der, nachdem Er Sein Blut und Seinen Leib aus Liebe für uns aufgeopfert, uns im allerheiligsten Sakrament des Altars diesen selben Leib hinterlassen hat, damit er eine Speise unserer Seele sei, und sich ganz mit uns in der Kommunion vereinige.

wird fortgesetzt


10. Mai
Mit Maria den Geist empfagen

Zum Sonntag nach Christi Himmelfahrt kann ich diese sieben Predigten anbieten:

Das Zeugnis des Heiligen Geistes

Gottes Antlitz suchen

Maria, die Immaculata

Der Trost des Heiligen Geistes

Das Wunder von Sarwanyzja in der Ukraine

Maria, der Hl. Geist und die Geschlechtertheologie

Lauterkeit und Klugheit


10. Mai
Die Wirkung des Evangeliums

Eines der größten Wunder ist das Evangelium Christi und seine Wirkung auf Menschen. Ich habe in meinem Leben viele Studenten mit Herausforderungen begleiten dürfen. Manchmal waren sie drogenabhängig, ihre Beziehungen waren zerbrochen und einige waren sogar suizidal. Und dann traf ich sie nach ein paar Monaten wieder und sie hatten sich völlig verändert, sie waren wie neue Menschen. In einigen Fällen konnten sie sich von den Drogen lösen, in anderen Fällen waren ihre Beziehungen wiederhergestellt. Wenn ich sie frage, was mit ihnen passiert ist, dann sagen sie mir, sie hätten eine Gottesbegegnung gehabt.

Aus: Wunder und Wissenschaft, John Lennox im Interview mit Oliver Dürr und Sarah Luger, in Melchior Nr. 19 (Dezember 2023), S. 60-65, hier 64.f


9. Mai
Gebt dem Staate, was des Staates ist

Von Peter Lippert

Fünfter Teil

Wie alle menschlichen Dinge muß eben auch der Staat erst gestaltet, aus einem bloßen Naturprodukt zu einem Werk wirklicher Kultur geformt werden. Wenn er nicht vom Geist und von der Güte geformt wird, dann entartet er, wie alle menschlichen Dinge, und zwar um so schrecklicher, je größer und stolzer dieses Menschenwerk ist. Dann kann er geradezu etwas Dämonisches werden und eine der größten Gefahren für den Menschen, für seine Seele und für den Geist überhaupt. In das Kapitel vom Menschlichen am Staat gehört also auch diese Möglichkeit der Entartung.

Sie liegt nicht im Prinzip des Staates, vor allem nicht in seinem Ursprung; denn so stammt er ja aus Gott. Auch als Menschenwerk ist er in sich etwas Gutes, ja etwas Großes und unersetzlich Kostbares. Aber gerade unsere besten Dinge sind auch der Gefahr schlimmster Entartung und furchtbaren Mißbrauches ausgesetzt, und dieser Gefahr ist in der Tat das staatliche Leben der Menschen fast nie entgangen. Daher kommen doch die furchtbaren Greuel der Geschichte, die ungerechten Kriege, die Bürgerkriege, die Gewalttaten, die Unterdrückungen, die geradezu dämonischen Aufstände gegen alles Göttliche und Geistige, die alle Jahrhunderte menschlicher Staatengeschichte erfüllen.

Wir haben schon eingesehen, daß der Staat nicht letztes Ziel und höchstes Gut ist, sondern ein bloßes Mittel, und zwar ein irdisches und zeitliches Mittel, um die Menschheit und ihre Teile auf den Boden des rechtlich geformten Zusammenseins zu versetzen und immer höher auf diesen Boden hinaufzuheben. Wenn nun der Staat oder vielmehr die Menschen, die den Staat ausmachen oder seine Machtmittel in der Hand tragen, diese Relativität vergessen und den Staat zu etwas Absolutem, zu einem letzten Sinn und Zweck unseres Daseins machen wollen, dann ist das eine Entartung des Staatsgedankens. Selbstverständlich wird diese Absicht nicht oft theoretisch und ungescheut eingestanden, aber praktisch tritt sie fast in allen Staaten der Geschichte auf. Sie äußert sich in der Lossagung der Politik von den Gesetzen der Moral, in der skrupellosen Handhabung der staatlichen Machtmittel zu Gunsten nicht des Rechtes und des Geistes, sondern des Eigennutzes einzelner Menschen und einzelner Interessentengruppen. Da wird der Staat dann zu einer Ausbeutung und Unterdrückung der großen Mehrheit der Staatsbürger. Diese Vergötzung des Staates äußert sich ferner in sinnlosem oder vielmehr egoistisch bestimmtem Eroberungsdrang gegenüber anderen Staaten, in kriegerischer Gewaltpolitik, die nicht vom wahren Wohl der Staatsbürger, sondern wiederum nur vom privaten Nutzen einzelner eingegeben ist. Sie äußert sich nach innen, gegenüber den Bürgern in einer Entrechtung des Individuums und der Persönlichkeit; besonders manche modernen Kulturstaaten der Aufklärungsperiode waren in fast unheilbarer Weise dazu geneigt, nicht nur die Fragen des rechtlichen Zusammenlebens und der irdischen Wohlfahrt, sondern auch die Fragen des gesamten Geisteslebens, ja der Gebiete des Gewissens und der Religion in ihre Hand zu bekommen und mit bloß staatlichen Mitteln zu behandeln. Die staatlichen Mittel werden auf diesem Gebiete naturgemäß zu rein materiellen, mechanischen Gewaltmitteln. So entsteht die Gefahr, daß die freie und dem Geist verpflichtete Persönlichkeit des einzelnen immer weniger Raum und Geltung besitzt, daß irgendeine Schablone, ein Einheitsphantom, eine mechanische Gleichmacherei den einzelnen Staatsbürger zu einer bloßen Nummer in der großen Masse macht. Da der Egoismus, wenn er schon einmal sich durchsetzen darf, mehr und mehr materialistische Formen, die Formen eines bloßen Mammondienstes und einer sinnlichen Genußgier annimmt, so werden die geist- und persönlichkeitsfeindlichen Bestrebungen des Staates mehr und mehr einseitig von der sogenannten Wirtschaft bestimmt und die einzelnen Staatsbürger werden immer mehr zu bloßen Arbeits- und Produktionssklaven. Ob ein solcher Staat sich dabei als Volksherrschaft oder als Diktatur eines einzelnen ausgibt, der schließliche Erfolg ist immer der gleiche: aus einem Mittel zur geistigen Befreiung und Ausreifung der einzelnen und der Gesamtheit wird ein Mittel zur Entmündigung und Unterdrückung der Masse.

wird fortgesetzt


8. Mai
Download-Freigabe

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb gebe ich nun nach und nach meine Predigten zum Download frei. Hier folgt die nächste Predigt:

3. Zu wem machst du dich selbst?


8. Mai
Asia Bibi

Vor fünf Jahren, am 8. Mai 2019, konnte Asia Bibi nach Kanada ausreisen, nachdem sie am 31. Oktober 2018 vom Obersten Gerichtshof Pakistans freigesprochen worden war. Die christliche fünffache Mutter war am 8. November 2010 in Pakistan wegen Blasphemie gegen den Islam zum Tode verurteilt worden. Sie verbrachte acht Jahre im Gefängnis. Der christliche pakistanische Minister Shahbaz Bhatti, der sich für sie eingesetzt hatte, wurde am 2. März 2011 von den Taliban ermordet.


6. Mai
Launs Vision der Kirche

Zum Fest Christi Himmelfahrt kann ich diese vier Predigten anbieten:

Das Erlebnis von Hellmut Laun

Hat er uns verlassen?

Mit unserem Geist im Himmel wohnen

Christi Himmelfahrt


6. Mai
Undermining

For the pope and other progressives, the battle to protect marriage and the traditional family or halt rampant promiscuity is perceived as far less urgent than the need to help the poor and the persecuted. Strange things happen, however, when the Church loses her coherence and concentrates only on the public or social virtues. When the poor and the persecuted (e.g., the Africans) cling to traditional sexual morality they are branded with the scarlet letter of homophobia.  As a result, they are treated with suspicion and condescension by Catholic progressives. Thus, the division of virtues turns out to be divisive in paradoxical ways and ends up undermining even the Church’s social justice mission.

Richard A. Spinello, Pope Francis and the Demise of Ascetic Christianity, auf The Catholic Thing.


6. Mai
Paul Aulagnier

Vor drei Jahren, am 6. Mai 2021, starb in Périgueux im Alter von fast 78 Jahren Paul Aulagnier. Von Erzbischof Marcel Lefebvre am 17. Oktober 1971 geweiht, gehörte er zu den ersten Priestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. Von 1976 bis 1994 war er Distriktsoberer von Frankreich. 2004 wurde er wegen seiner in den Augen der Obrigkeit zu weit gehenden Befürwortung einer Einigung mit Rom aus der Piusbruderschaft ausgeschlossen. 2006 schloss er sich dem frisch gegründeten Institut vom Guten Hirten an.


5. Mai
Das leere Universum

Von P. Engelbert Recktenwald

2019 ist ein Band mit Texten von C.S. Lewis herausgekommen, die in deutscher Sprache noch nie veröffentlicht worden waren. Norbert Feinendegen hat sie bei Fontis unter dem Titel „Durchblicke. Texte zu Fragen über Glauben, Kultur und Literatur“ herausgegeben.

Lewis hat das Talent, Zusammenhänge in einer so verständlichen Weise darzulegen, dass sie einem plötzlich wie selbstverständlich vorkommen und man sich verwundert fragt, warum man nicht selbst darauf gekommen ist. Besonders fasziniert hat mich der Text Das leere Universum. Lewis beschreibt den Fortschritt in der Erforschung des Universums als einen Vorgang, der das Universum entleert. „Zu Beginn erscheint das Universum vollgestopft mit Willen, Intelligenz, Leben und positiven Qualitäten (…) Der Fortschritt des Wissens entleert nach und nach dieses reichhaltige und beseelte Universum, erst der Götter, dann seiner Farben, Gerüche, Töne und seiner Geschmäcker …“

Es ist klar, was Lewis hier meint. Die erste Phase dieses Fortschritts ist das, was Max Weber mit seiner berühmten Formel der „Entzauberung der Welt“ bezeichnete: Das Universum enthält nichts Geheimnisvolles. Alles in ihm kann von der Wissenschaft erklärt werden. Den nächsten Schritt haben John Locke (1632-1704) und seine empiristischen Freunde vollzogen: Farben, Gerüche und dergleichen sind Sekundärqualitäten, die ausschließlich im wahrnehmenden Subjekt existieren. In der letzten Konsequenz bleibt dann auf der Objektseite ... weiterlesen


4. Mai
Download-Freigabe

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb will ich nun nach und nach meine Predigten zum Download freigeben. Hier folgt Predigt Nr. 2.

2. Das Gleichnis vom Sämann


4. Mai
Keinerlei Kommunikation

Zwischen dem Trierer Bischof und den Leitungen der Lebensrechtsverbände gibt es keinerlei Kommunikation, obwohl doch eigentlich Frauen das Zukunftsthema der Kirche sind, wie deutsche Synodale nicht müde werden zu verkünden. So erfahren engagierte Katholikinnen in den Lebensrechtsorganisationen aus den Medien, dass der Trierer Bischof über sie redet statt mit ihnen. Dabei wäre es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Schulterschluss für das ungeborene Leben zu wagen.

Aus: Regina Einig, Bischof Ackermanns Blutgrätsche in Richtung Lebensrechtler, in der aktuellen Tagespost.


3. Mai
Wann tut Gott, was wir wollen?

Zum fünften Sonntag nach Ostern kann ich diese drei Predigten anbieten:

Der Spiegel des Gesetzes

Gebet und vollkommene Freude

Das Geschenk des Gebetes


3. Mai
Künstliche Vernunft?

In der aktuellen Ausgabe der Tagespost ist die dritte Folge meiner Kolumne Fides et ratio erschienen.


3. Mai
Empathielosigkeit hinter der Maske der Selbstbestimmung

Hinzu kommt, dass Jugendliche ab 14 Jahren sogar gegen den ausdrücklichen Willen ihrer Eltern ihren „Geschlechtseintrag“ ändern lassen können, wenn sie die Zustimmung eines Familiengerichts erhalten. Pubertierende befinden sich in der vielleicht fragilsten Orientierungsphase ihres Lebens. Das neue Gesetz ist ihnen gegenüber – sowie gegenüber allen, die psychisch an ihrer Geschlechtlichkeit leiden – völlig empathielos. Anstelle therapeutischer Unterstützung und geistiger Orientierung wird die psychische Destabilisierung der Betroffenen befördert.
Alle diese schlimmen Folgen fließen aus dem Geist der Lüge, der dieses Gesetz prägt. Es ist nämlich offenkundig, dass in Wahrheit ein Mann niemals eine Frau und eine Frau niemals ein Mann sein kann.

Aus: Sebastian Ostritsch, Eine diabolische Machtdemonstration, in der Tagespost, April 2024

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2. Mai
Marsch für das Leben in Salzburg

Am Samstag, den 11. Mai, findet in Salzburg von 15 bis 17 Uhr der Marsch für das Leben statt. Er steht unter dem Motto: "Jeder Mensch ist wertvoll, egal wie klein und wie jung er ist!"


2. Mai
Pater Pio

Vor 25 Jahren, am 2. Mai 1999, wurde Pater Pio von Pietralcina (1887-1968) seliggesprochen. Die Heiligsprechung folgte am 16. Juni 2002.
Bei der Seligsprechung sagte Papst Johannes Paul II. in seiner Predigt unter anderem: „Die Teilnahme an der Passion nahm für den Seligen aus Pietrelcina ganz besonders durchdringende Züge an: Die einzigartigen Gaben, die ihm zuteilwurden, und die innerlichen und mystischen Schmerzen, die diese Gaben begleiteten, ließen für ihn ein ergreifendes und ständiges Erleben der Leiden des Herrn in der unerschütterlichen Gewißheit zu, daß ‚der Kalvarienberg der Berg der Heiligen ist‘. (…) Wenn die göttliche Vorsehung gewollt hat, daß er wirkte, ohne je sein Kloster zu verlassen, sozusagen zu Füßen des Kreuzes »verwurzelt«, dann hat dies sicher seine Bedeutung. Der göttliche Meister mußte ihn eines Tages, als er unter besonders schweren Prüfungen litt, trösten und sagte zu ihm: ‚Unter dem Kreuz lernt man lieben‘ (vgl. Epist. I, S. 339). Ja, das Kreuz Christi ist die höchste Schule der Liebe.“

Auf kath-info finden sich die Ausführungen des hl. Pater Pio über „die geordnete Liebe“.


1. Mai
Nun auch auf RTL

Mein Podcast Recktenwalds Essays ist nun auch auf RTL+ erreichbar. Ich erhoffe mir davon eine größere Reichweite.


30. April
Downloadfreigabe

In den Standardeinstellungen von Soundcloud ist die Downloadmöglichkeit ausgeschlossen. Die Option existiert allerdings. Deshalb will ich nun nach und nach meine Predigten zum Download freigeben.

1. Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem


29. April
Es geht um eine Einweihung

Der Herr wünscht sich, mit uns in Beziehung zu treten. In dieser Podcast-Episode erkläre ich, worauf es ihm dabei ankommt.


28. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Auf einer eigenen Seite sind die Beiträge zu Fiducia supplicans versammelt. Meinen Kommentar zur unsäglichen Wortmeldung Irme Stetter-Karps auf der Weltsynode finden Sie unter dem Titel Kriegsleid und Synodaler Weg bei der Synodalen Greta. „Das neutestamentliche Priestertum“, die Verteidigung der katholischen Glaubenswahrheit durch Franz Prosinger, findet sich bei den Ausführungen Denekes über die Bedeutung der Priesterkleidung. Meine Podcastfolge Die Selbstabschaffung der Kirche ist auf der Seite über Möhlers Ausführungen über den katholischen Kirchenbegriff eingebettet.


28. April
Terrence Gordon

Vor einem Jahr, am 28. April 2023, starb P. Terrence Gordon FSSP an einem Herzinfarkt. Er wurde nur 52 Jahre alt. 2006 war er zum Priester geweiht worden. Zuletzt war er in Colorado Springs eingesetzt. Sein Bruder P. James Gordon FSSP konnte ihm noch die Sterbesakramente spenden.


27. April
Maurice Baring

Vor 150 Jahren, am 27. April 1874, wurde in London der Schriftsteller Maurice Baring geboren. 1909 wurde er katholisch. Sein Einfluss trug dazu bei, dass auch G. K. Chesterton konvertierte. Mit diesem und Hilaire Belloc war er befreundet. Er starb am 14. Dezember 1945.


27. April
Johannes Paul II.

Vor zehn Jahren, am 27. April 2014, wurde Johannes Paul II. (1920-2005) heiliggesprochen. Die Seligsprechung war am 1. Mai 2011 erfolgt.


27. April
Petrus Stevartius

Vor 400 Jahren, am 27. April 1624, starb in Lüttich im Alter von 74 oder 75 Jahren der Theologe Petrus Stevartius. Er lehrte von 1584 bis 1618 Exegese in Ingolstadt und wurde dann Generalvikar in Lüttich.


26. April
Die Seele retten!

Zum vierten Sonntag nach Ostern kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Mit Jakobus auf der Titanic

Sünde, Gerechtigkeit, Gericht


26. April
Kants falsche Freunde

Der Neue Anfang hat aus gegebenem Anlass meinen Artikel "Der missbrauchte Kant" wiederveröffentlicht. Aus der Einleitung:

Immanuel Kant und Magnus Striet – eine Mésalliance. Warum der Königsberger Philosoph nicht als Übervater des Synodalen Weges taugt und das Genie vor seinen falschen Freunden geschützt werden muss. Wer die Sexualmoral der katholischen Kirche in Frage stellen möchte, sollte sich jedenfalls in der Argumentation nicht auf Kant beziehen. Dies hat Pater Recktenwald bereits vor sechs Jahren in einem eindrücklichen Text deutlich gemacht, den wir aus gegebenem Anlass in Erinnerung rufen. (…) Kants Begriff von der Autonomie hat wenig bis nichts zu tun mit einer sexualethischen Aushandlungsmoral, wie sie uns von Striet, Goertz und Co. als „Selbstbestimmung“ verkauft wird… weiterlesen bei "Neuer Anfang".

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