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Die große Wende

Europa als Begriff ist nur als kulturelle Einheit verständlich – und zwar als jener Raum, dessen Kultur wesentlich von der Botschaft Christi geprägt worden ist. Sie war es, die in den 1000 Jahren, die wir heute abschätzig als dunkles Mittelalter bezeichnen, die Grundlage für die europäische Lebensform und Zivilisation gelegt hat.

Das sei am Beispiel der Stellung der Frau in der Gesellschaft illustriert: Hier läßt sich ein deutlicher Bruch zur Antike feststellen: Unter christlichem Vorzeichen habe sich im Mittelalter eine Kultur entwickelt, in der die Stellung der Frau weitaus bedeutender und ihr Einfluß viel größer gewesen sei als im Altertum und in der beginnenden Neuzeit, erklärt Historikerin Régine Pernoud in ihrem Werk La femme au temps des cathédrales: „In Rom war die Frau – ohne Übertreibung und ohne Paradox – nicht einmal Rechtssubjekt. Die Frau war einfach nur ein Gegenstand.“ Keine Rede davon, daß Frauen im Römischen Reich öffentliche Funktionen hätten ausüben können. Das römische Familienrecht sah nämlich vor, daß Frauen zunächst unter der Herrschaft des Vaters standen, um unter die des Ehemannes zu wechseln.

Die große Wende brachte das Christentum. Dazu Pernoud: „Die Worte Christi ... enthielten für die Frauen keinerlei Hinweis auf eine besondere Form von Schutz, aber sie machten auf besonders einfache, aber auf entwaffnende Art die grundlegende Gleichheit zwischen Mann und Frau deutlich: ,Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, der bricht ihr gegenüber die Ehe, und wenn sie ihren Mann entläßt und einen anderen heiratet, so bricht sie die Ehe’.“

Nach christlichem Verständnis konnten Frauen nunmehr ihren Familienstand selbst bestimmen. Dazu ein Theologe aus dem 12. (!) Jahrhundert, Hugo v. St. Viktor: „In Beziehung zum Mann ist die Frau weder Herrin, noch Magd, sondern Gefährtin.“

Unter christlichem Einfluß hat sich, Pernoud zufolge, auch eine Tradition der weiblichen Bildung entwickelt. In den ersten weiblichen Klostergründungen habe man das Studium der Psalmen, der Heiligen Schrift und der Schriftkommentare gepflegt.

Damit sei ein Stil entstanden, der etwas ganz Neuartiges dargestellt habe und der im Mittelalter von besonderer Bedeutung gewesen sei: „Der doppelte Einfluß, den Kirche und Frauen ausüben, trägt dazu bei, daß die Erziehung des Mannes auf ein Leitbild ausgerichtet wird, das sich später im gebildeten Prinzen verwirklicht, der Sorge für die Verteidigung der Armen trägt.“

Aus: Christof Gaspari, Europas Zivilisation lebt von ihren christlichen Wurzeln, in: Vision 2000, 4/2012


Genius der Frau statt Genderismus

Ihr seht also, liebe Schwestern, wie viele Beweggründe die Kirche für ihren Wunsch hat, daß auf der bevorstehenden, von den Vereinten Nationen in Peking ausgerichteten Konferenz die volle Wahrheit über die Frau zutage treten möge. Man möge wirklich den »Genius der Frau« gebührend hervorheben, indem nicht nur die großen und berühmten Frauen der Vergangenheit oder unserer Zeit berücksichtigt werden, sondern auch jene einfachen Frauen, die ihr Talent als Frau in der Normalität des Alltags im Dienst an den anderen zum Ausdruck bringen. Denn besonders in ihrer Hingabe an die anderen im tagtäglichen Leben begreift die Frau die tiefe Berufung ihres Lebens, sie, die vielleicht noch mehr als der Mann den Menschen sieht, weil sie ihn mit dem Herzen sieht. Sie sieht ihn unabhängig von den verschiedenen ideologischen oder politischen Systemen. Sie sieht ihn in seiner Größe und in seinen Grenzen und versucht, ihm entgegenzukommen und ihm eine Hilfe zu sein. Auf diese Weise verwirklicht sich in der Geschichte der Menschheit der grundlegende Plan des Schöpfers und tritt in der Vielfalt der Berufe und Berufungen unaufhörlich die - nicht nur physische, sondern vor allem geistige - Schönheit zutage, mit der Gott von Anfang an die menschliche Kreatur und im besonderen die Frau beschenkt hat.
Aus dem Brief, den der hl. Papst Johannes Paul II. am 29. Juni 1995 an die Frauen der ganzen Welt gerichtet hat, und zwar anlässlich der 4. Weltfrauen-Konferenz in Peking. Während der Papst in diesem Brief dazu aufruft, den “Genius der Frau” zu erkennen und zu würdigen, wurde auf dieser Konferenz mit der Etablierung des Gender Mainstreaming eine Entwicklung in Gang gesetzt, die die Geschlechtsunterschiede als soziales Konstrukt verkennt und damit den Genius der Frau verleugnet und abschafft.


Feministinnen

“Für die feministische Sekte sind Frauen Rohstoff im schlimmsten Sinn des Wortes. Sie sind nützliche Objekte, um den Haß gegen das Christentum, gegen die Männer, gegen die Schönheit der Frau und das Gleichgewicht der Familie zu schüren. Das ist der Feminismus und ich kann versichern, daß dem so ist, denn ich war drinnen!”

Die feministische Aktivistin Sara Fernanda Giromin, die als Sara Winter den brasilianischen Zweig der radikal-feministischen Bewegung Femen gründete und später den Absprung schaffte.
Aus: Matthias Pankau: Von der Feministin zur Lebensrechtlerin, IdeaSpektrum vom 20. Januar 2016, S. 44.

Im Original:
“For the feminist sect women are not the inspiration, they are prime matter in the worst sense of the term. They are convenient objects useful for the purpose of inflaming hatred against the Christian religion, hatred against men, hatred against the beauty of women, hatred against the equilibrium of families. That’s what feminism is, and I can guarantee it is like that because I was on the inside!”


Frühzeitige Warnung aus Rom vor der Genderideologie

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