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Verlorener Kontakt

“Auf eine Anfrage von idea Ende September an die EKD und die (katholische) Bischofskonferenz, was sie gegen die Verfolgung von Christen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland zu tun gedenken, wollten sich beide Institutionen nicht äußern. Begründung: Es fehle ihnen an Fakten.”

So Helmut Matthies in seinem Kommentar Die Hirten schweigen (veröffentlicht in ideaSpektrum 42 vom 14. Oktober 2015, online auf kath.net) zu dem Umstand, dass die Kirchen nichts gegen die genannte Christenverfolgung in Deutschland durch aggressive Muslime unternehmen. Es fehlen Fakten? Bereits im Herbst 2013 hat report München bedrückende Fakten geliefert, dann wieder am 29. Juli 2014 (siehe das Video oben), so dass bereits damals, vor über einem Jahr, Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer eine getrennte Unterkunft für christliche Flüchtlinge gefordert hatte. Wie die neuesten Dokumentationen zeigen, hat sich an der Lage nichts geändert. Hätte man ein Interesse, hätte man sich längst über die Situation kundig machen können. Doch die verfolgten Christen haben in den Kirchen keine Lobby. Oder anders gewendet: Ich stimme der Selbsteinschätzung mancher deutschen Bischöfe zu: Sie haben den Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren.


Diskriminierung christlicher Flüchtlinge

Wie beurteilen Sie die Arbeit des UN-Flüchtlingswerks UHNCR?
Sr. Hatune: Sehr kritisch. Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Vor einiger Zeit sollten 10.000 verfolgte Christen aus den Flüchtlingslagern nach Europa kommen. Aber die UNO hat das verneint. Warum? Weil die UNHCR von Saudi-Arabien gesponsert wird und viele Verantwortliche vor Ort Muslime sind, die die nichtmuslimischen Minderheiten benachteiligen.

Schwester Hatune Dogan im Interview mit Bernhard Müller, dem Chefredakteur des pur-Magazins, Ausgabe Juli 2015, S. 16. Eine Zusammenfassung des Interviews wurde auf kath.net veröffentlicht.

Über das Buch Hatune Dogans "Ich glaube an die Tat"


Stuttgarter Zynismus

Ja, der Leiter des Sozialamtes sagt, getrennte Unterbringung sei der falsche Weg, die Unterkünfte seien so etwas wie die Vereinten Nationen im Kleinen. Die Leute müssten spätestens jetzt lernen, miteinander klarzukommen. Das ist Unsinn. Wir haben nicht ein Abbild der Vereinten Nationen in unseren Häusern, sondern es sind uns anvertraute Menschen, die als Flüchtlinge herkommen (jedenfalls unter diesem Titel, oft stimmt das nicht). Sie sollen nach Möglichkeit unter Gleichgesinnten untergebracht werden: Das ist doch ein Gebot der Humanität. Das geschieht oft absichtlich nicht. Man will gemeinsame Religion als eine Form von Nähe ignorieren und Menschen, die sich als Brüder fühlen, in der Fremde absichtlich auseinanderreißen. Das ist eine übelwollende Tyrannei. Es ist zynisch, zu fordern, „miteinander klarzukommen“. Die Christen würden schon gern, aber die Muslime, die in den Unterkünften den Ton angeben, sind daran gar nicht interessiert.

Robert Spaemann im Interview mit Regina Einig, Tagespost vom 30. Januar 2016. Bei dem erwähnten Sozialamt geht es um das Stuttgarter Sozialamt, die Äußerungen stammen von seinem Leiter Stefan Spatz.


Christen im Stich gelassen

Wir erleben auch, dass in ganz vielen Fällen Christen von ihren muslimischen Mitbewohnern bestohlen werden, und wenn sich die Christen dann beschweren, bekommen sie selbst eine Abmahnung wegen “Störung des Friedens im Heim”.

Der Berliner evangelische Pfarrer Gottfried Martens in einem ausführlichen Interview ("Christen werden als Störenfriede behandelt") mit Katrin Krips-Schmidt über seine Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, insbesondere über Diskriminierung und Verfolgung von Christen durch Muslime in Flüchtlingsunterkünften und dem systematischen Vertuschen und Verschweigen dieser Verfolgung durch staatliche und kirchliche Stellen, in der Tagespost von heute.

„Die haben ja auch eine starke Lobby und Sie nicht“, so antwortete mir ein Mitarbeiter des Berliner Senats, als ich ihn neulich fragte, warum es denn möglich sei, in Berlin ein besonderes Heim für homosexuelle Flüchtlinge zu eröffnen, nicht aber ein Heim für Christen, die von muslimischen Mitbewohnern schikaniert werden.

Gottfried Martens in seinem Artikel Christliche Flüchtlinge brauchen eine Lobby, veröffentlicht in IdeaSpektrum vom 3. Februar 2016


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