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Woher kommt die Bedrohung?

Gendertheorie: Ist Papst Franziskus rechtspopulistisch?

Zitat:
“Für die Kirche besteht der größte Skandal in der Einführung des Gender-Mainstreams in die Lehrpläne von Schulen und in die Erziehungskonzepte von Kindergärten und Kinderkrippen.

Papst Franziskus sieht darin eine Bedrohung der Menschheit, der die Kirche mit allen Mitteln entgegentreten müsse. Wie ein roter Faden zieht sich die Ablehnung der Gender-Theorie durch sein ganzes Pontifikat. Auch das neue Dokument trägt eindeutig seine Handschrift, die besonders deutlich zutage tritt, wenn er auf Pressekonferenzen oder anderen Begegnungen frei auf Fragen antwortet. So spricht er von 'Gemeinheit' und 'Boshaftigkeit', wenn der Versuch unternommen wird, Kindern einzureden, sie müssten ihr Geschlecht erst entdecken und könnten es frei wählen. Besonders seine Auslandsreisen nützt Franziskus regelmäßig dazu, die Ausbreitung der Gender-Ideologie anzuprangern und mit dieser familienfeindlichen 'Kolonialisierung' hart ins Gericht zu gehen.

So erzählte er auf dem Rückflug von seiner Apostolischen Reise nach Georgien und Aserbaidschan am 2. Oktober 2016 das Beispiel einer katholischen Familie in Frankreich. Der Vater habe seinen zehnjährigen Sohn gefragt, was er später einmal werden wolle. Dieser habe geantwortet: 'Ein Mädchen!' Der Vater habe bemerkt, dass in den Schulbüchern seines Sohnes die Gender-Theorie gelehrt werde. 'Und das ist gegen die Natur!', stellte der Papst fest. Wenn man diese Dinge in der Schule gezielt unterrichte, um die Mentalität zu ändern, so nenne er dies 'ideologische Kolonialisierung'.

Für Papst Franziskus steht mit der Gender-Ideologie die Herzmitte der christlichen Offenbarung auf dem Spiel. In der Erschaffung des Menschen als Mann und Frau spiegle sich das Wesen Gottes selbst wider, der lebendige Liebe im Austausch unter den drei göttlichen Personen sei. Der Unterschied von Mann und Frau sei das Meisterwerk des Schöpfers, in dem die Berufung des Menschen zur Liebe und Fruchtbarkeit aufstrahle. Werde dieser Unterschied geleugnet und ausgemerzt, gerate die gesamte Weltordnung aus den Fugen. Papst Franziskus ist sich bewusst, wie allergisch und aggressiv die heutige Öffentlichkeit mit ihrer politischen und medialen Macht auf jede Infragestellung der Gender-Theorie reagiert. Doch angesichts der Gefahren, die mit dieser globalen Verirrung verbunden sind, scheut er vor dem zu erwartenden Konflikt nicht zurück.”

So schreiben Erich Maria Fink und Thomas Maria Rimmel im Editorial zur Juli-Ausgabe von Kirche heute.
Die Deutsche Bischofskonferenz sieht die Bedrohung jedoch ganz woanders, nämlich in der Kritik am Gender-Mainstreaming: So heißt es in ihrer "Arbeitshilfe zum kirchlichen Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen" Dem Populismus widerstehen unter anderem:

“Es ist kaum erstaunlich, dass die in der rechtspopulistischen Familienauffassung bekämpften gesellschaftlichen Entwicklungen mit Fragen der Geschlechterordnung verknüpft werden. Das geschieht nicht beschreibend, sondern wertend. „Genderismus“ oder auch „Gender-Ideologie“ bilden zentrale Feindbilder in rechtspopulistischen Diskursen. Verschiedene Aspekte werden in ein einziges Ideologie-Konstrukt verwoben. Dieses wird sehr pauschal als Bedrohung der Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Familie dargestellt.”


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