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Sind Kranke nützlich?

Nützlich? Das seid ihr sicherlich einfach durch eure Anwesenheit. In einer von Anonymität, Technik, fieberhafter Hast, Gewinnsucht und Durst nach unmittelbarem Sinnengenuss gezeichneten Welt seid ihr einfach da mit dem Wert eurer Person, mit eurer Innerlichkeit, mit eurem Bedarf an echten menschlichen Beziehungen. So hält die Welt vor euch an, überlegt und beginnt, das Wesentliche in Erwägung zu ziehen: den Sinn des Lebens, die selbstlose Liebe, die Hingabe seiner selbst.

Wenn ihr das Glück habt, zu glauben, und wenn ihr den gekreuzigten Christus anblickt, dann dringt tiefer in ein vor den Augen der Welt verborgenes Geheimnis ein. Nachdem er so viele Kranke wie möglich geheilt hatte, vollzog Christus den Schritt vom Mitleid zum Leiden. Er hat das Leiden ohne den Versuch einer Erklärung auf sich genommen. Niemand ist so tief hineingedrungen wie er. In ihm war das Leiden an die Liebe gebunden, und es ist erlöst worden. In der Hingabe wurde es zur erlösenden Kraft, verklärt in seiner Auferstehung. Ja, Christus hat am Grunde des Leidens die Kraft der Erlösung und das Licht der Hoffnung geschöpft. So vereinigt sich der gläubige Kranke - im Schmelztiegel seiner Prüfung, die unangetastet bleibt - schweigend mit der Erlösung Christi, wie Maria zu Füßen des Kreuzes. Es handelt sich hier aber nicht um passive Resignation oder um Fatalismus, denn ein solcher Kranker bleibt mit Hilfe der Ärzte erfüllt von dem Wunsch, zu leben, ist aber auch bereit, sein Leben Gott zurückzugeben, wenn der Augenblick des großen Übergangs kommt. Er lebt von der Gnade der Liebe. Es ist ein Geschenk Gottes. Ich erbete es für euch.

Ich kann euch sagen, die Wirksamkeit meines Dienstes als Nachfolger Petri hinsichtlich der Glaubenstreue und der Einheit der gesamten Kirche hat dem Gebet und Opfer der Kranken viel zu verdanken. Das vertraue ich euch an.

Papst Johannes Paul II. in seiner Ansprache an die Kranken in der Kathedrale St. Jean von Lyon am 5. Oktober 1986.


Überreicher Segen

Ebenso möchte ich in diesem Zusammenhang auch an die große Familie der Pfarrei einige dringende Bitten richten: Haltet das monatliche Triduum: Priesterdonnerstag, Herz-Jesu-Freitag, Herz-Mariä-Samstag! Betet beharrlich, der Aufforderung Christi entsprechend, daß der Herr Arbeiter in seine Ernte sende! (Mt 9, 38) Betet um Piester-, Missions- und Ordensberufe! Laßt die Jugend erkennen, daß nicht nur der Bischof, sondern auch die Pfarrgemeinde jedem dankbar ist, der trotz Schwierigkeiten den an ihn ergangenen Ruf Christi großherzig erwidert. In besonderer Weise wende ich mich an die Kranken: Ihr erfahrt in euren Gebrechen, daß unsere Hoffnung nicht in dieser Welt aufgeht. Ihr spürt die Notwendigkeit von Menschen, die euch von Christus her, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, euer Leben deuten und euch durch Wort und Sakrament Kraft und Trost spenden. Euer Leben und Leiden ist nicht sinnlos, sondern kann überreicher Segen für die ganze Kirche werden, wenn ihr es Christus anbietet. Vergeßt in eurer Krankheit nicht das Gebet um Priester- und Ordensberufe!

Papst Johannes Paul II. am 4. Mai 1987 in seiner Ansprache an die Seminaristen der Diözese Augsburg anlässlich der Einweihung des neuen Priesterseminars.

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