Das Portal
zur katholischen Geisteswelt


Zum
Rezensions-
bereich
Zum
biographischen Bereich

Impressum

Das katholische Informationsportal kath-info
dient der theologischen Aufklärung
und bietet Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt.

Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht.

Zum Autorenverzeichnis

Sie befinden sich im zweiten Teil
des blauen Bereichs des PkG (Buchstaben H bis M)
Zum ersten Teil
Zum dritten Teil

Die neuesten Beiträge finden Sie jeweils auf der Startseite

Datenschutzerklärung

Zum philosophischen Bereich
Zum
liturgischen Bereich

Links

Themen

Häresie
Heiligkeit
Heilsstrategie
Heimat
Hellenisierung
Herrenbrüder
Herz Jesu
Herz Mariä
Hexenwahn
Himmel
Hinduismus
Hirntod
Hispaniola
Homeschooling
Homoehe
Homosexualität
Humanae Vitae
Humanismus
Humor
HV u. Gewissen
ifp
Indien
Irak
Irland
Islam
Islam und Gewalt
IVF
Jesu Tod
Jesus
Jesus II
Jesusbuch
Jesusbuch II
Jesuiten
Jesuitenstaat
Joh.-Evangelium
Juden
Jugend
Jugendvigil
Kamerun
Kapharnaum
Kapuzinergruft
Katholikentag
Kath.verfolgung
Kinder Gottes
Kirche II
Kirchenkrise
Kirchensteuer
Kirchenvolks-begehren
Kirchenzukunft
Kirchweihe

Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit (Fortsetzung)

Von Matthias Joseph Scheeben

[Sie befinden sich auf Seite 4]

(Zu Seite 1) (Zu Seite 2) (Zu Seite 3)

_______________

§ 28. Die reale Sendung der göttlichen Personen in der heiligmachenden Gnade. Erste Art dieser Sendung durch Ein- und Ausprägung der ausgesandten Personen

Wenden wir uns also jetzt zu unserem eigentlichen Gegenstande, zur realen Sendung der göttlichen Personen in das Innere der vernünftigen Kreatur durch die Gnade.

Ein wahres Sein, eine wahre Gegenwart einer einzelnen göttlichen Person in der Kreatur kann nach dem Gesagten nur durch eine von ihr und den übrigen göttlichen Personen gemeinsam hervorgebrachte Wirkung gedacht werden. Von der Natur dieser Wirkung hängt es ab, ob man sagen könne, daß die betreffende göttliche Person als solche, d. h. in ihrem göttlichen und in ihrem hypostatischen Charakter in die Kreatur eingeführt werde resp. als von einer andern ausgehend sich einführe. Nicht jede Wirkung ist dazu geeignet. Obgleich man auch in den natürlichen Wirkungen Gottes in etwa einen Reflex der ewigen Ausgänge wahrnehmen und sie als Ausfluß der in der Zeugung des Sohnes und der Hauchung des Heiligen Geistes ursprünglich sich betätigenden Weisheit und Güte Gottes betrachten kann, so werden doch hier die Personen nicht in ihrem spezifisch göttlichen Charakter der Kreatur mitgeteilt, in dieselbe hineingebildet oder ausgegossen. Eher geschähe das schon durch die sogenannten "gratiae gratis datae", bei deren Mitteilung die Heilige Schrift schon öfter von einer Mitteilung und Innewohnung des Heiligen Geistes spricht; aber sie tut das nicht im strengen und vollen Sinne des Wortes. Nicht einmal bei der Mitteilung der auf die heiligmachende vorbereitenden aktuellen Gnaden kann man in diesem Sinne von der Sendung des Heiligen Geistes reden. Überall haben wir hier nur eine Präsenz der göttlichen Person der Kraft und Wirksamkeit nach, "secundum virtutem", und darum auch nur "secundum appropriationem".

Erst da, wo sich die Kraft und Wirksamkeit der göttlichen Personen in besonders erhabener Weise offenbart, in einer Wirkung, durch welche die spezifisch göttlichen Vorzüge einer Person der Kreatur mitgeteilt werden und in deren Mitteilung der Ausgang dieser Person nach seinem spezifisch göttlichen Charakter in der Kreatur nachgebildet wird, wo also diese Person als ein Siegel erscheint, das, der Kreatur eingedrückt, in seiner göttlichen und hypostatischen Eigentümlichkeit sich in ihr ausprägt, - kann man im eigentlichen und vollen Sinne des Wortes sagen, daß sie selbst, nicht bloß eine irgendwie aus ihr derivierte Gabe, in die Kreatur hineingelegt, der Kreatur gegeben werde, in ihr sich offenbare und gegenwärtig sei; daß sie nicht durch irgend welchen Ausfluß ihrer Kraft, sondern durch einen in seinem ursprünglichen Charakter, gleichsam in demselben Bette, verbleibenden Erguß der Strömung, in der ihr ewiger Ausgang sich vollzieht, in die Kreatur eintrete - also in sich selbst, in die Kreatur gesendet werde.

Alles das geschieht aber in der heiligmachenden Gnade - und in ihr allein. Das haben wir früher schon erklärt und bewiesen, als von dem Bilde der Trinität und der trinitarischen Produktionen die Rede war; denn eben die Nachbildung der ewigen Produktionen ergibt in ihrem Anschlusse an die letzteren und in ihrer Verbindung mit denselben eine kontinuierliche Fortbildung und Einführung derselben in die Kreatur.

In der Ausgießung der übernatürlichen, kindlichen, göttlichen Liebe, der “caritas”, in unsere Herzen wird der im Heiligen Geiste sich vollziehende innere Erguß der Liebe zwischen Vater und Sohn eben deshalb, weil nachgebildet, auch fortgesetzt, so daß wir nicht nur sagen können, die Liebe werde uns gegeben und in uns ausgegossen, sondern auch der Heilige Geist selbst werde in dieser Liebe uns gegeben und in uns ausgegossen; oder vielmehr eben dadurch, daß der Heilige Geist, der Strom der göttlichen Liebe, in unsere Seele hineingegeben, in sie hineingelenkt wird, kommt der Ausfluß derselben, der “habitus” und der “actus” der “caritas”, in unser Herz [53].

Ebenso wird in der Mitteilung des übernatürlichen göttlichen Lichtes und des Abglanzes der göttlichen Natur an unsere Seele, in der Einprägung des übernatürlichen Ebenbildes Gottes der ewige Abglanz des Vaters auf uns übergestrahlt, sein konsubstantiales Ebenbild, der Sohn, unserer Seele eingeprägt, der Sohn Gottes in uns wiedergeboren durch eine Nachbildung und Ausbreitung der ewigen Produktion. Somit wird hier der Sohn Gottes selbst in seiner göttlichen und hypostatischen Eigentümlichkeit in die Kreatur hineingelegt, als das Siegel ihrer Gottebenbildlichkeit, durch dessen Eindruck die Kreatur ihm selbst gleichförmig wird, durch dessen Gemeinschaft sie die Würde und die Herrlichkeit der Kinder Gottes empfängt [54].

Das Hinüberschlagen der im Heiligen Geiste auflodernden göttlichen Liebesflamme in die Kreatur durch Entzündung einer ähnlichen Flamme und das Hinüberstrahlen der im Sohne erglänzenden göttlichen Herrlichkeit in die Kreatur durch Verbreitung eines ähnlichen Abglanzes - diese beiden Bilder geben uns eine lebendige Anschauung der beiden göttlichen Sendungen, als der Fortsetzungen der ewigen Ausgänge und des Eintretens dieser letzteren in die Kreatur. Noch lebendiger werden diese Bilder, wenn wir sie mit dem Bilde der Ausprägung des eingedrückten Siegels verbinden in dem geistigen Kusse der Seele durch Gott, worin er ihr das Licht seines Angesichtes und den Odem seines Herzens so eingießt, daß sie von seinem Lichte erleuchtet und verklärt, von seinem Odem durchglüht und belebt wird.

Beim Heiligen Geiste insbesondere wird der äußere Ausgang als Fortsetzung des innern am geeignetsten ausgedrückt, wenn gesagt wird, daß der Vater und der Sohn ihn der Kreatur einhauchen, wie die Väter in höherem Sinne die Worte der Genesis: “und Gott hauchte in sein Angesicht den Odem des Lebens”, auslegen.

Das eben Gesagte würde allein schon genügen, uns in der Mitteilung der Gnade eine wirkliche Sendung der göttlichen Personen erblicken zu lassen. Kraft derselben sind nämlich der Sohn und der Heilige Geist in ihrem Unterschiede vom Vater und voneinander in der Kreatur gegenwärtig durch ein aus jedem von ihnen besonders ausgeprägtes Bild, aber durch ein so lebendiges, so vollkommenes Bild, daß es unendlich über das bloße Symbol erhaben ist. Mit diesem Bilde sind sie zugleich so innig verbunden, daß sie nicht bloß für unsere Gedanken durch die Beziehung der Ähnlichkeit, sondern wirklich mit ihrer Substanz und Persönlichkeit in ihm wohnen; und auch das nicht bloß aus dem allgemeinen Grunde, weil sie als Gott überall gegenwärtig sind, sondern weil sie in einem so vollkommenen Abdrucke und Ausflusse ihrer innersten, eigentümlichsten Vollkommenheiten und Ursprünge, wie das Siegel in seinem Abdrucke, gegenwärtig sein müssen, auch wenn sie nicht sonst schon aus einem allgemeinen Grunde überall der Substanz nach gegenwärtig wären; ja sie können nicht einmal, wie das materielle Siegel nach einmal geschehenem Abdrucke, aus dem unmittelbaren Kontakte des Abbildes entfernt gedacht werden, weil dasselbe, wie nur aus ihnen, so auch nur in ihnen Bestand hat.

Indessen haben wir, um dem Sinne der Schriftlehre und den Anschauungen der heiligen Väter und der Theologen vollkommen zu entsprechen und die ganze Wahrheit darzulegen, in der Mitteilung der heiligmachenden Gnade noch eine weitere Rücksicht hervorzuheben, die uns noch eine andere Art der innern Sendung der göttlichen Personen darstellen wird. Die letztere ist aber mit der ersten wesentlich verbunden und so innig verwoben, daß sie in den Ausdrücken der Heiligen Schrift und der heiligen Väter oft nur mit Mühe oder gar nicht von der ersteren zu unterscheiden ist. In der Tat bildet sie mit derselben ein unteilbares organisches Ganze. Aber um dasselbe in seiner ganzen Größe und Schönheit zu verstehen, müssen wir die einzelnen Glieder, ohne sie aus ihrer engen Verbindung zu lösen, vielmehr auf den Grund derselben eingehend, in ihren Unterschieden genau ins Auge fassen.

63. Folge

§ 29. Zweite Art der realen Sendung: habitum et habens

Die Hineinbildung der göttlichen Personen und ihrer Ausgänge in die vernünftige Kreatur durch die Mitteilung der Gnade ist keine tote, sondern eine durchaus lebendige, eine geistig lebendige; sie besteht in den “habitus” und den Akten der übernatürlichen Erkenntnis und Liebe. Deshalb werden die göttlichen Personen gerade vermittelst der oben erklärten Sendung der vernünftigen Kreatur auch gegenwärtig als Gegenstand eines lebendigen, überaus innigen Besitzes und Genusses, und das ist die zweite Art von Sendung. Es ist diejenige, welche gewöhnlich von der scholastischen Theologie am meisten betont wird und welche in der Schrift wohl zunächst und vorzüglich gemeint ist, wenn sie sagt, daß der Heilige Geist insbesondere als die "arrha" unserer Erbschaft gegeben werde. Denn "geben" heißt doch zunächst, einem andern etwas zum Besitz überliefern; in Besitz gibt man aber nur etwas zum Gebrauche oder zum Genusse. Zum Gebrauche können uns die göttlichen Personen nicht gegeben werden, also zum Genusse, und der Genuß kann hier nur stattfinden durch Erkenntnis und Liebe [55]. Wie aber geschieht nun diese Sendung, daß ein reales, substantiales und hypostatisches Eintreten des Sohnes und des Heiligen Geistes in unsere Seele dabei gedacht werden muß?

Indem Gott uns huldvoll zu seinen Kindern annimmt und durch die Gnade der Kindschaft, die als Teilnahme an der göttlichen Natur etwas überaus Reales ist, in der realsten und innigsten Weise mit sich verbindet, schenkt er uns auch sich selbst, sein eigenes Wesen, zum Gegenstande unseres Genusses. Denn an keinem andern Objekte können sich die göttlichen Lebenskräfte, die in der Gnade der Kindschaft enthalten sind, sättigen; sie müssen dasselbe Objekt zu erfassen haben, welches das Leben Gottes selbst besitzt und um welches dasselbe zirkuliert. Dieses Objekt muß aber auch jenen Kräften nahegebracht, in ähnlicher Weise nahegebracht werden, wie es dem inneren Leben Gottes selbst unmittelbar, substantiell gegenwärtig ist. Und so muß das göttliche Wesen selbst, welches der Gegenstand unseres Genusses sein soll, jenen Kräften nicht bloß von ferne gezeigt werden, sondern wirklich in ihnen gegenwärtig sein, so zwar, daß es, wenn es nicht schon ohnehin überall gegenwärtig wäre, aus diesem Grunde und zu diesem Zwecke substantiell in die Kreatur hineingelegt werden müßte.

In Bezug auf den vollkommenen Genuß des göttlichen Wesens im jenseitigen Leben, in der seligen Anschauung, ist das bei den Theologen ausdrückliche Lehre. Nur durch eine überaus innige Gegenwart der Substanz Gottes in der Seele läßt sich die Anschauung derselben erklären. Aber auch der unvollkommene Genuß im diesseitigen Leben verlangt die wirkliche Gegenwart des zu genießenden Objektes, da er nur dem Grade, nicht dem Wesen nach von dem vollkommenen sich unterscheidet. Der Apostel deutet das deutlich an, indem er nicht bloß von einem "pignus" (Pfand), sondern von einer "arrha" (Angeld) unseres zukünftigen Besitzes spricht; die "arrha" ist nämlich schon ein Anteil des verheißenen Lohnes, und so muß hier die "arrha" zwar eine weniger vollkommene und innige, aber doch eine wahre und wirkliche und im Vergleich mit jeder andern außerhalb der Gnade liegenden überaus innige und singuläre Gegenwart der göttlichen Substanz in der Seele sein.

Diese Gegenwart des göttlichen Wesens in der Seele und die durch die Gnade vollzogene reale Verbindung der letzteren mit Gott, worauf jene beruht, bewirken, daß wir Gott genießen nicht als einen außer uns liegenden, uns nicht angehörenden Gegenstand, sondern als einen solchen, der wahrhaft und wirklichin uns und unser eigen ist; als solchen erfassen und umarmen wir ihn wirklich durch unsere Erkenntnis und Liebe.

Real und substantial ist also diese Einkehr Gottes in unsere Seele ohne Zweifel; aber ist sie auch eine hypostatische, derart nämlich, daß die einzelnen Personen, die ausgehenden namentlich, in ihrem hypostatischen Charakter, jede auf eine besondere Weise, der Seele gegenwärtig und gegeben werden? Denn darauf gerade kommt es an, wie wiederholt hervorgehoben wurde; sonst fehlte eben das wichtigste Moment der eigentlichen Sendung, das formell von ihrem ewigen Ausgange abhängige, an denselben sich anschließende besondere Auftreten der gesandten Personen. Wie kann man also hier dem Sohne und dem Heiligen Geiste eine von ihrem ewigen Ausgange, ihrem hypostatischen Charakter bedingte besondere Gegenwart anweisen?

Da Gott durch die Gnade überhaupt in seinem ganzen Wesen Gegenstand unseres Besitzes und Genusses wird, so kommen offenbar alle drei Personen zu uns und geben sich uns hin, insofern sie Eins sind mit dem Wesen und im Wesen unter sich. Aber es können doch immer die einzelnen Personen, auch insofern sie voneinander verschieden sind und namentlich insofern eine von der andern ausgeht, sich uns zum Besitze und Genusse darbieten, so zwar, daß die ausgehende von der produzierenden uns zum Besitze und Genusse dargeboten wird, aber eben darum auch in sich ihren Urheber uns zum Besitze und Genusse darstellt.

Anmerkungen:

[53] “Caritas Dei diffusa est in cordibus nostris per Spiritum sanctum, qui datus est nobis” (Röm 5,5) nach der Augustinischen Erklärung. - “In hoc cognoscimus, quoniam in eo manemus et ipse in nobis, quoniam de Spiritu suo dedit nobis” (1 Jo 4, 13), in der “caritas” nämlich. Dahin gehören alle Stellen, welche ausdrücken, dass der Heilige Geist in uns lebe, oder dass wir in ihm leben, als wenn er selbst der in uns wohnende Lebensodem wäre. So Röm 8, 9: “Vos autem in carne non estis, sed in Spiritu, si tamen Spiritus Dei habitat in vobis. Si quis autem Spiritum Christi (den Geist der Liebe) non habet, hic non est eius.” - Ebd. V. 14 u. 15: “Quicumque enim Spiritu Dei aguntur, ii sunt filii Dei. Non autem accepistis Spiritum servitutis iterum in timore, sed accepistis Spiritum adoptionis (sc. in caritate filiali), in quo clamamus: Abba, Pater.” - 1 Kor 2, 12: “Nos autem non spiritum huius mundi accepimus, sed Spiritum, qui ex Deo est.”

[54] “Filioli mei, quo iterum parturio, donec formetur Christus in vobis” (Gal 4, 13). - “Formatur Christus in nobis ineffabiliter, non ut creatus in creatis, sed ut increatus, ad dignitatem creatura superiorem creaturam, id est nos, transferens” (Cyr. Alex., Dial. de Trin. l. 4; ed. Aub. p. 530. Cfr. Ambr., De fide l 5, c. 7). - “Christum habitare per fidem in cordibus vestris” (Eph 3, 17). Der Sohn Gottes als “Verbum” wohnt aber natürlich nur dann durch das Licht des Glaubens in uns, wenn der Glaube in der Liebe sich lebendig erweist. Denn, sagt der heilige Thomas (I, q. 43, a. 5 ad 2), “Filius est Verbum, non qualecumque, sed spirans amorem. Unde Augustinus dicit in lib. 9 de Trin. (c. 10): Verbum autem, quod insinuare intendimus, cum amore notitia est.”

[55] Vgl. S. Bonav., In I dist. 14, a. 2, q. I: “Respondeo dicendum, quod dare est ad aliquid habendum vel possidendum. Habere autem aliquid vel possidere est, quum aliquid est in facultate, habentis vel possidentis. Esse autem in facultate habentis et possidentis est esse praesto ad fruendum vel utendum. Perfecta autem possessio est, quum homo habet illud, quo possit uti et quo possit frui. Sed recte frui non est nisi Deo ....” Auf den Einwand, daß nur die geschaffene Gnade gegeben zu werden scheine, wenn es heiße, die göttlichen Personen würden uns geschenkt “secundum donum gratiae gratum facientis”, antwortet der heilige Thomas (I, q. 43, a. 3 ad I): “Per donum gratiae gratum facientis perficitur creatura rationalis ad hoc, quod libere non solum dono creato utatur, sed ut ipsa persona divina fruatur. Et ideo rnissio invisibilis fit secundum donum gratiae gratum facientis, et tamen ipsa persona divina datur.”

Fortsetzung auf der Startseite

Themen

Klone
KNA
Kondome
Konklave v. KN
Konzil
Konzilsgeist
Konzilsstreit
Korea
Kranke
Kreuz
kreuznet
Kreuzzüge
Kritik
Kruzifixurteil
Küng Hans
Le Fort
Lebensschutz
Lebensspiritualität
Lérins V. von
Liebe
Liebe II
Liebe III
Liebe IV
LThK
Luther
Mannheimer E.
Maria
Maribor
Mariologie
Marsch f. d. L.
Marsch II
Marsch III
Medienapostolat
Medienpolitik
Memorandum
Menschwerdung
Mercedarier
Missbrauch
Missbrauch II
Missbrauch III
Missbrauch IV
Mission
Missionschronik
Modernismus
Mosebach
Moralbegriff
Morality
Mündigkeit
Mutterschaft

Zu den neuesten Beiträgen