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Ein Mann wie Ratzinger stört

Von Guido Horst

Noch am Tag der Veröffentlichung des von der Erzdiözese München in Auftrag gegebenen Missbrauchsgutachtens durch die Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) hat in Deutschland eine Empörungswelle das Andenken an den Landsmann auf dem Stuhl Petri überspült, die schon beispiellos ist. Zur besten Sendezeit wurde in den öffentlich-rechtlichen Medien das Urteil über Benedikt XVI. gesprochen: Schuldig. Zwar mangelt es an Beweisen. Genauer: Es gibt keinen einzigen.

Trotzdem folgte die öffentliche Meinung dem Diktum des Münchner Tribunals, das zwar kein Gericht ist, sondern eine anwaltliche Gutachterstelle, aber vollmundig behauptete, dass der Emeritus als Erzbischof von München sehr wahrscheinlich von Missbrauchspriestern gewusst habe, die in der Seelsorge eingesetzt wurden. Wäre die anwaltliche Gutachterstelle WSW ein normales Gericht gewesen, wäre der „Angeklagte“ Benedikt XVI. auf jeden Fall wegen mangelnder Beweise freigesprochen worden.

Aber so funktioniert es nicht, wenn es um einen Kirchenmann geht, dessen Theologie noch orthodox und dessen Kirchenbild vom Glauben an die Offenbarung getragen ist: Der muss einfach weg, damit sein Vermächtnis und Erbe nur ja nicht stört, wenn es bis in die Spitzen des deutschen Episkopats jetzt erklärter Wille ist, eine neue, am progressiv-protestantischen Modell ausgerichtete Kirche katholischer Provenienz zu errichten. Ein Mann wie Ratzinger stört. Am Donnerstag hat ihn der mediale Apparat mit Hilfe eilfertiger Theologen vernichtet.

Dabei war Kardinal Ratzinger einer der ersten, die in Rom vor über 20 Jahren erkannt haben, dass es mit den Missbräuchen und dem Vertuschen in der Catholica so nicht weiter geht. Als Papst hat er dann die Wende eingeleitet, die Franziskus weiterführt. Nach der Vorverurteilung durch die mediale Öffentlichkeit am Donnerstag fangen jetzt Rechtschaffene an, das Gutachten von WSW und die Stellungnahme Ratzingers auch wirklich zu lesen. Sie werden sehen: Es sind nur Vermutungen, dass der damalige Erzbischof von München von Missbrauchstätern in seinem Beritt erfahren haben könnte. Zum Beispiel während der Ordinariatssitzung vom 15. Januar 1980.

Offensichtlich ist die Stellungnahme Benedikts in dieser Frage nicht korrekt. Ratzinger war bei der Sitzung dabei. Und wie aus Rom zu erfahren ist, wird man das auch richtigstellen. Aber bedeutet das auch schon, dass die Personalie H. in der Sitzung überhaupt diskutiert wurde? Auch das Protokoll der Sitzung oder Zeitzeugen liefern keinen Beweis, dass der damalige Erzbischof wusste, wer da genau mit welcher Vorgeschichte in seine Diözese gekommen war.

So muss der emeritierte Papst nun als Sündenbock für eine Kirche herhalten, die in skandalöser Weise Opfer ignoriert, Täter geschützt und das Image einer im Inneren korrupten Kirchenverwaltung wider besseres Wissen aufrechterhalten hat. Es trifft den Falschen. Gegen größte Widerstände war es Kardinal Ratzinger / Papst Benedikt vor zwanzig Jahren gelungen, das Krebs-Geschwür des Legionärs-Gründers aus dem Leib der Kirche und seiner Entourage im Vatikan herauszuoperieren. Dieser Mann verdient es nicht, jetzt an den Pranger gestellt zu werden. Vor allem dann, wenn nicht ein einziger Beweis für eine mögliche und erwiesene Schuld vorhanden ist.

Aus der Tagespost, online vom 21. Januar 2022


Vater der Transparenz

In diesem Interview mit EWTN erklärt Erzbischof Georg Gänswein die Hintergründe der Antwort des emeritierten Papstes auf die Fragen der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl.


Benedikt - der Lügner

Von Bernhard Meuser

Als Betroffener von Missbrauch bezeuge ich: Kein Papst vor ihm und leider auch keiner nach ihm - auch keine andere Person in Rom - hat für die Aufarbeitung von Missbrauch mehr unternommen als der Präfekt der Glaubenskongregation und spätere Papst Benedikt XVI – und zwar gegen denkbaren Widerstand kurialer Kreise. Das ist nicht meine Meinung oder die Meinung von Kardinal Schönborn („Wer behauptet, der frühere Kurienkardinal Joseph Ratzinger habe sich dem Thema nicht gestellt, der kennt die Fakten nicht“). Die Dinge sind bestens dokumentiert, etwa in Kap. 68 der großen Benedikt–Biographie von Peter Seewald. Zum Gutachten: Ich empfehle es akribisch zu lesen. Wo ist im gesamten Text auch nur einziger gerichtsfester Beweis, der Benedikt der aktiven Vertuschung oder der bewussten Falschaussage überführt? Es mag Gedächtnisfehler geben. Es mag Fehleinschätzungen gegeben haben. O Wunder: Auch der Papst ist nur ein Mensch! Bei vielen, die heute genau wissen, was damals zu tun gewesen wäre, wächst die Moral mit dem Abstand zu den Ereignissen. „Benedikt der Lügner“ ist nur eines: eine die Ehre abschneidende, infame Unterstellung, bei der ich erstens rate, die zu betrachten, die schon seit Jahrzehnten in der Anti-Ratzinger-Kampagne („Panzerkardinal“) mit Schmähreden und Diffamierungen unterwegs sind. Und zweitens sollte man sich fragen, wem es nützt, dass ein hochverdienter alter Mann in Rom nun zum monströsen Sündenbock der deutschen Kirchenkrise gemacht wird. Man kommt sehr bald zum Schluss: Der dicke Skandal kommt denen entgegen, die sich gerade ganz, ganz dünnemachen, weil eine Menge Unvorteilhaftes aus jüngerer Zeit über sie im Gutachten zu lesen. Ist. Es müssten wahrhaft andere Leute nach vorne- oder besser gleich zurücktreten.


Was hilft weiter?

Der Kirche fallen ihre eigenen Sünden wie Blei auf die Füße. Gegenrechnen, was zeitgleich in Sportvereinen oder staatlichen Schulen an Furchtbarem geschah und bis heute vergleichsweise kaum untersucht und angeprangert ist, mag sachlich korrekt sein, hilft aber nicht weiter, und für Christen wird die Schuld auch nicht dadurch geringer, dass es viele andere Mitschuldige gibt. Es ist alles verstrickt, vermengt, trüb. Was hilft? Nur ein Blick in Jesu Botschaft.

Bernhard Müller im Editorial der Februar-Ausgabe des Vatican-Magazins.


Wirksamer Opferschutz!

Akteure von Kirche und Theologie müssen lernen, sich selbst mit den Augen der anderen zu sehen – und das heißt hier: mit den Augen der Opfer! Der schon länger geforderte Paradigmenwechsel vom Täter- zum Opferschutz verlangt entschiedene Maßnahmen. Viele Missbrauchsbetroffene mussten hinter der Mauer des Schweigens mit ihrem Trauma jahrzehntelang allein zurechtkommen und fühlten sich "lebendig begraben" (Alejandro Palomas). Keiner wollte sie hören, keiner hat ihnen geglaubt, die Taten wurden vertuscht, die Täter geschützt.

Aus: Jan-Heiner Tück, "Unfehlbares Lehramt der Betroffenen"? Eine Problemanzeige


Die Vorwürfe im Kontext

Zwei Stimmen, die sich über die Vorwürfe an Papst em. Benedikt aufgrund des Münchener Gutachtens Gedanken machen:

Pfr. Bodo Windolf auf Radio Horeb im Impuls vom 26. Januar: Wenn ein Glied leidet ...

Die Exegetin Dr. Nina Heereman am 30. Januar 2022 auf ihrem Youtube-Kanal.


Entschieden durchgreifen gegen Missbrauch!

Es war ein Geheimtreffen. Am 24. Oktober 1999 traten in der Kleruskongregation in Rom an der Piazza Pio XII. die Spitzen des Vatikans zusammen. Alle Kardinalpräfekten der einschlägigen Kongregationen und ihre Erzbischof-Stellvertreter, an die fünfzehn Personen. Ich sollte einen Vortrag über Pädophilie halten. Vor mir sprach ein junger Moraltheologe, dessen akribisches Referat darauf hinauslief, man müsse vor allem die amerikanischen Bischöfe daran hindern, mit Priestern, die des Missbrauchs verdächtig waren, einfach kurzen Prozess zu machen. (...) Doch da meldete sich Kardinal Ratzinger zu Wort, lobte den jungen Professor für seinen Fleiss, aber erklärte dann, dass er ganz anderer Auffassung sei. Natürlich seien rechtliche Prinzipien einzuhalten, aber man müsse auch die Bischöfe verstehen. Missbrauch durch Priester sei ein so entsetzliches Verbrechen und verursache so schreckliches Leid bei den Opfern, da müsse entschieden durchgegriffen werden...

Aus: Manfred Lütz, «Reden Sie, Sie müssen die Wahrheit sagen!» Wie ich Papst Benedikt in seinem Vorgehen gegen Missbrauch selbst erlebt habe, in der NZZ vom 1. Februar.


Null-Toleranz-Linie

Dass der deutsche Papst konsequent die Null-Toleranz-Linie gegenüber jeglichen Missbrauchstätern verfolgte, bestätigte der italienische Enthüllungsjournalist Gianluigi Nuzzi: (...) Benedikt habe „den Mantel des Schweigens weggezogen und seine Kirche gezwungen, den Blick auf die Opfer zu richten“. Nicht alle Maßnahmen Ratzingers waren wirksam. Vieles wurde zu spät gesagt, manches nicht oft genug. „Für jeden, der unparteiisch ist“, befand der Erzbischof von Boston, Patrick O’Malley, sei jedoch immer klar gewesen: „Kardinal Ratzinger und der spätere Papst Benedikt hat sich der Aufgabe gewidmet, sexuellen Missbrauch in der Kirche auszumerzen und die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren.“ Es gibt für die Kirchen, für die katholische wie die evangelische, keinen anderen Weg als den der Aufklärung, der Sühne, der Prophylaxe, des Umbaus von missbrauchsfördernden Strukturen.

Aus: Peter Seewald, Eine Lanze für Papst Benedikt XVI., im FOCUS Magazin Nr. 5 (2022).


Wer setzt auf Aufklärung?

Was ich übrigens auch nicht verstehe: Gerade Kardinal Woelki – wie übrigens auch Benedikt XVI., diesbezüglich empfehle ich in der Papst-Biographie von Peter Seewald besonders die Lektüre des Kapitels 68 – hat bei der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle vehement, rückhaltlos und unbescholten auf Aufklärung gesetzt. Da wurde eben nichts vertuscht und/oder verharmlost. Chapeau, dafür müßte Woelki eigentlich bis heute geachtet werden. Doch nun wird er geächtet, was auch an den Fehlern bei der Öffentlichkeitsarbeit im Bistum Köln liegt.

Aus: Holger Doetsch, Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch


Längst gefälltes Urteil

Dabei hatte Benedikt nie einen Zweifel an seiner Haltung gelassen. Die Kirche müsse die Kinder schützen, nicht die pädophilen Priester. „Auch die Kirche muss den Stock des Hirten gebrauchen. Heute sehen wir es, dass es keine Liebe ist, wenn ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird.“ Der erhoffte Befreiungsschlag war Benedikts Botschaft wohl nicht, konnte es nicht sein, weil die immer noch zahlreichen Gegner des emeritierten Papstes ihr Urteil längst gefällt haben: ewige Verdammnis für einen Unbelehrbaren. Dabei spielt es keine Rolle, ob im juristischen Sinne, nach weltlichem oder kanonischen Recht, einem Beschuldigten konkrete Verfehlungen nachgewiesen werden können oder nicht. In der nicht enden wollenden innerkirchlichen Missbrauchsaffäre genügt immer der böse Anschein – die moralische Sippenhaft ist allumfassend.

Aus: Georg Etscheit, Ewige Verdammnis: Das Erbe Papst Benedikts XVI., Achgut vom 13. Februar


Zerstört Ratzinger!

Die Verfolgung hat gerade erst begonnen: Zerstört Ratzinger! Jede Manipulation ist recht, um ihn zu Fall zu bringen. Papst Benedikt XVI. hat sich für den Schaden entschuldigt, den der klerikale Missbrauch in Deutschland angerichtet hat. Wie Franziskus, wie Johannes Paul II. meint er, für Taten um Verzeihung bitten zu müssen, die in der Kirche geschehen sind, als er Bischof oder Papst war. Die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen weist Benedikt XVI. aber zurück. Er kann nicht persönlich um Verzeihung bitten - denn er hat persönlich keinen Schaden angerichtet! Weil die Vorwürfe gegen ihn einfach nicht wahr sind.”

Eulogio López im spanischen Portal Hispanidad, auf deutsch wiedergegeben in der Rubrik “Pressestimmen” der Tagespost vom 17. Februar 2022.


Warum die Distanzierung?

Auch wenn man weiß, dass in Ordinariaten und kirchlichen Verbänden gesellschaftliche Akzeptanz oft mehr zählt als Bibeltreue, erschreckt die Distanzierung einiger Bischöfe von Papst Benedikt doch sehr. Man meint dumpf die Stimme des Petrus zu hören, der nach Jesu Verhaftung – als er sich ertappt fühlte – beschwor: „Ich kenne diesen Menschen nicht.“ Nur kräht heute offenbar kein Hahn mehr danach.

Bernhard Müller im Editorial der Märzausgabe des Vatican-Magazins. Diese Ausgabe enthält auch ein neunseitiges Interview mit Prof. Dr. Stefan Mückl, der an der Erstellung der Antwort Benedikts XVI. auf die Fragen des Münchener Missbrauchs-Gutachtens beteiligt war.


Zerstörungsbemühungen

Der 94-jährige Joseph Ratzinger ist auch heute noch Zielscheibe von Kritik, weil seine Gegner genau das zerstören wollen, wofür der Name Joseph Ratzinger steht: sein theologisches Erbe. Ratzingers Theologie, sprachlich schön, gedanklich attraktiv und zudem eine Verteidigung des traditionellen Glaubens der Kirche, begeisterte Massen von Gläubigen und brachte unzählige Menschen der Kirche näher. Sie war der von Überheblichkeit und nationalem Dünkel strotzenden deutschen Universitätstheologie, deren pastorale Auswirkungen die Kirchen leergefegt haben, seit Langem ein Dorn im Auge. Deren Versuch, im Verbund mit nicht unbedingt kirchenfreundlich gesinnten Medien die Reputation des Theologen Joseph Ratzinger nun noch an dessen Lebensabend zu zerstören und damit das Ärgernis definitiv aus der Welt zu schaffen, bezeugt allein schon, dass dieser Mann vieles richtig gemacht hat.

Aus: Martin Rhonheimer, Wir sollten Joseph Ratzinger nicht verurteilen. Wir schulden ihm Dankbarkeit, aus der WELT vom 24. Februar 2022


Zum Thema:

Die Stellungnahme Benedikts XVI.

Missbrauchskrise: Die Rolle der Moraltheologen

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