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Jean Basset

Vor 300 Jahren, im Dezember 1707, starb in Südchina der Missionar Jean Basset MEP (Mission-Etrangères de Paris).

Basset wurde um das Jahr 1662 in Lyon geboren. Am 12. Oktober 1677 trat er in das berühmte Priesterseminar Saint-Sulpice ein. 1684 schloß er sich dem Pariser Missionsseminar an und reiste 1685 ins Königreich Siam. Er war noch Diakon und begleitete Chevalier Alexandre de Chaumont, den König Ludwig XIV. als Botschafter nach Siam zu König Phra Narai (1656 - 1688) gesandt hatte. Siam ist das heutige Thailand. Phra Narai hatte im Jahr zuvor auf den Rat seines griechischen Beraters Constantin Phaulkon hin, der alle Fäden in der Hand hielt und Frankreich gegen England ausspielen wollte, eine Gesandtschaft nach Frankreich geschickt mit der Bitte um Entsendung französischer Hilfstruppen. Im Rahmen dieser Kooperation mit Frankreich kam es 1686 zu einem Vertrag, der neben der Stationierung französischer Truppen und der Gründung französischer Handelsniederlassungen auch freie Missionstätigkeit vorsah. Dies war nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil Siam damals auch ein begehrtes Objekt muslimischer Missionare aus Persien war.

Basset wurde im August 1686 in Ayutthaya (Juthia), der Königsstadt, zum Priester geweiht. Apostolischer Vikar in Siam war damals Louis Laneau MEP (1637 - 1696), der seit 1664 in Siam weilte, 1673 zum Apostolischen Vikar von Siam ernannt worden war, 1674 von Pierre Lambert de la Motte MEP (1624 - 1679) die Bischofsweihe empfangen und nach dessen Tod 1681 zusätzlich dessen Amt als Apostolischer Vikar von Cochinchina (Vietnam) übernommen hatte. Ab 1689 wirkte Basset als Missionar in den südostchinesischen Provinzen Guangdong, Jiangxi, Fujian (Fukien) und Zhejiang (Tchekiang). 1692 bis 1693 war er Provikar von Jiangxi, 1701 ging er auf Vorschlag von Artus de Lionne MEP (1655 - 1713), Apostolischer Vikar der chinesischen Provinz Sichuan (Sezuan), als Provikar in eben diese Provinz. Dort wirkten neben Basset auch sein Ordensbruder Jean Francois Martin de La Baluère MEP (1668 - 1715) und die beiden Lazaristen Jean Mullener (+ 1742), ein Deutscher, und Luigi Appiani. Basset kam zusammen mit La Baluère am 30. April 1702 in der Provinzhauptstadt Chengdu (Tchentou) an. Dort unterrichteten sie einige junge Christen in Latein, darunter den berühmten Andreas Ly (1692 - 1774), der einige Jahrzehnte später der einzige in Sichuan wirkende Priester sein sollte und dessen in perfektem Latein geschriebenes, umfangreiches Tagebuch ein unersetzbares Zeitzeugnis darstellt. Als die Missionare 1707 die Provinz wegen des Ritenstreits verlassen mußten, schloß sich ihnen Andreas Li zusammen mit seinen beiden Mitschülern Stefan Su und Anton Tang an.

Basset verfaßte einen kleinen Katechismus, übersetzte das Neue Testament vom Matthäusevangelium bis zum Hebräerbrief und begann eine Übersetzung des berühmten Katechismus von Claude Fleury aus dem Jahre 1679. In der Übersetzung des Neuen Testaments sah Basset ein wichtiges Mittel, um die Evangelisation voranzubringen, über deren prekäre Erfolglosigkeit er sich in seinem 1702 geschriebenen Bericht Avis sur la Mission de Chine beklagte.

Ende 1707 starb er an einer plötzlich auftretenden Krankheit.


Antonio Vieira

Vor 400 Jahren, am 6. Februar 1608, wurde in Lissabon Antonio Vieira SJ geboren, “die charismatischste und einflußreichste Gestalt der brasilianischen Missiongeschichte” (Fernando Amado Aymoré).

1612 (J.A. Otto und F. Berkemeier im LThK, 2. Aufl.) oder 1616 (Baeumker) kam er mit seinen Eltern nach Bahia im Nordosten Brasiliens. Dort trat er am 5. Mai 1623 in die Gesellschaft Jesu ein. Er wirkte in Brasilien in einer ersten Phase bis 1641, zunächst als Lehrer der Theologie im Kollegium von Olinda, wo die Jesuiten seit 1551, 14 Jahre nach der Stadtgründung, tätig waren. Olinda liegt in Pernambuco, etwa 800 nordöstlich von Salvador da Bahia, der damaligen Hauptstadt Brasiliens, und gehört heute zum Weltkulturerbe.

Am 22. April 1500 war der Seefahrer Pedro Alvares Cabral an der Küste Bahias gelandet und hatte das Land für Portugal in Besitz genommen. Die ersten Missionsversuche begannen ab 1516 durch Franziskaner und Weltpriester. Am 29. März 1549 kamen die ersten Jesuiten, sechs an der Zahl, mit Tomé de Souza (1503 - 1579), dem ersten Generalgouverneur, nach Bahia, unter ihnen Manuel da Nóbrega SJ (1517 - 1570). Sie waren an der Gründung der Hauptstadt Salvador im selben Jahr beteiligt. Nóbrega gründete die erste brasilianische Diözese und wurde zu einem großen Verteidiger der Menschenrechte der Indios. Die Jesuiten “breiteten das Christentum schnell über Süd- und Nordbahia aus. Ihr Einfluß reichte im Süden bis Sao Paulo und Rio de Janeiro, beides von den Jesuiten gegründete Städte, wobei besonders Nobrega eine große Rolle spielte. Im Norden reichte er bis Pernambuco” (Bernard de Vaulx, Katholische Missionsgeschichte, Aschaffenburg 1962, S. 64). “Obwohl man nur mit großer Vorsicht und nach langer, gründlicher Vorbereitung taufte” (Joseph Albert Otto, Kirche im Wachsen. Vierhundert Jahre Jesuitenorden im Dienste der Weltmission, Freiburg i.Br. 1940, S. 59), machte die Mission schnelle Fortschritte. Otto spricht von 100000 bekehrten Indios bis zum Jahr 1583, Pius Wittmann (Wetzer und Welte, Bd. 2, Artikel “Brasilien, Sp. 1202) von 10000 bis zum Jahr 1586 im Gebiet von Rio de Janeiro, das über 1500 km südlich von Salvador liegt. In der Gegend von San Salvador konnten die Jesuiten in 15 Jahren etwa elf Indianerstämme in Ansiedlungen sammeln und ca. 5000 Eingeborene taufen (nach Wittmann).

1607 kamen die ersten Jesuiten, Luis Figueira und Francisco Pinto, nach Maranhão in die Gegend des Amazonas. Nach anfänglichem Erfolg endete diese Mission tragisch, da Pinto von Indianern eines feindlichen Stammes ermordet wurde. Figueira konnte entkommen.
“Trotz des Widerstandes der Kolonisten gelang es dem unermüdlichen Kampfe der Jesuiten, 1609 ein Verbot der Indianersklaverei zu erwirken” (Otto, S. 60). 1630 arbeiteten über 100 Jesuiten als Missionare in Brasilien. Durch Vieira erhielt das Wirken zugunsten der Indios neuen Auftrieb.

1635 wurde Vieira zum Priester geweiht. Als Seelsorger im Zuckerrohrgebiet setzte er sich für die schwarzen Sklaven ein. “1641 wurde er nach Portugal gesandt, um König João IV. der Loyalität Brasiliens bei der Restauration der Monarchie zu versichern” (Johannes Meier im LThK, 3. Auflage, Bd. 10, Sp. 776). Johann IV. (1640 - 1656) hatte als Herzog von Braganza die Herrschaft der Spanier unter den Habsburgern abgeschüttelt. Vieira begleitete auf der von Meier genannten Sendung den Sohn des Vizekönigs, wie sich der damalige Generalgouverneur Jorge Mascarenhas nannte. Auf Johann IV. macht Vieira einen solchen Eindruck, dass er ihn zu seinem Ratgeber und Hofprediger ernannte. Ab 1647 führten ihn seine diplomatischen Dienste für den König nach London, Den Haag, Paris und Rom.

1653 bis 1661 war Vieira wieder in Brasilien. Er war dort der Obere der Jesuitenmission in Amazonien mit dem Standort São Luís do Maranhão. São Luís liegt etwa 1500 km nordwestlich von Olinda. Vieira übersetzte den Katechismus in die Eingeborenensprache, machte den gesungenen Rosenkranz bei den Indianern bekannt und wirkte unermüdlich. 1654 intervenierte er in Lissabon vor dem König zugunsten der ausgebeuteten Indianer. Er erreichte, dass die Jesuiten ein Gebiet bekamen, in dem die Indianer vor dem Zugriff der Kolonisten sicher waren. Dies entsprach ganz dem Wunsch der Indianer. Über die Hintergründe lesen wir bei de Vaulx aus der Zeit Nobregas: “Aber in der Folge wollten die Indianer ihre geistlichen Väter auch zu ihren weltlichen Oberen machen - aus Dankbarkeit für den Schutz, den sie ihnen gewährten. Der Jesuitengeneral warnte seine Ordensbrüder vor diesem Wege und riet, auf jede politische Funktion zu verzichten. Daraus erwuchsen neue Unzuträglichkeiten; denn als die Patres die Herrschaft in den Dörfern aufgaben, flohen die Indianer aus Furcht, außerhalb ihres Schutzes verfolgt zu werden, in die Wälder und wurden unerreichbar. Um nicht das ganze Apostolat aufs Spiel zu setzen, ließ man schließlich die Dinge, wie sie waren. Es wäre nicht zu verantworten gewesen, ein Werk zur Zerstörung zu verurteilen, auf dessen Aufbau so viel Mühe verwandt worden war” (S. 65).

Da sein Eintreten für die Rechte der Indianer auf Landbesitz und sein Kampf gegen die Sklaverei den Kolonisten ein Dorn im Auge war, wurde Vieira 1661 außer Landes verwiesen. Er kehrte nach Portugal zurück. Bei Alphons VI. (1656 - 1682) genoß er nicht mehr das gleiche Ansehen wie bei dessen Vater Johann. So kam es, dass die portugiesiche Inquisition gegen ihn vorging, und zwar wegen seines Eintretens für die Juden, seiner Predigten und seiner Schriften As Esperanças do Portugal und Quinto imperio do mundo. Er bekam Predigtverbot und wurde von 1665 bis 1667 in Haft genommen. “Er fand aber in Papst Klemens X. einen Schützer, bei dem er 1669/75 hochgeehrt in Rom weilte. Derselbe suspendierte die portugiesische Inquisition bis 1681” (Franz Baeumker, Helden der Weltmission, S. 340). Nach Clemens X. (1670 - 1676) wurde auch Innozenz XI. (1676 - 1689) sein Beschützer. In Rom erlangte er hohes Ansehen sowohl beim Volk wie bei den Kardinälen. Die zurückgetretene und konvertierte schwedische Königin Christine, die seit 1668 in Rom wohnte, bat ihn vergeblich, ihr Seelenführer zu werden.

1681 kehrte Vieira wieder nach Brasilien zurück, wo er am 17. Juli 1697 starb, und zwar in Salvador da Bahia, das bis 1763 die Hauptstadt Brasiliens war.

“Bedeutend als Missionar, Bekämpfer der Sklaverei, Patriot, Schriftsteller und Redner. Seine Predigten zeichnen sich aus durch Klarheit, Feuer, Volkstümlichkeit; seine Briefe sind eine Fundgrube für die zeitgenössische Geschichte” (Adolf Heinen im LThK 1. Auflage, Bd. X, Sp. 599). Als Prediger stellte ihn John C. Reville an die Seite von Bossuet.

Seine Werke erschienen in 27 Bänden in Lissabon und wurden auch ins Deutsche übersetzt. Er “gilt als einer der größten Meister der portugiesischen Sprache” (Meier).

De facto waren die Männer der Kirche die einzigen Verfechter der Indianerrechte. Als die politischen Vertreter der heute so gerühmten Aufklärung an die Macht kamen, wurden die Indianer ihres Schutzes beraubt und der Ausbeutung durch die Kolonisten preisgegeben, wie z.B. ein Blick auf Pombal und Malagrida lehren kann.


Ignaz Knoblehar

Heute vor 150 Jahren, am 13. April 1858, starb in Neapel Ignaz Knoblehar (Knoblecher), der “Begründer der schwierigen Mission in Zentralafrika” (Lambert Ehrlich, LThK 1. Aufl, Bd. 6, Sp. 63).

Knoblehar wurde am 6. Juli 1819 in Skocijan (St. Canzian) in der slowenischen Region Unterkrain geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Rudolfswerth begann er 1839 in Ljubljana (Laibach) sein Studium. Ab 1843 studierte er in Rom am Propagandakollegium. Am 9. März 1845 wurde er zum Priester geweiht.

Papst Gregor XVI. errichtete auf Anregung von Annetto Casolani am 3. April 1846 das Apostolische Vikariat für Zentralafrika. mit Sitz in Khartoum, Sudan, am Zusammenfluß von Blauem und Weißem Nil. Der Pole P. Maximilian Ryllo SJ wurde zum Apostolischen Provikar für Zentralafrika ernannt. Knoblehar und weitere Priester (Annetto Casolani, Emanuele Pedemonte SJ, Angelo Vinco) wurden dazu bestimmt, Ryllo als Missionare zu unterstützen. Um die Gebräuche der orientalischen Kirche kennenzulernen, verbrachte Knoblehar zunächst acht Monate in Syrien und im Libanon bei den Maroniten. Im September 1847 verließ die Gruppe Kairo und kam am 11. Februar 1848 in Khartoum an, nachdem sie auf Kamelen die Wüste Bayuda durchquert hatte. Khartoum hatte damals etwa 15000 Einwohner (heute fast zwei Millionen), die meisten davon Sklaven.

Die Missionare gründeten eine Schule für Knaben, die sie auf dem Sklavenmarkt freikauften. Knoblehar verfaßte ein Wörterbuch für die zentralafrikanischen Sprachen. Als Ryllo bereits am 17. Juni 1848 an der Ruhr starb, wurde Knoblehar sein Nachfolger als Provikar. Am 13. November 1849 machte er sich zusammen mit Angelo Vinco (1819 - 1853) und Pedemonte SJ zu eine Expedition nilaufwärts ins Landesinnere auf und erreichte das Land der Bari am Weißen Nil. Am 7. März 1850 kamen sie wieder in Khartoum an.

Um die nötige Unterstützung für seine Mission zu finden, machte Knoblehar eine Reise nach Österreich, wo er den “Marienverein zur Beförderung der katholischen Mission in Zentralafrika” gründete.

Papst Pius IX., bestärkt durch den Bericht des Äthiopienmissionars Wilhelm Massaia, kam zur Überzeugung, dass die Mission im Sudan aussichtslos sein und unterschrieb ein Dekret zur Auflösung des zentralafrikanischen Vikariats. Doch am 10. August 1851 empfing er Knoblehar und hörte diesen über eine Stunde lang an. Danach widerrief er das Dekret.

1852 gründete Knoblehar mit fünf neuen Missionaren (Mozgan, Dovjak, Trabant, Kocijancic, Milharcic), die er in Österreich für sein Unternehmen hatte gewinnen können, eine Missionsstation im Land der Bari zu Gondokoro, ca. 1200 km südlich von Khartoum. 1854 gründete er zwei weitere Stationen zu Angweyn (Heiligenkreuz) im Gebiet des Volkes der Dinka. “Beide entwickelten sich glücklich; leider zeigte sich aber bald, dass diese Punkte wegen des mörderischen Klimas nicht von europäischen Missionaren behauptet werden konnten. Von 24 Priestern waren in sieben Jahren 16 gestorben. Knoblecher sandte darum 1856 acht begabte Negerknaben nach Europa, damit sie dort ausgebildet und später als Priester in ihrer Heimat verwendet werden könnten. Inzwischen wurde aber auch er körperlich so geschwächt, dass er sich zu einer Reise nach Europa entschloß. Er kam bis Neapel und starb hier am 13. April 1858” (Hermann Streber in Wetzer und Welte, Band 7, Sp 805).

“Wertvoll sind Knoblehars geographische und meteorologischen Aufzeichnungen” (Ehrlich).

1860 mußte Gondokoro, 1864 Heiligenkreuz aufgegeben werden. Nachfolger Knoblehars in Khartoum wurde Matthäus Kirchner aus Bamberg. Nach weiteren Todesfällen wurde das Vikariat 1863 aufgelöst.

1857 war der hl. Daniel Comboni unter Knoblecher nach Khartoum gekommen und 1859 krankheitshalber nach Europa zurückgekehrt. 1873 erneuerte er die Mission im Sudan und wurde 1877 zum Bischof von Khartoum geweiht.

Quelle: The Opening of the Nile Basin, hg. von Elias Toniolo und Richard Hill, London 1974.


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