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Gregor Barbarigo

Der hl. Gregor Barbarigo, einer der großen Reformbischöfe im Geiste des Konzils von Trient, wurde am 16. September 1625 als erstes von vier Kindern geboren. Sein Vater Gianfrancesco Barbarigo wurde von den Venezianern der “heilige Kavalier” genannt. Im Alter von sechs Jahren verlor Gregor seine Mutter, die ein Opfer der Pest wurde, die damals in Venedig wütete und mehr als ein Viertel der Bevölkerung dahinraffte.

Schon als Kind hatte Gregor eine innige Liebe zum allerheiligsten Altarsakrament. Die schönste Stunde des Tages war ihm die vor dem Tabernakel, die schönsten Tage des Jahres jene, an denen er kommunizieren durfte.

Mit 16 Jahren begann er in Padua das Studium der Philosophie, Mathematik, Geschichte, der Rechte und der griechischen Sprache.
1644 wurde er wegen seiner großen Begabung und Reife bereits an einer wichtigen Aufgabe beteiligt: Neben Pietro Duodo wurde er der Begleiter des Gesandten der venezianischen Republik Alvise Contarini an den Kongress von Münster. Dieser Kongress, eröffnet am 4. Dezember 1644, diente den Friedensverhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs und fand erst 1648 mit dem mühsam erreichten Friedensvertrag seinen Abschluss. In Münster lernte Barbarigo Bischof Fabio Chigi kennen, den päpstlichen Gesandten für den Kongress und späteren Papst Alexander VII. (1655-1667). Chigi wurde sein Seelenführer und empfahl ihm die “Philothea” des hl. Franz von Sales.

Nach drei Jahren kehrte Barbarigo nach Venedig zurück. Er war sich über seine Berufung im Unklaren. Während sein Vater seine Heirat plante, fühlte sich er sich eher zu einem kontemplativen Orden berufen. Klarheit erhielt er erst in einer Unterredung mit seinem Seelenführer (der 1652 zum Kardinal erhoben worden war): Dieser verwies auf das Beispiel der beiden Heiligen Karl Borrmäus und Franz von Sales, die das beschauliche Leben mit den mühevollen Aufgaben eines Bischofs zu vereinen wußten.

Am 5. April 1655, zwei Tage vor der Wahl seines Seelenführers zum Papst, empfing Barbarigo Talar und Tonsur. Er setzte in Padua sein Studium fort, hörte Theologie, Ius, Geschichte, Mathematik, Medizin, klassische und orientalische Sprachen und “erneuerte an der Universität das Beispiel und Vorbild eines untadeligen und heiligen Lebens, das dort vor ihm schon Heilige wie Filippo Benizi, Antonio M. Zaccaria, Gaetano Thiene und Franz von Sales geboten hatten. Das Studium verminderte in keiner Weise seine Frömmigkeit, sondern vertiefte sie; seine Mildtätigkeit und Freigebigkeit gegenüber den Bedürftigen war bald überall bekannt” (Ferdinand Baumann SJ, Die Welt braucht heilige Vorbilder. Heilig- und Seligsprechungen Johannes’ XXIII., Kevelaer 1964, S. 31).

Am 21. Dezember 1655 wurde er zum Priester geweiht und bald darauf vom Papst nach Rom als Referendar ans oberste Gericht, die Signatur, berufen. Barbarigo nutzte seine freie Zeit zur “Vertiefung der theologischen Studien, besonders der Werke des heiligen Thomas von Aquin. Außer den Vorlesungen an der Gregorianischen Universität in Rom verhalf ihm dazu der gelehrte Pater und spätere Kardinal Sforza Pallavicini SJ, der berühmte Prediger und Schriftsteller Paul Segneri SJ und der Jesuitengeneral Paul Oliva selbst” (Baumann, S. 32).

Heroische Nächstenliebe zeigte Barbarigo, als die Pest in Rom ausbrach und der Papst ihm den Bezirk Trastevere anvertraute, damit er dort der Bevölkerung helfe.

Am 9. Juli 1657 wurde er zum Bischof von Bergamo ernannt. Zwanzig Tage später empfing er die Bischofsweihe. Er pilgerte nach Mailand ans Grab des hl. Karl Borromäus und nahm sich diesen zum Vorbild, um im Geist des Konzils von Trient die Diözese zu erneuern. Er setzte bei der Erneuerung des Klerus an, verpflichtete ihn zur Teilnahme an den Ignatianischen Exerzitien und gründete zu diesem Zweck ein Priesterseminar nach den Richtlinien des Konzils und dem Vorbild des Mailänder Seminars. Trotz des Widerstands seines Domkapitels hatte er großen Erfolg und wurde von den Gläubigen bald der “neue Borromeo” genannt. Am 1. September 1660 berief er eine Diözesansynode ein.

Alexander VII. erhob ihn am 5. April 1660 zum Kardinal. Am 24. März 1664 folgte die Ernennung zum Bischof von Padua. Auch hier führte Barbarigo die Erneuerung durch. Vor allem legte er Wert auf die Katechese. Für das Seminar errichtete er einen Lehrstuhl für Griechisch, Hebräisch, Chaldäisch und Syrisch und sorgte für eine Druckerei, die in diesen Sprachen drucken konnte. Die Zahl der Schulen in seiner Diözese wuchs während seiner Regierung von 24 auf über 350. Von seinem persönlichen Einsatz zeugt sein Ausspruch: “Man muß die Bekehrung anderer zur Reife bringen durch das eigene Gebet und die Abtötung.” Er setzte sich auch für die Einigung mit den Orientalen ein.

Der selige Innozenz XI. (1676 - 1689) beanspruchte ihn bis 1680 drei Jahre lang als seinen Berater in Rom. Als Innozenz den sel. Niels Stensen (1638 - 1686) zum Apostolischen Vikar für die skandinavische Mission ernannte, war es Kardinal Barbarigo, der ihn am 19. September 1677 in Rom zum Bischof weihte.

Am 13. Juni 1697 begann Barbarigos Todeskrankheit. Vier Tage später prophezeite er: “Morgen früh, wenn das Glockenzeichen die Kanoniker der Kathedrale zum Chorgebet ruft, werde ich aufhören zu leben.” Genau so kam es.

Papst Clemens XIII. sprach ihn am 6. Juli 1761 selig. Der selige Papst Johannes XXIII. kanonisierte ihn am 26. Mai 1960.


Heilige Bischöfe:

Ezechiel Moreno

Alain de Solminihac

Toribio Alfonso de Mogrovejo


Paulus Kardinal Melchers

Melchers wurde am 6. Januar 1813 als Sohn von Johann Franz Melchers, einem wohlhabenden Kaufmann, in Münster geboren. Sein Onkel Franz Arnold Melchers (1765-1851) war Domkapitular und wurde 1836 zum Weihbischof von Münster ernannt. Paulus Melchers wurde nach seinem Abitur (1829) und seinem Rechtsstudium in Bonn Referendar am Oberlandesgericht in Münster. Der Pfarrer von St. Ludgeri Bernard Georg Kellermann (1776-1847), ein Freund des “Kreises von Münster” und bis 1817 16 Jahre lang Erzieher im Haus des Grafen Friedrich Leopold von Stolberg, weckte in ihm die Berufung zum Priestertum.

Melchers studierte in München Theologie, übrigens gleichzeitig mit dem späteren Bischof von Mainz Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811-1877), der ebenfalls aus Münster stammte. “Die bayerische Hauptstadt war damals das geistige Zentrum des deutschen Katholizismus. Hier hatte ein Jahr zuvor Joseph von Görres mit seinem Athanasius den Anstoß gegeben zu der folgenreichen Forderung nach Freiheit der Kirche vom Staat. Hier wirkten in gleicher Richtung Ignaz von Döllinger und Friedrich Windischmann. Der Dogmatiker der theologischen Fakultät Heinrich Klee war Melchers schon von Bonn her bekannt. In der philosophischen Fakultät lehrte der tiefschürfende Philosoph Franz von Baader, in der juristischen Fakultät der zur katholischen Kirche übergetretene George Phillips, ein Erneuerer des kirchlichen Bewußtseins und einer der bedeutendsten katholischen Kanonisten des 19. Jahrhunderts. Es ist bezeichnend für Melchers, dass er in München Kontakt zu Phillips und Windischmann fand; es war der gleiche Geist kirchlicher Erneuerung, der ihn in Münster bei Overberg und Kellermann, in Bonn bei Ferdinand Walter und Heinrich Klee angezogen hatte” (Geschichte des Erzbistums Köln, Fünfter Band: Das Erzbistum Köln zwischen der Restauration des 19. Jahrhunderts und der Restauration des 20. Jahrhunderts 1815 - 1962, von Eduard Hegel, Köln 1987, S. 80 f).

Am 5. Juni 1841 wurde Melchers in Münster zum Priester geweiht. Nach einer Kaplanszeit in Haltern wurde er 1844 zum Subregens, 1851 zum Regens des Priesterseminars ernannt.

Am 3. August 1857 folgte die Ernennung zum Bischof von Osnabrück. “Dieses Bistum war 1824 durch die Konvention zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Hannover neu begründet worden. Die tatsächliche Einrichtung der Diözese war jedoch aus finanziellen Gründen von der Regierung verschoben worden. Nachdem der Dotationsvertrag endlich am 11. November 1856 zustande gekommen war, konnte der bischöfliche Stuhl besetzt werden” (Eduard Hegel, S. 81 f).

Melchers wurde am 20. April 1858 von Bischof Eduard Jakob Wedekin von Hildesheim (1850-1870) zum Bischof geweiht. Zuvor war er vom Papst zusätzlich noch zum Apostolischen Vikar der Nordischen Missionen Deutschlands und Dänemarks und damit zu einem späten Nachfolger des berühmten seligen Niels Stensen (1638-1686) ernannt worden. Laut Eduard Hegel gab es zu jener Zeit im Bistum Osnabrück 92 Pfarreien mit 154.000 Katholiken, im Missionsgebiet 13 Gemeinden mit 13000 Katholiken. Zum Gebiet der nordischen Mission gehörten damals Schleswig-Holstein, Lauenburg, die Großherzogtümer Mecklenburg, Schwerin und Strelitz, das Fürstentum Lippe und die freien Reichsstädte Hamburg, Lübeck und Bremen. Melchers suchte seiner Hirtenaufgabe durch Visitationen und der Förderung der Volksmissionen gerecht zu werden. Am 18. Mai 1859 eröffnete er das Osnabrücker Priesterseminar. “1864 erlebte Bischof Paulus in seiner Eigenschaft als apostolische Provikar der nördlichen Länder den Krieg gegen Dänemark. Von Ahlen bis Rendsburg lagen mehr als 13000 katholische preußische Soldaten und in Rendsburg selbst zahlreiche Verwundete, Typhuskranke und andere Sieche in den Lazaretten. Der Bischof übernahm selbst die Seelsorge der Soldaten, durchwanderte die Krankensäle, besorgte aus eigenen Mitteln Verpflegung und Arzneien, wo sie fehlten, und brachte persönlich den Truppen priesterlichen Beistand im Kampfe und im Tode” (Conrad Albrecht Ley, Kölnische Kirchengeschichte, Essen 1917, S. 558).

Am 8. Januar 1866 wurde Melchers zum Erzbischof von Köln ernannt. Sein Nachfolger in Osnabrück wurde der (ebenso wie Hanxleden) in Ostercappeln geborene Bischof Johannes Heinrich Beckmann (1803-1878), der die Thuiner Franziskanerinnen förderte.

Im Oktober 1867 folgte die Wahl Melchers zum Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenz. Er blieb es bis zu seinem Rücktritt als Erzbischof am 3. Juli 1885. Zu den von ihm geweihten Priestern gehört der bedeutende Kirchenmusiker und Komponist Franz Nekes (1844-1914), der am 24. August 1868 mit vierzig weiteren Kandidaten im Kölner Dom die Priesterweihe empfing.

Auf dem Ersten Vatikanischen Konzil hielt Melchers die Definition der päpstlichen Unfehlbarkeit für inopportun und reiste vor der feierlichen Schlußabstimmung mit den übrigen deutschen Minoritätsbischöfen ab, “um nicht im Angesichte des hl. Vaters ihr non placet wiederholen zu müssen” (Ley, S. 560). “Sechs Tage nach erfolgter Definition des Dogmas - am 24. Juli 1870 - hat Melchers als erster deutscher Minoritätsbischof den Konzilsbeschluß in seinem Kölner Erzbistum publiziert und auf der Domkanzel erläutert. Es mag sein, dass Melchers durch sein rasches Handeln die Unentschlossenen und Ratlosen unter den deutschen Minoritätsbischöfen mitgerissen und ein Schisma im Episkopat verhindert hat” (Eduard Hegel, S. 84).

Im Gegensatz zu heutigen Gepflogenheiten traf er wirksame Maßnahmen gegen Häretiker auf theologischen Lehrstühlen. Die Bonner Theologieprofessoren Bernhard Josef Hilgers, Franz Peter Knoodt, Joseph Langen und Franz Heinrich Reusch suspendierte er zunächst und entzog ihnen die missio canonica. Am 12. März 1872 sprach er über sie die Exkommunikation aus.

Im Kulturkampf vertrat Melchers unbeugsam den kirchlichen Standpunkt und nahm dafür Geldstrafen, Pfändungen und eine 28wöchige Gefängnishaft vom 31. März bis 9. Oktober 1874 im Kölner Klingelpütz in Kauf. Als der Staat ihn 1875 zum Rücktritt zwingen wollte, floh er in die Niederlande. Von Maastricht regierte er seine Diözese in den folgenden zehn Jahren im Geheimen weiter und versuchte, seine persönliche Abwesenheit durch das Verfassen religiöser Schriften in etwa wettzumachen. Als Vorsitzender der Bischofskonferenz leitete er geheime Beratungen in Aachen und Mainz.

Auf Bitten von Papst Leo XIII. (1878-1903) verzichtete Melchers am 3. Juli 1885 auf sein Erzbistum. Vierundzwanzig Tage später wurde er zum Kardinal erhoben. Die letzten Jahre seines Lebens lebte er in Rom, bis er dort am 14. Dezember 1895 starb. Sein Leichnam wurde nach Köln gebracht und im Dom bestattet. Die Gedächtnisrede hielt Bischof Michael Felix Korum von Trier (1881-1921).

Zu den Schriften, die Melchers verfasste, gehören: “Unterweisung über das Gebet” (1877), “Die katholische Lehre von der Kirche” (1881), “Das Eine Notwendige” (1882).


Ignaz Rieder

Vor 150 Jahren, am 1. Februar 1858, wurde in Großarl im Pongau Ignatius Rieder geboren.

Am 17. Juli 1881 wurde Rieder nach seinem Studium in Salzburg zum Priester geweiht, 1883 wurde er Religionslehrer, 1887 Spiritual im Salzburger Priesterseminar. 1892 promovierte er zum Doktor der Theologie und 1895 wurde er in Salzburg ordentlicher Professor für Kirchengeschichte, Kirchenrecht und schließlich für Pastoraltheologie (1897). Er stand der Gräfin Maria Theresia Ledochowska (1863-1922) bei der Gründung der “St. Petrus Claver Sodalität für die afrikanischen Missionen” bei. Nachdem Rieder 1911 unter Erzbischof Johannes Katschthaler Weihbischof wurde, fiel am 12. August 1918 auf ihn die Wahl des Domkapitels zum Fürsterzbischof von Salzburg.

Er war ein Oberhirte “von vorbildlicher Frömmigkeit, Herzensgüte und Wohltätigkeit (Wahlspruch: Fides dux, caritas via). Er verstand, die Gegensätze der sorgenreichen Nachkriegszeit mit Liebe und Güte zu überbrücken, z.B. beim Kampf um die Salzburger Privilegien, beim Verlust der Suffraganbistümer Trient, Brixen, Lavant und bei der Errichtung der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch. Er förderte die Salzburger Festspiele und namentlich die katholische Universität, der sein letztes Hirtenschreiben (23.9.1934) gewidmet war” (Christian Greinz im LThK 1. Auflage, Bd. VIII, Sp. 888). “In schwerster Nachkriegszeit war seine große Sorge den Kindern (Kinderhilfe: »Kinder aufs Land«) und der Gründung eines Caritasverbandes zugetan. Das erzbischöfliche Palais stand allen Armen offen und zur Hilfe für alleinstehende Frauen setzte er auch noch eine persönliche Erbschaft ein. Mit Bedacht nahm er den Ausbau der Pfarrorganisation wahr und berief Ordensgemeinschaften in die Erzdiözese: 1923 Missionare vom kostbaren Blut und Barmherzige Brüder (An der Kajetanerkirche), 1926 Palottiner” (Ekkart Sauser im BBKL).

Rieder starb am 8. Oktober 1934 in Salzburg. In der dritten Auflage des “Lexikons für Theologie und Kirche” ist sein Eintrag getilgt.


Bischöfe des 19. Jahrhunderts:

Konrad Martin von Paderborn

Engelbert Sterckx von Mecheln

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(Auswahl)

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Moreno G. G.
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Postel M. M.
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