Das Portal
zur katholischen Geisteswelt


Zum
Rezensions-
bereich
Zum
biographischen Bereich

Zum englischen
und polnischen
Bereich
Das katholische Informationsportal kath-info
dient der theologischen Aufklärung
und bietet Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt.

Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht.

Zum Autorenverzeichnis

Sie befinden sich im ersten Teil
des blauen Bereichs des PkG (Buchstaben A bis G)
Zum zweiten Teil
Zum dritten Teil

Die neuesten Beiträge finden Sie jeweils auf der Startseite

Datenschutzerklärung

Zum philosophischen Bereich
Zum
liturgischen Bereich

Links

Impressum

Themen

68er
Abba
Abschuß
Abtreibung
Abtreibung II
Advent
Ägypten
AIDS
Amoris laetitia
Amtsverzicht
Annaverehrung
Apokalypse
Ärgernis
Auferstehung
Auster
B16 Bundestag
B16 Missbrauch
Barmherzigkeit
Barmherzigkeit II
Barmherzigkeit III
Barmherzigkeit IV
Befreiungstheol.
Beichte
Bekehrung
Belgrad
Benedikt XVI.
Benedikt-Option
Besessenheit
Beten
Bischof
Bischofsamt
Bischofsberater
Bischofsweihen 88
Bischofsweihen II
Borromäusverein
Brigittagebete
Chesterton G.K.
Christenverfolgung
Christkönigtum
Christozentrismus
CiG
Cloyne Report
Corona
Darwinismus
DH
Dialog
Discretio
Dogma
Dogma u. Leben
Doppelwirkung
droben
Drusen
Effetha
Ehe
Ehe und Familie
Einwohnen
Eizellenhandel
Ekklesiologie
Embryo
Emmaus

* * *

4. Dezember
Die Sicherheit unseres Gottvertrauens

Was haben Nathanael, das Wiederkommen des Herrn und die Flucht nach Ägypten miteinander zu tun? Sie helfen uns zum richtigen Gottvertrauen. Das erkläre ich in dieser Predigt, die ich heute gehalten habe.


4. Dezember
Auftrag und Wahrheit

Soeben ist die 9. Ausgabe der ökumenischen Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie Auftrag und Wahrheit erschienen. Sie enthält auch wieder eine Predigt von mir, nämlich zum 6. Sonntag im Jahreskreis (11. Februar 2024). Sie befindet sich auf den Seiten 152 bis 154, trägt den Titel „Wir müssen rein werden!“ und bezieht sich auf das Evangelium Mk 1, 40-45.


3. Dezember
Irmgard Schmidt-Sommer

Vor zehn Jahren, am 3. Dezember 2013, starb im Alter von 86 Jahren die aus Dresden stammende Schriftstellerin Dr. Irmgard Schmidt-Sommer. Sie hatte von 1966 bis 1969 bei Joseph Ratzinger in Tübingen studiert, war Oblatin der Erzabtei der Missionsbenediktiner von St. Ottilien und hat viel über kirchliche und hagiographische Themen publiziert.
Mit der Priesterbruderschaft St. Petrus war sie freundschaftlich verbunden. Einen Tag vor ihrem Tod erschien in den Stuttgarter Nachrichten ein Artikel, in dem die Krebskranke zitiert wird: “Ich weiß, dass ich sterben werde. Trotzdem muss ich nicht immer traurig sein. Hier [im Stuttgarter Marienhospital] wird auch mal gelacht.“


2. Dezember
Ein neuer Anfang

Zum morgigen Ersten Adventssonntag kann ich diese drei Predigten anbieten:

Der Anfang

Jesus Christus anziehen

Es naht eure Erlösung


2. Dezember
Aubert Mireaus

Vor 450 Jahren, am 2. Dezember 1573, wurde in Brüssel der Kirchenhistoriker Aubert Mireaus (Le Mire) geboren. Er „widmete sich, angeregt durch J. Lipsius, historischen Studien und ist Begründer der kirchlichen Statistik“ (LThK, 2. Auflage). Am 19. Oktober 1640 starb er in Antwerpen.


1. Dezember
Ist Metaphysikverzicht verantwortbar?

Horkheimer und Habermas bedauern den Verlust metaphysischer und religiöser Fundierung der Selbstvergewisserung des Menschen als verantwortlicher Person mit verpflichtender Moral, meinen aber, angesichts des Ausschließlichkeitsanspruchs der Naturwissenschaften auf objektiven Zugang zur Wirklichkeit auf eine Begründung durch Metaphysik und Religion verzichten zu müssen. Recktenwald zeigt überzeugend auf, dass man die Früchte einer moralischen Ordnung nicht wahren kann, ohne ihre Verwurzelung einsichtig zu begründen.

Aus: Franz Prosinger, Sein und Sollen, Tagespost vom 19. Oktober 2023. Es handelt sich um die Rezension meines Buches “Wirklichkeitserschließendes Sollen”.


1. Dezember
Wo bleibt die Christenverfolgung?

Zum Punkt kommt der Bericht [des Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit], wenn auch unwillig, in den 41 Länderberichten. Der “Elefant im Raum” ist unübersehbar: Fast die Hälfte der genannten Länder mit teils drastischen Einschränkungen der Religionsfreiheit weisen eine muslimische Bevölkerungsmehrheit auf, einige Länder mit christlicher Mehrheit, etwa Kenia und Nigeria, werden von islamistischen Milizen und Terrororganisationen heimgesucht. Hier jedoch wird behauptet, dass es sich “nicht primär” um religiöse Konflikte handle. Islamischer Terror und darauf folgende Diskriminierung von Muslimen, die unter Generalverdacht geraten, werden als „gesellschaftliche Konflikte mit religiöser Komponente“ betrachtet. Eine Darstellung, die den zahlreichen Opfern von Entführungen und Massakern, und den Eltern vergewaltigter und zwangsverheirateter Schülerinnen wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen muss – zumal sich die Frage stellt, wo sich die “feministische Außenpolitik” an dieser Stelle verortet

Aus: Anna Diouf, Der Bericht zur Religionsfreiheit unterschlägt islamischen Terror gegen Andersgläubige, auf TE vom 27. November 2023.


30. November
Ein Geschenk des Himmels

Zur Advents- und Weihnachtszeit möchte ich wieder an das schöne, bebilderte Büchlein von P. Martin Ramm Ein Geschenk des Himmels erinnern, durch welches Kinder in die Geheimnisse dieser Zeit eingeführt werden. Bestellen Sie es kostenlos bei der Petrusbruderschaft in größerer Anzahl zum Verteilen und Weiterverschenken. Ein Beitrag zur Neuevangelisierung, die bei den Kindern beginnt!


30. November
Bistum Petrolina

Vor 100 Jahren, am 30. November 1923, wurde im Staat Pernambuco das brasilianische Bistum Petrolina gegründet. Es entstand durch Gebietsabzweigung vom Bistum Pesqueira.


29. November
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

29. Folge

20. Das fünfte Mittel, um zu einem hohen Grade der Liebe Gottes zu gelangen, ist das Bittgebet. Wir sind arm an allem, aber wenn wir bitten, sind wir reich, weil Gott versprochen hat, alles, um was wir Ihn bitten, zu erfüllen: “Bittet, und es wird euch gegeben werden” (Mt 7,1). Kann wohl ein Freund seinem Freund ein größeres Zeichen seiner Liebe geben, als daß er ihm sagt: Erbitte dir, was immer du wünschst, ich will es dir geben. Und das sagt Gott einem jeden von uns. Gott ist der Herr aller Dinge, Er verspricht uns, uns alles zu geben, um was wir Ihn bitten. Bleiben wir also arm und elend, so ist das unsere Schuld, weil wir uns nicht die Gnaden erbeten haben, derer wir bedürfen. Das betrachtende Gebet ist deshalb beinahe notwendig, um selig zu werden, weil, wenn wir nicht betrachten und uns dagegen fortwährend mit weltlichen Dingen beschäftigen, wir wenig an unser Seelenheil denken; aber wenn wir betrachten, so erkennen wir die Bedürfnisse unserer Seele, und dann bitten wir um Gnade, die Gott uns sicher gewährt.

wird fortgesetzt


28. November
Das Offenbarungsverbot

Was das geplante Selbstbestimmungsgesetz unter anderem vorsieht:

4. Das im Selbstbestimmungsgesetz enthaltene „Offenbarungsverbot“ ist ein Zwang zur Lüge

Jeder, der den alten Namen oder Geschlechtseintrag einer Trans-Person offenbart, ist mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro bedroht. Hier wird massiv das Grundrecht der Meinungsfreiheit beschnitten. Anders formuliert: Man wird per Gesetz zur Lüge gezwungen. Wer einfach nur feststellt, dass Herr XY, der sich per einfachem Sprechakt auf dem Amt nun als Frau XY ausweist, nach wie vor ein biologischer Mann ist, macht sich künftig strafbar. Das biologische Geschlecht soll vor dem Gesetz jegliche Relevanz verlieren.

Aus: Fünf Argumente gegen das „Selbstbestimmungsgesetz“.


28. November
This must be resisted

It is troubling to see that some of the members of the German bishops’ conference are already using the language of the synod report to justify major reformulations of the Church’s sexual teaching. This, it seems to me, must be resisted.

Aus: Bishop Robert Barron, My Experience of the Synod.


27. November
Himmlische Rechenkunst

Und Gott liebt die „leeren Hände“, die sich ihm entgegenstrecken, selbst in hoffnungslosen Zeiten, in düsterer Einsamkeit, in Not und Elend. Gott liebt nicht die starken, erhobenen Fäuste, sondern die Herzensgüte jener, die sich ganz auf ihn hin ausrichten, die ihre Hoffnung nicht auf Menschen und Mächte setzen, sondern sich dem dreifaltigen Gott zuwenden, der die Welt so sehr geliebt hat.

Thorsten Paprotny in einer Betrachtung über das Gedicht Werner Bergengruens “Die himmlische Rechenkunst”


27. November
Das Zitat

Tochter, du kannst nichts Wohlgefälligeres tun als die Prüfungen, die über dich kommen, mit Geduld durchzustehen.

Jesus zur hl. Gertrud von Helfta


26. November
Gebt dem Staate, was des Staates ist

Von Peter Lippert

Dritter Teil

Daraus ergibt sich also auch, daß wir Katholiken an die ewige Dauer des Staatsgedankens und der staatlichen Einrichtungen glauben. Es wird keine Zeit kommen, wo die Menschheit diese Einrichtungen entbehren oder über sie hinwegschreiten könnte. Ebenso glauben wir an die Vollmacht, an die Souveränität des Staates auf seinem Gebiet und in seiner Sphäre; in der Sphäre, in der das irdische Dasein und das äußere bürgerliche Zusammensein der Menschen rechtlich geordnet wird, besitzt der Staat die höchste und vollste, von niemand überragte und von niemand einzuschränkende Autorität nach Gottes allerhöchstem Willen.

Zweitens

Von Gott stammen die Grundlagen des Staatsgedankens, das Recht; und das Fundament der staatlichen Autorität, nämlich sein Wille und Auftrag an die Menschheit, das Recht zu schirmen und zu schaffen. Damit ist also der Aufbau und die Formung des Staates uns, den Menschen, und unserer sozialen Kraft als Aufgabe zugewiesen, und so erhält der Staat sein menschliches Gepräge. In der Tat erfüllt diese staatenbauende Arbeit die Geschichte der Menschheit von den ältesten Zeiten an, die im Lichte der Geschichte liegen. Ja, man kann sagen, die Geschichte beginnt mit den Versuchen der Staatsgründung, die zuweilen in den einfachsten Formen stecken bleiben, aber auch schon früh zu großer Vollkommenheit gelangen. Es ist eine unübersehbare Fülle von staatlichen Versuchen gemacht worden, und heute noch ist diese Reihe von Möglichkeiten noch längst nicht erschöpft. Im Gegenteil, mit dem Eintritt von stets neuen Faktoren, der Bevölkerungsbewegung, der wirtschaftlichen und technischen Errungenschaften und auch der Erscheinungen des Geisteslebens wird auch die staatsschöpferische Kunst der Menschen vor immer neue Aufgaben gestellt. Als Erzeugnis menschlichen Könnens sind diese Staatenbildungen von verschiedenem Wert, aber auch von relativ gleichem Recht. Von Gott, vom Standpunkt des Christentums und der Kirche aus gesehen, sind alle Formen staatlichen Zusammenlebens in gleicher Weise zu werten. Welcher Art die staatliche Organisation und vor allem die staatliche Regierungsform ist, Despotie oder Demokratie, Monarchie oder Republik, das macht im Angesicht des fünften Gebotes, vor den Augen Gottes und also auch vom religiösen Standpunkt der Kirche aus keinen Unterschied.

Darum besteht für unser Gewissen, für unser religiöses und kirchliches Leben kein Grund, die eine oder andere Regierungsform vorzuziehen oder gar als allein möglich und erlaubt hinzustellen. Es können Gründe der Gewöhnung, der Erinnerung, der Pietät und vor allem der politischen Zweckmäßigkeit uns bewegen, eine Form staatlichen Lebens gefühlsmäßig oder praktisch vorzuziehen: aber eine grundsätzliche und religiöse Angelegenheit ist das niemals. Auch die Interessen der Kirche, der Gewissen, der Seelen, die Interessen des Geisteslebens und der Ewigkeit können von jeder staatlichen Form gefördert und auch geschädigt werden. Die Erfahrung zeigt denn auch, daß es kein Staatsgebilde gab, von dem die Kirche Christi nicht zuweilen Unbill und Hemmung, zuweilen auch Förderung und Verständnis gefunden hat.

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


25. November
Schreckliches Ende?

Zum morgigen letzten Sonntag nach Pfingsten kann ich diese sechs Predigten anbieten:

Apokalypse und ein Gott des Friedens?

Das Jüngste Gericht

Alle deine Wege sind Wahrheit

Der Macht der Finsternis entrissen

Die große Drangsal

So glaubet es nicht!


25. November
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Der Artikel von Franz Prosinger Die zwei Tische, das Wort und das Sakrament wurde auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Predigt Jesus ist der Herr wurde auf der Gretchenfrageseite, die Podcastfolge über christliche Selbstbehauptung auf der Feschseite eingebettet. Die Kritik Ist den Synodalen klar, was sie Kindern antun? von Franziska Harter wurde der römischen Genderkritik, die von Karl-Heinz Menke unter dem Titel Die unredliche Theologie des Synodalen Wegs der römischen Warnung vor Pseudotheologie hinzugefügt.


24. November
Drei Marksteine

Es ist daher wohl kaum übertrieben zu sagen, wenn ich neben Martin Mosebachs „Häresie der Formlosigkeit“ und Ratzingers „Einführung in das Christentum“ Tolkiens Werk – und zwar eher noch das „Silmarillion“ als den „Herrn der Ringe“ – als die drei ersten Marksteine auf meinem (Rück-)Weg ins Christentum bezeichne.

Aus: David Engels, Kinderliteratur? Widerstandsliteratur!, gestern auf Corrigenda


24. November
Robert Morlino

Vor fünf Jahren, am 24. November 2018, starb in seiner Bistumsstadt im Alter von 71 Jahren der Bischof von Madison Robert Charles Morlino.
Morlino war ein vorbildlicher Bischof, der nicht zögerte, die Probleme, die einer Erneuerung der Kirche im Wege stehen, an der richtigen Stelle anzupacken. Beispielhaft ist sein Brief über den sexuellen Missbrauch in der Kirche, den wir auf kath-info veröffentlicht haben. Im April 2017 rief er die Priester seiner Diözese zu einer größeren Ehrfurcht gegenüber dem allerheiligsten Altarsakrament auf. Sie mögen die Leute dazu ermutigen, die hl. Kommunion kniend und auf die Zunge zu empfangen. Er förderte Priesterberufungen und hatte damit großen Erfolg. Sein Weg zur Erneuerung der Kirche war kein synodaler Weg, aber erfolgreich. Ob wir in Deutschland bereit sind, davon zu lernen?


23. November
Katholische Wahrheit und katholisches Dogma

Von Matthias Joseph Scheeben

3. Folge

418 Dogma, griechisch dogma (von dokein = glauben, meinen, dafürhalten, besonders auch in entscheidender Weise dafürhalten = censere, arbitrari, daher = decernere, statuere, wie das intransitive placet oder visum est Spiritui Sancto et nobis, wofür Apg. 15,25 und 28: edoke), bezeichnet in der Schrift und Kirchensprache keine bloße Meinung oder subjektive Überzeugung, sondern Verordnung, Gesetz (Apg. 16,4) = griechisch kanon, besonders aber, wie analog schon bei den alten Philosophenschulen, einen für eine Gemeinschaft autoritativ festgestellten Lehrsatz, im Gegensatz einerseits zu Privatüberzeugungen, anderseits zu disziplinären Feststellungen. Singulär ist der Gegensatz "dogma" zu "kerygma" bei Basilius (De Spir. S. c. 27), als wenn jenes die esoterische, dieses die exoterische Lehre bezeichnete. Sonst sind beide Ausdrücke durchgängig als identisch gebraucht.

Wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


22. November
Wirklichkeitserschließendes Sollen

Im Herbstkatalog des Verlags Karl Alber findet sich mein Buch auf Seite 20. Für philosophisch Interessierte ist es als Weihnachtsgeschenk geeignet.


22. November
Büchertalk

K-TV hat auf Youtube einen Büchertalk mit P. Roland Weiß FSSP veröffentlicht.


21. November
Das Zitat

O, wie leicht ist das Sterben, wenn man eine innige Andacht zum Herzen desjenigen hatte, der unser Tröster sein wird.

Hl. Margaretha Maria Alacoque


21. November
Monatsranking Oktober 2023

Platz Monatsranking Oktober 2023
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 770 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+ 1
2

Von Feuerwehrleuten und Brandstiftern

neu
3

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

- 1
10

Die Priesterbruderschaft St. Petrus

+ 1
20

Hurnau: Die Schule der Exorzisten

- 8
30

Spaemann: Wirklichkeit als Anthropomorphismus

+/- 0
40

Ratzinger: Wir müssen die Dimension des Heiligen in der Liturgie zurückerobern

- 31
50

Sophie Scholl. Die letzten Tage

- 13
60

Bernhard Meuser, Freie Liebe

+ 5
100

Erwartung - unser Leben als Advent

+ 441

Zum Ranking der Vormonate


20. November
Jordan Petersons Ehefrau wird katholisch

Die Ehefrau des bekannten Psychologen Jordan Peterson, Tammy, hat sich entschieden, katholisch zu werden, nachdem sie vollkommen überraschend eine schwere Krankheit überlebt hat. Im Jahr 2019 hatte Tammy wegen einer seltenen, unheilbaren Krebserkrankung nach Auskunft der Ärzte nur noch zehn Monate zu leben.

Aus: Alexander Folz, Nach Krebsheilung: Frau des bekannten Psychologen Jordan Peterson wird katholisch, auf CNA Deutsch vom 16. November 2023.


19. November
Heinrich Fries

Vor 25 Jahren, am 19. November 1998, starb in München im Alter von 86 Jahren der Theologe Heinrich Fries. Er lehrte in München von 1958 bis 1979 Fundamentaltheologie. Ihm widmet Georg May in seinem monumentalen Werk 300 Jahre gläubige und ungläubige Theologie sechs Seiten (733-739) und kommt zum Urteil: „Fries war ein gelehrter und ideal gesinnter Theologe. Aber wo seine Ideale ins Spiel kommen, verläßt ihn der Wirklichkeitssinn. Er hat eine fatale Wende vom aufrechten Verteidiger der Kirche zum nörglerischen Querulanten und progressistischen Kirchenkritiker gemacht“ (738).


19. November
Paul. W. Taylor

Vor 100 Jahren, am 19. November 1923, wurde der amerikanische Philosoph Paul. W. Taylor geboren, den ich in meinem Aufsatz über Kulturrelativismus erwähnt habe. Er war ein Vertreter des ethischen Biozentrismus und lehrte in New York. Er starb am 14. Oktober 2015.


18. November
Die Macht des Glaubens

Zum morgigen 6. nachgeholten Sonntag nach Erscheinung kann ich diese vier Predigten anbieten:

Unser Herz als Kläranlage

Du bist ein Senfkorn!

Die Kraft lebendigen Glaubens: das Vorbild der Thessalonicher

Die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig


17. November
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

43. Folge

Der Heilige, der sehr wohl bemerkte, worauf der Bonze hinauswollte, fragte ihn höflich, wie alt er sei.

"Ich bin 52 Jahre alt", antwortete Fucarandono.

"Wie kannst du denn vor 1500 Jahren ein Kaufmann gewesen sein, wenn du erst ein halbes Jahrhundert auf der Welt bist? Und wie können wir zu jener Zeit Handel getrieben haben, wenn, wie die meisten anderen Bonzen lehren, Japan vor 1500 Jahren eine Wüste war?"

"Höre mich", sagte der Bonze, "so wirst du Orakel hören und mir zustimmen, daß wir mehr Einsicht in die vergangenen Dinge haben, als ihr in die gegenwärtigen. Du mußt also wissen, daß die Welt niemals einen Anfang gehabt hat, und daß die Menschen in Wirklichkeit nicht sterben; die Seele entzieht sich dem Leib, wo sie eingeschlossen war, und sucht sich, während der Leib in der Erde verfault, einen neuen und lebendigen Körper, wo wir nach den verschiedenen Verhältnissen der Himmelskörper und den verschiedenen Mondwechseln bald in vollkommener, bald in unvollkommener Art wiedergeboren werden. Diese Veränderungen der Geburt ziehen auch auch die Veränderungen unseres Schicksals nach sich. Es ist aber der Lohn derjenigen, die heilig gelebt haben, daß sie eine Erinnerung an alle Leben haben, die sie in früheren Jahrhunderten gelebt haben, und die Fähigkeit, sich selbst vollständig so darzustellen, wie sie seit Ewigkeit gewesen sind, als Fürst, Kaufmann, Gelehrter, Krieger und in vielen anderen Formen. Wer dagegen, wie du, so wenig weiß von seinen eigenen Geschäften, daß er nicht einmal weiß, was er war und was er im Laufe unendlicher Jahrhunderte getan hat, zeigt, daß seine Verbrechen ihn des Todes würdig machen, und zwar so oft, wie er die Leben, die er geführt hat, vergessen hat."

Der Portugiese, dem wir die Schilderung dieses Geschehens verdanken, und der dieses Gespräch mitangehört hat, sagt uns nicht, wie Xaver diese Einwürfe widerlegt hat, sondern er bemerkt: "Ich bin weder so gelehrt noch so vermessen, jene schlagenden Beweise und überzeugenden Gründe auseinanderzusetzen, womit der Heilige die verrückten Hirngespinste des Bonzen vernichtete."

Der Bonze ließ den Hauptpunkt des Streites fallen und ging auf einen anderen Gegenstand über, um seine Ehre zu retten, jedoch verlor er sie nun ganz, denn er vergaß alle Regeln des Anstands und der Sittlichkeit, und stellte so schändliche Behauptungen auf, daß man sie ohne Verletzung des Schamgefühls nicht wiedergeben kann, und verteidigte dies alles mit großer Unverschämtheit. Die Gegengründe Xavers gefielen dem König und den Hofleuten sehr gut.

Während der Bonze sich in seinem Schimpfen und Schmähen gehen ließ, sagte ihm einer der anwesenden Herren lächelnd: "Wenn du Lust hast, zu kämpfen, so gehe ins Königreich Amanguchi, wo gerade Krieg herrscht. Dort würdest du sicher jemand finden, mit dem du kämpfen könntest. Warum bist du gerade hierhergekommen, wo alles im Frieden ist?" Ein anderer sagte: "Wenn du hierhergekommen bist, um zu streiten, warum tust du es dann nicht auf eine ruhige Weise, nach dem Beispiel des europäischen Bonzen?"

Diese ironischen und nur zu wahren Vorwürfe brachten den Bonzen nicht zum Schweigen. Der Schmähreden überdrüssig wies ihm der König die Türe und versicherte ihm, daß ihn seine Frechheit, wenn er kein Bonze wäre, das Leben gekostet hätte.

Die übrigen Bonzen gerieten nun in Wut und sagten, diese angebliche Beleidigung sei in Wirklichkeit eine Beleidigung der Götter. Der König habe nunmehr sich samt seinem Hof den Zorn der Götter zugezogen. Sie schlossen ihre Tempel und brachten keine Opfer mehr dar. Der Pöbel wurde unruhig und nur durch kluges Benehmen gelang es dem König, ihn zu beruhigen.

Als die Portugiesen die Wut der Bonzen bemerkten, beschlossen sie, schnell abzusegeln, um deren Wut zu entgehen. Sie redeten Xaver zu, schnell mit ihnen zu gehen. Er konnte jedoch nicht dazu überredet werden; er wollte die neuen Christen während des Sturms nicht verlassen. Der Kapitän ließ ihn überall suchen. Man fand ihn schließlich in einer kleinen Hütte und erfuhr, daß sich die Bewohner derselben, acht an der Zahl, am stärksten gegen die Bonzen ausgesprochen hätten, weshalb sie glaubten, diese würden Rache an ihnen nehmen. Die armen Leute waren völlig verängstigt. Xaver jedoch ermutigte und tröstete sie.

wird fortgesetzt


5. November
Was soll ich sammeln?

Zum 5. nachgeholten Sonntag nach Erscheinung am 12. November kann ich diese vier Predigten anbieten:

Vom Fluch des Unkrautsammelns

In reicher Fülle wohne Christi Wort in euch

Preiset Gott dankbaren Herzens

Das Unkraut wachsen lassen


5. November
Peter Gumpel

Vor 100 Jahren, am 15. November 1923, wurde in Hannover der Kirchenhistoriker Peter Gumpel SJ geboren. Er nahm Papst Pius XII. gegen die Verleumdungen Rolf Hochhuths in Schutz. Am 12. Oktober 2022 starb er in Rom.


5. November
Clément Bonnand

Vor 200 Jahren, am 14. November 1823, trat Clément Bonnand (1796-1861) der Pariser Missionsgesellschaft bei. Seit 1824 wirkte er als Missionar in Indien. 1836 wurde er Apostolischer Vikar von Pondicherry.


5. November
Didier de la Cour

Vor 400 Jahren, am 14. November 1623, starb in Verdun im Alter von ca. 73 Jahren Didier de la Cour OSB. Er wurde zum Gründer der äußerste erfolgreichen lothringischen benediktinischen Reformkongregation. „Der demütige, innerliche, gegen sich strenge Begründer suchte sich die letzten Jahre vergeblich zurückzuziehen; er blieb der Präses und geistige Mittelpunkt der Reformbewegung bis zu seinem Tod“ (LThK, 1. Auflage).


5. November
Joseph Clemens von Bayern

Vor 300 Jahren, am 12. November 1723, starb in Bonn im Alter von 51 Jahren Joseph Clemens Kajetan. Seit 1688 war er Erzbischof von Köln. 1707 empfing er die Bischofsweihe vom berühmten Fenelon.


5. November
Josaphat Kunzewitsch

Vor 400 Jahren, am 12. November 1623, erlitt in Witebsk (Polen-Litauen, heute Belarus) im Alter von 43 Jahren Josaphat Kunzewitsch den Märtyrertod. Seit 1618 war er Erzbischof von Polazk. 1643 wurde er selig-, 1867 heiliggesprochen.


5. November
Philippe Duplessis-Mornay

Vor 400 Jahren, am 11. November 1623, starb in La Forêt-sur-Sèvre im Alter von 74 Jahren der calvinistische Theologe Philippe Duplessis-Mornay. Er veröffentlichte 1577 seinen "Traité de l'Eglise". Zu dessen Lesern gehörte der reformatorische Theologe Jacob Davy Duperron (1556-1618). Dieser war von den historischen Verdrehungen, die er darin fand, so abgeschreckt, daß er die Haltlosigkeit des Calvinismus einsah und sich 1577 oder 1578 entschloss, katholisch zu werden.


4. November
Wie die Verdunstung stoppen?

Der Sinn für das Heilige „verdunstet. Still. Langsam. Zunehmend. Hilft eine Liberalisierung des Glaubens, um diesen Prozess zu stoppen? Wird sich das Volk Gottes in der Selbstsäkularisierung wiederfinden? Ohne Gebet, ohne Anbetung und ohne Eucharistie werden Versuche einer ‚lockeren‘ Religion fruchtlos bleiben und langsam verblassen.“

Aus: Erich Läufer, Das Schweigen der Gläubigen, in der Neuen Bildpost vom 28./29. Oktober 2023, S. 8.


4. November
Was ist, wenn Gott handelt?

Zum morgigen 23. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese vier Predigten anbieten:

Ich denke Gedanken des Friedens

Hineingenommen in die göttliche Perspektive

Mein Sohn lässt sich rühren

Bedingungslose Liebe?


3. November
Statistik der Petrusbruderschaft

Nach der neuesten Statistik vom 1. November 2023 hat die Priesterbruderschaft St. Petrus zur Zeit 569 Mitglieder, davon 368 Priester. Von den 569 Mitglieder kommen 183 aus den USA, 143 aus Frankreich, 55 aus Deutschland. Sowohl die Zahl der Priester als auch die der Seminaristen hat sich nach dem Höchststand des letzten Jahres noch einmal gesteigert. Die Petrusbruderschaft betreut weltweit 48 Personalpfarreien und besitzt 138 Niederlassungen. Die Konfraternität St. Petrus hat 9546 Mitglieder, davon 1231 aus dem deutschen Sprachraum.


1. November
Das Programm des hl. Don Bosco

Zum heutigen Fest Allerheiligen kann ich diese Predigt über das Programm anbieten, das der hl. Don Bosco dem hl. Dominikus Savio empfohlen hat, um ein Heiliger zu werden.


1. November
C. S. Lewis, der Wegbahner

In der Novemberausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus stelle ich anlässlich seines 125. Geburtstags C. S. Lewis als Wegbahner zu Gott vor.


30. Oktober
Asia Bibi

Vor fünf Jahren, am 31. Oktober 2018, wurde Asia Bibi vom Obersten Gerichtshof Pakistans freigesprochen. Am 8. Mai 2019 konnte sie nach Kanada ausreisen. Die christliche fünffache Mutter war am 8. November 2010 in Pakistan wegen Blasphemie gegen den Islam zum Tode verurteilt worden. Sie verbrachte acht Jahre im Gefängnis. Der christliche pakistanische Minister Shahbaz Bhatti, der sich für sie eingesetzt hatte, wurde am 2. März 2011 von den Taliban ermordet.


30. Oktober
Maria Isabella Salvat Romero

Vor 25 Jahren, am 31. Oktober 1998, starb in Sevilla im Alter von 72 Jahren Maria Isabella Salvat Romero. In Madrid geboren, trat sie mit 18 Jahren in Sevilla in das Institut der Schwestern von der Gemeinschaft vom Kreuz ein. 1977 wurde sie zur Generaloberin des Instituts gewählt. „Gerade in den Jahren nach dem Konzil, mit den vielen Experimenten und Unsicherheiten, bildete ihr Zeugnis des geweihten Lebens für viele einen Bezugspunkt“ (Andreas Resch). Sie hatte eine solche Ausstrahlung, dass ein Zeugnis über sie lautete: „Neben ihr atmete man Gott.“ Am 18. Dezember 2010 wurde sie selig-, am 18. Oktober 2015 heiliggesprochen. „„Je größer unsere Liebe zum Herrn ist, umso mehr lieben wir unsere Berufung, und es begeistert uns all das, was uns anvertraut ist: die Liebe zu den Armen, allen zur Seite zu stehen… weil wir darin Möglichkeiten sehen, um Ihm unsere Liebe zu bekunden“ (hl. Maria Isabelle Salvat Romero).


30. Oktober
Franz Xaver Riedel

Vor 250 Jahren, am 30. Oktober 1773, starb zu Güns in Ungarn im Alter von 35 Jahren der religiöse Dichter Franz Xaver Riedel SJ. Zu seinen Werken gehören geistliche, zum Teil an Klopstock geschulte Gesänge und 156 Übersetzungen lateinischer Hymnen und Sequenzen (cf. LThK, 1. Auflage).


30. Oktober
Hans Gliwitzky

Vor 25 Jahren, am 30. Oktober 1998, starb im Alter von 65 Jahren der Philosoph Hans Gliwitzky. Er war ein Schüler von Reinhard Lauth.


29. Oktober
Hilfe für Kuba

Aus dem Rundbrief des deutschen Kubamissionar P. Mathias Brand

Liebe Freunde, Bekannte und Wohltäter!

Nun möchte ich mich mal wieder melden.

Seitdem ich Anfang August Kuba mit weinendem Herzen verlassen habe, hat sich die Situation dort nochmals drastisch verschlechtert. Die Preise steigen weiter ins Endlose. Ein Arzt kann, im Vergleich, mit seinem Monatsgehalt gerade mal 5 kg Bohnen kaufen. Seit vergangener Woche kann ein staatlicher Arbeiter wählen, ob er zur Arbeit geht oder nicht, da keine Transport-möglichkeit mehr zur Verfügung gestellt werden kann. Das heißt, der öffentliche Verkehr ist, auf Grund des Treibstoffmangels, zusammengebrochen. Die täglichen Stromausfälle von 6 Stunden sollen auf 20 Stunden erhöht werden. Dies bedeutet, dass man nichts mehr kühl halten kann, geschweige denn, etwas eingefrieren, da die Zeit zu kurz ist. Die sowieso dürftigen Monatsrationen von 3,5 kg Reis und 2,5 kg Zucker wurden auf jeweils 1,5 kg reduziert. Milch, Kaffee, Seife und Bohnen sind ganz verschwunden. Wie die Kubaner überleben sollen, weiß keiner. Auf dem Schwarzmarkt findet man noch Lebensmittel, aber zu sehr hohen Preisen.

Am 17. September haben mehrere Fluglinien ihre Flüge nach Kuba drastisch reduziert oder sogar ganz eingestellt. Da es kaum noch Touristen gibt, die den schlechten Service zu hohen Preisen zahlen wollen, sind nur die Rückflüge voll. Jeder versucht noch irgendwie herauszukommen. Anstatt sich der Marktwirtschaft zu öffnen und so Lebensmittel auf den Markt zu bekommen, versucht die Regierung bis zum Letzten auf ihre Planwirtschaft zu bauen. Es scheint, dass es ihnen egal ist, ob die Bevölkerung verzweifelt oder verhungert.

Ich bitte alle recht herzlich für die Kubaner zu beten, damit sie bald ein würdiges Leben führen können.

Weihnachten nähert sich und mit ihm auch unsere Pflicht, mehr an den Nächsten zu denken. So kam mir eine Idee, falls vielleicht der ein oder andere gerne den Kubanern direkt helfen möchte. Es hat sich gezeigt, dass es möglich ist, mit der Post Pakete nach Kuba zu senden, die auch normalerweise ankommen. Manchmal dauert es nur 3 Woche, manchmal aber auch 3 Monate. (Es gibt Pakete von 2 kg, die um die 20 Euro kosten und andere für 5 kg um die 50 Euro).

Es wird alles benötigt, aber speziell Körperseife, Zahnpasta, gängige Medikamente, Süßigkeiten und Nahrungsmittel aller Art. Ein Paket kann für 5 Personen sein, d.h. man kann fünfmal das Gleiche einlegen.

Wer auf diesem Weg helfen möchte, kann eine Anschrift bei meiner Schwester Steffi Allenspach anfragen: allenspachstefanie@gmail.com


28. Oktober
Der unsterbliche König der Herzen

Zum morgigen Christkönigsfest kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Der König meines Herzens

Ein Königtum der Liebe


28. Oktober
Tulsa

Vor zehn Jahren, am 28. Oktober 2013, wurde in Tulsa OK die Personalpfarrei vom Kostbarsten Blut errichtet. Pfarrer ist zurzeit P. William Define FSSP, der 2002 zum Priester geweiht wurde.


28. Oktober
Johann Grueber

Vor 400 Jahren, am 28. Oktober 1623, wurde in Linz an der Donau der Chinamissionar Johann Grueber geboren. „Seine Aufgabe, mit Diestel SJ einen Landweg nach China zu eröffnen, wurde auf der Ausreise 1656 nur teilweise gelöst (Smyrna bis Ormus, dann Seeweg, Ankunft Macao 1658). Nach zweijährigem Aufenthalt in Peking erfolgte 1661 die Rückkehr über Osttibet und Lhasa nach Indien, dann von Agra aus, wo sein Begleiter Dorville starb, mit Roth SJ durch Vorderasien nach Rom (1664). Nach vergeblichem Versuch, über Rußland China zu erreichen, und im Begriff, über Kleinasien zurückzureisen, erkrankte er in Konstantinopel. Später wirkte er als Feldgeistlicher in Ungarn. Ihm gebührt ein Ehrenplatz in der Geschichte der geographischen Forschung“ (LThK, 1. Auflage). Am 30. September 1680 starb er in Sarospatak, Ungarn.


27. Oktober
Glaubenshüter, Klimawandel

Wer in dogmatischen, kirchenrechtlichen oder moralischen Angelegenheiten die Wahrheitsfrage stellt, den fordert Franziskus auf, in Prozessen zu denken, Ideal und Wirklichkeit zu unterscheiden, Einzelfälle differenziert zu betrachten – und überhaupt: offen zu sein für die „Überraschungen des Geistes“. Die ihm qua Amt zugedachte Rolle als oberster Glaubenshüter (per definitionem eine konservative, bewahrende Rolle) will er partout nicht spielen. Doch beim Klimawandel wird er plötzlich intransigent. Hier darf es für ihn keine Kompromisse geben.

Aus: Benjamin Leven, “Laudate Deum”: Fern der Kernkompetenz, in der Tagespost vom 19. Oktober 2023


27. Oktober
Ratzinger and the Idea of Synodality

In a 1975 essay on the reception of Vatican II, then Cardinal Joseph Ratzinger commented on the meaning and limits of councils. His main point is that councils are sometimes a necessity. But he adds, “they always point to an extraordinary situation in the Church and are not to be regarded as a model for her life in general or even as the ideal content of her existence.”
Ratzinger concludes: "In plain language: the council is an organ of consultation and decision. As such, it is not an end in itself but an instrument in the service of the life of the Church. . . .If a council becomes the model of Christianity per se, then the constant discussion of Christian themes comes to be considered the content of Christianity itself; but precisely there lies the failure to recognize the true meaning of Christianity."
If this sounds like a critique of the idea of synodality, clergy and laity walking together (in Greek, syn-hodos, “on the way with”), that’s because it is. This critique directs itself to ... weiterlesen auf The Catholic Thing


26. Oktober
Das Zitat

Nach katholischer Lehre ist die Leitungsstruktur der Kirche in ihrem wesentlichen Gehalt „göttlichen Rechts“, also durch den Stifterwillen vorgegeben. Stiftungen sind nicht dem Mitgliederwillen, sondern dem Stifterwillen unterworfen. Dieser kann auch für seine eigene Interpretation und Applikation institutionelle Vorsorge treffen. Ein „Volk“ der Kirche gibt es nach katholischem Verständnis als Volk nur, insofern es in dieser vorgegebenen hierarchischen Struktur steht.

Robert Spaemann, Die Zweideutigkeit des „Aggiornamento“


26. Oktober
Haben wir einen Zugang zur Wirklichkeit?

Wie vor einer Woche vermeldet, hat Franz Prosinger in der Tagespost mein Buch Wirklichkeitserschließendes Sollen rezensiert. Seit gestern ist die anspruchsvolle Rezension online erreichbar.


25. Oktober
Es war einmal eine Stadt …

Eine Geschichte über kreative Brandstifter,
erzählt von P. Engelbert Recktenwald

Es war einmal eine wunderschöne Stadt. Alle Einwohner konnten sich eines hübschen Hauses erfreuen, dessen Wohnqualität in keiner anderen Stadt je erreicht wurde. Dennoch hatte diese Stadt eine Feuerwehr nötig. Denn immer wieder brach irgendwo ein Feuer aus, sei es aus Versehen, sei es aus Fahrlässigkeit, sei es aus Absicht. Der Bürgermeister sah es als seine wichtigste Aufgabe an, die Stadt und ihre Bewohner so viel wie möglich durch eine gute Feuerwehr vor den zerstörerischen Flammen zu schützen.

Doch eines Tages gab es einen neuen Bürgermeister. Dieser begann, die Feuerwehr zu kritisieren. Er warf ihr vor, durch ihr Wasser Schaden anzurichten. Und tatsächlich: Er konnte Beispiele anführen, wo den Feuerwehrleuten Fehler unterlaufen waren, wo sie es z.B. übertrieben hatten, um an Brandherden angrenzende Nachbarhäuser vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Wie sollte es auch möglich sein, diese Rettungstätigkeit über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg stets ohne Fehler auszuüben? Aber die Kritik des Bürgermeisters wurde immer grundsätzlicher. Er schien den Wert der Feuerwehreinsätze gar nicht mehr zu erkennen. Er warf den Feuerwehrleuten vor, sich auf ihre Tätigkeit etwas einzubilden, sich für etwas Besseres zu halten als die Brandstifter. Wenn die Feuerwehr in ihren bedrohlich wirkenden Fahrzeugen mit Blaulicht ausfahre, würde sie Angst und Schrecken verbreiten. Das passe in keiner Weise zu einem menschenfreundlichen Stadtbild. Wo bleibe da die Zärtlichkeit? Auch die Brandstifter müssten mit verständnisvoller Barmherzigkeit behandelt werden. Man dürfe ihr Tun nicht pauschal verurteilen, sie meinten es oft nur gut. Denn wer sagt denn, dass Feuer immer zerstörerisch sei? Hat es nicht auch positive Funktionen? Dürfe man jeden, der ein Feuer legt, sofort als Brandstifter diffamieren?

Tatsächlich hatte sich im Laufe der Zeit unter der Bevölkerung ein großer Teil immer mehr mit den Brandstiftern solidarisiert. Nicht als ob sie selber Brandstifter wären. Aber sie waren deren Sympathisanten, weil sie Freunde der Freiheit sein wollten. Sie ließen sich von den Klagen der Brandstifter, die sich von der Feuerwehr bedroht fühlten, rühren, bekamen Mitleid mit ihnen und setzten sich für ihre Anliegen ein. Es muss doch erlaubt sein, auch mit Feuer ein wenig zu experimentieren! Die Feuerfreiheit dürfe nicht eingeschränkt werden! Und was ist schon dabei, wenn ... weiterlesen


25. Oktober
Zephyrinus Agostini

Vor 25 Jahren, am 25. Oktober 1998, wurde Zephyrinus Agostini (1813-1896) seliggesprochen. 1837 zum Priester geweiht, gründete er die Ursulinen Töchter von Maria Immakulata.


24. Oktober
Was Vergebung mit uns machen will

Meine Predigt von vorgestern, zum Evangelium des 21. Sonntags nach Pfingsten (Mt 18, 23-35).

Recktenwald-Predigten : Zwei Dinge, die wir vom bösen Knecht lernen können

23. Oktober
Dem Geist der Kirche fremd

Vor 25 Jahren, am 24. Oktober 1998, hielt Joseph Kardinal Ratzinger im Rahmen der Jubiläumswallfahrt der Priesterbruderschaft St. Petrus nach Rom die auf kath-info dokumentierte Rede zum zehnjährigen Bestehen des Motu Proprio "Ecclesia Dei", die grundsätzliche Überlegungen zur Liturgiereform enthielt: „In diesem Zusammenhang ist an die Feststellung von Kardinal Newman zu erinnern, daß die Kirche nie in ihrer Geschichte rechtgläubige Formen von Liturgie einfach abgeschafft oder verboten hat - das wäre dem Geist der Kirche durchaus fremd.“


23. Oktober
Dominicus Schramm

Vor 300 Jahren, am 24. Oktober 1723, wurde in Bamberg der Theologe Dominikus Schramm OSB geboren. Er war von 1782 bis 1787 Prior der Abtei Michaelsberg. Zu seinen Hauptwerken gehört das dreibändige Compendium theologiae dogmaticae, scholasticae et moralis (Augsburg 1768). Am 21. September 1797 starb er in Banz.


23. Oktober
François Balduin

Vor 450 Jahren, am 24. Oktober 1573, starb in Paris im Alter von 53 Jahren der aus Arras stammende Gelehrte François Balduin. „Durch die Veröffentlichung der Schrift Cassanders: De officio pii et publicani tranquillitatis vere amantis viri in hoc religionis dissidio (Basel 1561) wurde er tiefer in die Religionsstreitigkeiten hineingezogen und verteidigte erfolgreich den katholischen Glauben gegen Calvin und Beza, an die er 1564 eine Responsio richtete“ (LThK, 1. Auflage).


23. Oktober
Alphons Eschbach

Vor 100 Jahren, am 24. Oktober 1923, starb in Notre Dame de Langonnet, Bretagne, im Alter von 84 Jahren Alphons Eschbach. Er stammte aus Ingersheim im Elsass, trat 1855 in die Kongregation der Missionare vom Heiligen Geist ein und war von 1875 bis 1920 Generalprokurator seiner Gemeinschaft beim Heiligen Stuhl. Er war Mitglied der Kommission für die Kodifikation des Kirchenrechts und ein „eifriger Verteidiger der Lorettotradition“ (LThK, 1. Auflage).


23. Oktober
Anton Mayr

Vor 350 Jahren, am 24. Oktober 1673, wurde in Nesselwang der Theologe Anton Mayr SJ geboren. Er lehrte in Freiburg im Breisgau, Ingolstadt und Landsberg und war „einer der hervorragendsten Theologen des 18. Jahrhunderts und namhaftester Vertreter des Äquiprobabilismus“ (LThK, 1. Auflage). Am 3. Juli 1749 starb er in Ingolstadt.


22. Oktober
Handeln aus Pflicht oder aus Einsicht?

Auf CNA ist heute die 40. Folge meiner Serie Um eine Philosophie des Guten erschienen.


21. Oktober
Unsichere Lehre

In Fragen der Glaubenslehre zeigt sich Franziskus vielmehr überaus flexibel. Zwar hebt er die Lehre nicht auf, macht sie aber unsicher. Im September hatte der neue Präfekt des Glaubensdikasteriums Franziskus noch ein besonderes persönliches Charisma der Wahrheit bescheinigt – ein Papismus, den man nicht nur im engsten Umfeld des Papstes antreffen kann.

Aus: Helmut Hoping, Der flexible Papst, in der Tagespost vom 12. Oktober 2023


21. Oktober
Das Wort Gottes bewachen

Zum morgigen 21. Sonntag nach Pfingsten kann ich keine Predigt anbieten, wohl aber zum heutigen Evangelium: „Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen!“ (Lk 11, 28).


20. Oktober
Mit höchster Sorgfalt zu schützen

Von Anfang an ist der ungeborene Mensch ganz und gar Mensch, von Gott gewollt, gebraucht und geliebt. Doch die EKD setzt hier Unterschiede, wo keine Unterschiede bestehen. Es seien „Regelungen“ erforderlich, die von den Ansprüchen „grundsätzlich selbstständiger Individuen“ zu trennen seien. Damit wird der unbedingte Lebensschutz relativiert. Die Argumentationsweise ist dezidiert relativistisch, wenn scheinbar philosophisch von einer „kontinuierlichen Zunahme des Lebensrechts des Ungeborenen“ gesprochen und eine offenbar mit der Zeit wachsende „Schutzpflicht“ anerkannt wird. Das „Lebensrecht“ besteht oder besteht nicht. Wenn in der Verfassung von der unantastbaren Würde des Menschen gesprochen wird, dann kann diese Würde nicht zu- oder auch abnehmen. Sie besteht, es gilt sie zu schützen und zu verteidigen.
Die römisch-katholische Kirche hat den unbedingten Auftrag des Lebensschutzes, damit auch verbindlich für Katholiken, auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil in der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ in Abschnitt 51 bekräftigt: „Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muß. Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuenswürdige Verbrechen.“

Aus: Thorsten Paprotny, Wie die EKD den unbedingten Lebensschutz relativiert, CNA von gestern.

Zum Thema: Das Hörerleben des ungeborenen Kindes


20. Oktober
Zum ersten Mal verstanden

Die schönste Reaktion, die ich (…) einmal nach einem Vortrag über meinen Weg nach Jerusalem bekam, war auf die letzten Bilder des Abends: die überlieferte Messe in der Einsamkeit und Stille der Wüste an der Grenze zu Syrien. Eine Frau meinte im Anschluss ganz ergriffen: „Ich habe zum ersten Mal verstanden, dass es bei der Messe um Gott geht.“

Johannes Maria Schwarz im Interview mit dem Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus, Ausgabe August/September 2023, S. 19.


19. Oktober
Sein und Sollen

In der heutigen Ausgabe der Tagespost ist aus der Feder von Franz Prosinger unter dem Titel Sein und Sollen eine ganzseitige Besprechung meines Buches Wirklichkeitserschließendes Sollen erschienen.


19. Oktober
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

25. Folge

Was wir im Großen in der organischen Natur und im Kulturprozeß der Menschheit vorfanden, das können wir sozusagen mit Händen greifen, wenn wir die „Kleinwelt" unseres Innenlebens betrachten: Macht es die geistige Würde unserer Natur aus, daß wir uns aus dem Strom der Erlebnisse gerade vermittelst der in ihnen wirkenden realen Faktoren zur Konzeption idealer Gedankengebilde aufschwingen können, so hat uns anderseits vor allem die Analyse des Ich-Begriffs (I) gezeigt, wie diese idealen Gebilde als wirkungskräftige Ziele auf die Auswirkung und einheitliche Durchgestaltung der realen Subjektsnatur Einfluß gewinnen können. Im übrigen belehrt uns die Reflexion auf unseren realen Begriffsbildungsprozeß zur Genüge darüber, wie bedeutsam die determinierende Einwirkung idealer Gesetzmäßigkeiten auf die reale Gedankenbewegung und Gedankenverknüpfung ist. Im gewöhnlichen Leben erscheint uns freilich diese Wechselbeziehung des Idealen und Realen in unserem Innern als selbstverständlich. Sobald wir uns aber den Unterschied zwischen idealem Gelten und realem Existieren klar gemacht und zugleich vergegenwärtigt haben, welche realen Faktoren bei der Erkenntnisbetätigung im Spiele sind, dann dürfte uns die Rätselhaftigkeit dieses Verhältnisses einleuchten, zumal der Einfluß des „Idealen" keineswegs ungehemmt, „von selbst" erfolgt, sondern sich erst energisch durchsetzen muß. Die einfach als tatsächlich anzuerkennende Möglichkeit dieser Wechselbeziehung können wir uns nur aus einer ursprünglichen Veranlagung unserer Subjektsnatur, die wir eben als Geistigkeit bezeichnen, verständlich machen. Diese „subjektive" Geistigkeit weist aber, wie jener „objektive" geistige Gehalt in Natur und Kultur, zurück auf das sie real begründende Wesen, das als Einheitsgrund des Idealen und Realen, der zugleich ihre Wechselwirkung ermöglicht, des Subjektscharakters nicht entraten kann. So hat auch die Beantwortung der zweiten Frage uns auf das real-ideale Subjekt (Gott) hingewiesen, das als absolute Persönlichkeit, das Ideal des autonomen Subjekts in sich realisiert und als souveräner Schöpfer die empirische Realität mit idealem Gehalt erfüllt und so zur fortschreitenden Realisierung des Idealen befähigt. Der Idealismus, der die Tatsächlichkeit ignoriert, und der Positivismus, der dem idealen Gesetzescharakter des Realen nicht gerecht wird, finden ihre Überwindung in dem theozentrischen Real-Idealismus, der allein die in beiden steckenden Wahrheitskeime in originaler Weise zu einer Einheit zu verschmelzen vermag.

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


18. Oktober
Petrus Largo Redondo

Vor 100 Jahren, am 18. Oktober 1923, legte Petrus Largo Redondo (1907-1936) bei den Passionisten seine Profess ab. 1932 zum Priester geweiht, starb er 1936 im Spanischen Bürgerkrieg in Urda bei Toledo den Märtyrertod. Am 1. Oktober 1989 wurde er zusammen  mit acht Gefährten seliggesprochen.


18. Oktober
Paolo Segneri der Jüngere

Vor 350 Jahren, am 18. Oktober 1673, wurde in Rom Paolo Segneri der Jüngere SJ geboren. 1689 trat er in die Gesellschaft Jesu ein und wurde ein bedeutender Prediger und aszetischer Schriftsteller. Am 15. Juni 1713 starb er in Sinigaglia.


18. Oktober
Leo Strauss

Vor 50 Jahren, am 18. Oktober 1973, starb in Annapolis, Maryland, im Alter von 74 Jahren der Philosoph Leo Strauss. Er setzte sich für eine Rehabilitierung des Naturrechts ein.


16. Oktober
Was ist Weisheit?

In der Lesung des gestrigen Sonntags fordert uns der hl. Paulus dazu auf, nicht wie Toren, sondern wie Weise zu wandeln. Was das bedeutet, habe ich gestern in meiner Predigt erklärt.


16. Oktober
Inclusion and conversion

Many speak of the need for the Church to be more effective in her welcome and inclusion of those who who either do not know her or are alienated from her (or, very often, both at once). But this preoccupation is meaningless unless the speaker has a clear understanding of who Christ is and what He demands, and therefore of “who” the Church is, and what the Church demands. In this context, the constant hand-wringing about the hot-button issues in the world—from sexual sin to natural ecology to war and other forms of human suffering—becomes utterly profitless unless the mission of the Church is understood to offer the incomparable gift of a repentant conversion into union with Jesus Christ.

Aus: Jeff Mirus, Synod: The Church’s being is Christ, her ecology the Gospel, auf Catholic Culture vom 10. Oktober 2023


16. Oktober
Augustinus Thevarparampil

Vor 50 Jahren, am 16. Oktober 1973, starb in seinem Geburtsort Ramapuram, Kerala, im Alter von 82 Jahren der syro-malabarische Katholik Augustinus Thevarparampil. 1915 zum Priester geweiht, wurde er der Apostel der „Unberührbaren“, also der Angehörigen der Kaste der "Dalits", „die außerhalb der traditionellen hinduistischen Kastenhierarchie standen; er taufte 5000 dieser Menschen, denen sonst weithin Würde, Respekt und die Grundbedürfnisse des Lebens vorenthalten wurden; dabei bediente er sich nicht vieler Worte, sondern predigte mit seinen Werken praktizierter Nächstenliebe“ (Ökumenisches Heiligenlexikon). Am 30. April 2006 wurde er seliggesprochen.


15. Oktober
Das Leiden der Transpatienten

Die Transgender-Ideologie lebt zu einem guten Teil vom medizinischen Machbarkeitswahn. Wer eine „Geschlechtsangleichung“ anstrebt, will den Versprechungen der Gender-Kliniken Glauben schenken. Sie erwecken den Eindruck, Pubertätsblocker, Hormontherapien und chirurgische Eingriffe gehörten inzwischen zur erfolgreichen Routine einer „Geschlechtsumwandlung“.
Dem widerspricht die Ärztin Martina Lenzen-Schulte in einem Gastbeitrag in der Emma. Die Expertin für Beckenbodenschäden und sexuelle Beschwerden beschreibt, was Trans-Patienten oft erst dann erleben, wenn es zu spät ist: Narbenbrüche, Inkontinenz, Verlust der Libido und übel riechende Infektionen der nachgebildeten Geschlechtsteile... weiterlesen.


15. Oktober
Das Zitat

Dass du Gott stete Reue bietest in deiner Seele mit seiner Gnade, das ist Gott wohlgefälliger denn du renntest von einem Ende der Welt bis an das andere.

Hl. Albert der Große


14. Oktober
Eine Million Kinder beten den Rosenkranz

Am 18. Oktober vereinigen sich auch in diesem Jahr wieder weltweit Kinder zum Rosenkranz. Diese Kampagne des internationalen Hilfswerks Kirche in Not ist inspiriert von dem Wort des hl. Pater Pio: "Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird die Welt sich verändern."
Letztes Jahr haben 871.523 Kinder mitgemacht. Für den diesjährigen 18. Oktober haben sich bis jetzt weltweit 384.557 Kinder angemeldet, davon 7698 aus Deutschland.
Auf dieser Website kann man sich anmelden, um mitzumachen. Eine ausführliche Darstellung der Aktion ist in der Tagespost erschienen.


14. Oktober
Horst Mertens

Vor zehn Jahren, am 14. Oktober 2013, starb im Alter von 86 Jahren Horst Mertens, Mitbegründer des Initiativkreises Köln und der Kölner Liturgischen Tagung.


14. Oktober
Es geht um eine Beziehung

Zum morgigen 20. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Maria: nicht Vorzimmerdame, sondern unser Coach

Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht

Der Jubel des Heiligen Geistes


13. Oktober
Akita

Vor 50 Jahren, am 13. Oktober 1973, erging an Katsuko Sasagawa (geboren am 28. Mai 1931) die dritte und letzte Botschaft, die sie im Rahmen ihrer Marienerscheinungen von Akita empfing. Die Verehrung der „heiligen Mutter von Akita“ wurde vom zuständigen Bischof 1984 gutgeheißen, die Ereignisse (weinende Statue) 1988 von der Glaubenskongregation als glaubwürdig eingestuft. In der Botschaft vom 13. Oktober 1973 heißt es unter anderem:

„Die einzigen Waffen, die dann bleiben werden, wird der Rosenkranz und das Zeichen Meines Sohnes sein. Mit dem Rosenkranz betet für den Papst, die Bischöfe und die Priester. Die Handlung des Teufels wird sogar ins Innere der Kirche eindringen, so dass Kardinäle gegeneinander auftreten werden, und Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden verachtet und von anderen Priestern bekämpft werden. Die Kirchen und die Altäre werden geplündert werden. Die Kirche wird voll sein von denen, die Basteleien akzeptieren. Und der Teufel wird viele Priester und Gott geweihte Seelen dazu treiben, den Dienst am Herrn zu verlassen. (…) Betet oft den Rosenkranz. Diejenigen, die ihr Vertrauen in mich setzen, werden gerettet werden.“


12. Oktober
The Synodal Framing

The assault on Veritatis Splendor by moral theologians—including moral theologians at pontifical universities in Rome—has been a prominent feature of Catholic intellectual life over the past decade. And it is very much part of the Off-Broadway Synod unfolding in Rome this month. For the theologians’ anti-Veritatis Splendor campaign is allied to the LGBTQ+ campaign and provides it with an intellectual rationale. How well is this understood in the real Synod? It is hard to tell, because the discussion of these issues has been framed almost solely in terms of secular categories like “inclusion” that do not get to the basic moral questions engaged.
Compassionate, effective pastoral care for people experiencing same-sex attraction or gender dysphoria is an evangelical and moral imperative. That is why it is a shame, bordering on a disgrace, that the appointed membership of Synod-2023 does not include a representative of “Courage,” a ministry that takes that imperative seriously and addresses it successfully in the light of Scripture and the Church’s moral tradition. There is much to be learned from the men and women of “Courage” and their often-dramatic experiences. And whatever else an “inclusive” Church may mean, it ought to mean a Church that has room within it for ministries that promote the practice of chastity as John Paul II understood it—as “the integrity of love.”

Aus: George Weigel, Letters from the Synod #6, First Things von heute


12. Oktober
Die Welt in Rot für verfolgte Christen

Am 22. November ist wieder Red Wednesday (roter Mittwoch), eine Aktion von Kirche in Not, um auf die Lage der verfolgten Christen in aller Welt aufmerksam zu machen. An diesem Tag werden Kirchen rot angestrahlt. Alle Pfarreien sind eingeladen mitzumachen! Auf dieser Website kann man sich eintragen.


12. Oktober
Peter Gumpel

Vor einem Jahr, am 12. Oktober 2022, starb in Rom im Alter von 98 Jahren der in Hannover geborene Kirchenhistoriker Peter Gumpel SJ. Er nahm Papst Pius XII. gegen die Verleumdungen Ralf Hochhuths in Schutz.


11. Oktober
Edith Stein

Vor 25 Jahren, am 11. Oktober 1998, wurde Edith Stein (1891-1942) heiliggesprochen. Die Seligsprechung war am 1. Mai 1987. Von Edith Stein gibt es auf kath-info zwei Texte: Können, Sollen, inneres Leben und Das Weihnachtsgeheimnis.


9. Oktober
Arnold Rademacher

Vor 150 Jahren, am 10. Oktober 1873, wurde in Bocket bei Aachen der Theologe Arnold Rademacher geboren. Von 1917 bis zu seinem Tod lehrte der Fundamentaltheologie in Bonn. Er starb 2. Mai 1939. Von ihm ist auf kath-info veröffentlicht: Gott das Ideal der Wahrheit und Göttliches und Menschliches in der Kirche.


9. Oktober
Anton Ludwig Frind

Vor 200 Jahren, am 9. Oktober 1823, wurde im böhmischen Hainspach der Kirchenhistoriker Anton Ludwig Frind geboren. Von 1864 bis 1878 erschien sein vierbändige Kirchengeschichte Böhmens. 1879 wurde er Bischof von Leitmeritz. Er starb am 18. Oktober 1881.


9. Oktober
Ferdinand Verbiest

Vor 400 Jahren, am 9. Oktober 1623, wurde im flämischen Pittem der Chinamissionar Ferdinand Verbiest SJ geboren. In China wurde er als Mitarbeiter und Nachfolger des berühmten Adam Schall von Bell SJ (1592-1666) der führende Astronom am kaiserlichen Hof. Er starb in Peking am 28. Januar 1688.


9. Oktober
Angela von Foligno

Vor zehn Jahren, am 9. Oktober 2013, wurde die Mystikerin Angela von Foligno heiliggesprochen.


8. Oktober
Gabriel Marcel

Vor 50 Jahren, am 8. Oktober 1973, starb im Alter von 83 Jahren der Philosoph Gabriel Marcel. Er war befreundet mit Peter Wust.


8. Oktober
Giovanni Calabria

Vor 150 Jahren, am 8. Oktober 1873, wurde in Verona Giovanni Calabria geboren. 1901 zum Priester geweiht, gründete er die zwei Kongregationen der Armen Diener und der Armen Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung. Er starb in Verona am 4. Dezember 1954. 1988 wurde er selig-, 1999 heiliggesprochen.


7. Oktober
Schutzlose Armenier

Von Stephan Baier

In Berg-Karabach (Arzach) ist abgeschlossen, was makaber verharmlosend „ethnische Säuberung“ genannt wird. Nur etwa 100 Armenier sind in ihrer angestammten Heimat geblieben, weit über 100.000 sind auf der Flucht oder bereits in Armenien angekommen. „Eine uralte Wiege des Christentums wurde ausgelöscht, die Kirchen und Klöster werden geplündert oder niedergerissen“, so ein armenischer Bischof gegenüber dieser Zeitung. Eine humanitäre Tragödie, und zugleich eine historische. Der Angriff Aserbaidschans auf die „Republik Arzach“ kam nicht unerwartet, doch die Welt sah der nahenden Katastrophe tatenlos zu. Für die Mächtigen in Moskau wie in Brüssel scheint aserbaidschanisches Öl wertvoller zu sein als armenisches Blut.

Nun mühen sich viele westliche Staaten und sogar der Nachbar Iran, bei der humanitären Versorgung der Geflohenen in Armenien zu helfen, denn das kleine Land ist damit heillos überfordert. Nur die bisherige „Schutzmacht“ Russland hält sich mit Hilfe zurück. Der Bruch zwischen Jerewan und Moskau ist wohl irreversibel: Am Dienstag ratifizierte das armenische Parlament allen russischen Drohungen zum Trotz den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), und damit den internationalen Haftbefehl gegen Wladimir Putin. Wie sehr sich die neue Partnerschaft zwischen Russland und Aserbaidschan gefestigt hat, zeigt der aktuelle Besuch von UN-Beobachtern in Berg-Karabach: Baku ließ nur Beobachter aus muslimischen Ländern in die entvölkerte Region – und aus Russland.

108 Jahre nach dem armenischen Genozid, bei dem 1,5 Millionen Armenier zu Tode kamen, gibt es weder Schutz noch Sicherheit für dieses traditionsreiche, kleine christliche Volk. Wieder ist es der Willkür seiner Nachbarn schutzlos ausgeliefert. Und schon droht die nächste Katastrophe: Weil ihm bei der Eroberung von Berg-Karabach niemand in den Arm fiel, könnte der Diktator Aserbaidschans, Ilham Aliyev, jetzt versuchen, den lange ersehnten „souveränen Korridor“ quer durch Armenien nach Nachitschewan zu erzwingen. Damit würde Armenien selbst lebensgefährlich verwundet.

Mit freundlicher Genehmigung aus der Tagespost vom 5. Oktober 2023


7. Oktober
Schicksalsentscheidung

Zum morgigen 19. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Gebt dem Teufel nicht Raum

Lass mein Gebet wie Weihrauch vor dein Angesicht dringen

Gerufen zu einer folgenschweren Entscheidung


7. Oktober
Ferdinand Ebner

Vor 100 Jahren, am 7. Oktober 1923, heiratete der Philosoph Ferdinand Ebner (1882-1931) Maria Mizera.


6. Oktober
Christenverfolgung in Bergkarabach

Vor dem Haus meiner Familie in Martakert in Bergkarabach war überall Rauch. Die Azeris (Bezeichnung für Aserbaidschaner:innen, Anm. d. Red.) haben nicht aufgehört zu schießen. In der Nacht vom 19. zum 20. September lag ich vollständig angezogen mit Straßenschuhen in meiner weißen Bettwäsche, bereit, loszurennen. Ich habe eine Bibel mit schwarzem Einband und einem goldenen Kreuz, ein Gebetbuch, einen Satz Kleidung und meinen Hausschlüssel in eine Tasche gepackt. (…) Seit einer Woche bin ich bei Verwandten in Jerwan. Seitdem fühle ich mich wie ein Steinbrocken, der nicht begreifen und nichts spüren kann. Als wäre das alles nicht wahr, sondern eine Fantasie, die nicht meine Realität sein kann. Gerade habe ich ständig das Gefühl, aus dem Albtraum aufwachen zu müssen. Ich kann nicht fassen, dass ich nie wieder nach Hause zurückkehren werde.

Aus: "Wir haben gebetet, entweder gerettet oder alle zerbombt zu werden". Die 25jährige Armine Beglarian berichtet über ihre Flucht aus Bergkarabach, in der ZEIT vom 3. Oktober 2023


6. Oktober
Clear statements

As the Synod on Synodality opens its deliberations in Rome, Pope Francis is declining to fill the traditional role of the Roman Pontiff: to speak with clarity, easing the spreading doubts on fundamental doctrinal issues. But in Laudate Deum he makes very clear and forceful statements on disputed questions that do not involve the fundamental deposit of the faith. Faithful Catholics might pray that, as they discuss the governance of the Church, the Synod participants might remind the Pope of his own proper teaching role, and the limits thereof.

Aus einem Kommentar von Philip F. Lawler über Laudate Deum, Catholic Culture vom 4. Oktober 2023


5. Oktober
Freiheit bei Saskia Wendel

Die Theologin Saskia Wendel wendet sich vehement gegen jede Art göttlicher Bevormundung und verteidigt mit Berufung auf Kant einen Freiheitsbegriff, der sich bei näherem Zusehen als erbärmliche Heteronomie (Fremdbestimmung) herausstellt. Das zeige ich in dieser neuesten Folge meines Podcasts.


5. Oktober
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Uwe Steinhoffs Klage über männliche Gewalt wurde auf Sterne-im-Weltall-Seite, die von Hubert Hecker über eine infame Synodenthese auf der Steinewerfer-Seite untergebracht. Das Youtube-Video mit dem ersten Teil meiner Messerklärung wurde auf der Schönheitsseite, der zweite Teil auf der Seite mit Ratzingers berühmter Chilerede eingebettet. Neumanns besorgniserregende Beobachtung über Sterbehilfe im Vormarsch findet sich auf der Todesengel-Seite.


4. Oktober
Blindflug

Es ist auffallend, dass vier der sieben Gaben des Heiligen Geistes unser Erkenntnisvermögen betreffen: Weisheit, Einsicht, Rat und Erkenntnis. Wir Menschen sind Vernunftwesen. Und wenn der Heilige Geist uns leiten will, dann vernunftgemäß, also indem er unsere Vernunft stärkt und erleuchtet. Deshalb hatten die großen Erneuerer der Kirche immer eine klare Zielvision. Sie wussten, was sie wollten. Denken wir nur z.B. an den hl. Ignatius oder an den hl. Papst Pius X., den großen Reformpapst. Sie hatten klare Vorstellungen dessen, woraufhin alle ihre Anstrengungen und Reformschritte sich bewegen sollten: Verkündigung des Glaubens, eucharistische Frömmigkeit, Erneuerung des Chorals, Vereinheitlichung des Kirchenrechts usw. Wenn man in diesem Zusammenhang den Heiligen Geist ins Spiel bringen will, dann vor allem in seiner Rolle als dem Urheber der Zielvision, als Erleuchter.

Ein Gegenbild solcher Erneuerung ergibt sich, wenn es umgekehrt ist, also wenn keine klare Zielvision existiert, sondern nur ein Potpourri von schönen Worten, unter denen sich jeder etwas Anderes vorstellen kann. Wenn dann viele zusammenkommen, um daraus etwas Sinnvolles zu machen, ohne dass klar ist, worin das Ergebnis bestehen soll, dann wird der Hl. Geist in einer ganz anderen Rolle bemüht: Er soll retten und ersetzen, was der Leiter der Versammlung versäumt hat. Man weiß nicht, wohin die Reise geht, aber der Heilige Geist wird’s schon richten! Wir fahren im Blindflug, und der Heilige Geist wird zum Blindenführer. Der Heilige Geist ist dann nicht mehr derjenige, der unsere Vernunft erleuchtet, sondern ersetzt. So war das mit seinen sieben Gaben nicht gedacht.


4. Oktober
Self-Referentiality

For over a decade now, Pope Francis has rightly warned the Catholic Church against excessive self-referentiality, calling Catholics to be missionary disciples in a Church permanently in mission. Yet the two-year process leading up to Synod-2023 seems to many to have been a Long March through the Bogs of Self-Referentiality: one in which approximately 1 percent of the world Church has spent an inordinate amount of time considering what various parties imagine to be wrong with Catholicism, and too little time examining the ways the Church is already in mission—and vibrantly so.

George Weigel heute auf First Things

Seit zehn Jahren warnt Papst Franziskus die katholische Kirche zu Recht vor exzessiver Selbstbezogenheit und ruft die Katholiken dazu auf, missionarische Jünger in einer Kirche zu sein, die ständig in Mission ist. Dennoch scheint der zweijährige Prozess, der zur Synode führte, für viele ein langer Marsch durch die Sümpfe der Selbstreferenzialität gewesen zu sein: ein Prozess, in dem etwa ein Prozent der Weltkirche übermäßig viel Zeit damit verbracht hat, darüber nachzudenken, was aus der Perspektive verschiedener Parteien mit dem Katholizismus nicht stimmt, und zu wenig Zeit damit, die Art und Weise zu untersuchen, in der die Kirche missionarisch unterwegs ist – und zwar quicklebendig.

Deutsche Übersetzung beim Neuen Anfang.


4. Oktober
Wilhelm Karl Reischl

Vor 150 Jahren, am 4. Oktober 1873, starb in München im Alter von 55 Jahren der Theologe Wilhelm Karl Reischl. Seit 1867 war er Professor für Moraltheologie in München und „übte dort großen seelsorgerlichen Einfluss aus“ (LThK, 1. Auflage).


4. Oktober
Agnes von Langeac

Vor 400 Jahren, am 4. Oktober 1623, wurde die Mystikerin Agnes von Langeac (1602-1634) im Dominikanerinnenkloster in Langeac als Schwester Agnès de Jesus eingekleidet. Sie war eine Beraterin des berühmten Jean-Jacques Olier und wurde am 20. November 1994 seliggesprochen.


3. Oktober
The Benedict XVI Institute for Sacred Music and Divine Worship

San Francisco Archbishop Salvatore Cordileone was in the nation’s Capital this weekend to promote an already quite successful program: the Benedict XVI Institute for Sacred Music and Divine Worship. Most Catholics have heard of the good archbishop for his pastoral firmness in denying Communion to Nancy Pelosi and in wrestling with local Catholic schools in an effort to keep them authentically Catholic. And that public pastoring remains a strong necessity that he and a couple dozen other American bishops have shown themselves quite capable of fulfilling.
But Cordileone has his eyes on even bigger game. At a gathering this past Sunday evening, he spoke of the Catholic Mass as the foundation of our civilization and the three languages – Hebrew, Greek, Latin – as connecting us with the three great cultures that gave birth to and remain the only foundation for our whole civilization.

Aus: Robert Royal, Beauty Will Save the World, The Catholic Thing vom 26. September 2023


3. Oktober
Alois Stepinac

Vor 25 Jahren, am 3. Oktober 1998, wurde Alois Stepinac (1898-1960) seliggesprochen.


2. Oktober
Das Wunder der Sündenvergebung

Gestern habe ich zum Evangelium des 18. Sonntags nach Pfingsten (Mt 9, 1-8: Die Heilung des Gelähmten) diese Predigt über das Wunder der Sündenvergebung gehalten.

Recktenwald-Predigten · Das Wunder der Sündenvergebung

2. Oktober
Towards to full responsibility

(...) The Commission’s call to action, which consistently refers to abuse “in the Church” and focuses on the failures and misdeeds and malfeasance of churchmen – especially senior churchmen – stands out especially when seen in that light.
“We urge you,” the Commission wrote, addressing the Fathers of the Synod on Synodality that will open this coming week in Rome, “to work towards the day when our Church takes full account and full responsibility for the wrongs done to so many in its care.”
The Commission urged the Fathers “to work towards the day when all children are protected by appropriate safety policies and procedures, ones that are known and verified,” and, “to work towards the day when transparent and accessible systems of redress for wrongdoing by the Church’s ministers function well according to acceptable standards.”
“That day is yet to arrive,” the Commission noted, “and for many it seems a long way away.”
Quoting Pope Francis directly, the Commission reminded the Fathers that “Church leaders, who share a sense of shame for their failure to act, have suffered a loss of credibility, and our very ability to preach the Gospel has been damaged.” Church leaders, however, have not merely failed to act. Some of them have been part of the problem, and quite by their action.
Even at this late hour, Pope Francis could take the Responsibility, Accountability, Transparency to which he has repeatedly called the Church and too often honored in the breach and make it a genuine watchword instead of a grotesque buzzword. In order to do that, however, he would have to enforce his own laws consistently (...).

Aus: Christopher R. Altieri , Pope Francis, Cardinal Ricard, and a stern “Call to Action”, in: Catholic World Report.


1. Oktober
Dietrich von Bülow

Vor 500 Jahren, am 1. Oktober 1523, starb in Fürstenwalde im Alter von 63 Jahren Dietrich von Bülow, seit 1490 Bischof von Lebus. „Er förderte die Universität Frankfurt a.d.O., deren 1. Kanzler er 1506 wurde“ (LThK, 3. Auflage).


1. Oktober
Friedrich Martius

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1923, starb in Rostock im Alter von 73 Jahren der Internist Friedrich Martius. Er war der Vater der Philosophin Hedwig Conrad-Martius (1888-1966), einer Schülerin von Edmund Husserl und Taufpatin der hl. Edith Stein.


30. September
Gottes Weisheit in unserem Leben

Zum morgigen 18. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese fünf Predigten anbieten:

Die Gicht der Seele

Lenkendes Erbarmen

Lead, kindly light!

Das Opfer Abels, Abrahams, Melchisedeks und Jesu.

Das Gute erkennen und anerkennen


29. September
Wystan Hugh Auden

Vor 50 Jahren, am 29. September 1973, starb in Wien im Alter von 67 Jahren der Schriftsteller Wystan Hugh Auden. Hier habe ich über ihn geschrieben.


29. September
Gerhard Ludwig Müller

Vor 20 Jahren, am 29. September 2003, verlieh die Ludwig-Maximilian-Universität München Gerhard Ludwig Müller die Würde eines Honorarprofessors. Er war damals seit einem Jahr Bischof von Regensburg. 2012 wurde er Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, 2014 Kardinal.


27. September
Heiliger Erzengel Michael

Zum Fest des hl. Erzengels Michael kann ich diese Predigt anbieten.


27. September
Leo XII.

Vor 200 Jahren, am 28. September 1823, wurde Annibale della Genga (1760-1829) zum Papst gewählt und nannte sich Leo XII. Neben weniger glücklichen Maßnahmen reformierte er “die Kurie, die Universität und viele Orden, minderte die Beamtenschar, hob das Schulwesen, schuf die Studienkongregation, förderte Akademien und Bibliotheken, Kunstwerke und Ausgrabungen, Orient und Heidenmissionen, stiftete viele Wohltätigkeitsanstalten, erneuerte das Römische und Englische Kolleg” (Joseph Schmidlin im LThK, erste Auflage).


27. September
Philippe Labbé

Vor 400 Jahren, am 28. September 1623, trat Philippe Labbé (1607-1667) in die Gesellschaft Jesu ein. Hier habe ich über ihn geschrieben.


27. September
Joseph Schumacher

Vor drei Jahren, am 27. September 2020, starb in Freiburg im Breisgau im Alter von 86 Jahren der Theologe Joseph Schumacher. Seit 1978 lehrte er in Freiburg Fundamentaltheologie. Im Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad gab er von 1997 bis kurz vor seinem Tod Vorlesungen. Seine private theologische Website mit zahlreichen Texten ist heute noch online.


25. September
Die Pflicht der Hirten

Der von kalkuliertem Protest und Polemik bestimmte, durch die Kommunikationsmittel herbeigeführte Dissens steht im Widerspruch zur kirchlichen Gemeinschaft und zum richtigen Verständnis der hierarchischen Verfassung des Volkes Gottes. Im Widerstand gegen die Lehre der Hirten ist weder eine legitime Ausdrucksform der christlichen Freiheit noch der Vielfalt der Gaben des Geistes zu erkennen. In diesem Fall haben die Hirten die Pflicht, ihrem apostolischen Auftrag gemäß zu handeln und zu verlangen, daß das Recht der Gläubigen, die katholische Lehre rein und unverkürzt zu empfangen, immer geachtet wird.

Der hl. Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Veritatis splendor.


24. September
Das Zitat

Die höchste Vernunft spricht ja nicht die dürre Sprache des bloßen Verstandes, sondern sie spricht die Sprache ihrer Mutter, der Liebe, welche der Anfang ist aller Dinge und darum auch der Anfang aller Erkenntnis.

Gertrud von Le Fort


24. September
Das reiche Erbe von Papst Benedikt XVI.

Gestern traf sich in Rom, im Institutum Patristicum Augustinianum, der Schülerkreis Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. zu seinem jährlichen Symposium. Es stand dieses Jahr unter dem Thema Mitarbeiter der Wahrheit sein. Das reiche Erbe von Papst Benedikt XVI. in die Zukunft tragen. Auf diesem Video des Youtube-Kanals von EWTN kann man alle Vorträge erleben. Nach der Einführung von Prof. Dr. Christoph Ohly sprachen:

Kurt Kardinal Koch ab Minute 13:05,

Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann ab 1:11:00

P. Dr. Sven Conrad FSSP ab 1:31:45

Abt Dr. Maximilian Heim OCist ab 1:56:20

Dr. Markus Graulich SDB ab 2:20:15

Interview mit Erzbischof Dr. Georg Gänswein über das Leben Ratzingers ab 2:50:50.


23. September
Es gibt nur einen Herrn

Zum morgigen 17. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Welche Einheit?

Die Würde unserer Berufung

Jesus ist der Herr!


23. September
Die Not der Transkinder

Wer sich sachlich und unpolemisch über das Transgenderphänomen informieren will, ist beim Bulletin Nr. 26/28 des DIJG an der richtigen Adresse. DIJG steht für Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft. Die aktuelle Ausgabe seines Bulletins ist dem Thema „TRANSKINDER“ – eine Hypothese im Horizont sexueller Selbstbestimmung gewidmet und kann kostenlos im PDF-Format heruntergeladen warden.


21. September
Gewalt gegen Lebensschützer

In Berlin scheint man beim Marsch für das Leben keinerlei Risiken eingehen zu wollen, sperrt die Flächen großräumig ab und unterbindet Kontakte zwischen den beiden Gruppen, wo immer möglich. In Köln waren beide Versammlungen ohne jegliche bauliche Trennung wie etwa Zäune oder Ähnliches auf demselben Platz. Als auf dem Heumarkt die Lage eskalierte, waren vermutlich lediglich etwa 40 Polizisten dort, während der Rest wohl mit den Blockaden und dem Marsch beschäftigt war. Diese geringe Zahl an Polizeikräften war fast durchgehend damit beschäftigt, die große Bühne zu bewachen und schien von den Angriffen auf unseren Stand auch nach wiederholten Hilferufen unbeeindruckt. Ein Polizist sagte einem Zeugen, der um Polizeischutz für den Stand bat, der gerade geplündert und demoliert wurde, dass sie dafür nicht zuständig sei.

Andreas Düren im Interview mit Corrigenda über seine Gewalterfahrungen und das Polizeiversagen beim Marsch für das Leben in Köln.

Vgl. dazu den Kommentar der Tagespost.


21. September
Friedrich Baraga

Vor 200 Jahren, am 21. September 1823, wurde der Indianermissionar Friedrich Baraga (1797-1868) in der Kathedrale St. Nikolaus in Laibach zum Priester geweiht. Er stammte aus dem slowenischen Krain (damals österreichisches Kronland) und ging 1831 als Missionar nach Michigan. 1857 wurde er der erste Bischof von Sault-Ste-Marie. Er ist der erste Verfasser einer Grammatik und eines Wörterbuchs der Chippewa-Sprache.


20. September
Johannes Schasching

Vor zehn Jahren, am 20. September 2013, starb in Wien im Alter von 96 Jahren der Sozialethiker Johannes Schasching SJ. Er unterrichtete an der Gregoriana, war Konsultor des Päpstlichen Rates Iustitia et Pax und zählte neben Oswald von Nell-Breuning und Johannes Messner zu den Nestoren der katholischen Soziallehre im deutschsprachigen Raum.


20. September
Maria von Blondeau

Vor 450 Jahren, am 20. September 1573, wurde in Roquemaure die Mystikerin Maria von Blondeau geboren. Sie gehörte dem Dritten Orden des hl. Dominikus an und half bei der Reform des ersten und zweiten Ordens. „Ausgezeichnet durch Visionen und Offenbarungen und seit Karsamstag, den 28.3.1635 durch die Stigmata (LThK, 1. Auflage). Am 4. Mai 1635 starb sie in Avignon.


18. September
Parent underground

Many of the trans-identifying children showed no previous signs of gender dysphoria. In these stories, their parents seek help but soon discover that the cards are stacked against them. Public authorities proclaim that they must affirm the dysphoria and place their child on the path to lifelong medicalization. They are emotionally blackmailed: Do you want a dead daughter or a live son? Online trans activists coach children to use this language. Indeed, most children find gender ideology online, and many “come out” using the same online playbook.

Aus: Jonathon Van Maren, The Trans Scandal and the Parent Underground, in: First Things.


18. September
The dilemma about ultimate questions

In 1936 a young philosopher, A.J. Ayer, published the very influential book Language, Truth, and Logic, in which he argued that our minds are incapable of getting beyond sense knowledge. So if we claim to think about a Being beyond all sense knowledge we are mistaken. That is, our minds are incapable of forming an idea of such a Being.
So he concludes that theism, atheism, and agnosticism are equally nonsensical. To illustrate Ayer’s position: A dog is not a theist, an agnostic, or an atheist: It can’t have these concepts. And neither can we if we have only sense knowledge.
I heard a lecture by a university professor who claimed, correctly, that much modern philosophy rules out questions such as the existence and nature of God. And this is because, according to that philosophy, our minds are incapable of handling those questions.
So the dilemma about ultimate questions confronting the young Jacques and Raissa continues today, and young people seeking the truth are exposed to the same uncertainties. The Maritains found the answer in the scholastic philosophy of which St. Thomas Aquinas is the greatest Master.
But they came to it through their study of the saints, through the holiness shining in the lives of those who have given themselves wholeheartedly to Christ.
Jacques Maritain’s best work, I believe, is in metaphysics and philosophical psychology, not in social science. And after Vatican II, particularly in his work The Peasant of the Garonne, he deals well with the theological disruptions in the Catholic Church due to the distortions of the teachings of Vatican II.

Aus: John Young, The Maritains And The Perennial Philosophy, The Wanderer vom 15. September 2023


18. September
Kölner Staatsversagen

Ein gewaltbereiter Mob zerstörte Infostände, blockierte den friedlichen Marsch, kesselte die Demonstranten ein und lieferte sich Prügeleien mit der Polizei. Dass die überwiegend linken Randalierer die üblichen hasserfüllten Parolen brüllten, war da noch das geringste Übel. Denn am Ende kam es sogar zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen Teilnehmer des Marsches, die auf einem gerade einmal zwei Meter breiten Korridor, von der Polizei völlig unzureichend geschützt, den Versammlungsort verließen. Es gibt Berichte von Sachbeschädigungen und Schlägen ins Gesicht. Der grundständigen Gewaltfreiheit der zumeist christlichen Demonstranten ist es hier zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Friedliche Bürger allerdings nicht mehr vor einem gewalttägigen Mob schützen zu können, ist handfestes Staatsversagen. 

Peter Winnemöller, Ein Marsch in feindlicher Umgebung, in der Tagespost, über den Marsch für das Leben, der am 16. September in Köln stattfand


17. September
Natur und Teleologie bei Spaemann

Vor zwei Jahren, am 17. September 2021, habe ich in Heiligenkreuz meinen Vortrag über Natur und Teleologie bei Spaemann gehalten.


17. September
Heiders Weg zum Priestertum

In der Tagespost erzählt Dr. Felix Heider, promovierter Volkswirtschafter, wie und warum er den Weg zum Priestertum in der Priesterbruderschaft St. Petrus gefunden hat. Heider wurde am 10. Juni in Ottobeuren mit neun weiteren Mitgliedern der Petrusbruderschaft zum Priester geweiht.


16. September
Wenn Gott dich überrascht

Zum morgigen 16. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Der weit mehr vermag, als wir erflehen und erdenken können

Der letzte Platz

Außerdem hatte ich letztes Jahr am 16. Sonntag nach Pfingsten als zweiten Teil meiner Messerklärung diese Predigt über Kanon und Wandlung gehalten.


16. September
It takes courage

It takes courage like that of  Vaclav Havel and many others – heroes and saints – to stand up against that kind of threat. But many political leaders here and abroad, long since having sold their own souls, have now handed over the power to set or veto policies to any number of psychopaths who, as Jordan Peterson has said bluntly but rightly, have brilliantly co-opted all the older “nice” words of our tradition to hide what they’re doing. In sunnier days, the Church would have had a steadying, counterbalancing public effect. Instead, much of what we see coming out of Rome wants to “dialogue” with or accompany the psychopaths and their enablers.

Aus: Robert Royal, Psychopaths in Power, auf The Catholic Thing vom 12. September 2023


16. September
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz über die Selbstabschaffung der Kirche wurde auf einer eigenen Seite untergebracht. Meine Predigt Werde ich gerettet? ist auf der Seite über die Mystikerin Benigna Consolata Ferrero eingebettet. Die Kurzmeldung Der Synodale Weg in die Geschlechtervielfalt findet sich auf der Genderseite, Preisgabe des Glaubens auf der Glaubensseite, Blüten des Konstruktivismus und Ungeliebte Realität auf der Avalonseite.


15. September
Gegner der Vielfalt

Laut Umfragen einer französischen katholischen Organisation namens "Paix Liturgique" (Liturgischer Friede) sind mittlerweile ein Drittel der französischen Katholiken [die die Messe besuchen] Anhänger der traditionellen Messe, so Renaudin weiter. Die eigentliche Minderheit sei die kleine Gruppe von Katholiken, die keine Vielfalt wollen und etwas dagegen haben, dass manche Gläubige eben die überlieferte Liturgie bevorzugen. 
Es gehe um Vielfalt und Frieden, betonte der Katholik. Sie seien keine Rebellen oder Schismatiker, sondern treue Söhne und Töchter der Heiligen Mutter Kirche, die ihre Traditionen und Lehren lieben.

Aus dem CNA-Artikel 100 Wochen Gebet: Französische Katholiken demonstrieren für traditionelle Messe


14. September
Papst Hadrian VI.

Vor 500 Jahren, am 14. September 1523, starb im Alter von 64 Jahren Papst Hadrian VI. Der in Utrecht geborene Adrian Kardinal Florenszoon war am 9. Januar 1522 wegen seiner Heiligkeit und Gelehrsamkeit in Abwesenheit zum Papst gewählt worden. Erst am 29. August 1522 traf der fromme und strenge Asket in Rom ein. Weil er die Missstände in der verweltlichten Kurie beheben wollte, war er isoliert und gehasst. “Der kurze Pontifikat des edlen Papstes war von idealen Ansätzen gezeichnet, tatsächlich aber von Enttäuschung und Mißerfolg bestimmt” (LThK, 3. Auflage), dennoch knüpft sich an seinen Namen “die Restauration der katholischen Welt” (C. v. Höfler). Bis zu Johannes Paul II. war er der letzte nichtitalienische Papst.


12. September
Neuerscheinung: Leibhaftige Welt

Im EOS-Verlag ist von Franz Prosinger (nach Geheiligt in Wahrheit. Eine biblische Soteriologie) nun brandneu eine weitere Kostbarkeit erschienen: Leibhaftige Welt. Biblischer Personalismus.
Es geht darin um das biblische Gottes-, Menschen- und Weltbild, das hier als ein personalistischer Entwurf dargestellt wird. Damit ist nicht nur eine zentrale Stellung der Person und der personalen Beziehungen im gesamten Gefüge der Wirklichkeit gemeint, sondern „Personalismus“ stellt den Anspruch, dass die Wirklichkeit letztlich überhaupt nur als eine personale gedacht werden kann. Die vorliegende Studie möchte den Leser hineinnehmen in eine unvoreingenommene Begegnung mit den biblischen Texten, aus denen ein personalistisches Weltbild herauswächst.
Das Buch hat 282 Seiten und wird von jedem biblisch, theologisch und philosophisch Interessierten mit Gewinn gelesen werden können.


12. September
William J. Hoye

Vor einem Jahr, am 12. September 2022, starb im Alter von 82 Jahren der aus Waterbury, Connecticut, stammende Philosoph und Theologe William J. Hoye. Er hatte bei Karl Rahner, Max Müller und Jörg Splett studiert. Von 1980 bis 2005 lehrte er in Münster. Er engagierte sich in der Josef-Pieper-Stiftung und pflegte eine eigene Website, die heute noch existiert und auf der auch der Nachruf von Christoph Böhr erschienen ist.


11. September
Eine Erklärung

In meinem Vortrag Kants Autonomie im Strudel heutiger Theologie spreche ich gegen Ende vom „Striet- und Wendel-Gott“. Ich lehne mich damit an eine Redeweise Striets selber an, der den Ausdruck „der Gott von Veritatis splendor“ benutzt, um sich vom Gottesbegriff des katholischen Glaubens, wie er von Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika „Veritatis splendor“ dargelegt wird, abzugrenzen. Er selbst benutzt den Ausdruck „Gott der Autonomiefreiheit“, um seinen eigenen Gottesbegriff zu kennzeichnen.
Es geht also, das ist die Pointe meiner Kritik an Magnus Striet und Saskia Wendel, nicht nur um eine müßige philosophische Kontroverse über den Freiheitsbegriff, sondern um einen tief reichenden Dissens im Gottesbild.

Mein Vortrag wurde auch auf dem Youtube-Kanal der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster veröffentlicht.


11. September
Georg Pray

Vor 300 Jahren, am 11. September 1723, wurde in Neuhäusel (heute Nové Zámky in der Südslowakei) der ungarische Historiker Georg Pray SJ geboren. 1740 trat er in die Gesellschaft Jesu ein und wurde nach deren Auflösung zum Historiographen Ungarns. „Seine Arbeiten sind reife Früchte gründlicher Untersuchungen der Quellen; sie stellen die Ereignisse des Jahrhunderte in neue Beleuchtung“ (LThK 1. Auflage). Am 23. September 1801 starb er in Pest.


10. September
Hilfreich oder schädlich?

Es gibt bislang zu wenige Studien, die die Langzeitfolgen von „geschlechtsangleichenden“ somato-medizinischen Maßnahmen untersucht haben. Die wenigen, die einen ausreichend langen und damit ernstzunehmenden zeitlichen Follow-Up und möglichst objektiv verfügbare Daten zugrunde legen, verweisen darauf, dass es keinen psychischen Vorteil nach sex reassignment surgery (SRS) – auch als GRS (gender reassignment surgery) bezeichnet – gibt: durchschnittlich nicht weniger Arztbesuche, nicht weniger Hospitalisierungen, nicht weniger Angststörungen oder Suizidversuche, sondern, notabene, eher mehr als vor der „Geschlechtsangleichung“!
Zudem bleiben Patienten nach erfolgter medizinischer Transition eine Risikogruppe, die sehr lange psychotherapeutische Begleitung benötigt. Zwar verweisen verfügbare seriöse Quellen zum einen auf die echte psychische Not hinter dem transsexuellen Wunsch, können zum anderen aber nicht belegen, dass begehrenskonforme Behandlungen im Schnitt Verbesserungen bewirken, sondern im Gegenteil, sie verursachen teils mehr Unglück, als vor der Behandlung zu konstatieren war.

Aus: Alexander Korte und Volker Tschuschke, Trans-Operationen sind kein Weg zum Glück, im Cicero vom 23. August 2023

Weitere Meldungen zum Thema


9. September
Göttliches Teamwork

Zum morgigen 15. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Ist Gott geizig?

Wir ernten, was wir säen

Außerdem hatte ich letztes Jahr am 15. Sonntag nach Pfingsten diese Predigt über die hl. Messe gehalten.


9. September
Bill Hayden

Vor fünf Jahren, am 9. September 2018, ließ sich im Alter von 85 Jahren der australische Politiker und prominente Atheist Bill Hayden in der katholischen Marienkirche in Ipswich bei Brisbane von Father Peter Dillon taufen und in die katholische Kirche aufnehmen.


8. September
Das Zitat

Wer immer den Glauben empfängt, ist auch gehalten, ihn mitzuteilen. Das Licht des Herrn, das in unsere Finsternis hineinleuchtet, ist das Licht für die Welt. Wir schulden es allen unseren Mitmenschen.

Hl. Johannes Paul II.


8. September
Reading

Vor fünf Jahren, am 8. September 2018, errichtete Bischof Philip Eagan von Portsmouth für die Priesterbruderschaft St. Petrus in Reading die Personalpfarrei St. John Fisher. Es ist die vierte Personalpfarrei der Petrusbruderschaft in Europa. Weltweit betreut sie 47 Personalpfarreien. Pfarrer in Reading ist zurzeit P. Matthew Goddard FSSP, der 2009 zum Priester geweiht wurde.


7. September
Eine Büchse der Pandora

Das Buch von Julio Loredo und José Antonio Ureta Der weltweite Synodale Prozess: Eine Büchse der Pandora, zu dem Raymond Leo Kardinal Burke das Vorwort geschrieben hat, ist nun in deutscher Übersetzung als PDF-Dokument unter diesem Link frei zugänglich.


6. September
Zero

The New York Post—which sometimes publishes stories that the mainstream media prefer to ignore (think Hunter Biden’s laptop)—has finally noticed. After two years of sensational stories about the hundreds of Indian children who were allegedly buried in unmarked graves at Canada’s “residential schools,” excavations at the sites have to date uncovered exactly zero human remains.

Aus: Phil Lawler, No need for facts when criticizing the Church, Catholic Thing vom 1. September.


6. September
Drohender Genozid in Berg-Karabach

Nach den Angaben des Aussenministers der Republik Arzach, Sergey Ghazaryan, sind bereits 95 Prozent der Bevölkerung unterernährt. Lokale Medien berichten seit Mitte August von ersten Hungertoten. Die Rate der Fehlgeburten hat sich seit Beginn der Blockade verdreifacht. Fast alle Wirtschaftszweige sind zum Erliegen gekommen. Seit Monaten schon ist die Strom- und Gasversorgung aus Armenien unterbrochen. Am 18. August wurde auch die Glasfaserleitung zwischen Armenien und der Republik Arzach gekappt. Inzwischen wird auch das Wasser knapp.

Aus: Stiller Völkermord in Berg-​Karabach, veröffentlicht auf swiss-cath am 3. September


4. September
Was macht dich besonders in den Augen Gottes?

Am 26. August habe ich auf einem Einkehrtag diesen Vortrag über jene tröstliche Wahrheit gehalten, die der hl. John Henry Newman einmal mit den Worten ausgedrückt hat: „Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist.“
Ich wünsche jedem, der ihn hört, eine Bestärkung seines Glaubens an die ihm persönlich geltende Liebe, die Gott in seinem Herzen zu ihm trägt.

Themen

Engel
Englandreise
Entmytholog.
Entweltlichung
Erbsünde
Erlösung
Erneuerung
Evangelien
Evangelisierung
Evangelisierung II
Evangelium
Evolution
Exegese
Exerzitien
Exkommunikation
Falschlehrer
Familie
Familiensynode
Fasten
Fasten aus Liebe
Fegefeuer
Fellay B.
Felix culpa
Feuerwehr
Fis
Flüchtlinge
Frau
Frauen
Frauendiakonat
Freiheit
Freiheit christl.
Freiheit u. Gnade
Fremde Sünden
Freundschaft
Frömmigkeit
FSSP
FSSP II
FSSPX
Führungsversagen
Fundamentalismus
Gebet
Geburt Jesu
Gehsteigberatung
Geistbraus
geistliches Leben
Gender
Genderideologie
Genderkritik
Gender Mainstr.
Generalkapitel 06
Geschlecht
Glaube
Glauben
Glaubensjahr
Glaubensregel
Glaubensschild
Glossen
Gnadenstuhl
Gnadenvorschuss
Goa
Goertz Stephan
Gold
Gott
Gott II
Gottesbegegnung
Gottes Größe
Gottesknecht
Gotteskrise
Gottesvergiftung
Grabeskirche
Gretchenfrage
Guadalupe

Zu den neuesten Beiträgen