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* * *

15. August
Werde ich gerettet?

Gott will jeden Menschen retten. Tut er es auch? Wenn nicht, woran liegt es? In dieser Predigt, die ich gestern gehalten habe, zeige ich, welche Antwort uns Jesus im Evangelium gibt.


15. August
Mitwirkung der Laien

Vor 25 Jahren, am 15. August 1997, erschien die “Instruktion zu einigen Fragen über die Mitwirkung der Laien am Dienst des Priesters”. Es handelte sich um eine gemeinsame Instruktion folgender acht Behörden: Kongregation für den Klerus, Päpstlicher Rat für die Laien, Kongregation für die Glaubenslehre, Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kongregation für die Bischöfe, Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften des apostolischen Lebens, Päpstlicher Rat für die Interpretation von Gesetzestexten.

Sie erinnert “an die schwerwiegende pastorale Verantwortung derer, vor allem der Bischöfe, die gerufen sind, die allgemeine Ordnung der Kirche auf der Basis einiger lehrmäßiger Prinzipien, die schon vom II. Vatikanischen Konzil und vom nachfolgenden päpstlichen Lehramt deutlich dargelegt worden sind, zu fördern und zu bewahren.” Ihr Ziel bestand “einfach darin, eine klare und verbindliche Antwort zu geben auf drängende und zahlreich bei unseren Dikasterien eingelangte Anfragen von Bischöfen, Priestern und Laien, die gebeten haben, hinsichtlich neuer Formen »pastoraler« Tätigkeiten von Laien im Bereich der Pfarreien und Diözesen aufgeklärt zu werden.”

Der Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May schrieb wenig später: “Der Heilige Stuhl hat in den letzten Jahren gewichtige Dokumente zur Erhaltung und zum Schutz von Verfassung, Ordnung und Glauben der Kirche ausgehen lassen. Ich erinnere an die Instruktion zu einigen Fragen über die Mitwirkung der Laien am Dienst des Priesters vom 15. August 1997, an das Motu proprio Ad tuendam fidem vom 18. Mai 1998 und an das Motu proprio Apostolos Suos [über die theologische und juristische Natur der Bischofskonferenzen] vom 21. Mai 1998. Diese Papiere sind notwendig und nützlich. Aber Papiere sind tot, wenn sie nicht mit Leben erfüllt werden. Sie werden mit Leben erfüllt, wenn ihre Bestimmungen durchgeführt werden. Daran fehlt es weit. Die zahllosen Erlasse des Heiligen Stuhles, die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind, fanden in weitestem Umfang keine Beachtung, vielmehr offenen Widerstand. (...) Weisungen, deren Übertretung sanktionslos hingenommen wird, werden zum Gespött. Man möchte dem Heiligen Stuhl zurufen: ... weiterlesen"


14. August
Wie Gott selber das vierte Gebot erfüllt...

Zum morgigen Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Göttliche Freigebigkeit

Mariä Himmelfahrt


14. August
Das Zitat

Die Unentschiedenheit des bloßen Geistes zwischen Gut und Böse lässt als solche schon in das Böse gleiten.

Karl Jaspers


13. August
Die vier Eigenschaften

Zum morgigen 10. Sonntag nach Pfingsten kann ich folgende Predigt anbieten:

Der sichere Lottogewinn


13. August
Jakob Anton Ziegler

Vor 100 Jahren, am 13. August 1922, wurde der aus dem saarländischen Nalbach stammende Jakob Anton Ziegler (1893-1944) in Trier zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in den Trierer Pfarreien Liebfrauen und St. Laurentius wurde er 1931 Pfarrer in Langsur, 1938 in Cochem-Cond. Wegen seines anhaltenden Widerstands gegen die Nazis wurde er am 8. August 1941 verhaftet und ins KZ Dachau gebracht. Dort starb er am 12. Mai 1944.


12. August
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Der Aufsatz von Anna Bineta Diouf Frauen sind nicht bloß Sexualobjekte und Humankapital ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Podcastfolge Norm und Sanktion wurde auf der Boasseite, der Essay Was ist Toleranz auf der Theologieseite, die Predigt Göttliche Nähe auf der Albertseite eingebettet. Die Kirchensteuerseite wurde um die zwei Meldungen Kirche in Deutschland: ihre heilige Kuh und Der wahre Verzicht auf Macht bereichert.


11. August
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

28. Folge

Am Abend des 24. Juni bestiegen Xaver und seine Gefährten das Schiff und segelten am frühen Morgen bei günstigem Wind ab. Sobald sie auf offener See waren, errichteten der Kapitän und die Matrosen ein Götzenbild und fragten es, ob ihnen der Wind günstig sei. Die Antwort war bald günstig, bald ungünstig. Sie landeten auf einer Insel und versahen sich mit Holz, befragten das Götzenbild aufs neue und erhielten eine ihnen erwünschte Antwort, woraufhin sie die Fahrt fortsetzten. Sobald sie auf hoher See waren, fragten sie es wiederum, ob sie glücklich nach Japan kommen würden. Die Antwort fiel so aus, daß das Schiff in Japan landen, aber nicht mehr Malakka sehen werde. Der Seeräuber, abergläubisch wie er war, änderte sogleich seinen Reiseplan und hielt sich auf den verschiedenen Inseln nach seinem Belieben auf. Xaver und seine Gefährten waren tiefbetrübt, daß der Teufel zum Maßstab ihres Schicksals genommen werden und die Reise so langsam vorwärts gehen sollte. Die Götzen prophezeiten Meeresstille, die Stürme aber dauerten an. Durch das Schwanken des Schiffes stürzte ein chinesischer Christ in den offenstehenden Schiffspfuhl, halbtot wurde er herausgezogen. Gleich danach stürzte die Tochter des Schiffskapitäns ins Meer und war verloren. Hierdurch geriet ihr Vater in Verzweiflung, wie der Heilige in seinem Brief an die Gesellschaft Jesu in Goa schreibt.

Die Heiden erkannten noch immer nicht, daß sie von ihren Götzen getäuscht worden seien. Sie brachten den Götzen Opfer dar und zündeten Rauchwerk an. Die Götzen verkündeten, daß die Tochter des Kapitäns nicht umgekommen wäre, wenn der junge Christ gestorben wäre. Deswegen geriet der Schiffskapitän in solche Wut, daß er Xaver und seine Gefährten ins Meer werfen wollte. Doch allmählich beruhigte er sich wieder, lichtete die Anker und nahm seinen Weg nach Canton, um da zu überwintern. Jedoch ein ungünstiger Wind vereitelte seinen Plan und er mußte gegen seinen Willen das Meer von Japan ansteuern. Am 15. August 1549 landeten sie in Cangoximo, Angers Geburtsort.

Bevor wir die Lebensgeschichte des heiligen Xaver fortsetzen, müssen wir eine kurze Übersicht von dem Land geben, wo der Heilige seinen neuen Wirkungskreis aufschlagen wollte.

China gegenüber, an den östlichen Grenzen Asiens, liegen unzählige Inselgruppen und Inseln, deren größte Nippon heißt. Die wichtigsten Inseln, die den Kaiserstaat Japan bilden, sind Nippon, Kiusi, Sikof und Jesso. Sie sind alle voneinander getrennt, mit vielen Buchten versehen und von kleinen Eilanden und Meeresfelsen umgeben. Die Natur selbst scheint den Zugang zu diesen Inseln verschlossen zu haben. Sie sind nicht bloß durch sehr viele Klippen, Felsen, Untiefen und Korallenriffe höchst gefährlich für jedes Schiff, sondern auch die verschiedenen Strömungen des Meeres und der Luft, der Typhon sowie zwei Meeresstrudel, drohen den Schiffen Untergang.

Im Inneren findet man verschiedene Bergketten, von denen einigen bis zu den Wolken emporragen; das Klima ist gemäßigt, das Land reich an Gold- und Silberminen. Japan war eine Monarchie. Der Kaiser, dem alle gehorchen, wird Voo genannt, das erste Staatsamt war das des Goxo, d.h. des Generalkapitäns der Waffen, dieser übte die ganze Regierungsgewalt aus.

Alle Japaner glaubten an die Seelenwanderung; es gab nur wenige, die an gar keinen Gott glauben und die Unsterblichkeit der Seele leugneten.

Sie verehrten den Gott Amida, am meisten aber den Gott Xaqua, dem sie auch viele Tempel erbauten. Die Sage über die Herkunft dieser Gottheit ist folgende: In einem Land jenseits China hat einst ein König namens Samboe gelebt, dessen Weib Illagabuni hieß. In einer Nacht träumte dieser König, es werde ihm ein Sohn geboren, der ein großer Mann sein und als ein Gott angesehen werden würde. Diesen Traum erzählte er seinem Weib. Diese gebar ihm nach neun Monaten einen Sohn und nannte ihn Xaqua. Bei dessen Geburt wurden zwei fliegende Schlangen gesehen, die sich im Palast niederließen, aber wieder verschwanden, ohne dem Kind ein Leid zuzufügen. Mit 19 Jahren sollte Xaqua heiraten, aber vom menschlichen Elend ganz ergriffen floh er auf die Berge und führte dort sechs Jahre lang ein strenges Einsiedlerleben. Nach dieser Zeit fing er an, seinen Landsleuten zu predigen. Seine Beredsamkeit und Persönlichkeit brachten ihn in solches Ansehen, daß unter seinem Einfluß die Gesetze des Landes geändert wurden, und er lehrte das Volk, wie man Gott anbeten müsse. Xaqua soll 8000 Anhänger gefunden haben, von denen einige seine Lehre nach China brachten, wo man jetzt noch Fragmente alter Statuen findet, die Zeugnis von dieser durch Xaqua begründeten Religion geben. Xaqua lehrte, es gebe nur einen Gott, welcher der Schöpfer aller Dinge sei, und gab seinen Schülern die fünf Gebote: 1. nicht zu töten; 2. nicht zu stehlen; 3. nicht Unkeuschheit zu treiben; 4. nicht leidenschaftlich Dingen ergeben zu sein, wogegen es dann kein Heilmittel gebe; 5. Beleidigungen zu verzeihen.

Nach dieser kurzen Schilderung der Verhältnisse in Japan kehren wir wieder zur Lebensgeschichte des heiligen Xaver zurück.

Sobald der Heilige in Cangoximo angekommen war, wohnte er im Hause Angers, dessen ganze Familie er taufte. Paul vom heiligen Glauben begab sich zum König von Saxuma, unter dessen Herrschaft Cangoximo stand und dessen Palast nur sechs Meilen entfernt war.

Dieser Fürst, der sich ihm schon früher gewogen gezeigt hatte, nahm ihn freundlich auf und freute sich besonders deswegen, ihn wiederzusehen, weil er ihn für tot gehalten hatte.

Der König stellte an Paul verschiedene Fragen über das Land, aus dem er komme, über den Charakter des Volkes und über die Macht der Portugiesen, die Paul alle beantwortete.

Danach kamen sie auf die verschiedenen Religionen der Inder und insbesondere auf das Christentum zu sprechen.

Paul erklärte ihm ziemlich ausführlich die Geheimnisse des Glaubens, und weil er merkte, daß man ihm gerne zuhörte, zog er ein Bild hervor, das die allerseligste Jungfrau mit dem Jesuskind auf den Armen darstellte. Das Bild war sehr schön. Der bloße Anblick eines solchen Gemäldes machte einen solchen Eindruck auf den König, daß er sich, gerührt von einem Gefühl der Ehrfurcht und Andacht, mit all seinen Hofleuten auf die Knie niederwarf, um dieses Bildnis, das auf ihn einen so tiefen Eindruck machte, zu verehren. Er wollte, daß man das Bild auch zur Königin, seiner Mutter, bringe. Auch sie war tief ergriffen und warf sich mit allen Frauen ihres Gefolges zur Erde nieder, um es zu verehren, und so den Sohn und die Mutter, die es darstellte, zu begrüßen. Da die Frauen noch neugieriger sind als die Männer, so stellten sie tausend Fragen über die allerseligste Jungfrau und Jesus Christus.

Dies gab Paul die Gelegenheit, das Leben unseres Herrn Jesu Christi zu erzählen, und dieser Bericht gefiel der Königin so sehr, daß sie einen ihrer Hofleute zu ihm sandte, um ihr eine Nachbildung des Gemäldes zu verschaffen. Aber es fand sich kein Maler, der den königlichen Wunsch erfüllt hätte. Sie verlangte dann, daß man ihr die wichtigsten Lehren der christlichen Religion schriftlich vorlege. Paul tat es sogleich.

Xaver, über diese günstige Stimmung sehr erfreut, bemühte sich sehr, die japanische Sprache zu erlernen, um predigen zu können. Aber diese Sprache ist wegen ihrer vielen Redensarten und Ausdrücke ungeheuer schwer zu erlernen. Er besaß zwar schon einige Kenntnisse der Sprache, jedoch er selbst bekennt, daß er und seine Gefährten bei ihrer Ankunft wie stumme Bildsäule waren. "Sie sagen und deuten gar manches", sagt Xaver, "wobei wir aber stumm bleiben, weil wir ihre Sprache nicht verstehen. Nun werden wir bei Erlernung der Anfangsgründe wieder zu Kindern. Möge Gott uns die Gnade geben, daß wir ebenso zur Unschuld und Einfalt der Kinder zurückkehren, wie wir bei der Erlernung der Sprache uns ihnen gleichstellen."

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


7. August
Heinrich Middendorf

Vor 50 Jahren, am 10. August 1972, starb in Osnabrück im Alter von 73 Jahren P. Heinrich Middendorf SCJ. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er neun Juden vor dem Holocaust, indem er sie im Kloster der Herz-Jesu-Priester in Stegen versteckte, das er als Rektor leitete. 1994 wurde er deshalb von Yad Vashem mit dem Titel Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet.


7. August
Was ist eine Frau?

Seitdem der norwegische Komiker und Filmemacher Harald Eia mit „Gehirnwäsche“ eine ganze Nation zum Lachen über die Gender-Hysterie und zur Vernunft brachte, hat niemand die LGBTQI-Community so nachhaltig provoziert, wie der amerikanische Journalist Matt Walsh. Sein Dokumentarfilm „What is a Woman?“ [Best Moments] ist gerade der Hit bei jungen Leuten, die sich in Horden die Anderthalb-Stunden-Doku reinziehen und sich mal entgeistert, mal mit brüllendem Gelächter „One man's journey to answer the question of a generation“ hingeben.

Aus: Bernhard Meuser, Was ist eine Frau?, in: Die Tagespost vom 4. August 2022


6. August
Was man mit Murren nicht verwechseln darf

Zum morgigen 9. Sonntag nach Pfingsten kann ich folgende Predigt anbieten:

Traditionis custodes und das Murren


6. August
Die Bekehrung der Moraltheologie

Im 20. Jahrhundert war die Rede von der „in sich schlechten Handlung“ in der Moraltheologie des deutschsprachigen Raumes in Verruf geraten und wurde erst durch das Bekanntwerden der Fälle von sexuellem Missbrauch in der Kirche wieder als legitime Kategorie akzeptiert: Der unbedingte Schutz von Minderjährigen und vulnerablen Erwachsenen (noch über den Schutz vor sexueller Gewalt hinaus), muss immer und unbedingt gewährleistet sein. Das müsste indes genauso für die Ungeborenen gelten.

Aus: Katharina Westerhorstmann, Hanna-Barbara Gerl Falkovitz, Dorothea Schmidt, Marianne Schlosser, „Flächendeckende“ Abtreibungen sind ethisch nicht vertretbar, veröffentlicht in der Welt am 26. Juli 2022. Es handelt sich um eine Antwort auf die Forderung der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und des Synodalen Weges Irme Stetter-Karp nach Sicherstellung flächendeckender Ermöglichung von Abtreibungen. Wegen der Frage, ob Handlungen in sich schlecht sein können, gab es im 20. Jahrhundert eine berühmte Kontroverse zwischen Robert Spaemann und drei katholischen Moraltheologen.


5. August
Podcast

Mein Podcast ist seit kurzer Zeit auch auf amazon erreichbar.


5. August
Maria Mazzarello

Vor 150 Jahren, am 5. August 1872, gründete die hl. Maria Mazzarello (1837-1881) mit Hilfe des hl. Don Bosco die Kongregation der Töchter Mariä, Hilfe der Christen, die für Mädchen das leisten sollten, was die Salesianer Don Boscos für Jungen taten. Am 7. Oktober 1864 hatte sie in ihrem Geburtsort Mornese (Piemont) den hl. Don Bosco (1815-1888) kennengelernt.


4. August
Auflösung der Selbstverständlichkeiten

Der ewige Sermon des „für uns“ narkotisiert – und provoziert eine Erwiderung: Ich fühle mich oft so unbeteiligt und schlicht außen vor, wenn kirchliche Würden- und Amtsträger oder laikale Funktionäre von „wir“ sprechen und zugleich beherzt alles diskutieren und zur Disposition stellen, was römisch-katholisch ist. In der katholischen Kirche gibt es schon noch Selbstverständlichkeiten: das Credo, die Sakramente, das Kirchenrecht, die verbindlich gültige Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte, der Katechismus … Wir müssen uns auch nicht neu erklären, wenn wir einfach bekennen: Die Kirche ist die Stiftung Jesu Christi. Wir singen: Fest soll mein Taufbund immer stehn … und nicht: Fest auf dem Synodalen Weg will ich marschieren.

Aus: Thorsten Paprotny, Der Synodale Hochmut

Weitere Meldungen zum Thema


4. August
Johann Kaspar

Vor 25 Jahren, am 4. August 1997, starb in Vilsbiburg im Alter von 84 Jahren Johann Kaspar. Er war der letzte Ökonomiepfarrer des Bistums Regensburg. 1939 war er zum Priester geweiht worden.


3. August
Christian Schreiber

Vor 150 Jahren, am 3. August 1872, wurde zu Somborn bei Hanau Christian Schreiber geboren. Er wurde 1899 Professor in Fulda und lehrte zunächst Philosophie, ab 1907 Apologetik, Dogmatik und Homiletik. 1905 wurde er Mitherausgeber des Philosophischen Jahrbuchs der Görresgesellschaft, 1907 Regens des Fuldaer Priesterseminars. 1921 wurde er der erste Bischof des wiedererrichteten Bistums Meißen, 1930 Bischof von Berlin, wo er St. Hedwig restaurieren ließ. In Berlin starb er am 1. September 1933. Schreiber war eine “hervorragende Persönlichkeit umfassenden Wissens und würdevollen Auftretens, von bewußter Autorität und doch gewinnender Liebenswürdigkeit mit tiefem sozialem Verstehen, ein vorzüglicher Redner, großer Freund der Jugend, Verfechter echter Toleranz” (LThK, 1. Auflage). 1922 erschien sein Buch “Kant und die Gottesbeweise”.


3. August
Johanna von Portugal

Vor 550 Jahren, am 3. August 1472, trat Johanna von Portugal OP (1452-1490) in das Dominikanerinnenkloster von Aveiro ein. Sie war die Tochter des Königs Alfons V. von Portugal (1432-1481). König Ludwig XI. von Frankreich (1423-1483) begehrte sie zur Ehe wie auch König Richard III. von England (1452-1485). Erst 1485, als die portugiesische Thronfolge gesichert war, konnte sie ihre Gelübde ablegen. “Ihr opfervolles Leben wurde durch Wunder bestätigt. Innozenz XII. sprach sie 1683 selig” (LThK, 1. Auflage).


2. August
Monatsranking Juli 2022

Platz Monatsranking Juli 2022
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 750 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+/- 0
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+ 1
3

Der Streit um das Konzil

+ 2
10

Recktenwald: Norm und Sanktion

+ 9
20

G. K. Chesterton

+ 3
30

Deneke: Erste Begegnung mit der "alten Messe"

- 19
40

Die Vision der Juliana von Norwich: “Alles wird gut"

- 11
50

Max Scheler: Reue und Wiedergeburt

+ 181
60

Markus Keller: Der hl. Ignatius und die Exerzitien

+ 48
100

Recktenwald: Jesus und das Theodizeeproblem

- 15

Zum Ranking der Vormonate


1. August
Wie seriös arbeitet Hubert Wolf?

Zur Illustration der angeblichen theologischen und historischen Inkompetenz und Ignoranz der Befürworter einer Dogmatisierung der päpstlichen Unfehlbarkeit heißt es bei Wolf: „‚Wozu so viele Umwege und Mühen‘ durch historische Forschung, fragte der Wiener Erzbischof Othmar Kardinal Rauscher, und konstatierte: ‚Befragen wir einfach den Papst – sein Urteil gibt uns die Lösung auf leichterem und schnellerem Weg.‘“ Othmar Rauscher, so wird dem Leser suggeriert, ist der Prototyp des „Unfehlbarkeitsprotagonisten“, wie Wolf sie nennt, die die „Zeugnisse des Lehramtes verabsolutierten“, diese mit der „Tradition schlechthin“ gleichsetzten und vor allem im Papst „das entscheidende Depot der kirchlichen Überlieferung“ sahen. Doch diese Darstellung stellt die historischen Fakten auf den Kopf! Denn wie allgemein bekannt ist, war Rauscher ein prominenter und prononcierter Gegner des Unfehlbarkeitsdogmas. Zusammen mit den anderen Angehörigen der Konzilsminderheit reiste er vor seiner Verkündigung aus Rom ab. Rauschers Zitat ist polemisch gemeint. In der Rede, der es entnommen ist, argumentiert er: Wäre der Papst unfehlbar, dann hätte sich doch die Kirche in früheren Zeiten nicht die Mühe genommen, ökumenische Konzilien und Synoden einzuberufen, sondern man hätte einfach gesagt: „Wozu so viele Wege, solche Mühen und Gefahren auf sich nehmen? Fragen wir doch einfach den Papst“ (Mansi, Sacrorum Conciliorum, nova et amplissima collectio 52 [1927], 109, A). Von Umwegen und Mühen „durch historische Forschung“ ist in der Rede übrigens gar nicht die Rede.

Aus: Martin Rhonheimer, Synodale Illusionen. Doppeltes Lehramt von Bischöfen und Theologen? Der Orientierungstext des Synodalen Weges beruft sich auf historische Konstruktionen, die sich bei genauerer Betrachtung als haltlos erweisen, in: Herder Korrenpondenz 5/2022, S. 51


31. Juli
Jonnys Entdeckung

In der August/September-Ausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus ist mein Aufsatz Jonnys Entdeckung erschienen. Darin geht es u.a. über Wittgenstein und Hugo Ball.


31. Juli
Das Zitat

Ohne innere Liebe ist alles äußere Tun nichts nütze. Was aber aus Liebe geschieht, das ist groß, das bringt reiche Frucht, so gering und ungeachtet es im Auge des Menschen immer sein mag. Denn auf der Waage Gottes wiegt das, was dich zum Tun treibt, ungleich mehr als die Tat selber.

Thomas von Kempen, Nachfolge Christi


30. Juli
Ungerecht

Zum morgigen 8. Sonntag nach Pfingsten kann ich zwei Predigten anbieten:

Ich fühle mich gedemütigt! (Zur Sache komme ich in der fünften Minute)

Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter: Über die Klugheit


30. Juli
Gilbert Keith Chesterton

Heute vor 100 Jahren, am Sonntag, den 30. Juli 1922, konvertierte Gilbert Keith Chesterton (1874-1936) zur katholischen Kirche. Begleitet wurde er von zwei Priestern: Fr. John O’Connor, das Vorbild für die literarische Figur des Father Brown, und Dom Ignatius Rice OSB.

Am Tag seiner Konversion schrieb Chesterton das Gedicht The Convert:

THE CONVERT

After one moment when I bowed my head
And the whole world turned over and came upright,
And I came out where the old road shone white,
I walked the ways and heard what all men said,
Forests of tongues, like autumn leaves unshed,
Being not unlovable but strange and light;
Old riddles and new creeds, not in despite
But softly, as men smile about the dead.

The sages have a hundred maps to give
That trace their crawling cosmos like a tree,
They rattle reason out through many a sieve
That stores the dust and lets the gold go free:
And all these things are less than dust to me
Because my name is Lazarus and I live.

Mein Video über Chesterton


30. Juli
Alexander Baumgartner

Vor 150 Jahren, am 30. Juli 1872, wurde der Literaturwissenschaftler Alexander Baumgartner SJ (1841-1910) zum Priester geweiht. 1873 wurde er Mitarbeiter bei den Stimmen aus Maria-Laach. Von ihm ist auf kath-info die Biographie Montalemberts veröffentlicht. Er war befreundet mit dem Jugendschriftsteller Joseph Spillmann SJ.


30. Juli
James Roosevelt Bayley

Vor 150 Jahren, am 30. Juli 1872, wurde James Roosevelt Bayley (1814-1877) zum Erzbischof von Baltimore ernannt. Er war der achte Erzbischof dieses Bistums und Nachfolger von Martin John Spalding. Ursprünglich Episkopalprediger, konvertierte er 1842 zur katholischen Kirche, wurde 1844 Priester und 1853 erster Bischof von Newark, das er sehr erfolgreich und segensreich leitete. Er war ein Neffe der hl. Elizabeth Anna Bayley Seton.


29. Juli
Albert Vanhoye

Vor einem Jahr, am 29. Juli 2021, starb in Rom im Alter von 98 Jahren Albert Kardinal Vanhoye SJ. In Nordfrankreich in der Nähe von Lille geboren, trat er mit 18 Jahren der Gesellschaft Jesu bei. 1954 wurde er zum Priester geweiht, 1961 promovierte er in Exegese. 1990 bis 2001 war er Sekretär der Päpstlichen Bibelkommission. Eines seiner Hauptforschungsgebiete war der Hebräerbrief. Papst Benedikt XVI. nannte ihn einen "großen Exegeten". Vanhoye war von 1963 bis 1993 Professor am Päpstlichen Bibelinstitut. Dort wurde von ihm die Lizentiatsarbeit P. Franz Prosingers über die Wandlungsworte "Zur Übersetzung und Interpretation des Hyper pollon in Mk 14,24" betreut, die dazu beitrug, Papst Benedikt zu einer Korrektur jener Übersetzungen der Wandlungsworte zu bewegen, die das pro multis wie ein pro omnibus behandeln.


28. Juli
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Jesus und das Theodizeeproblem ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Podcastfolgen Kennen wir die Sprache der Liebe? und Moralfreies Christentum? wurden auf der Kommunionseite und auf der Ablassstreitseite eingebettet. Das Zitat Perfide Methode von Guido Rodheudt findet sich auf Bischof Voderholzers Konzilsseite. Meine Pfingstpredigt über unser Herz als göttliches Zuhause ist auf der Ökumeneseite Robert Mäders eingebettet.


28. Juli
Wilhelm Schneider

Vor 150 Jahren, am 28. Juli 1872, empfing der Moralphilosoph Wilhelm Schneider (1847-1909) die Priesterweihe. 1900 wurde er Bischof von Paderborn.


26. Juli
Was Frauen genommen wird

Wie gestört Villa Braslavskys eigener Realitätssinn ist und dass sie wie so viele Professoren in den „gender studies“ nicht zwischen Diskursen einerseits und Dingen andererseits zu unterscheiden vermag, sieht man auch an ihrer Einlassung, dass „dieses Transgender-Thema niemandem was wegnimmt, niemanden bedroht, niemanden angreift.“ Das Thema als solches nicht. Aber sehr wohl von der Transgenderideologie inspirierte Gesetzesinitiativen wie das von der Ampel PR-wirksam so genannte „Gesetz zur Selbstbestimmung der geschlechtlichen Identität“. Stock legt (wie viele andere) detailliert dar, dass es Frauen sehr wohl etwas wegnimmt, wenn, wie in dem Gesetzentwurf vorgesehen, Männer sich einfach zu Frauen umdeklarieren können. Diese Möglichkeit gefährdet Frauen in Frauengefängnissen und Frauentoiletten, nimmt ihnen Plätze weg bei Frauenquoten (was auch immer man von diesen halten mag), lässt Frauen in Kriminalitätsstatistiken dank der tätigen und tätlichen Mithilfe von „Transfrauen“ vergewaltigender und mordender erscheinen, als sie tatsächlich sind, und unterminiert sie dramatisch im Frauensport. Villa Braslavsky aber scheint kein Problem damit zu haben, die Rechte von Frauen denen von Männern zu opfern, welche sich einfach zu Frauen erklären.

Der Philosoph Uwe Steinhoff auf seiner Website

Weitere Meldungen zum Thema


25. Juli
Der Synodale Weg auf dem Prüfstand des Römerbriefes

Gestern bin ich in meiner Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten auf die Lesung eingegangen: Röm, 6, 19-23. Dort stellt der hl. Paulus den Gegensatz heraus, durch den sich die Lebensweise der Christen von der ihrer heidnischen Umwelt abhob. Diesen Gegensatz will der Synodale Weg wieder aus der Welt schaffen, indem die heutige Lebenswirklichkeit zur Norm erhoben wird. Dies geschieht im Namen der autonomen Moral. Der “Vater der autonomen Moral”, Alfons Auer, ging in seinem bahnbrechenden Werk davon aus, dass Christus keine neuen moralischen Normen brachte, dass also das christliche Ethos keine radikal neue Lebensweise zur Folge hatte, sondern lediglich das vorgefundene Weltethos in einen neuen Sinnzusammenhang stellte. Das ist das Gegenteil der Botschaft des hl. Paulus in der Lesung dieses Sonntags.


25. Juli
Nicht mehr zu retten

Aber unabhängig davon stellt sich doch die Frage: Ist die Spaltung der Kirche in Deutschland bereits so weit fortgeschritten, dass auch Rom deren Einheit nicht retten kann? Antwort: Die von deutschen Bischöfen genährte Hoffnung auf das Priestertum der Frau könnte – so befürchte ich – eine Eigendynamik entwickeln, die nicht mehr zu stoppen ist. Das 2022 mit einer Zweidrittelmehrheit der DBK verabschiedete Papier des Synodalforums I spricht von einer Selbstmitteilung Gottes im Glaubenssinn der Gläubigen. Als wenn die Offenbarung mit dem Christusereignis und dessen apostolischer Bezeugung nicht abgeschlossen wäre! Das Synodalpapier erklärt Zeichen der Zeit – Beispiel: die Forderung nach dem Frauenpriestertum – zu Quellen göttlicher Selbstmitteilung. Dann – so darf man folgern – ist die von den letzten vier Päpsten unisono als irreversibel erklärte Bindung des Ordo-Sakramentes an das männliche Geschlecht doch noch revidierbar. Von der Presse kaum beachtet: Zwei Drittel der deutschen Bischöfe haben ein Papier abgesegnet, das eine Revision der theologischen Erkenntnislehre beinhaltet. Ich meine: Wenn nicht einmal diese Anmaßung Anlass zu römischem Einschreiten ist, wird die Einheit der katholischen Kirche zumindest in Deutschland nicht mehr zu retten sein.

Der Theologe Karl-Heinz Menke im Interview mit Markus Reder im Vatican Magazin Juni 2022, im Internet veröffentlicht von der Diözese Regensburg

Weitere Meldungen zum Synodalen Weg


24. Juli
Im Namen des Volkes Gottes?

Das Synodalpräsidium hat sich am selben Tag [21. Juli 2022] verstimmt, mürrisch und pikiert zu dem vatikanischen Schreiben geäußert (...). Das Synodalpräsidium erklärt dankbar, “dass die Bischöfe und das ZdK diesen Weg gemeinsam gehen und sich der Unterstützung und aktiven Mitarbeit des pilgernden Volkes Gottes gewiss sein dürfen”. Auch wir, Sie und ich, gehören zum pilgernden Volk Gottes – und ich kenne viele Katholiken, die über diese Diskursveranstaltung, ihre fruchtlosen Debatten, ihre deutschkatholischen Themen, ihren ostentativ präsentierten Hochmut gegenüber Rom und der Weltkirche sowie über ihre kunterbunten Ideen schon lange entnervt stöhnen. Viele wissen zudem: Der Synodale Weg strapaziert nicht nur unsere Nerven, sondern kostet auch das Geld der treuen Kirchensteuerzahler.

Aus: Thorsten Paprotny, Das Synodale Schulmeistertum

Weitere Meldungen zum Synodalen Weg


24. Juli
Maria Gabriela Hinojosa Naveros

Vor 150 Jahren, am 24. Juli 1872, wurde in Alhama de Granada Maria Gabriela Hinojosa Naveros geboren. 1891 trat sie in Madrid in das Kloster des Ordens von der Heimsuchung Mariens ein und wurde 1929 dort Oberin. Zusammen mit sechs Mitschwestern erlitt sie im Spanischen Bürgerkrieg am 18. November 1936 den Märtyrertod, als das Kloster von den revolutionären Milizen geplündert und die Schwestern getötet wurden. Die sieben Märtyrerinnen wurden am 10. Mai 1998 seliggesprochen.


23. Juli
Was uns Viktor Frankl zu sagen hat

Zum morgigen 7. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese Predigt anbieten:

Früchte der Heiligkeit


23. Juli
Jakob Kern

Vor 100 Jahren, am 23. Juli 1922, empfing der Prämonstratenser Jakob Kern (1897-1924) im Wiener Stephansdom die Priesterweihe. Ganz vom Sühnegedanken durchdrungen, bot er sich Gott zum Sühnopfer an und starb am 20. Oktober 1924 nach schwerem Leber- und Lungenleiden. Am 21. Juni 1998 wurde er seliggesprochen.


22. Juli
Gregor Mendel

Vor 200 Jahren, am 20. Juli 1822, wurde im österreichisch-schlesichen Heinzendorf Johann Mendel geboren. 1843 trat er in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Brünn ein, erhielt den Namen Gregor und wurde 1847 zum Priester geweiht. Er ist “der Begründer der (...) Vererbungswissenschaft; er hat den ersten Schritt zur Analyse der erblichen Struktur der Organismen und auch zur Klarstellung des Modus der Geschlechtsbestimmung getan (Correns). Auf Grund von systematisch durchgeführten Erbsenbastardierungen in seinem Klostergarten stellte er die Prävalenz- und Spaltungsregel sowie das Gesetz der Selbständigkeit der Merkmale auf. Man spricht jetzt allgemein von ‘mendelnden’ Eigenschaften der Organismen, auch bei der menschlichen Vererbung. Diese bereits in den 60er Jahren durchgeführten Arbeiten blieben bis gegen 1900 in der Wissenschaft unbeachtet oder unverstanden. Sie waren ein gewaltiger Schlag gegen den Darwinismus. Außerdem beschäftigte sich Mendel mit Meteorologie und Bienenzucht. Die Wahl zum Prior [1868] entzog ihn gegen seine Hoffnung der wissenschaftlichen Arbeit, und der Streit mit der Regierung wegen der Besteuerung des Klosters verdüsterte seine heitere Lebensart. Er soll auch seine reichen Beobachtungen über Bienen vernichtet haben” (Alois Schmitt 1935 im LThK, 1. Auflage). Mendel starb am 6. Januar 1884 im Königskloster zu Brünn.


21. Juli
Unbekannter Autor

Dieses Buch beweist wieder einmal mehr, wie meisterhaft es die Engländer verstehen, Probleme zu verlebendigen durch eine Fülle glänzender Vergleiche, durch die ständige Beziehung zum Konkreten. Das ist kein Verlust für die Theorie, es zeigt vielmehr, wie sehr das Konkrete von der Theorie erfüllt ist und wie sehr diese in die Realität ausstrahlt. Mit C. S. Lewis hat der Hegner-Verlag, wie öfters schon, einen bisher bei uns unbekannten, aber überaus wichtigen und einflußreichen Autor vorgestellt.

Aus einer Rezension des Theologen Heinrich Fries (1911-1998) über das Buch von C. S. Lewis Wunder. Eine vorbereitende Untersuchung, Verlag Jakob Hegner, Köln und Ölten, 1951. Die Rezension erschien in der Theologischen Quartalschrift (Tübingen), Band 132 (1952), Heft 3, S. 357.

C. S. Lewis über das Naturrecht


21. Juli
Den überlieferten Messritus kennen und lieben lernen

Auf YouTube ist vor wenigen Tagen eine dreiteilige Vortragsreihe veröffentlicht worden, in der P. Bernward Deneke FSSP in die Kenntnis des überlieferten Messritus einführt.

Der erste Vortrag

Der zweite Vortrag

Der dritte Vortrag


20. Juli
Das Zitat

Gegenwärtig findet in Amerika ein Krieg gegen das Kind statt. Wenn wir es akzeptieren, daß eine Mutter ihr Kind töten kann, wie können wir dann anderen Leuten erklären, daß sie einander nicht umbringen dürfen.

Jedes Land, das die Kinderabtreibung zuläßt, lehrt seine Bürger nicht zu lieben, sondern jede beliebige Gewalt anzuwenden, um zu erreichen, was man will.

Es ist ein Armutszeugnis zu entscheiden, daß ein Kind sterben muß, damit du so leben kannst, wie du willst.

Die hl. Mutter Teresa von Kalkutta im Februar 1997 beim ‘Nationalen Gebetsfrühstück’ in der US-Hauptstadt Washington in Anwesenheit des damaligen Präsidenten Bill Clinton.


20. Juli
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Wie groß darf Gott sein? Mit Hiob über Striets Gottesbegriff nachdenken ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Podcastfolge Freude aus dem Wort Gottes - trotz Corona wurde auf der Schreiber-Seite eingebettet. Meine Predigt Gottes Antlitz suchen gibt es in zwei verschiedenen Fassungen. Die eine Fassung (veröffentlicht auf Soundcloud) wurde auf der Kamenicky-Seite, die andere (Youtube) auf der Seite Die Welt und das Heilige eingebettet. Die informative Bemerkung Hartmanns über Rahner und seine Apologeten findet sich nun auf der Rahner-Seite.


19. Juli
Podcast

Vor fünf Jahren, am 19. Juli 2017, ging mein Podcast online. Bis jetzt sind 75 Folgen erschienen.


19. Juli
Ein Kind, kein Zellhaufen

Bereits in der 3. Woche nach der Befruchtung besitzt der Embryo ein s-förmiges Herz, dessen Schlagen heute um die 6. Woche nachgewiesen werden kann. Wir wissen heute, dass parallel dazu die Ausbildung des Zentralnervensystems erfolgt und der Embryo über die Ausbildung der Gliedmaßen, die ab Mitte der 5. Woche sichtbar werden, beginnt, seine Umgebung zu erkunden. Wir wissen, dass in der 7. Woche nach der Befruchtung die Entwicklung des Herzens abgeschlossen ist und das Herz des Kindes mit bis zu 180 Schlägen pro Minute rund doppelt so schnell schlägt wie das seiner Mutter und es mit seinem eigenen „Motor“ die Blutzirkulation vorantreibt. Oft erfährt die Mutter durch Ausbleiben der Regelblutung erst jetzt, dass sie schwanger ist. Kurz: Wir wissen längst, dass Menschen „biologische Wunder“ sind, die sich nicht „zu“, sondern „als“ Menschen entwickeln und die Bezeichnung „Zellhaufen“ eine unzulässige Unterbestimmung eines Wesens darstellt, das jeder im ausgewachsenen Zustand als Mensch bezeichnet.

Aus: Stefan Rehder, Pure Anarchie, in der Tagespost vom 14. Juli 2022

Weitere Beiträge zum Thema


18. Juli
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

22. Folge

7. Wie glücklich ist jene Seele, die in Wahrheit sagen kann: “Mein Geliebter ist mein und ich bin sein” (Hl 2,6). Gott hat sich mir ganz geschenkt, ich habe mich ganz ihm geschenkt, ich gehöre nicht mehr mir selbst an, ich gehöre ganz und gar meinem Gott an. Wer wahrhaft so reden kann, sagt der heilige Bernhard, der ist bereit, lieber die Peinen der Hölle zu dulden (wenn dies möglich wäre, ohne sich von Gott zu trennen), als einen Augenblick von Gott getrennt zu bleiben. O welch ein großer Schatz ist die Liebe Gottes, o selig, wer ihn besitzt; er trage alle Sorge und wende alle Mittel an, um ihn zu erhalten und zu vermehren; wer hingegen diesen großen Schatz noch nicht besitzt, der muß sein Möglichstes tun, um ihn zu erlangen.

8. Das erste Mittel zur Liebe Gottes besteht darin, daß man sich von allen irdischen Neigungen befreie. Die Liebe Gottes findet keinen Raum in einem Herzen, das voll irdischer Dinge ist. Je mehr Irdisches im Herzen ist, desto weniger Liebe Gottes kann darin herrschen. Wer also sein Herz mit der Liebe Gottes zu erfüllen wünscht, der muß vor allem die irdischen Neigungen daraus entfernen. Um selig zu werden, muß man den heiligen Paulus nachahmen, der, um die Liebe Christi zu erlangen, alle Güter dieser Welt wie Kot betrachtete: “Alles achte ich wie Kot, damit ich Christum gewinne” (Phil 3,8). Bitten auch wir den Heiligen Geist, daß er uns mit seiner heiligen Liebe entflamme, damit auch wir alsdann alle Reichtümer, Freuden, Ehren und Würden dieser Welt, um derentwillen die meisten Menschen verlorengehen, verachten, und sie als das, was sie sind, als Eitelkeit und bloßen Dunst und Unrat erkennen.

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


17. Juli
Die Konsequenzen des Wunders

Zum heutigen 6. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese Predigt anbieten:

Das andere Wunder bei der Brotvermehrung


16. Juli
Vom Papst die Wüste, von Gott die Rettung

Vor einem Jahr, am Freitag, den 16. Juli 2021, wurde das Motu proprio Traditionis custodes veröffentlicht. Zwei Tage später habe ich in der Sonntagspredigt darüber gesprochen. Diese Predigt hatte ich bis heute nicht veröffentlicht. Nun kann man sie erstmals auf Youtube nachhören.


16. Juli
Josefa Menendez

Vor 100 Jahren, am 16. Juli 1922, legte die Mystikerin Sr. Josefa Menendez (1890-1923) im Kloster der Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen Jesu Les Feuillants in Poitiers ihre Ordensgelübde ab. Bekannt wurde sie durch ihr Buch Die Liebe ruft.


15. Juli
Traditionis custodes

Morgen ist der erste Jahrestag von Traditionis custodes. Am Freitag, den 16. Juli 2021, wurde das Dekret veröffentlicht. Am Sonntag, den 25. Juli 2021, bin ich in dieser Predigt darauf eingegangen.


14. Juli
Jean Baptiste Romillon

Vor 400 Jahren, am 14. Juli 1622, starb in Aix im Alter von 69 Jahren Jean Baptiste Romillon. Calvinistisch erzogen, konvertierte er 1579 zur katholischen Kirche und empfing 1588 die Priesterweihe. 1592 gründete er zusammen mit César de Bus (1544-1607) die Weltpriesterkongregation der Doktrinarier. “Ein Mann des Gebetes, der Buße und werktätigen Nächstenliebe, widmete er sich mit größtem Erfolg der Katechese und Predigt” (LThK, 1. Auflage).


4. Juli
Worauf es ankommt

Zum kommenden 5. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Unsichtbare Güter

Haltet Christus heilig in euren Herzen

Wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener ist als die der Pharisäer


4. Juli
Warum das Staunen gut für uns ist

In meiner gestrigen Predigt erkläre ich die drei Dinge, über die wir einmal ewig staunen werden.


4. Juli
Moralische Norm und Sanktion

Von P. Engelbert Recktenwald

Zweiter Teil

Als innere Sanktion zieht Tugendhat nicht das Leiden unter der Schuld, sondern das Selbstwertgefühl in Betracht, das er seinerseits wiederum an die gesellschaftliche Reputation geknüpft hat. Damit aber kann er nonkonformistisches Verhalten nicht mehr von unmoralischem Verhalten unterscheiden. Ein Mensch, der aus moralischen Gründen gegen etablierte Missstände vorgeht, kann sich die Verachtung der öffentlichen Meinung ebenso zuziehen wie ein Verbrecher, dessen Verhalten zurecht geächtet wird. Tugendhat beruft sich auf die Psychologie des Kindes, dessen Selbstwertgefühl von der Erfahrung des Geliebtwerdens abhängt und Schuldgefühle erst entwickeln kann, wenn es einen internen Zusammenhang zwischen Amoralität und Liebesentzug sieht. Das ist richtig, nur übersieht er, dass Erwachsene keine Kinder sind und die moralische Entwicklung des Einzelnen nicht auf diesem Niveau stehen bleiben darf. Es ist gerade ein Zeichen von moralischer Reife, im Konfliktfall zwischen moralischer Einsicht und gesellschaftlichem Druck nicht den Weg der Anpassung, sondern der gesellschaftlichen Ächtung zu gehen, wie es uns viele Dissidenten unter totalitären Regimen vorgelebt haben. Wer jedermanns Darling sein will wie ein Kind gegenüber seinen Eltern, hat sein Gewissen an die Gesellschaft abgegeben. Es ist ja gerade das Kennzeichen totalitärer Regime, über den gesellschaftlichen Druck widerspenstige Gewissen mürbe zu machen. Wie weit der Dissident dann tatsächlich mit der Versuchung zu Selbstzweifeln zu kämpfen hat, hängt von seiner psychischen Konstitution und Sensibilität ab. Umgekehrt gibt es bei Verbrechern das Phänomen, dass die gesellschaftliche Ächtung und Bestrafung gerade zu einer Trotzreaktion führt, die das Aufkommen jedes Schuldgefühls nur um so entschiedener schon im Keim abzuwürgen sucht, ein Phänomen, das Nietzsche scharf, wenn auch mit seiner gewohnten Einseitigkeit, beobachtet und beschrieben hat: “Der ächte Gewissensbiss ist gerade unter Verbrechern und Sträflingen etwas äusserst Seltenes, die Gefängnisse, die Zuchthäuser sind nicht die Brutstätten, an denen diese Species von Nagewurm mit Vorliebe gedeiht: – darin kommen alle gewissenhaften Beobachter überein, die in vielen Fällen ein derartiges Urtheil ungern genug und wider die eigensten Wünsche abgeben. In's Grosse gerechnet, härtet und kältet die Strafe ab; sie concentrirt; sie verschärft das Gefühl der Entfremdung; sie stärkt die Widerstandskraft” (Zur Genealogie der Moral, Kap. 4). Im Volksmund heißt es dazu: “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich leicht und ungeniert.”

Es ist also fatal, die Norm mit der inneren Sanktion, das moralische Sollen mit internalisiertem, sozialem Druck gleichzusetzen. Dieser Gleichsetzung entspricht die Gleichsetzung von Schuld mit gesellschaftlich verursachtem Selbstzweifel. Schuld wird auf Schuldgefühl reduziert, und berechtigtes Schuldgefühl kann dann von unberechtigtem, gesundes von pathologischem Schuldgefühl nicht mehr unterschieden werden. Denn in Wirklichkeit kommt es ja darauf an, ob ich zurecht oder zu Unrecht verachtet werde. Die Moral entscheidet über die Berechtigung der gesellschaftlichen Erwartungen an mich, nicht aber umgekehrt konstituiert erst die gesellschaftliche Erwartung die moralische Norm, wie Tugendhat meint. Aus dieser Verwechslung resultiert dann die ... weiterlesen


4. Juli
Keine Bereitschaft

Für jeden, der das Wesen der Kirche ehrlich betrachtet, gehört dazu auch die Entscheidung, dass das Weiheamt nur Männern offensteht. Die Vertreter des “Synodalen Wegs” betonen, es gebe dafür keine überzeugenden Argumente, wobei sie unter anderem die gesamte Theologie Johannes Pauls II. außer Acht lassen. Umso deutlicher tritt hervor, dass bei den Verfechtern des Frauenpriestertums keine Bereitschaft vorhanden ist, einen Gehorsam des Glaubens zu leisten. Damit aber wird die Grundlage des Vertrauens zur Kirche und in die gesamte Offenbarungsgeschichte zerstört.

Aus: Erich Maria Fink, Diener des Vertrauens, in: Kirche heute, Juni 2022, S. 15.

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3. Juli
Maria Theresia Ledochowska

Vor 100 Jahren, am 6. Juli 1922, starb in Rom im Alter von 59 Jahren Gräfin Maria Theresia Ledochowska. Sie war die Nichte des Kardinals Mieczyslaw Halka Graf von Ledochowski und die Schwester der hl. Maria Ursula Ledóchowska und des Generals der Gesellschaft Jesu Wladimir Ledochowski. 1888 schloss sie sich der Antisklavereibewegung Lavigeries an. Sie war ganz vom Missionsgedanken durchdrungen. “1894 stiftete sie in Salzburg als neuartiges Hilfswerk für die afrikanischen Missionen die St. Petrus-Claver-Sodalität und führte sie als Generaloberin (seit 1903 in Rom) durch ihre glühende Werbekraft und hervorragende Organisationsgabe zu internationaler Vereinigung” (LThK, 1. Auflage). 1975 wurde sie seliggesprochen.


2. Juli
Sicheres Heil

Zum morgigen 4. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Göttliches Erfolgsrezept

Der Herr ist mein Heil, wen sollte ich fürchten?

Das Wort Gottes, das Geheimnis des Erfolgs


2. Juli
Jesuitengesetz

Vor 150 Jahren, am 4. Juli 1872, verkündete der Reichstag im Verlauf des Kulturkampfes das sog. Jesuitengesetz, das am 24. Juli in Kraft trat und alle Niederlassungen der Jesuiten auf deutschem Boden verbot. Betroffen waren auch “verwandte” Orden: Redemptoristen, Lazaristen, Väter vom Heiligen Geist, Herz-Jesu-Damen. Die Regierung konnte auch Aufenthaltsverbote gegen inländische und ausländische Jesuiten aussprechen. Erst 1917 wurde das Gesetz wieder aufgehoben.
Insgesamt erwies sich Bismarcks Kulturkampf als großer Fehler (aus seiner Sicht): “Wenn die Kirche auch erhebliche Einbuße an Rechten erlitten hatte, der moralische Sieg war auf ihrer Seite und ihre unverwüstliche Lebenskraft hatte sich neu bewährt, das Selbstbewußtsein der Katholiken war durch den siegreichen Ausgang gehoben, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Verbundenseins mit dem Papsttum außerordentlich gestärkt worden” (Bihlmeyer/Tüchle, Kirchengeschichte III, S. 412).


2. Juli
Helmut Schoeck

Vor 100 Jahren, am 3. Juli 1922, wurde in Graz der Soziologe Helmut Schoeck geboren. Von 1950 bis 1964 lehrte er in den USA, von 1965 bis 1990 in Mainz. Er war ein Kritiker des linken Zeitgeistes. Sein größter publizistischer Erfolg war sein Bestseller Der Neid. Eine Theorie der Gesellschaft, der in über zehn Sprachen übersetzt wurde. Am 2. Februar 1993 starb er in Niedernhausen bei Wiesbaden.


2. Juli
Gustav Mey

Vor 200 Jahren, am 2. Juli 1822, wurde in Neukirch bei Rottweil der Katechet Gustav Mey geboren. “Sehr verdient um Förderung und Belebung des katechetischen Unterrichts durch Verbindung desselben mit der biblischen Geschichte. Diesem Zweck dienen seine praktischen ‘Vollständigen Katechesen für die untere Klasse der kath. Volksschule’ (1871, viele Auflagen, seit 1927 in Neubearbeitung durch Th. Hoch) und die meisterhafte Bearbeitung der ‘Biblischen Geschichte für kath. Volksschulen von Schuster’ (viele Auflagen). Verfaßte auch ein ‘Meßbüchlein für fromme Kinder’ (mit Bildern von Glützle)” (LThK, 1. Auflage). Er starb als Pfarrer zu Schwörzkirch am 22. Juni 1877.


1. Juli
Rosenkranzkönigin

Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1997, wurde für den überlieferten Ritus in Vienna, Ohio, Diözese Youngstown, die Pfarrei Queen of the Holy Rosary errichtet.


1. Juli
Alberto Cosme da Amaral

Vor 50 Jahren, am 1. Juli 1972, wurde Alberto Cosme da Amaral (1916-2005) zum Bischof von Leiria ernannt. Seit 1984 heißt die Diözese Leiria-Fatima. Er blieb Bischof bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1993. Als Bischof untersagte er 1974 die Veröffentlichung der Dokumentation über die Ereignisse von Fatima, die Dr. Joaquín Maria Alonso CFM (1913-1981) im Auftrag des Vorgängers, des Bischofs Joao Pereira Venâncio (1958-1972), in achtjähriger Arbeit zusammengestellt hatte. Sie umfasste 24 Bände mit über 5000 Dokumenten. Alonso vertrat die These, dass das dritte Geheimnis von Fatima die Glaubenskrise der Kirche und das Versagen der Hierarchie betreffe.


30. Juni
Die Macht des Blutes

Zum morgigen Fest des Kostbaren Blutes kann ich diese Predigt anbieten.


30. Juni
Ernst Müller

Vor 200 Jahren, am 30. Juni 1822, wurde in Irritz, Südmähren, Ernst Müller geboren. 1846 zum Priester geweiht, wurde er 1885 Bischof von Linz. Von 1857 bis 1868 war er Professor für Moraltheologie an der Universität Wien. Im Lexikon für Theologie und Kirche (1. Auflage) wird er als “hervorragender Moraltheologe” bezeichnet. “Sein von frommem Geist durchwehtes Hauptwerk: Theologia moralis (3 Bde., Wien 1868/76 ...) berücksichtigt besonders die Tugendlehre.” Müller starb am 28. September 1888 in Linz.


29. Juni
Geschützte Räume?

Wir beobachten zusehends, dass von Frauen verlangt wird, frag- und klaglos zu akzeptieren, dass biologische Männer in ihre Räume eindringen. In Großbritannien und den USA sind mehrfach Fälle bekannt geworden, in denen sich polizeibekannte Sexualstraftäter als Frauen definiert haben und so Zugang zu Frauensaunen bekommen haben oder im Frauengefängnis untergebracht wurden – wo sie dann weiter sexuell übergriffig wurden. Natürlich ist es tragisch, wenn alle Transpersonen für das Fehlverhalten Einzelner – die oft gar nicht transsexuell sind, sondern einfach die Möglichkeit nutzen – in Sippenhaft genommen werden. Trotzdem müssen wir offen darüber reden, was es heißt, wenn biologische Männer sich durch einen reinen Sprechakt als Frau deklarieren und in geschützte Räume eindringen können. Genau das soll durch das geplante Selbstbestimmungsgesetz passieren. Ich kritisiere, dass dies von einem Teil der Transcommunity mit einem gewissen Druck vorangetrieben wird, ohne jedes Verständnis dafür, dass biologische Frauen da Redebedarf sehen.

EMMA-Redakteurin Chantal Louis im Interview mit Franziska Harter, Tagespost 16. Juni 2022.

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29. Juni
Michael Schmaus

Vor 100 Jahren, am 29. Juni 1922, wurde der Theologe Michael Schmaus (1897-1993) in Freising zum Priester geweiht. Er war ein Schüler Martin Grabmanns und lehrte Dogmatik in München.


28. Juni
Gottes rettende Liebe

Gott hat ein Herz: Das zeigt uns das Evangelium vom verlorenen Schaf. Was für uns die Rettung bedeutet, war für die Pharisäer ein Stein des Anstoßes. Die Geschichte wiederholt sich heute. Meine Predigt zum 3. Sonntag nach Pfingsten.


28. Juni
Mackie contra Newman

Heute ist auf CNA die 32. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


27. Juni
Frei erfunden

Im Deutschlandfunk berichtete die kirchenpolitische Redakteurin Christiane Florin, der Vorwurf gegen Benedikt XVI. sei, er habe „bewusst in seiner Stellungnahme im Münchner Gutachten die Unwahrheit gesagt – also gelogen“. Tatsächlich hatten noch nicht einmal die Anwälte diesen Vorwurf erhoben. Auf der betreffenden Sitzung des Ordinariatsrates, so Florin weiter, sei „entschieden“ worden, dass der Priester H. „in das Erzbistum München übernommen und wieder in der Seelsorge eingesetzt werden sollte – obwohl er in der Vergangenheit Kinder missbraucht hat“. Auch diese Darstellung war von der Journalistin frei erfunden worden. Sie stand nirgendwo im Gutachten.

Aus: Peter Seewald, Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis

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27. Juni
Philipp Mickenbecker

Vor 25 Jahren, am 27. Juni 1997, wurden in Hessen Johannes und Philipp Mickenbecker geboren. Sie gründeten 2016 den You-Tube-Kanal The Real Life Guys. Ihr christliches Glaubenszeugnis erreichte viele Menschen. Philipp starb am 9. Juni 2021 an Krebs.


26. Juni
Lauda Sion Salvatorem

Mit etwas Verspätung veröffentliche ich meine Fronleichnamspredigt aus diesem Jahr. Ich erkläre, wie sorgsam und langfristig Gott die Fäden gezogen, um die Fronleichnamsliturgie zustande zu bringen.

Recktenwald-Predigten · Fronleichnam: Die unerhörte Wahrheit

25. Juni
Beschützer aller, die auf dich hoffen

Zum 3. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese Predigt anbieten:

Göttlicher Schutz


25. Juni
Der doppelte Ruf

In dieser Podcast-Folge schildere ich das Spannungsfeld, in dem der Christ lebt: zwischen Risiko und Geborgenheit.


23. Juni
Luigi Orione

Vor 150 Jahren, am 23. Juni 1872, wurde in Pontecurone (Provinz Alessandria) der Priester Luigi Giovanni Alolisius Orione geboren. Er war ein Schüler des hl. Don Bosco, trat nach dessen Tod 1888 ins Priesterseminar von Tortona ein und gründete nach dem Vorbild des hl. Josef Benedikt Cottolengo (1786-1842) 1892 die Söhne der Göttlichen Vorsehung und 1915 die Kleinen Missionsschwestern der Caritas. Am 12. März 1940 starb er in San Remo. Er wurde 1980 selig- und 2004 heiliggesprochen.


21. Juni
Das Zitat

Herr Jesus, welch große Freude liegt in deiner Liebe, welch große Ruhe verbindet sich mit der Freude, welch große Sorglosigkeit mit der Ruhe! Wer dich liebt, irrt sich nicht in seiner Wahl, denn es gibt nichts Besseres als dich. Auch in seiner Hoffnung täuscht er sich nicht, denn nichts wird mit mehr Gewinn geliebt. Man braucht nicht zu fürchten, das Maß zu überschreiten, weil in der Liebe zu dir kein Maß vorgeschrieben ist.

Aelred von Rievaulx


21. Juni
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die philosophische Rezension über Metaphysikabstinenz ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Außerdem wurden eingebettet: Der Podcast über widersprüchlichen Atheismus auf der Vernunftrettungsseite, die Predigt Christlicher Triumphalismus bei der Frage Ist das noch die Kirche Christi?, der Essay Amoris laetitia: ein Paradigmenwechsel? bei der vergeblichen päpstlichen Warnung vor der Zerstörung des Moralbegriffs. Das Zitat Tötungsfortschritte findet sich nun auf der Todesengelseite.


20. Juni
Nina-Sophie Heereman

Vor 50 Jahren, am 20. Juni 1972, wurde in Bonn die Exegetin Nina-Sophie Heeremann geboren. Sie lebt und lehrt in Kalifornien und betreibt seit vier Jahren den empfehlenswerten Youtube-Kanal Mini Kat.


19. Juni
Was heißt Philosophieren?

Piepers philosophierende Interpretation fasziniert, und sie polarisiert. Geisteswissenschaftliche Einordnung und hermeneutisches Verstehen genügen ihm nicht. Das Verstandene soll standhalten und Stand geben, indem es auf seinen Wahrheitsanspruch hin geprüft und dann ohne akademische Zurückhaltung vertreten wird. Das gilt für jeden Gegenstand, mit dem er sich befasst. Die fachwissenschaftliche methodische Selbstsicherung und Reduktion von Philosophie auf Geisteswissenschaft weist er als unphilosophisch zurück. Den Titel seiner ersten Vorlesung „Was heißt Philosophieren?“ musste er noch gegen Einsprüche aus dem philosophischen Seminar der Universität Münster verteidigen, eine solche Unmittelbarkeit des Fragens sei philosophisch bedenklich.

Aus: Berthold Wald, Einen souveränen Denker entdecken, Tagespost

Josef Pieper: Was heißt Philosophieren?


18. Juni
Wir sind eingeladen

Zum 2. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Das Geheimnis der göttlichen Einladung

Das tägliche Gastmahl des Herrn


18. Juni
Lew Sinowjewitsch Kopelew

Vor 25 Jahren, am 18. Juni 1997, starb in Köln im Alter von 85 Jahren der aus Kiew stammende Germanist und Menschenrechtler Lev Sinovevic Kopelev. In der kommunistischen Sowjetunion war er ein unbequemer Regimekritiker und wurde deshalb 1981 ausgebürgert. Er erhielt in Wuppertal eine Forschungsprofessur zur Erforschung der Geschichte deutsch-russischer Fremdenbilder. “Der Sohn jüdischer Eltern verstand sich selbst als Agnostiker, fühlte sich aber dem Geist der Bergpredigt verpflichtet” (Mechthild Keller im LThK, 3. Auflage).


17. Juni
Das Gewissen - ein Weg zu Gott?

Von P. Engelbert Recktenwald

Der bekannte Psychiater Viktor E. Frankl schreibt in einem seiner Bücher von einem Wagnis, das nur der religiöse Mensch leiste (“Der unbewußte Gott”). Der irreligiöse Mensch schrecke davor zurück, “weil er den ‘festen Boden unter den Füßen’ nicht missen” wolle. Welches Wagnis meint Frankl? Er spricht vom Gewissen als dem “Wovor des Verantwortlichseins” und vergleicht es mit einem Gipfel, zu dem der Mensch gelangt, wenn er sich auf den Weg zur Sinnfindung macht. Aber dieser Gipfel ist nur ein Vorgipfel. Der irreligiöse Mensch macht hier halt, weil er sich nicht weiter voranwagt ins Ungewisse hinein, zum eigentlichen Gipfel, der vom Nebel verhüllt ist. Dieser eigentliche Gipfel ist Gott. Er ist die letzte Instanz, vor der wir uns verantworten müssen.

Tatsächlich: Das Gewissen würde seine Autorität uns gegenüber einbüßen, wenn es nicht eine transzendente Autorität repräsentieren würde. Frankl: “Hinter dem Über-Ich des Menschen steht nicht das Ich eines Übermenschen, sondern das Du Gottes. Denn nie und nimmer könnte das Gewissen ein Machtwort sein in der Immanenz, wäre es nicht das Du-Wort der Transzendenz.”

Genau so sieht es auch der hl. John Henry Newman. In seinem “Grammar of Assent” schreibt er: “Wenn wir, wie es ja der Fall ist, uns verantwortlich fühlen, beschämt sind, erschreckt sind bei einer Verfehlung gegen die Stimme des Gewissens, so schließt das ein, dass hier Einer ist, dem wir verantwortlich sind, vor dem wir beschämt sind, dessen Ansprüche an uns wir fürchten.”

Wir erfahren das Gewissen als eine Instanz, die unsere Handlungen unbestechlich richtet. Diese Erfahrung ist allgemeinmenschlich und in der Geistesgeschichte immer wieder formuliert worden. Der hl. Johannes Chrysostomus etwa spricht vom Gewissen als einem Richterstuhl, Rousseau nennt es einen “unbestechlichen Richter über das Gute und Böse”.

Doch woher hat das Gewissen seine Autorität? Wir stehen vor der Wahl, diese Autorität entweder ernst zu nehmen oder nicht. Wenn wir sie ernst nehmen, müssen wir über das Gewissen hinausfragen. Wir können es nicht als ein bloß psychisches Phänomen abtun. Letzteres würde das Leben natürlich ... weiterlesen


16. Juni
Andreas Sciortino

Vor 250 Jahren, am 16. Juni 1772, starb in Palermo im Alter von 66 Jahren der Kapuziner-Laienbruder Andreas von Burgio. Er “trat 1725 in den Orden, leistete Vieles und Großes in der Mission des Kongo” (LThK 1. Auflage). 1835 wurde sein Seligsprechungsprozess eingeleitet, 1873 wurde er als verehrungswürdig (venerabilis) anerkannt. In seinem Heimatort Burgio (Sizilien) gibt es ein Museum über ihn.


16. Juni
Petrusbruderschaft

Vor zehn Jahren, am 16. Juni 2012, wurden zwei Niederlassungen der Priesterbruderschaft St. Petrus kanonisch errichtet: das Haus St. Bernhard in Saint-Etienne (50 km südwestlich von Lyon) und das Haus St. Ludgerus in der Diözese Essen (zuerst Gelsenkirchen, nun Oberhausen). Weltweit sind 95 Häuser der Petrusbruderschaft kanonisch errichtet, davon zwölf in Deutschland.


15. Juni
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

18. Folge

Wenn man nun gleichwohl nach einem derartig sinnvollen, einheitlichen Kulturzusammenhange forscht, so kann dieser Versuch nur Erfolg versprechen, sofern man auch hier, wie bei der Beziehung von Einzelsubjekt einerseits und Wirklichkeit anderseits Invarianten feststellt, also ein festes Gerüst von Beziehungen, die erfahrungsfrei, also den Zufälligkeiten der Veränderung entrückt, uns eine unerschütterliche Basis liefern, von der wir sowohl die empirischen Beziehungen von Subjekt zu Subjekt, wie die ebenso variablen Verhältnisse von einer Kulturreihe zur anderen und von einer Kulturphase zur anderen gegeneinander abwägen und einander zweifelsfrei zuordnen können. So springt uns auch hier wiederum die Unentbehrlichkeit des apriorischen, übersubjektiven Ordnungsmaßstabes in die Augen: Nur sofern ich mir vergegenwärtigen kann, in welche möglichen Wechselbeziehungen Subjekte zueinander treten können, und inwiefern Kulturreihen und Kulturperioden a priori bestimmbar sind, bekomme ich auch durchsichtige Klarheit bei der Feststellung und Abschätzung empirischer Tatbestände der kulturellen Entwicklung, bei der Ermittelung der in diesen Tatbeständen wirksamen Faktoren und der ihre Wirksamkeit beherrschenden Gesetzmäßigkeiten. Das apriorische Element, die zu konstruierende „Invariante" spielt somit bei der Erforschung des Kulturlebens eine ebenso wichtige Rolle, wie bei der Beziehung des variablen Subjekts zur variablen Natur.

Das Erkennen auf sämtlichen Wirklichkeitsgebieten kann darum einer apriorischen Grundlegung nicht entraten, und je allseitiger ausgebaut und zugleich einheitlich geschlossener der so gefundene Inbegriff von Invarianten ist, um so vollendeter ist der an ihnen sich orientierende Erkenntnisprozeß einer Periode. Man wende nicht ein, daß die Erfahrungserkenntnis diesen apriorischen Konstruktionen vorausgehe und somit bei ihrer Orientierung innerhalb des Gegebenen augenscheinlich dieser erfahrungsfreien Systematisierung der Invarianten nicht bedürfe! So unbezweifelbar es nämlich ist, daß wir in den Anfangsstadien der Erkenntnisgewinnung instinktiv das „Richtige" bei der Ordnung des Gegebenen treffen, so wenig können wir auf dieser Entwicklungsstufe von„Erkenntnissen" im strengen Sinne sprechen. Diese Erkenntnisse liegen erst dort vor, wo man sich über die eigentliche Gliederung und Grundlegung des Wissens auf den einzelnen Gebieten Rechenschaft zu geben vermag, und eben diese Rechenschaftsablegung, also ein zielbewußtes, einsichtiges und alles seiner sachlichen Bestimmtheit nach wertendes Erkennen ist ohne Konstruktion jener apriorischen „Strebepfeiler" des Wissensgebäudes nicht realisierbar.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


14. Juni
Das brennende Herz

Eine Liste der Kinos, in denen der Film Das brennende Herz. Eine unbesiegbare Kraft macht sich auf die Welt zu retten gezeigt wird, findet man auf dieser Website.


14. Juni
Gerhard Kroll

Vor 25 Jahren, am 14. Juni 1997, starb in Berlin im Alter von 82 Jahren der aus Oppeln stammende Theologe, Seelsorger und Schriftsteller Gerhard Kroll SJ. Bekannt wurde er vor allem als Autor des hervorragenden Buches Auf den Spuren Jesu.


13. Juni
Nutzlose Wahrheit?

In meiner gestrigen Predigt über die heiligste Dreifaltigkeit versuche ich eine Antwort auf die Frage, worin denn der Nutzen dieser Glaubenswahrheit liege, und stütze mich dabei unter anderem auf einen Witz, den Robert Spaemann manchmal erzählte.


13. Juni
Chiara Corbella Petrillo

Vor zehn Jahren, am 13. Juni 2012, starb im Alter von 28 Jahren die junge Mutter Chiara Corbella Petrillo. Sie lehnte eine Krebstherapie ab, um ihr ungeborenes Kind nicht zu gefährden. Ihr Seligsprechungsprozess wurde 2018 eingeleitet. Eine eigene Website informiert über sie.


12. Juni
Demut in der Theologie

Eigentümlich scheint es heute auch nicht nur eine kirchenkritische, sondern eine nachgerade gottfremde Theologie zu geben, die eher auf eine Apologie des Zeitgeistes sich ausrichtet und die innere Bindung an den lebendigen Gott verloren zu haben scheint. Benedikt und Franziskus dagegen bekräftigen [in der Enzyklika Lumen fidei]: „Der rechte Glaube richtet die Vernunft daraufhin aus, dass sie sich dem Licht öffnet, das von Gott kommt, damit sie, von der Liebe zur Wahrheit geleitet, Gott in tieferer Weise erkennen kann. Die großen mittelalterlichen Lehrmeister und Theologen haben darauf hingewiesen, dass die Theologie als Wissenschaft des Glaubens Teilhabe am Wissen ist, das Gott von sich selbst hat. Die Theologie ist also nicht nur das Wort über Gott, sondern besteht vor allem im Bemühen, das Wort aufzunehmen und tiefer zu verstehen, das Gott an uns richtet, das Wort, das Gott über sich selber äußert, denn er ist ein ewiger Dialog der Gemeinschaft und gewährt dem Menschen, ins Innere dieses Dialogs einzutreten. Zur Theologie gehört daher die Demut, sich von Gott anrühren zu lassen, die eigenen Grenzen gegenüber dem göttlichen Geheimnis zu erkennen und danach zu streben, mit der Disziplin, die der Vernunft eigen ist, die unergründlichen Reichtümer dieses Geheimnisses zu ergründen.“ Wir können uns fragen: Spüren wir diese Demut des Glaubens noch in der Theologie dieser Zeit?

Aus: Thorsten Paprotny, Glaube, Theologie und die Suche nach Gott


11. Juni
Himmlische Wahrheit

Zum Dreifaltigkeitsfest kann ich folgende drei Predigten anbieten:

Der Hl. Geist, der Vollender

Dreifaltigkeit: Gott über uns - Gott mit uns - Gott in uns

Wir feiern den Himmel


11. Juni
Katholisch wegen der lateinischen Messe

“Die Entdeckung der TLM und das Kennenlernen all der schönen traditionellen Lehren unserer Kirche hat mich zum Katholiken gemacht.” Das ist eine von 1494 eingegangenen Antworten auf die Frage, was junge Katholiken zum Bleiben in der Kirche bewegt. Gestellt hatte die Frage heute vor drei Jahren Weihbischof Robert E. Barron als Zuständiger der Amerikanischen Bischofskonferenz für Evangelization and Catechesis (siehe Katholisch wegen der traditionellen Liturgie).


10. Juni
Rettende Schönheit

Von P. Engelbert Recktenwald

In seinem Buch Moralische Grundbegriffe plädiert Robert Spaemann dafür, den Blick für uneingeschränkt gute Handlungen zu schärfen, die uns im Alltag begegnen. “Ich denke an so einfache Dinge wie an den jungen Mann, den ich nach einem Weg frage, der schwer zu finden ist. Er unterbricht sein Vorhaben und geht fünf Minuten mit mir, um mir den Weg zu zeigen. Es ist eine Kleinigkeit, nicht der Rede wert, aber es ist ohne Einschränkung schön. Und jede solche Handlung rechtfertigt die Existenz der Welt” (S. 94).

Wenn Spaemann eine solche Handlung “schön” nennt, schließt er sich dem Sprachgebrauch Platons an. Damit sind Handlungen gemeint, die in sich moralisch gut und wertvoll sind. Das moralisch Gute ist das in sich Wertvolle, das sich von dem unterscheidet, was bloß “gut” im funktionellen Sinn zur Erreichung eines bestimmten Zwecks genannt wird, so wie man von einem guten Kaufmann spricht, der durch gutes Marketing seinen Gewinn steigert. Solches Marketing kann mitunter zu einem hässlichen Geschäft werden. Seit Platon gibt es diese Unterscheidung zwischen dem kalón, dem in sich Guten und Schönen, und dem agathón, dem Für-mich-Guten, dem Zuträglichen.

Für moderne Ohren gewöhnungsbedürftig ist nun die Aussage Spaemanns, dass solche Handlungen kraft ihrer Schönheit die Existenz der Welt rechtfertigen. Der Rechtfertigung bedarf die Welt wegen der Hässlichkeit all der Verbrechen und moralischen Verkommenheit, die in ihr vorkommen.

In einer Weltsicht, die sich nicht mit einem bloß deistischen Gottesbild begnügt, sondern mit einem sich für seine Schöpfung brennend interessierenden Gott, wie ihn die Bibel kennt, ernst macht, verwandelt sich dieser ideale Rechtfertigungszusammenhang in ein reales Rettungsverhältnis. Deshalb gibt es einen tiefen Sinn, in dem die Aussage Dostojewskis wahr ist, dass die ... weiterlesen.


7. Juni
Der unhintergehbare Maßstab

Heute ist auf CNA die 31. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


7. Juni
RedWeek 2022

“Kirche in Not” führt im November wieder die jährliche RedWeek-Aktion durch, um durch das rote Anstrahlen von Kirchen und anderen Gebäuden auf die Situation der verfolgten Christen aufmerksam zu machen: “Wir laden Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Gebetsgruppen und Einzelpersonen ein, vom 12.-20.11.2022 für verfolgte und bedrängte Christen zu beten und Kirchen, Klöster, öffentliche Gebäude oder Privathäuser rot zu beleuchten – in Erinnerung an das Blut der Märtyrer - und im Zeitraum dieser Woche Veranstaltungen zum Thema Christenverfolgung durchzuführen.”
Pfarreien, die mitmachen wollen, können sich auf dieser Website anmelden.


6. Juni
Er will durch dich wirken!

In meiner gestrigen Predigt zum Pfingstfest erkläre ich, auf welche Weise der Heilige Geist das Angesicht der Erde erneuern will.

Recktenwald-Predigten · Pfingsten: Du wirst das Angesicht der Erde erneuern

6. Juni
Alix von Hessen-Darmstadt

Vor 150 Jahren, am 6. Juni 1872, wurde in Darmstadt Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt geboren, die Schwester der hl. Elisabeth Alexandra Luise von Hessen-Darmstadt.


6. Juni
Claude Allouez

Vor 400 Jahren, am 6. Juni 1622, wurde in Saint-Didier-en-Forez, Haute-Loire, der berühmte Kanadamissionar Claude Jean Allouez SJ geboren, über dessen spannendes Leben Sie hier auf kath-info mehr erfahren können.


6. Juni
Andrew Francis

Vor fünf Jahren, am 6. Juni 2017, starb in Lahore im Alter von 70 Jahren Bischof Andrew Francis von Multan, Pakistan. Obwohl selber Opfer mehrerer islamistischer Anschläge, arbeitete er unter schwierigsten Bedingungen aus tiefem katholischen Glauben heraus an einer Aussöhnung zwischen Christen, Muslimen und Hindus. Am 8. Dezember 2012 weihte er seine Diözese dem Unbefleckten Herzen Mariens.


6. Juni
Maria Karlowska

Vor 25 Jahren, am 6. Juni 1997, wurde Maria Karlowska CSDP (1865-1935) seliggesprochen. Sie gründete 1896 die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten, die sich dem Seelenheil der Prostituierten widmeten. “Hatte sie sich erst einmal in die Psyche der Mädchen hineinversetzt, so war ihr klar, wie sehr eine jede von ihnen mit der eigenen entehrten Natur zu kämpfen hatte. Daher umgab Maria sie mit sanftem Wohlwollen, indem sie die Ausbrüche der verschiedenen Temperamente geduldig ertrug und den impulsiven und ungestümen Charakteren ihre Güte entgegensetzte”, heißt es über sie.


5. Juni
Auftrag und Wahrheit

Soeben ist das dritte Heft der ökumenischen Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie Auftrag und Wahrheit erschienen, das - wie die beiden ersten Hefte - ebenfalls einen Predigtbeitrag von mir enthält, und zwar für Sonntag, den 7. August 2022.


5. Juni
Pierre Gaudray

Vor 100 Jahren, am 5. Juni 1922, wurde in Le Havre der Priester Pierre Gaudray geboren. Zu den Themen seines Lebens gehörten die Pfadfinder und die deutsch-französische Versöhnung und Verständigung. Befreundet mit P. Andreas Hönisch, kam er im September 1988 als Beichtvater für die Novizen der SJM nach Mussenhausen. Seit 1994 wirkte er als Beichtvater und Spiritual im Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad. Hier starb er am 28. Januar 2013.


4. Juni
Das Zitat

Wahrlich, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer immer den Heiligen Geist anruft, der wird mich suchen und wird mich finden, und er wird mich finden durch ihn. Sein Gewissen wird zart werden wie die Blume des Feldes.

Hl. Mirjam von Abellin


4. Juni
Der Heilige Geist

Zum Pfingstfest kann ich folgende zwei Predigten anbieten:

Gottes Wohnung

Der Hl. Geist als Seele der Kirche


3. Juni
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Sammlung von Kommentaren zum Münchener Gutachten der WSW-Kanzlei wurden auf einer eigenen Seite gesammelt. Das Youtube-Video mit der polnischen Fassung von Fata Morgana ist auf der polnischen Toleranzseite eingebettet worden. Ebenso wurden eingebettet: die Podcastfolge Was ist Methaethik auf der Langeweileseite und die Predigt über die große Frage auf der Kanonseite. Bischof Osters Zitat über die neue Glaubensregel findet sich bei den Verblendungszusammenhängen.


3. Juni
Ausdruck einer Blase

Was bleibt vom Text [vom Synodentext "Macht und Gewaltenteilung in der Kirche"]? Er ist eine mühevolle Lektüre, wie die Verfasser selbst mit folgender Feststellung einräumen: „Ein solcher ambiguitätssensibler Umgang mit Komplexität ist dem geschichtlichen Charakter der Heilswahrheit geschuldet und erweist sich zugleich gerade heute als Grundsignatur intellektueller Zeitgenossenschaft.“ Gefühlte 95 Prozent der Teilnehmer am Gottesdienst einer Pfarrei dürften hier kapitulieren. Ein solcher Satz ist mehr als der Ausdruck einer Blase, in die man sich begeben hat. Er ist Zeichen der Anmaßung einer Gruppe, die sich buchstäblich selbst ermächtigt hat, aber sich als „demokratisch legitimierte Vertretung“ der Katholiken versteht. Wo ist hier Partizipation?

Aus: Achim Buckenmaier, Wenn nicht der Herr das Haus baut... Vom Irrtum, die Demokratisierung der Kirche würde ihre Rettung bedeuten, in welt & kirche #14

Weitere Stimmen zum Synodalen Weg


1. Juni
Liebe siegt immer

Von P. Engelbert Recktenwald

Geht es Ihnen manchmal auch so, dass Sie angesichts dessen, was in Kirche und Welt alles schief läuft, ein Ohnmachtsgefühl überfällt? Dass Sie vom Drang erfüllt werden, etwas zu ändern, ins Geschehen einzugreifen, die Dinge zum Besseren zu wenden, aber Sie wissen nicht wie? Ich möchte Ihnen einen unfehlbaren Weg verraten, wie Sie das können. Er besteht aus drei Prinzipien, die Sie nur konsequent umsetzen müssen.

Das erste Prinzip lautet:
“Blühe dort, wo Gott dich hingepflanzt hat.”

Dieses Prinzip wird dem hl. Franz von Sales zugeschrieben. “Blühen” bedeutet, die innere Schönheit entfalten und zur Vollendung kommen. Das geschieht, wenn wir nach Heiligkeit streben. Dadurch holen wir das Beste aus uns heraus. Je heiliger ein Mensch ist, um so vollendeter ist sein Charakter, um so schöner seine Seele. Die Heiligkeit aber besteht in der Gleichförmigkeit mit dem Willen Gottes. Und diese Gleichförmigkeit ist für uns in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt erreichbar. Die Aufforderung, dort zu blühen, wo wir hingepflanzt sind, bedeutet die Warnung davor, auf bessere Zeiten zu warten, um endlich ... weiterlesen


31. Mai
Eine Predigt, die schockiert

Hat Ihnen denn die Dialogpredigt von von Bischof Dr. Georg Bätzing mit der Direktorin des Katholischen Bibelwerkes, Dr. Katrin Brockmöller, beim Abschlussgottesdienst [des Katholikentags 2022] zugesagt?

Sie bot nicht einmal den Ansatz einer ernsthaften Auslegung der Heiligen Schrift. Die Direktorin ordnete unwidersprochen die drei Texte aus dem Neuen Testament ein als „mehrdeutige Literatur“, die „manchmal widersprüchlich“ sei und unser Gespräch benötige. Klar ist damit: Die Schrift ist hier nicht mehr das durch Menschen vermittelte Zeugnis der Selbstoffenbarung Gottes, das mich als Hörenden zugleich richtet und rettet, wenn ich im Glauben darauf antworte, sondern ein irgendwie religiöser Text, der mir zum Anlass relativ beliebiger Assoziationen wird. So sah dann die Predigt auch aus. Die theologischen Hauptlinien der Texte waren den beiden reichlich egal. Sie ließen sich gerade nicht dadurch herausfordern. Es macht mich beinahe fassungslos, wie qualifizierte Theologen derart niveaulos über Gottes Wort sprechen. Da war von einer exegetischen Verantwortung vor den Texten und dass wir als hörende Kirche unter dem Wort und nicht darüber stehen, schlechterdings nichts zu spüren. Mit einem Wort: Die Predigt hat mich schockiert und ziemlich traurig zurückgelassen.

Aus einem Interview von CNA Deutsch mit Martin Brüske


30. Mai
Das Wunder von Sarwanyzja in der Ukraine

In meiner gestrigen Predigt schildere ich eine Begebenheit in der Ukraine, die die Macht Mariens bezeugt. Es geht um die berühmte Ikone von Zarvanycya.


30. Mai
Eine bizarre Ideologie erobert die Synode

Das Synodalforum IV mit seinen Forderungen nach Änderung der katholischen Sexualmoral scheint sich auf der Flucht vor Gott zu befinden. Zum einen flieht man vor der schwer auszuhaltenden Erfahrung der Differenz zwischen der Heiligkeit Gottes und unserer Schwäche und Armseligkeit. Zum anderen befindet man sich auf der Flucht vor der Barmherzigkeit Gottes, der uns gerade in dieser Armseligkeit und Schwäche liebt und jederzeit bereit ist, uns zu verzeihen und mit seiner Gnade zu unterstützen. Anstatt bei Gott sucht man Zuflucht bei einer historisch gesehen singulär-bizarren Ideologie, die derzeit unter den Begriffen „Gender“ und „sexuelle Vielfalt“ die westliche Welt unterwandert. Eine Theorie, die in einer geradezu luziferischen Selbstüberhebung über die Conditio humana menschliche Sexualität als eine Art Versatzstück für beliebige Beziehungen und Weisen ihrer Befriedigung versteht beziehungsweise nicht versteht.

Aus: Christian Spaemann, Auf der Flucht vor Gott, Tagespost online vom 28. Mai 2022


29. Mai
Mary Elizabeth Lancaster

Vor drei Jahren, am 29. Mai 2019, starb im Alter von 95 Jahren Mary Elizabeth Lancaster. Sie trat in den Benediktinerinnenorden ein und legte als Schwester Mary Wilhelmina mit 20 Jahren ihre Gelübde ab. 1995 gründete sie in der Diöese Scranton zusammen mit P. Arnauld Devillers FSSP die Benediktinerinnen von Maria, der Königin der Apostel, die sich dem Gebet für die Priester widmen.


29. Mai
Diakonatsweihen

Gestern hat Bischof Bertram Meier in Lindenberg (Allgäu) für die Petrusbruderschaft 10 Diakone geweiht: fünf Franzosen, drei Deutsche, einen Österreicher und einen Schweizer.


28. Mai
Die Erwartung des Heiligen Geistes

Zum morgigen Sonntag nach Christi Himmelfahrt kann ich diese sechs Predigten anbieten:

Gottes Antlitz suchen

Das Zeugnis des Heiligen Geistes

Der Trost und das Zeugnis des Heiligen Geistes

Maria, der Hl. Geist und die Geschlechtertheologie

Bewahre sie vor dem Bösen!

Genügt der Wille?


28. Mai
Liturgische (Ver)Formung

Franziskus bezieht sich auf den großen Papst Pius XII. – mit Zustimmung. Es stimmt, diese Reformen wurden damals als skandalös aufgefasst. Die Liturgie, so Papst Franziskus, taugt nicht als kirchenpolitische Waffe. Er spricht auch davon, dass wir uns – im letzten Satz, der oben zitiert ist – von der Liturgie formen lassen sollen, nicht diese verformen.

Aus: Thorsten Paprotny, Wenn Papst Franziskus an Pius XII. erinnert


27. Mai
Erzeugung von Unfreiheit

Die Auflösung der Geschlechter ist letztlich die Rückführung des Menschen in eine innerweltliche Verfügbarkeit – Mann- und Frausein sind nicht gottgewollt, sondern unterliegen der gestalterischen Möglichkeiten von menschlichem Konstruktionswillen –, die, denkt man konsequent weiter, Abhängigkeiten schafft, Unfreiheit erzeugt und die Freiheit des Christenmenschen untergräbt. Eine Freiheit, die in seinem Geschaffen-Sein gründet und ihn unverfügbar werden lässt.

Aus: Christian Schaller (stellvertretender Direktor des Instituts Benedikt XVI.), Im Menschen berühren sich Himmel und Erde, in: welt & kirche #09

Weiteres zum Thema


26. Mai
Geht er oder bleibt er?

Zum heutigen Fest Christi Himmelfahrt kann ich diese vier Predigten anbieten:

Hat er uns verlassen?

Das Erlebnis von Hellmut Laun

Mit unserem Geist im Himmel wohnen

Christi Himmelfahrt


26. Mai
Das Zitat

Und er entschwand den Augen, damit wir den Weg zurück zum Herzen gehen und ihn dort finden möchten.

Hl. Augustinus über Christi Himmelfahrt


25. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Artikel Benedikt der Lügner und Ein Mann wie Ratzinger stört von Bernhard Meuser und Guido Horst sowie weitere Stellungnahmen zu den Vorwürfen gegen Benedikt XVI. sind auf einer eigenen Seite gesammelt. Mein Youtube-Video über die Langeweile wurde auf der Swinburne-Seite, mein Podcast über das Gewissen als neuer Erlöser auf der Ansprachen-Seite, meine Predigt über den Guten Hirten auf der Cloyne-Seite eingebettet. Das Zitat von Stefan Laurin über die Folgen der Postmoderne findet sich auf der Bücherseite “Die verlassene Generation”.


25. Mai
Unsere Berufung: Zeugen oder Kritiker?

Die müßigen Forderungen der etablierten Kirchenkritiker müssen auch nicht wiederholt werden, denn die Kirche Gottes schenkt uns Orientierung. Wir sind und bleiben berufen und bestellt, Kleriker und Weltchristen, Zeugen des gekreuzigten und auferstandenen Herrn zu sein, einfach gläubige Katholiken, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, mit klarem Verstand dankbar sowie in gotteskindlichem Vertrauen die Kirche lieben und ihr dienen. Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament des Altares.

Aus: Thorsten Paprotny, Das Brot der Engel – Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist

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