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Das katholische Informationsportal kath-info
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* * *

22. Oktober
Einladung zur Entdeckung

Höchste Zeit dafür, anzufangen mit der alten Messe. Hier wird man Halt finden in dem, was über viele Jahrhunderte Fels war, den Glauben genährt und die rechte Perspektive auf Gott gegeben hat. Kurz: Ich lade möglichst viele „ganz normale“ Priester und Gläubige ein, die alte Messe für sich zu entdecken – nicht als Alternative zur gewöhnlichen Form, sondern als Bereicherung und Vertiefung. In der alten Liturgie werden die Dinge, die in diesen zehn Jahren weiter ins Wanken geraten sind, wie von selbst zurechtgerückt, so als würde man zu einem alten Weisen kommen, der mit einem Lächeln sagt: „So ist das! Seht ihr das nicht?“ Tatsächlich, wie von selbst versteht man hier…

Der Pastoraltheologe Prof. Dr. Andreas Wollbold in seinem Blogbeitrag Alte Messe – jetzt wieder da! zum zehnten Jahrestags des Inkrafttretens von Summorum Pontificum.


21. Oktober
Predigt zum morgigen 20. Sonntag nach Pfingsten


21. Oktober
Heiligsprechung

Vor fünf Jahren, am 21. Oktober 2012, sprach Papst Benedikt XVI. vier Frauen und drei Männer heilig.

Die hl. Katharina Tekakwitha (1656-1680) war Irokesin und wurde die Lilie der Mohawks genannt. Eine für Kinder geeignete DVD über sie wird von der Petrusbruderschaft angeboten.
Die hl. Marianne Cope (1838-1918) stammte aus Hessen und widmete ihr Leben den Leprakranken.
Die hl. Maria del Monte Carmelo (1848-1911) gründete 1892 in Burgos die Kongregation der Missionarinnen der Unbefleckten Empfängnis Mariens für den Unterricht.
Die hl. Anna Schäffer (1882-1925) stammte aus Mindelstetten und war eine Mystikerin und Leidensseele.
Der hl. Jakob Berthieu (1838-1896) war Jesuit und wurde auf Madagaskar während eines Aufstandes ermordet.
Der hl. Pedro Calungsod (1654-1672) war Katechet und erlitt auf den Philippinen den Märtyrertod.
Der hl. Giovanni Battista Piamarta (1841-1913) gründete im Jahr 1900 die Kongregation der Heiligen Familie von Nazareth.

Auf der Website über die hl. Anna Schäffer, die von der Pfarrgemeinde Mindelstetten eingerichtet wurde, kann man sich ein Zitat der Heiligen ziehen.


21. Oktober
Adilio Daronch

Vor zehn Jahren, am 21. Oktober 2007, wurde Adilio Daronch (1908 - 1924) seliggesprochen.


20. Oktober
Vianneys Kampf gegen die religiöse Unwissenheit

Von Francis Trochu

Dritter Teil

Mit noch glühenderem Eifer widmete sich Vianney der Unterweisung seiner Gläubigen von der Kanzel herab.

Er richtet sich in der Sakristei ein. Er öffnet die Tür zum Heiligtum. Er, der Priester, will unter den Augen seines ewigen Meisters arbeiten. Der Ankleideraum, wo er die Gewänder für das heiligste Opfer anlegt, wird sein Studierzimmer. Er durchackert die Heiligenlegende, den Katechismus von Trient, das theologische Nachschlagewerk von Bergier, die Abhandlungen über das innere Leben von Rodriguez, die Predigtbücher von Le Jeune, von Joly, von Bonnardel und andern.

Seine einzige Erholung bei dieser angespannten Tätigkeit ist von Zeit zu Zeit ein Blick auf den Tabernakel. Die innere Erleuchtung sucht er vor dem Altar. Auf der untersten Stufe hingeworfen, betrachtet er, was er soeben gelesen hat. In seinem Geist ziehen die armen, schlichten Leute an ihm vorüber, denen er diese Wahrheiten verkünden soll. Hier vor ihm im Tabernakel ist der Meister, der alle diese höchsten Wahrheiten den Fischern, den Bauern, den Hirten verständlich zu machen wusste. Ihn bestürmt er mit Tränen in den Augen, auch ihm jenen Gedanken einzugeben, auch auf seine Lippen jenes Wort zu legen, das sein Volk rühren und bekehren wird.

Er geht in die Sakristei zurück. Er beginnt die Niederschrift. Als Künder der Wahrheit steht er aufrecht bei seinem Werk, wie ein Soldat zum Kampf bereit. Seine Feder läuft über das Papier und oft bedeckt er mit seiner feinen, geneigten, eiligen Schrift acht, zehn Seiten in einer einzigen Nachtwache.

Zu gewissen Zeiten arbeitete er sieben Stunden ohne Unterbrechung bis tief in die Nacht hinein. Er streicht kaum die eine und andere Stelle. Unvollendete Sätze verraten seine Eile, die Glut seines Eifers. Die Zeit ist kostbar. Er muss voran, koste es, was es wolle. Nun folgt das härteste Stück seiner Arbeit: das Auswendiglernen. Sein Gedächtnis ist bis ans Ende widerspenstig geblieben; und doch gilt es, sich fünfunddreißig bis vierzig, in einem Zug, ohne Absätze, ohne ersichtliche Einteilungen geschriebene Seiten einzuhämmern.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag machte er seine Vorübungen und trägt die Predigt laut vor. Vom Weg herüber, der am Kirchhof vorbeiläuft, haben ihn verspätete Heimkehrer oft seine Sonntagspredigt einüben hören. Übermannte ihn der Schlaf, so setzte sich der Asket auf die bloßen Steinplatten und lehnte sein Haupt gegen den eichenen Kredenztisch, wo er sich für einige kurze Augenblicke dem Schlummer überließ. Diese schrecklichen Stunden zählen zu seinen verdienstvollsten und zu den ergreifendsten seines ganzen Priesterlebens.

Dann kommt der Morgen, wo er vor seine Zuhörer treten muss. Außer in der für die Schlossfamilie bereitgestellten Bank füllte lauter Bauernvolk die Kirche. Sie hatten kritische Augen im Kopf und billigen Spott auf den Lippen und manche unter ihnen, vor allem die Jüngeren, wären am liebsten anderswo gewesen. Das wusste er. Aber er wusste auch, dass es um Seelen ging, denen er die Frohbotschaft verkünden sollte. Tiefer als jeder andere Priester war der Heilige von dieser Überzeugung durchdrungen. Dieser Glaube gab ihm den nötigen Mut. Allerdings war der Kopf des armen Pfarrers von der schweren Nachtarbeit wie zerschlagen. Und nun sollte er nach dem Fasten seit gestern Abend, nach dem Hochamt um elf Uhr, jetzt, wo es bereits auf zwölf Uhr ging, seine Predigt halten, die immer eine ganze Stunde dauerte.

Wird fortgesetzt.

Auch player.fm hat inzwischen meinen Podcast entdeckt.


19. Oktober
Kirchenlehrerin

Vor 20 Jahren, am 19. Oktober 1997, wurde die heilige Theresia vom Kinde Jesus vom hl. Papst Johannes Paul II. mit dem Apostolischen Schreiben Divini Amoris Scientia zur Kirchenlehrerin erhoben.

Lesetipp: Papst Benedikt XVI. über die Kirchenlehrer der Neuzeit


18. Oktober
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Das Zitat über den Widerspruch, in dem laut dem römischen Kanonisten Graulich die Leitlinien der deutschen Bischöfe zu den universalkirchlichen Ausführungsbestimmungen für die Feier des römischen Ritus in der außerordentlichen Form sich befinden (Unzulässige Einschränkung), findet sich auf der einschlägigen Themenseite zur Freigabe der überlieferten Liturgie. Die Audiodatei mit meiner Predigt zum 4. Sonntag nach Ostern habe ich zwei Predigten von P. Prosinger zugesellt. Die Kritik Winnemöllers an den Ausfällen des Theologen Hans-Joachim Höhns gegen Kardinal Sarah befindet sich auf der Seite über Pseudotheologie.


18. Oktober
Manuel da Nóbrega

Heute vor 500 Jahren, am 18. Oktober 1517, wurde in Portugal Manuel da Nóbrega SJ, der Gründer der Jesuitenmission in Brasilien, geboren. Nach seinem Studium in Salamanca und Coimbra trat er 1544 als Priester in die Gesellschaft Jesu ein und kam 1549 nach Brasilien. 1553 wurde er Provinzial für Brasilien und ganz Lateinamerika. Er gründete die Missionen in Bahia, Sao Paulo, Rio de Janeiro und Pernambuco. “Als Missionsprinzip verteidigte Nóbrega die Freiheit der Indios statt ihrer Versklavung durch die Kolonisten” (LThK, 3. Auflage). Er arbeitete zeitweise mit dem hl. José de Anchieta (1534-1597) zusammen. Am 18. Oktober 1570 starb er in Rio de Janeiro.


17. Oktober
Die unentdeckten Seiten von kath-info (10, 11)

An zehnter Stelle der im Jahr 2016 am seltensten gelesenen Seiten stehen zwei Seiten: der Artikel Museumswärter von P. Bernward Deneke und Der Artikel Der Christ und die Veränderung von Eduard Kamenicky.


17. Oktober
Die Quittung für den Konstruktivismus

Als im US-Präsidentschaftswahlkampf letztes Jahr über “Fake-News”, “alternative Fakten” und das “postfaktische Zeitalter” geredet wurde, konnte ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen. Denn die tonangebende “kulturwissenschaftliche Linke” (Michael Hampe) bekam hier die Quittung serviert für ihren jahrzehntelang gepredigten Konstruktivismus - für die Auffassung, dass es objektive Fakten gar nicht gibt, dass alles subjektiv ist und dass die Wirklichkeit gar nicht existiert.

Benjamin Hasselhorn in IdeaSpektrum vom 11. Oktober 2017, S. 23


16. Oktober
Bischofskonferenz

Vor 150 Jahren, am 16. Oktober 1867, trat in Fulda zum ersten Mal die deutsche Bischofskonferenz zusammen. Sie dauerte bis zum 21. Oktober. Zum Vorsitzenden wurde der Erzbischof von Köln Paulus Melchers gewählt. Er blieb es bis 1883.


16. Oktober
Elisabeth von Dijon

Vor einem Jahr, am 16. Oktober 2016, wurde Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit (1880-1906) heiliggesprochen.


16. Oktober
Maximilian Kolbe

Vor 100 Jahren, am 16. Oktober 1917, gründete der hl. Maximilian Kolbe (1894-1941) die Militia Immaculatae (Ritterschaft der Unbefleckten), die sich vor allem durch das Presseapostolat der Neuevangelisierung widmete.


15. Oktober
Der Heilige der Landstraße

Von Alfred Betschart

Dritter Teil

Labre war von Gott berufen, eine lebendige Predigt für die Menschen gegen die Laster ihrer Zeit zu sein. Er suchte mit allen Mitteln das Opfer, das Leiden, das Kreuz. Leon Aubineau, sein Biograph, berichtet:
“Es war ihm namentlich in seinen letzten Jahren gelungen, ein Gegenstand des Ekels und des Widerwillens für jedermann zu werden. Sein bloßer Anblick konnte Übelkeiten erregen. Die Zeugen, die man für die ihm erwiesene Bewunderung aufstellen und zählen kann, sind wenige im Vergleich mit der Menge, in deren Mitte der Selige in Lumpen und mit Ungeziefer bedeckt, für eine Schmach angesehen wurde ... (Für ihn waren) alle Beschimpfungen eine Wohltat, eine wirklich fühlbare Wohltat, eine Freude, eine überströmende Wonne ...”

Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem opfervollen Zeugnisgeben des Heiligen hatte das Sakrament der Beichte, das er wöchentlich, meistens am Freitag, empfing. Benedikt Labre war der festen Überzeugung, ein wirklich großer Sünder zu sein, obwohl die Beichte des öfteren damit endete, dass der Beichtvater keine Materie für eine Lossprechung fand und er den heiligen Büßer mit dem Segen entließ. “Während dieser Beichten, wo der Büßer sich mit so vielem Nachdruck vorwarf, ein großer Sünder zu sein und Gott nicht zu lieben, konnte der Beichtvater nicht immer seine Bewunderung zurückhalten” (L. Aubineau).

Dies ist ein leicht erklärbares Phänomen, das sich bei allen Heiligen zeigt: je heiliger ein Mensch wird, das heißt, je mehr er sich Gott, dem unendlich Heiligen, nähert und vom göttlichen Licht erfüllt wird, desto deutlicher und klarer sieht er auch die kleinsten Fehler und Unvollkommenheiten. Es lässt sich vergleichen mit einem Raum, in den der helle Strahl der Sonne dringt. Dieses Licht macht selbst Staubpartikel sichtbar, die in der Luft schweben oder sich auf Gegenständen abgelagert haben.

Benedikt Labre selbst hatte sehr präzise Vorstellungen über eine gute Beichte. Als er einmal gefragt wurde, welche Bedingungen für eine gute Beichte erforderlich seien, sagte er:
“Dazu sind vorzüglich drei Bedingungen erforderlich: eine gute Gewissenserforschung, die wahre Zerknirschung des Herzens oder Reue und ein aufrichtiger Entschluss sich zu bessern.”

Um seinen Zuhörern begreiflich zu machen, dass der Mangel an Reue und an einem aufrichtigen Vorsatz gewöhnlich dıe Ursache so vieler schlechter Beichten und “des Unterganges so vieler Seelen sind”, erzählte er folgendes:

"Ich hatte einstens in der Nacht einen Traum; ich sah nämlich drei verschiedene Prozessionen von Beichtenden. Die erste Prozession war wenig zahlreich und bestand ganz aus weiß gekleideten Personen. Die zweite bestand aus langen Reihen von Menschen, deren Gewänder rot waren und in der dritten Prozession befanden sich sehr viele Menschen in Trauerkleidern von schwarzer Farbe. Die erste Prozession bedeutet jene, welche im Augenblick des Todes von jeder Sünde frei, mit Heiligkeit und Unschuld geschmückt ins himmlische Vaterland eingehen. Die zweite Prozession bedeutet jene, welche ins Fegfeuer wandern, um darin die göttliche Gerechtigkeit für jene Fehler zu sühnen, für welche sie während ihres Lebens nicht hinlänglich Genugtuung geleistet haben. Die dritte bedeutet jene unglücklichen Sünder, welche wegen ihrer schlechten Beichten zur Höllenstrafe verurteilt werden. Ach wie viele Seelen werden wegen ihrer schlechten Beichten in die ewigen Abgründe der Hölle hinabgestürzt! Sie fallen leider in dieselben eben so zahlreich als Schneeflocken zur Zeit des Winters herabfallen.”

Anbeter des Allerheiligsten Altarssakramentes

Das Zweite ist, was die Menschen unwiderstehlich zu diesem Heiligen hinzieht - und darauf gibt sein Biograph, Leon Aubineau, wohl die beste Antwort:

“Das Gebet war in seinen Augen die wünschenswerteste Gnade, ohne die man keine Fortschritte im Dienste Gottes machen konnte. Deshalb, was er auch tun mochte, hörte er niemals auf zu beten. Das Gebet war seine Beschäftigung, sein Zeitvertrieb, seine Erholung und seine Wonne. Er gab ihm sein Herz, seine Kräfte, seine Zeit, alle seine Handlungen.”

Benedikt hatte Gott gefunden, und damit die höchste Erfüllung seines Verlangens nach Glückseligkeit. Obwohl mitten unter den Menschen, lebte er ein Leben völliger Innerlichkeit, der immerwährenden Anbetung.

“Man hatte niemals in dieser Weise (jemanden) beten sehen, und nichts hatte jemals eine deutlichere Idee von der Anbetung der Engel gegeben”, wie Benedikts Beten, heißt es über ihn bei L. Aubineau.

Seine Kraft schöpfte er aus dem immerwährenden Gebet vor dem Tabernakel in irgendeiner Kirche. Unaufhörlich befand er sich in einem inneren Zwiegespräch mit Christus im Sakrament. Das ist das Geheimnis dieses Heiligen, der so stark mit seinem Herrn und Gott im Allerheiligsten Altarssakrament verbunden war, dass Zeit und Ort für ihn nicht mehr zu existieren schienen. Jede verstandesmäßige Erklärung solcher Hingabe ist zum Scheitern verurteilt; sie ist nur dem gläubigen Herzen zugänglich.

Wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


14. Oktober
Achte Folge

Die achte Episode meines Podcasts ist erschienen. Aufmerksamen Lesern des Portals wird sie nicht unbekannt sein.


14. Oktober
Predigt zum morgigen 19. Sonntag nach Pfingsten


14. Oktober
Barbara Wenz

Vor 10 Jahren, am 15. Oktober 2007, konvertierte die Autorin Barbara Wenz im Alter von 40 Jahren zum katholischen Glauben. Besonders freut mich, dass nach ihrem Bekenntnis das Portal zur katholischen Geisteswelt zu den Faktoren zählt, die ihr auf diesem Weg zum Glauben geholfen haben. Auch für das Portal hat sie sich als Autorin betätigt.


14. Oktober
Louis-Eugène-Marie Bautain

Vor 150 Jahren, am 15. Oktober 1867, starb in Paris im Alter von 71 Jahren der katholische Philosoph und Theologe Louis-Eugène-Marie Bautain. Nach einer atheistischen Phase fand er im Alter von 28 Jahren unter dem Einfluss von Louise Humann zum Glauben zurück. Von 1824 bis 1828 leitete er die “Straßburger Philosophenschule”. Der Jude Theodor Ratisbonne, der ältere Brudes des berühmten Alphons Ratisbonne, fand durch ihn zum Glauben und ließ sich 1827 taufen. Bautains fideistische Irrtümer wurden von der Kirche verurteilt. Durch ein Vermittlungsgutachten Möhlers (Verfasser der Symbolik) kam es zu einer Einigung, in der sich Bautain dem kirchlichen Urteil unterwarf.


13. Oktober
Sonnenwunder

Heute vor 100 Jahren geschah das von den Seherkindern vorhergesagte Sonnenwunder von Fatima.


13. Oktober
Widerstandsfähiger Glaube

Der Rosenkranz ist das aussagestärkste Symbol für einen widerstandsfähigen Glauben, der dem Sog der Protestantisierung innerhalb der katholischen Kirche standhält und die Verantwortung jedes Einzelnen für das Seelenheil des Nächsten ins Bewusstsein ruft. Da Feuer nicht kirchenamtlich „von oben“ verordnet werden kann (Friedrich Schorlemmer), hat sich das Fatimajahr als sicherer Hafen vor den Selbsttäuschungen des Lutherjahrs bewährt.

Regina Einig in ihrem Leitartikel Die katholische Alternative in der Tagespost von gestern.


12. Oktober
Rettender Rosenkranz

Von P. Bernhard Gerstle

Beim diesjährigen Kongress „Freude am Glauben“ in Fulda hat mich ein Reisebericht über Nigeria sehr beeindruckt. Die Geschäftsführerin von „Kirche in Not", Frau Fenbert, war dort einem Mann aus Nordnigeria begegnet, der von seiner Rettung vor der islamistischen Terrororganisation „Boko Haram“ erzählte. Diese kommt einem Wunder gleich: Der Ort wurde eines Tages von der Mörderbande des „Boko Haram“ überfallen und besetzt. Eine Flucht mit seiner Frau und den Kindern war nicht mehr möglich. Da beschlossen sie, sich auf dem Dachboden zu verstecken. Sie hatten noch einen gut gefüllten großen Wasserkanister. Sie entschieden, das Wasser nur zum lebensnotwendigen Trinken zu verwenden, nicht mehr zum Waschen. Außerdem kamen sie überein, täglich morgens, mittags und abends den Rosenkranz zu beten. Man muss wissen, dass die Schergen von „Boko Haram“ normalerweise alle Christen und selbst gemäßigte Muslime erbarmungslos massakrieren. Ständig schlichen sie mit ihren Maschinenpistolen um das Haus herum. Doch entgegen aller sonstiger Gepflogenheit betraten sie das Haus nicht, um es zu plündern und die Bewohner umzubringen. Bereits diese Tatsache war natürlicherweise nicht zu erklären. Nach genau 42 Tagen wurde der Ort von Regierungstruppen wieder befreit. Und genau an diesem Tag war der letzte Tropfen Wasser in dem Kanister aufgebraucht. Sie hätten in dieser Hitze unter dem Dach keinen weiteren Tag ohne Wasser überleben können. Der Mann schrieb dieses wunderbare Überleben der hl. Gottesmutter und dem Rosenkranzgebet zu.

Aus dem Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus, Oktober 2017

Ein weiteres Zeugnis über die Macht des Rosenkranzes


11. Oktober
Christliches Erbe

"Das wahre Europa bekräftigt die gleiche Würde eines jeden Individuums, unabhängig von Geschlecht, Rang oder Volkszugehörigkeit. Auch dies speist sich aus christlichen Wurzeln. Unsere Tugenden sind zweifelsfrei christlichen Erbes: Gerechtigkeit, Mitgefühl, Gnade, Vergebung, Friedfertigkeit, Wohltätigkeit. Das Christentum hat die Beziehungen zwischen Männern und Frauen revolutioniert, indem es Liebe und gegenseitige Treue in einem zuvor ungekannten Ausmaß als bleibende Werte etablierte. Der Bund der Ehe erlaubt es Mann und Frau, in Gemeinschaft zu gedeihen. Die meisten Opfer, die wir bringen, bringen wir um unserer Kinder und Ehepartner willen. Diese Haltung der Selbsthingabe ist ein weiterer christlicher Beitrag zu dem Europa, das wir lieben."

Aus der Pariser Erklärung Ein Europa, wo(ran) wir glauben können vom 7. Oktober 2017, unterschrieben von zehn Intellektuellen aus acht Ländern: Philippe Bénéton, Rémi Brague, Chantal Delsol, Roman Joch, Lánczi András, Ryszard Legutko, Roger Scruton, Robert Spaemann, Bart Jan Spruyt und Matthias Storme.


11. Oktober
Das 68. Wunder

Vor fünf Jahren, am 11. Oktober 2012, hat Bischof Alceste Catella von Casale-Monferrato das 68. Heilungswunder von Lourdes anerkannt. Die gelähmte Schwester Luigina Traverso aus Italien kam 1965 todkrank nach Lourdes. Beim Vorbeitragen des Allerheiligsten während der hl. Messe, an der sie auf einer Tragbahre teilnahm, wurde sie auf einen Schlag geheilt. Das internationale Ärztekomitee bestätigte am 19. November 2011 nach jahrelanger Prüfung den unerklärlichen Charakter des Vorgangs. Das 69. Wunder, das am 20. Juni 2013 anerkannt wurde, ist meines Wissens das bis dato letzte anerkannte Wunder von Lourdes.


10. Oktober
Das Zitat

Die Erkenntnis der unendlichen Güte und Heiligkeit Gottes lehrt den Menschen, dass nur in Gott wahre Güte und Heiligkeit sein kann. In Gott ist die Fülle der Güte und Heiligkeit und jegliches Gut. In der Seele kann nichts Gutes ein, wenn Gott es nicht gibt.

Hl. Alfons Rodriguez


10. Oktober
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Auf einer eigenen Seite wurde untergebracht mein Artikel über das Gewissen zwischen Vision und Illusion, der übrigens eine gute Ergänzung zu meinen Ausführungen in der Tagespost darstellt, auf die ich hier unter dem Datum vom 8. Oktober hingewiesen habe. Anhören kann man sich ihn übrigens auch. Das Zitat des Islamgelehrten Samir Khalil Samir über die islamischen Wurzeln der islamistischen Gewalt finden Sie auf der einschlägigen Themenseite, meinen Hörbeitrag über die Frage, ob Amoris laetitia einen Paradigmenwechsel bedeutet, auf der Themenseite über die Familiensynoden.


9. Oktober
Der Analphabetismus der Gefühle und die Kultur der Liebe

Von Livio Melina

Siebte und letzte Folge

Darüber hinaus ist die Dynamik der Liebe ihrem Wesen nach dem Glauben gegenüber offen: Sie bringt dem anderen stets persönliches Vertrauen entgegen und öffnet sich ihm und der Verheißung des Guten, die uns in der Begegnung und im gegenseitigen Austausch erreicht. Wie Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika in Erinnerung gerufen hat, bedeutet zu lieben stets auch, der Liebe zu glauben (Deus caritas est, Nr. 1). Nach der inneren Logik der Liebe zu handeln bedeutet, sich dem anderen vertrauensvoll zu öffnen und sich so gleichzeitig dem geheimnisvollen Sein der menschlichen Existenz gegenüber zu öffnen. Der Begriff „geheimnisvoll“ zeigt hier nicht das Unbekannte an, sondern vielmehr die Öffnung gegenüber dem Urheber des Lebens und des Guten. Die Erfahrung der Liebe schließt diese Öffnung mit ein [5]. So lässt uns gerade die Erfahrung der Liebe, wenn sie in ihrer ganzen Wahrheit erfasst wird, die Trennung zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen überwinden, zwischen dem, was christlich und dem, was rein menschlich ist. Die Liebe ist nämlich eine universale und ursprüngliche menschliche Erfahrung, die in der Lage ist, die grundlegende Wahrheit über den Menschen zu offenbaren. Das Christentum wiederum ist anthropologisch bedeutsam, weil es ein Licht schenkt, das den letzten Sinn offenbart. Wir müssen jedoch erkennen, dass man nicht selbstverständlich und nicht ohne Schwierigkeiten zur Wahrheit der Liebe gelangt: Es bedarf dazu des erzieherischen Kontexts einer Gemeinschaft und kompetenter, glaubwürdiger Zeugen, es bedarf eines klaren Blicks, und diese Dinge findet man heute nicht oft. Selbst die Idee, dass es eine „natürliche“ Form gibt, die Sexualität zu leben, wird in weiten Kreisen in Frage gestellt. Der heutige Mensch erkennt seine eigene ursprüngliche Natur nicht mehr. Wir müssen also unsere Überlegungen geduldig wieder aufnehmen und bei einer Problematik sozialen Charakters ansetzen, mit Hilfe einer Argumentation, die die elementarsten Ansprüche des Gemeinwohls in Betracht zieht.

Familie und Gemeinwohl

Warum soll das bürgerliche Gesetz einer „laikalen“ und pluralistischen Gesellschaft, wie unsere westlichen Gesellschaften es sind, die Ehe zwischen Mann und Frau als privilegierte Form der Umsetzung der menschlichen Sexualität und als Grundlage zum Aufbau der Familie fördern? Unsere Gedankengänge werden jetzt nicht mehr auf der der Erfahrung innewohnenden Rationalität basieren, sondern auf dem Wesen der Gesellschaft und dem Gemeinwohl, das diese rechtfertigt.

Welche Bedeutung hat die Idee eines „Gemeinwohls“ als Grundlage der Gesellschaft? [6] Den sozialen Beziehungen zwischen den Menschen wohnt ein Gut inne, das wesentlich ist für das persönliche Leben und das daher geschützt und gefördert werden muss. Nur in der gelebten Beziehung zum anderen und zu den anderen wird das Umfeld geschaffen, in dem jeder in der eigenen Menschlichkeit wachsen kann. Das steht der Auffassung des Individualismus entgegen, der den Menschen als isoliertes Einzelwesen und die Beziehung zu den anderen Personen als etwas rein Äußerliches und nicht Ursprüngliches betrachtet. Die andere Person ist aber nicht nur eine Grenze, die meinen Rechten gesetzt wird. Sie ist der Gesprächspartner, durch den ich mir meiner selbst bewusst werden und meine Persönlichkeit entfalten kann. Das Gemeinwohl ist also »die Gesamtheit jener Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens, die sowohl den Gruppen als auch deren einzelnen Gliedern ein volleres und leichteres Erreichen der eigenen Vollendung ermöglichen« (Zweites Vatikanische Konzil, Pastorale Konstitution Gaudium et spes, Nr. 26). Eine Gesellschaft, die nur auf der individualistischen Idee der Rechte des Individuums aufgebaut wäre, ohne die höhere Ebene des Gemeinwohls zu berücksichtigen, würde am Ende auch das Wohl der Person verneinen.

Die auf der dauerhaften Ehe eines Mannes und einer Frau gründende Familie ist ein wesentliches und entscheidendes Element für das Gemeinwohl der Gesellschaft. Viele Verfassungen unserer Staaten erkennen die Familie ausdrücklich als erste, natürliche Keimzelle der Gesellschaft, als Grundlage des bürgerlichen Lebens an. Diese uralte und stets gültige Überzeugung wird bestätigt durch eine kürzlich erschienene soziologische Studie, die das Konzept des „sozialen Kapitals“ untersucht hat [7]. Dieses bezeichnet das kulturelle Erbe und den Bestand, der die Beziehungen des Vertrauens, der Zusammenarbeit und der Wechselseitigkeit zwischen den Personen trägt. Eine Gesellschaft muss die Werte des gegenseitigen Vertrauens, der Loyalität und der Solidarität aus den Grundbeziehungen innerhalb der Familie schöpfen, um nicht unmenschlich zu werden und sich auf fatale Weise selbst zu zerstören. Sie ist das erstrangige soziale Kapital, und auf ihr gründet das zweitrangige: die Beziehungsnetze und Zusammenschlüsse im bürgerlichen Bereich. Das soziale Kapital ist also ein Beziehungsgut, das alle zusammen produzieren und nutzen und ohne das die Gesellschaft zugrunde geht.

Der Gedankengang ist einfach: Die Gesellschaft hat für ihre eigene Existenz ein vitales Interesse an der Förderung der Einrichtung, die für das Entstehen des sozialen Kapitals maßgeblich ist: die monogame und dauerhafte Ehe, die auf der fruchtbaren Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gründet. Die anerkannte geschlechtliche Differenz ist die Urform der Annahme des anderen in seiner Identität und seinem Anderssein, die die Grundlage der Wechselseitigkeit ist. Nur in einer dauerhaften Verbindung kann die positive Funktion für die betreffenden Personen ausgeübt werden und ist eine Erziehung möglich. Nur durch die Geburt und Erziehung von Kindern gewährleistet die Gesellschaft die eigene Zukunft. Nur durch die Unterstützung der schwachen und alten Menschen, die von der Familie gewährleistet wird, ist die Gesellschaft in der Lage, eine angemessene Antwort zu geben auf immer stärker vorhandene soziale Bedürfnisse.

Natürlich bringt nicht jede Form des Zusammenlebens dieses erstrangige soziale Kapital hervor. Es liegt nicht im Interesse der Gesellschaft, Lebensgemeinschaften zu fördern, in denen die Partner nicht die Pflicht zur gegenseitigen Unterstützung, zur Treue und zum dauerhaften Zusammenleben in der vom öffentlichen Recht vorgegebenen Form übernehmen wollen. Die Gleichstellung mit der Ehe von Formen des Zusammenlebens, die einerseits die dem Ehebund entspringenden Rechte fordern, andererseits aber die entsprechenden Pflichten ausschließen, würde sogar unvermeidlich zur Schwächung der Institution der Familie führen, die die Gesellschaft trägt [8]. Das bürgerliche Recht hat nämlich Erziehungscharakter. Nach dem englischen Kriminologen Nigel Walker werden die Gesetze einer Generation leicht zur Sitte der nächsten Generation [9]. Die Privatisierung der Liebe und die ausschließliche Berücksichtigung der Rechte des Individuums führen zu einer raschen Aufzehrung des notwendigen Kapitals, das für das Leben einer Gesellschaft unverzichtbar ist.

Noch mehr wäre zu sagen im Hinblick auf die schwächsten Glieder der Gesellschaft, die zu schützen das Gesetz besonders verpflichtet ist. In diesem Fall sind es die Kinder. Durch die adoptionsrechtliche Gleichstellung nicht dauerhafter oder homosexueller Lebensgemeinschaften, in denen die gegenseitige Ergänzung der Vater- und der Mutterfigur fehlt, wird den Minderjährigen das Recht abgesprochen, in einem angemessenen familiären Umfeld, wie es die natürliche Familie ist, geboren zu werden und aufzuwachsen – ohne dass man weiß, welche psychischen Folgen es für die Heranwachsenden haben wird. Da auf diese Weise Menschen dem Leben in einem Umfeld ausgesetzt werden, das für ihre psychische Entwicklung und ihr Wachstum ungeeignet ist, wird damit auch das Prinzip der Gleichheit der Personen verletzt. Daher müssen die Gesetze, die diese Formen des Zusammenlebens mit der Ehe gleichstellen, als ungerecht eingestuft werden.

3. Schluss

»Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie!«: Jetzt können wir ermessen, welch wahrhaft prophetischen Charakter diese Aussage hat, die Johannes Paul II. vor mehr als 25 Jahren im Apostolischen Schreiben Familiaris consortio machte (Familiarsi consortio, Nr. 86). Wird die Familie zerstört, verschwindet der Bereich der Kultur, in dem der Mensch sich selbst finden und in seiner wahren Menschlichkeit wachsen kann, in seiner Fähigkeit, bis zur Selbsthingabe lieben zu lernen. Eine Gesellschaft, die die Familie zerstört, ist eine zum Selbstmord verurteilte Gesellschaft. Wir stehen bereits der Möglichkeit einer solchen Zerstörung gegenüber. Daher ist die Herausforderung für uns heute dramatisch und dringend. Eine Antwort muss auf anthropologischer, ethischer, rechtlicher und erzieherischer Ebene gegeben werden. Sie muss vor allem bewusst und organisch auf den Aufbau einer wahren „Kultur der Familie“ abzielen.

Vor kurzem sagte Benedikt XVI. zu uns: »Die Lebens- und Liebesgemeinschaft, die die Ehe ist, erweist sich somit als ein wahres Gut für die Gesellschaft. Heute ist es besonders dringlich, zu vermeiden, dass die Ehe mit anderen Verbindungsformen verwechselt wird, die auf einer schwachen Liebe gründen. Nur der Fels der totalen und unwiderruflichen Liebe zwischen Mann und Frau ist imstande, die Grundlage für den Aufbau einer Gesellschaft zu sein, die für alle Menschen ein Zuhause wird« [10]. Die Aufgabe, die vor uns liegt, hat Johannes Paul II. aufgezeigt. Wir müssen „lieben lehren“, damit die Person und die Gesellschaft auf dem festen Fels der wahren Liebe gründen und die Familien Wohnstätten sein können, in denen der Mensch seiner ursprünglichen Berufung entsprechend gefördert wird.

Anmerkungen:

[5] Vgl. A Scola, “Esperienze nella preparazione degli Instituti per la famiglia”, Manuskript, in Congresso Internacional Teológico Pastoral “La transmisión de la fe en la familia”, Valencia 4-7 de julio 2006.

[6] Vgl. Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden, Kompendium der Soziallehre der Kirche, Herder, Freiburg i. Br. 2006, Nr. 164-170.

[7] Siehe insbesondere: P. Donati, “La famiglia come capitale sociale primario”, in: P. Donate (Hg.), Famiglia e capitale sociale nella società italiana, San Paolo, Cinisello Balsamo (MI) 2003, 31-101, mit reichhaltiger Bibliographie.

[8] Vgl. V. Marano, Le unioni di fatto, Esperienza giuridica secolare e insegnamento della Chiesa, Giuffré, Mailand 2005; M. Bovini Baraldi, Le nuove convivenze. Tra discipline straniere e diritto interno, Ipsoa, Mailand 2005.

[9] Die moderne Strafrechtslehre erkennt ausdrücklich und thematisch den Wert des Gesetzes als Modell für die Herausbildung der sittlichen Orientierung des Bürgers an. Vgl. J. Andenaes, La prevenzione generale nella fase della minaccia, dell’irrogazione e dell’esecuzione della pena, in: M Romano - F. Stella (Hg.), Teoria e prassi della prevenzione generale dei reati, Il Mulino, Bologna 1980, 33ff. Hier findet sich das Zitat von Nigel Walker.

[10] Benedikt XVI., Ansprache anlässlich des 25jährigen Bestehens des Päpstlichen Instituts “Johannes Pauls II.” für Studien über Ehe und Familie, 11. Mai 2006 (in Italienisch).

Zum bereits Erschienenen


8. Oktober
Ist ohne Gott die Moral eine Illusion?

Am Donnerstag, den 5. Oktober, erschien in der Tagespost mein Artikel, in dem ich die Frage beantworte, ob die Moral ohne Gott eine Illusion sei. Ich beantworte sie mit Hilfe von Antworten, die Atheisten selber geben.


8. Oktober
Antoninus Fantosati

Vor 150 Jahren, im Oktober 1867, brach der hl. Antoninus Fantosati (1842-1900) von Rom als Missionar nach China auf. “Er arbeitete als Missionar im oberen Teil der Provinz Hupeh, wo er wichtige und geniale Initiativen entwickelte. Ihm verdankt sich die herrliche Kathedrale von Laoho-Kow und Cia-yuen-Kou. Er war Prokurator, Generalvikar und apostolischer Administrator. Nach 20 Jahren ausdauernder und fruchtbarer Seelsorge wurde er 1892 zum Apostolischen Vikar von Süd-Hunan gewählt” (Quelle). Während des Boxeraufstandes erlitt er das Martyrium. 1946 wurde er selig-, am 1. Oktober 2000 mit 119 weiteren Märtyrern heiliggesprochen.


7. Oktober
Predigt zum 18. Sonntag nach Pfingsten


7. Oktober
Johannes von Ávila

Vor fünf Jahren, am 7. Oktober 2012, ernannte Papst Benedikt XVI. den hl. Johannes von Ávila (1499-1569) zum Kirchenlehrer. Dieser Heilige hatte entscheidenden Anteil an der Bekehrung sowohl des hl. Johannes von Gott wie auch des hl. Franz Borja.
Papst Benedikt erwähnt in seinem Apostolischen Schreiben zur Erhebung des hl. Johannes zum Kirchenlehrer eine Episode aus seinem Leben, die uns hilft zu verstehen, wie erlittene Verfolgung zu guten Früchten führen kann: “Doch 1531 wurde er wegen einer Predigt, die ihm falsch ausgelegt worden war, eingekerkert. Im Gefängnis begann er die erste Fassung von Audi, filia niederzuschreiben. In jenen Jahren empfing er die Gnade, mit einzigartiger Tiefe in das Geheimnis der Liebe Gottes und der großen Wohltat vorzudringen, die der Menschheit von Jesus Christus, unserem Erlöser, zuteil geworden ist. Von da an sollte das die tragende Achse seines geistlichen Lebens und das zentrale Thema seiner Verkündigung sein.”


6. Oktober
Monatsranking September 2017

Platz Monatsranking September 2017
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 640 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Die Haltung der Kirche zur Homosexualität

+/- 0
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+/- 0
3

Bernward Deneke: Liebe, und dann tue was du willst

+/- 0
10

Über Handkommunion

- 5
20

Albert Lang: Der Primat Petri

- 8
30

Grisar: Luther und der Ablassstreit

+ 53
40

Miriam Schilling: Vergib mir Natascha. Eine Rezension

+ 31
50

Swinburne: Gibt es einen Gott?

+ 85
60

Juliana von Norwich: “Alles wird gut werden”

- 12
100

Michael Verdant: Bernanos und die Heiligen

+ 42

Zum Ranking der Vormonate


5. Oktober
Symbolik
oder Darstellung der dogmatischen Gegensätze der Katholiken und Protestanten nach ihren Bekenntnisschriften

Von Johann Adam Möhler

132. Folge

Durch diese Bestimmungen wird uns jedoch das Wesen des Glaubens, welchen die Reformatoren fordern, noch keineswegs klar; wir müssen noch die Art und Weise näher bezeichnen, in welcher der Glaube als der rechtfertigende sich darstellt. Negativ wird dieselbe durch die ausdrückliche Bemerkung anschaulich gemacht, es sei nicht etwa die mit dem Glauben verbundene Liebe, oder der Glaube, inwiefern er sich in Werken tätig erweise, was ihm jene Kraft verleihe [169]; positiv durch die Bestimmung, daß er das Werkzeug und das Mittel sei, welches die Gnade (Barmherzigkeit) Gottes und das verheißene Verdienst Christi ergreife [170].

[169] Apolog. IV. de justif. §. 26. p. 76. Sola fide in Christum, non per dilectionem, non propter dilectionem aut opera consequimur remissionem peccatorum, etsi dilectio sequitur fidem.

[170] Solid. Declar. III. de fid. just. §. 36. p. 662. Fides enim tantum eam ob causam justificat, et inde vim illam habet, quod gratiam Dei et meritum Christi in promissione Evangelii tanquam medium et instrumentum apprehendit et amplectitur §. 23. p. 659. Et quidem neque contritio, neque dilectio, neque ulla alia virtus, sed sola fides est illud instrumentum, quo gratiam Dei, meritum Christi et remissionem peccatorum apprehendere et accipere possumus.

wird fortgesetzt

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4. Oktober
Das Zitat

Gott hat viele Wege, um uns an sich zu ziehen. Er verbirgt sich oft vor uns. Der Glaube allein, der uns nie im Stich lässt, auch nicht in Zeiten der Not, soll unsere Stütze und der Felsengrund unseres Gottvertrauens sein.

Bruder Lorenz von der Auferstehung


4. Oktober
Franz Xaver Seelos

Vor 150 Jahren, am 4. Oktober 1867, starb in New Orleans im Alter von 48 Jahren der aus Füssen stammende Redemptorist Franz Xaver Seelos CSSR. Nach seinem Studium in München und seinem Eintritt in den Redemptoristenorden kam er 1843 in die USA, wo er ungemein segensreich als Seelsorger, Beichtvater und Volksmissionar wirkte. Am 9. April 2000 wurde er seliggesprochen.


3. Oktober
Neu im Personenregister:
Thorsten Jantschek, Paul Stern


3. Oktober
Ratzingers Pontifikalämter im alten Ritus

In der Tagespost vom 14. September heißt es im Artikel zum zehnjährigen Jahrestag des Inkrafttretens des Motu proprio Summorum pontificum, dass Kardinal Ratzinger zweimal ein Pontifikalamt im alten Ritus gefeiert habe. In Wirklichkeit hat er es mindestens viermal getan. Folgende Fälle sind mir bekannt:

An Ostern 1990 in Wigratzbad, als er die Priesterbruderschaft St. Petrus besuchte.

Am 23. und 24. September 1995 in Le Barroux, zunächst in der Benediktinerinnenabtei Unserer Lieben Frau von der Verkündigung, tags darauf im Männerkloster.

Im April 1999 in Weimar, das in jenem Jahr Kulturhauptstadt Europas war.

Die Predigt, die Kardinal Ratzinger am 23. September 1995 hielt, habe ich auf kath-info dokumentiert.


2. Oktober
Die unentdeckten Seiten von kath-info (7, 8, 9)

An siebter Stelle der im Jahr 2016 am seltensten gelesenen Seiten stehen gleich drei Seiten: die Seite über die beiden Alfonsos de Castro, die Meldungen über den Berliner Marsch für das Leben aus den vergangenen Jahren und die kritischen Beobachtungen zum kirchlichen Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp).

2. Oktober
Societas Mariae

Vor 200 Jahren, am 2. Oktober 1817, gründete der selige Wilhelm Chaminade (1761-1850) in Bordeaux die Societas Mariae, Marianisten genannt.


1. Oktober
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Auf einer eigenen Seite wurde untergebracht die Rettung Fernando Casanovas durch den Rosenkranz. Das Zitat Mosebachs über die beispiellose Dauer des Papsttums habe ich an den Text Albert Langs über den Primat Petri angehängt. Die Bemerkung Spaemanns über die größte Fähigkeit des Menschen findet man auf der einschlägigen Themenseite.


1. Oktober
Cuthbert Cary-Elwes

Vor 150 Jahren, am 1. Oktober 1867, wurde in Boulogne, Frankreich, der englische Missionar Cuthbert Cary-Elwes SJ geboren. 1887 trat er in die Gesellschaft Jesu ein, 1900 wurde er zum Priester geweiht. 1904 wurde er auf seinen Wunsch in die Mission gesandt, und zwar nach Britisch-Guayana (zwischen Venezuela und Suriname). Im Süden des Landes, nahe an der Grenze zu Brasilien, wurde er der Gründer der Rupununi-Mission. Aus Krankheitsgründen musste er 1923 nach England zurückkehren, wo er am 22. August 1945 starb.


30. September
Unsere Liebe Frau von Walsingham

Von Carolin Holterhoff

Fünfter und letzter Teil

Sein Sohn Henry VIII (1509–1548) kam 1511 nach Walsingham, um für die Geburt seines Sohnes Henry zu danken, der aber leider kurze Zeit später starb. Seine Frau, Catherine von Aragon, pilgerte auch zu Unserer Lieben Frau von Walsingham, um darum zu bitten, einen Sohn zu gebären, da Henry unbedingt einen männlichen Nachfolger wollte, um die Dynastie zu sichern. Da er aber nur eine legitime Tochter namens Mary bekam, ging er seinen eigenen Weg in die Reformation und machte sich zum Oberhaupt der Kirche Englands.

Erasmus von Rotterdam, der auf Betreiben Bishop John Fishers und Lady Margaret Beauforts in England weilte und in Oxford lehrte, besuchte Walsingham mehrmals; einmal schrieb er einen Brief an Henry VIII, in dem er ihm mitteilte, wie zugig es in der Kapelle sei, da sie keine Glasfenster hatte. Daraufhin schickte Henry Geld, damit Glasfenster eingebaut werden konnten.

Leider überlebte auch Walsingham die Reformation in England nicht. Die Augustinermönche gehörten zu den ersten, die den Eid auf ihn leisteten; nur der Subprior weigerte sich und wurde vor Ort gehängt (Anne Vail, Shrines of Our Lady in England. Gracewing, Leominster, 2004, Reprint 2008, S. 184). Das Chorherrenstift wurde 1538 aufgelöst, alles Wertvolle neu verteilt und der Besitz an Getreue der Reformation gegeben. Das kleine Haus von Nazareth wurde vernichtet, die Marienstatue wurde nach London gebracht und vor den Augen Thomas Cromwells verbrannt (Vail, Shrines of Our Lady, S. 184). Heute markiert eine Steinplatte die Stelle, an der das kleine Haus von Nazareth stand.

Die Gegend von Walsingham gehörte wie der Rest von Norfolk zu den Gebieten, in denen der Widerstand gegen die Reformation besonders stark ausgeprägt war. Viele sogenannte recusants lebten hier und wurden für ihre Treue zur Katholischen Kirche und der Gottesmutter hart bestraft und zum Teil hingerichtet.

Erst im Jahr 1778 wurde das Leben für die wenigen übrigen Katholiken in England (etwa 60.000) langsam leichter, da der erste Catholic Relief Act im Parlament verabschiedet wurde; 1791 erfolgte der zweite Catholic Relief Act und 1829 kam schließlich – zumindest per Gesetz – die volle Gleichberechtigung für die Katholiken.

1897 erteilte Papst Leo XIII den Bischöfen von England und Wales die Erlaubnis, das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Walsingham mit einem Nachbau des Heiligen Hauses von Nazareth als Lady Chapel der Catholic Church of the Annunciation in King´s Lynn wiederherzustellen. Gleichzeitig bezeichnete er England als Mariens Mitgift; damit bestätigte er diesen alten Titel, den England schon seit dem Mittelalter getragen hatte. Leo XIII sagte den Bischöfen auch, dass, wenn England wieder nach Walsingham zurückkehre, Maria wieder nach England käme.

In King´s Lynn befand sich zu der Zeit die einzige katholische Gemeinde in der Gegend. Eine neue Statue der hl. Jungfrau mit dem Jesuskind, die sich am Original orientierte, wurde auch angefertigt und in der Lady Chapel aufgestellt.

1896 hatte eine Anglikanerin namens Charlotte Boyd die kleine Kirche St. Catharine of Alexandria, genannt Slipper Chapel, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, gekauft (Vail. Shrines of Our Lady. S. 185 ff). Sie war die letzte Kirche auf dem Pilgerweg zu dem Marienschrein in Walsingham gewesen und war der Patronin der Pilger geweiht. Der geläufigere Name Slipper Chapel geht vermutlich darauf zurück, dass die Pilger die letzte Strecke des Weges von dort zum Schrein barfuß zurücklegten und in dieser Kirche ihre Schuhe (slippers) zu treuen Händen zurückließen.

Charlotte Boyd war sehr religiös und an der Förderung der spirituellen Lebensweise interessiert. Sie begann mit der Restaurierung der Kirche, die seit der Reformation als Stall und Scheune benutzt worden war. Als sie aber in neuem Glanz erstrahlte, war Charlotte Boyd bereits katholisch geworden und übergab die Slipper Chapel den Benediktinerinnen, die sie ihrerseits dem zuständigen Bischof übergaben. Die erste Wallfahrt von King´s Lynn zur Slipper Chapel fand 1897 statt.

Charlotte Boyd hatte sich sehnlichst gewünscht, dass der Marienschrein wieder nach Walsingham in die Slipper Chapel gebracht würde. Die Bischöfe waren aber dagegen, da sich der neue Schrein seit 1897 in King´s Lynn befand, sodass sie 1906 starb, ohne dass ihr Wunsch erfüllt worden war. Aber knapp dreißig Jahre später, 1934, wurde der Marienschrein doch noch feierlich von King´s Lynn nach Walsingham in die Slipper Chapel überführt. Diese Prozession unter der Leitung von Cardinal Bourne, dem Erzbischof von Westminster, war gleichzeitig eine Pilgerreise, die als Wiedergutmachung für die Reformation und den „Act of Supremacy“ gedacht war. Die gesamte katholische Hierarchie von England und Wales nahm daran teil, ebenso wie fast 10.000 Gläubige. Walsingham wurde bei diesem Ereignis zum Roman Catholic National Shrine ernannt.

Am 17. Mai 1945 fand auf dem Gelände, auf dem das Chorherrenstift gestanden hatte, die erste katholische Messe seit über vierhundert Jahren statt; organisiert wurde sie von den amerikanischen Soldaten, die in der Gegend stationiert waren.

Drei Jahre später fand die erste Student Cross Wallfahrt statt, bei der während der Karwoche Studenten Kreuze nach Walsingham tragen. Diese Studentenwallfahrt ist inzwischen eine jährliche Tradition.

Pius XII verfügte eine kanonische Krönung der Marienstatue. Für die Krone wurden Schmuckstücke – einige davon Familienerbstücke – aus ganz England gespendet; diese wurden dann eingeschmolzen und die Krone angefertigt. Sie besteht aus Gold und ist mit 118 wertvollen Edelsteinen besetzt. Am 15. August 1954 wurde die Marienstatue schließlich vom Apostolischen Legaten Erzbischof O´Hara feierlich gekrönt und in einer anschließenden Prozession entlang der Holy Mile zur Slipper Chapel gebracht. Mehr als 20.000 Menschen nahmen daran teil.

Als Papst Johannes Paul II 1982 England als erstes Oberhaupt der Katholiken überhaupt besuchte, wurde die Marienstatue mit dem Jesuskind von Walsingham ins Wembley-Stadion gebracht, wo er die Heilige Messe feierte.

Walsingham ist wieder ein beliebter Wallfahrtsort in England geworden und Papst Franziskus hat diesem Ort mit seinem Marienschrein 2015 die besondere Ehre zuteil werden lassen, ihn zur Basilica Minor zu erheben.

Literatur

Flint, Bill, Edith the Fair. Visionary of Walsingham, Gracewing. Leominster, 2015

Vail, Anne, Shrines of Our Lady in England, Gracewing. Leominster, 2004 (Reprint 2008), S. 177-191

www.ordinariate.org.uk

www.acatholicland.org/walsingham-national-shrine

Zum bisher Erschienenen


11. September
Podcast

Die siebte Folge meines Podcasts ist erschienen.


11. September
Maria Josepha Sancho de Guerra

Vor 25 Jahren, am 27. September 1992, wurde die hl. Maria Josepha Sancho de Guerra (1842-1912) seliggesprochen. Sie gründete 1871 in Bilbao die Kongregation der Dienerinnen Jesu, die sich um Kranke und Obdachlose kümmern. Ihre Heiligsprechung war am 1. Oktober 2000.


10. September
Franciscus Zabaralla

Vor 600 Jahren, am 26. September 1417, starb in Konstanz im Alter von 57 Jahren der aus Padua stammende Kanonist Franciscus Zabaralla. Er lehrte in Bologna, Florenz und Padua, bis er 1410 Bischof von Florenz wurde. Von Gegenpapst Johannes XXIII. zum Kardinal ernannt, nahm er am Konzil von Konstanz teil, wo er eine bedeutende Rolle spielte.


10. September
Francisco Suarez

Vor 400 Jahren, am 25. September 1617, starb in Lissabon im Alter von 69 Jahren der Theologe Francisco Suarez SJ. Er war der bedeutendste und wirkmächtigste Theologe der Barockscholastik und wurde selbst von Leibniz geschätzt. Zusammen mit Francisco de Vitoria ist der Begründer des Völkerrechts. Über ihn schreibt Josef Höffner in seiner bahnbrechenden Monographie Christentum und Menschenwürde. Das Anliegen der spanischen Kolonialethik im Goldenen Zeitalter: “Was Francisco de Vitoria angedeutet, führt Franz Suarez zur Vollendung. Ihm, und nicht Hugo Grotius, kommt das Verdienst zu, den Begriff des modernen Völkerrechts erstmalig umschrieben zu haben” (S. 299).


10. September
Engelbert von Berg

Vor 800 Jahren, am 24. September 1217, wurde der hl. Engelbert von Berg (1185-1225) im (alten) Kölner Dom von Erzbischof Dietrich II. von Trier zum Bischof geweiht.


9. September
Predigt zum 14. Sonntag nach Pfingsten


9. September
Rupert Kornmann

Vor 200 Jahren, am 23. September 1817, starb in Kumpfmühl bei Regensburg im Alter von 60 Jahren der Mathematiker und Theologe Rupert Kornmann. Er war der letzte Abt von Prüfening.


9. September
Josafat Kotsylovskyj

Vor 100 Jahren, am 23. September 1917, wurde der selige Josafat Kotsylovskyj (1876-1947) zum Bischof von Peremyshl im Osten Polens geweiht. Er starb am 17. November 1947 im Konzentrationslager Chapajivka bei Kyiv als Opfer der bolschewistischen totalitären Politik. Am 27. Juni 2001 wurde der seliggesprochen.


9. September
Maria Merkert

Vor 200 Jahren, am 21. September 1817, wurde im oberschlesischen Neisse die selige Maria Merkert CSSE geboren. Zusammen mit Franziska Werner gründete sie 1850 die Kongregation der Grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth, die sich der häuslichen Krankenpflege widmeten. Sie starb am 14. November 1872 und wurde am 30. September 2007 seliggesprochen.


9. September
PCI

Vor 100 Jahren, am 15. September 1917, gründete Papst Benedikt XV. mit dem Motu proprio Cum iuris canonici die päpstliche Kommission zur Auslegung des Kirchenrechts, die Pontificia Commissio CIC interpretando (PCI). Der CIC war am 27. Mai 1917 promulgiert worden.


8. September
Wider die Wahrheitsresignation

Heute vor zehn Jahren, am 8. September 2007, hielt Papst Benedikt XVI. in Mariazell seine berühmte und wegweisende Predigt über den Verlust des Glaubens an die Wahrheit, der die Wurzel des ethischen Relativismus bildet. Und anderem führte er aus:

“In der Tat setzt sich unser Glaube entschieden der Resignation entgegen, die den Menschen als der Wahrheit unfähig ansieht – sie sei zu groß für ihn. Diese Resignation der Wahrheit gegenüber ist der Kern der Krise des Westens, Europas. Wenn es Wahrheit für den Menschen nicht gibt, dann kann er auch nicht letztlich Gut und Böse unterscheiden. Und dann werden die großen und großartigen Erkenntnisse der Wissenschaft zweischneidig: Sie können bedeutende Möglichkeiten zum Guten, zum Heil des Menschen sein, aber auch – wir sehen es – zu furchtbaren Bedrohungen, zur Zerstörung des Menschen und der Welt werden. Wir brauchen Wahrheit. Aber freilich, aufgrund unserer Geschichte haben wir Angst davor, daß der Glaube an die Wahrheit Intoleranz mit sich bringe. Wenn uns diese Furcht überfällt, die ihre guten geschichtlichen Gründe hat, dann wird es Zeit, auf Jesus hinzuschauen, wie wir ihn hier im Heiligtum zu Mariazell sehen. Wir sehen ihn da in zwei Bildern: als Kind auf dem Arm der Mutter und über dem Hochaltar der Basilika als Gekreuzigten. Diese beiden Bilder der Basilika sagen uns: Wahrheit setzt sich nicht mit äußerer Macht durch, sondern sie ist demütig und gibt sich dem Menschen allein durch die innere Macht ihres Wahrseins. Wahrheit weist sich aus in der Liebe. Sie ist nie unser Eigentum, nie unser Produkt, sowie man auch die Liebe nicht machen, sondern nur empfangen und weiterschenken kann. Diese innere Macht der Wahrheit brauchen wir. Dieser Macht der Wahrheit trauen wir als Christen. Für sie sind wir Zeugen. Sie müssen wir weiterschenken in der Weise, wie wir sie empfangen haben.”


8. September
Alfons Pacheco

Vor 450 Jahren, am 8. September 1567, trat der selige Alfons Pacheco (1551-1583) in die Gesellschaft Jesu ein. Er wurde als Missionar nach Indien gesagt und wurde “Vater der Christen” auf der Insel Salsette. Zusammen mit dem seligen Rudolf Aquaviva, den wir auf kath-info ausführlich vorgestellt haben, erlitt er das Martyrium. 1893 wurde er seliggesprochen.


7. September
Das Zitat

Es ist ein Verbrechen, den Frieden zu stören, wo die Wahrheit regiert. Es ist ein Verbrechen, im Frieden zu bleiben, wenn man die Wahrheit zerstört. Die Wahrheit ist demnach die Richtschnur und das letzte Ziel der Dinge.

Blaise Pascal


3. September
Das Zitat

Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft schon an Kieselsteinen.

Hl. Edith Stein


3. September
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Auf einer eigenen Seite wurde untergebracht der wunderschöne Beitrag Robert Mäders über die Spiritualität, die mit der Wahrheit ernst macht, dass Gott unser Vater ist. Die kritische Bemerkung von Erzbischof Georg Gänswein über die Rolle der Kirchensteuer findet sich auf der einschlägigen Themenseite, ebenso die Beobachtung Christian Spaemanns zu den Implikationen des Verständnisses von Barmherzigkeit, das sich in Amoris laetitia ankündigt.


2. September
Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit

Von Matthias Joseph Scheeben

57. Folge

Es ist klar, daß nach dieser Anschauung die Beziehung der Dreifaltigkeit zur Außenwelt noch stärker und inniger, ihre Bedeutung für dieselbe noch weit größer und folgereicher erscheint. Wir können sie aber nicht besser entwickeln, als wenn wir die Sendungen der göttlichen Personen, welche in den heiligen Schriften des Neuen Bundes eine so bedeutende Rolle spielen, einem eingehenderen Studium unterwerfen. Diese Sendungen sind nach der Ansicht aller Theologen als eine zeitliche Fortführung der ewigen Prozessionen von innen nach außen und als die Einführung ihrer Produkte in die Kreatur zu betrachten; und zugleich lehren die Theologen, daß dieselben im eigentlichen und strengen Sinne (abgesehen von der Inkarnation) nur in und mit der heiligmachenden Gnade stattfinden (S. Thomas I p., q. 43, a. 3. Vgl. unter den Kommentaren bes. Suarez und Ruiz an dieser Stelle). Das, was die Heilige Schrift und die Väter über dieselben sagen, bietet uns die sichersten Anhaltspunkte für unsere Idee und trägt in sich die beste Bürgschaft für ihre Wahrheit und ihre Bedeutung.

Da gewöhnlich von diesem Gegenstande wenig die Rede ist, so müssen wir etwas weiter ausholen. Wegen der Schwierigkeit der Sache müssen wir den Leser hier abermals um Geduld und Nachsicht bitten. Wir hoffen aber auch, das Wort des heiligen Augustinus: “nec laboriosius aliquid quaeritur, nec fructuosius invenitur”, welches er von dem innern Wesen der Dreifaltigkeit gesprochen, werde sich auch in Bezug auf ihre äußere Entfaltung, und zwar ebensosehr oder noch mehr seinem zweiten als seinem ersten Teile nach bewahrheiten.

Die Sendungen der göttlichen Personen

§ 27. Allgemeine Vorbegriffe über die Sendung; Unterschied der realen von der symbolischen

Eine Sendung kann vorab nur denjenigen göttlichen Personen zukommen, welche von einer andern Person ausgehen; denn es ist dem Gesandten wesentlich, daß er von einer andern Person abgeordnet werde. In der Tat sagt auch die Heilige Schrift nur vom Sohne und dem Heiligen Geiste, daß sie gesandt werden; vom Vater sagt sie nur, daß er den Sohn und den Heiligen Geist sende, vom Heiligen Geiste nur, daß er gesandt werde, vom Sohne bald, daß er gesandt werde vom Vater, bald, daß er den Heiligen Geist sende.

Aber dieser Ausgang hat bei den beiden göttlichen Personen zwei Eigentümlichkeiten, die ihn von dem Ausgang, wie er in den Geschöpfen bei der Sendung stattfindet, wesentlich unterscheiden. Bei der letzteren nämlich steht der Gesandte unter der Autorität, unter der Gewalt desjenigen, der ihn sendet, und indem er sich an das Ziel seiner Sendung begibt, den ihm gewordenen Auftrag erfüllt, entfernt er sich von dem, der ihn gesandt hat und von dem er ausgeht. In Gott ist das anders. Der Sohn und der Heilige Geist stehen nicht unter der Autorität des Vaters, sie sind ihm gleich an Macht und Autorität. Sie gehen daher nur insofern vorn Vater aus, als sie aus ihm, als ihrem “auctor”, ihren Ursprung haben. Doch ist darum die Sendung bei Gott nicht weniger vollkommen in ihrem Begriffe als bei den Geschöpfen; denn da der Sohn und der Heilige Geist nur aus dem Vater überhaupt ihr Dasein haben und das sind, was sie sind, so können sie auch nicht anders irgendwo sein als aus dem Vater und durch den Vater, als von ihm, ausgehend. Ebenso kann in Gott die gesandte Person, wenn sie irgendwo zu sein oder zu wirken beginnt, sich niemals von der sendenden Person trennen, weil beide in ihrem Wesen, in ihrer Substanz und in ihrer Tätigkeit durchaus eins sind. Überall, wo die gesandte Person zu sein oder zu wirken beginnt, ist auch die sendende, kraft der “circumincessio”, bei ihr, mit ihr oder vielmehr in ihr ebenfalls da, wenn auch nicht in derselben Weise, wie sie dort ist.

Dazu kommt, was die Bewegung betrifft, welche an der gesandten Person bei ihrem Gehen oder Kommen nach außen gedacht werden muß, noch Folgendes. Die göttlichen Personen allesamt sind vermöge ihrer Unendlichkeit und. Allgegenwart von Ewigkeit her ihrer Substanz nach überall, wo sie immer sein können; sie können also nicht ihrer Substanz nach in der Zeit irgendwo zu sein anfangen, wo sie noch nicht waren; eine lokale Bewegung kann bei ihnen nicht stattfinden. Nur in der Veränderung der Art und Weise, in der diese Personen und ihre Substanz andern Wesen gegenwärtig werden, an dieselben herantreten und mit ihnen in Beziehung kommen, kann eine Veränderung stattfinden und eine Bewegung der Personen gedacht werden. Ja im Grunde ist diese ewige substantielle Gegenwart bei jeder andern entweder stillschweigend vorausgesetzt (z. B. bei der Taube über dem Jordan, die zwar an sich bloß ein Bild des Heiligen Geistes war, wie eine Statue das Bild des Königs ist, in der aber doch der Heilige Geist substantiell wirklich wohnte) oder ausdrücklich gefordert, wie bei allen Wirkungen, die einer göttlichen Person zugeschrieben werden; denn da die Kraft Gottes identisch ist mit seiner Substanz, so muß er auch mit seiner Substanz überall dort sein, wo er wirkt.

Wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


1. September
Ende einer Legende:
Der Hexenbrenner wird zum Hexenretter

Die moderne Geschichtswissenschaft hat Fürstbischof Julius Echter von Würzburg (1573-1617) rehabilitiert. Er war nicht der Hexenjäger, als den er lange Zeit hingestellt wurde. Darüber berichtet in einem ausführlichen Artikel Damian Dombrowski unter dem Titel Der verkannte Reformator im Vatican-Magazin (Juni-Juli 2017, S. 6-14). Diese Aufklärung ist vor allem das Verdienst des Historikers Robert Maier aufgrund neuer Archivfunde, worüber auch die FAZ berichtet hatte. “Meier konnte nachweisen, dass gerade die Verfahren, die seit jeher als Belege für die Hexenjagd im Hochstift Würzburg galten, in Wirklichkeit nicht vor würzburgischen Gerichten stattfanden, sondern in benachbarten protestantischen Territorien. Die ‘sicher beglaubigten’ Nachrichten von Hexenprozessen auf Initiative Julius Echters lösten sich in Luft auf.” An der Legende hatten auch Historiker gearbeitet, so die Oxforder Historikerin Lyndal Roper, die Echter vorwirft, er habe inkriminierte Frauen der “Justizmaschinerie” ausgeliefert. Nun stellt sich heraus, dass Echter in Wirklichkeit juristische Mittel einsetzte, “um die Verfolgungswünsche aus der Bevölkerung einzudämmen”, und so bedrohte Frauen vor der Lynchjustiz rettete. Dombrowski wirft Roper sogar “pure Erfindung” vor, nämlich die Schilderungen, die sich auf die Suche nach Hexenmalen beziehen. Roper schreibt: “In Würzburg genügte häufig bereits die bloße Drohung, der Scharfrichter würde das Körperhaar der Hexe rasieren und jedes sichtbare Körpermal genau untersuchen, um ein Geständnis hervorzulocken.” Dazu Dombrowski: “Bei der Behauptung, für Würzburg gebe es ‘sehr viele detaillierte Schilderungen solcher Hexenmale’, beruft sich die Historikerin auf einen einzigen Fall - der allerdings aus Eichstätt stammt.” Wollen wir hoffen, dass sich die Wahrheit gegenüber einer antiklerikalen Geschichtsschreibung durchsetzt.


30. August
Wollen sie überhaupt eine Kirche sein?

Den Kirchenbegriff in gleicher Weise für alle bestehenden kirchlichen Gemeinschaften in Anspruch zu nehmen steht eben auch gegen deren eigenes Selbstverständnis. Luther sah die Kirche im theologischen und geistlichen Sinn nicht in dem großen institutionellen Körper der katholischen Kirche verwirklicht, die er eher als ein Instrument des Antichrist ansah. Kirche wird in seiner Sicht jeweils da, wo das Wort Gottes Menschen versammelt und eint. Dem entsprechend sieht die auf Luther zurückgehende Tradition die Kirche dort für gegeben an, wo das Wort recht verkündet und die Sakramente in rechter Weise gespendet werden. Luther selbst konnte unmöglich in den sich bildenden, den Fürsten unterstehenden Landeskirchen die Kirche sehen: Dies waren äußere Hilfskonstruktionen, die man brauchte, aber doch nicht die Kirche im geistlichen Sinn. Und wer würde heute einfach sagen wollen, daß die in historischen Zufälligkeiten gewachsenen Bildungen - sagen wir die Kirche von Hessen-Waldeck oder von Schaumburg-Lippe - im gleichen Sinn Kirche sind, wie die katholische Kirche glaubt Kirche zu sein. VELKD und EKD wollen doch ganz ausdrücklich nicht eine "Kirche" sein. So zeigt sich bei nüchterner Betrachtung, daß die Realität Kirche für den Protestanten woanders angesiedelt ist als in den Institutionen, die man Landeskirchen nennt. Darüber müßte man streiten.

Joseph Kardinal Ratzinger in einem ausführlichen Interview mit Christian Geyer, FAZ vom 22. September 2000, in dem der damalige Präfekt der Glaubenskongregation zur Empörung Stellung nimmt, die die Erklärung der Glaubenskongregation Dominus Iesus vom 6. August 2000 in evangelischen Kreise ausgelöst hatte.


28. August
Die unentdeckten Seiten von kath-info (5, 6)

An fünfter Stelle der im Jahr 2016 am seltensten gelesenen Seiten stehen wieder zwei Seiten, und zwar die Biographie über Pierre Joseph Marie Chaumonot und die Seite über Claude Allouez und Adílio Daronch.


28. August
Barsauma der Nackte

Vor 700 Jahren, am 28. August 1317, starb der koptische Asket Barsauma der Nackte. Sein Vorbild wurde Job, nachdem er um seine Erbe betrogen worden war. “20 Jahre verbrachte der in einer Grotte unter der Merkurios-Kirche in Alt-Kairo. Um 1300 von den muslimischen Behörden verbannt, lebte und lehrte er bis zu seinem Tod auf einem Müllhaufen im Sahran-Kloster bei Tura” (LThK, 3. Auflage).


26. August
Zum morgigen Sonntag

Meine Predigt zum 12. Sonntag nach Pfingsten.


26. August
Anna Eugenia Milleret de Brou

Vor 200 Jahren, am 26. August 1817, wurde in Metz die hl. Anna Eugenia Milleret de Brou geboren. Sie gründete 1839 die Kongregation der Schwestern von der Himmelfahrt (Assumptionistinnen), die sich der Erziehung junger Mädchen widmen. Am 10. März 1898 starb sie in Auteuil. Sie wurde 1975 selig- und 2007 heiliggesprochen.


25. August
Die unentdeckten Seiten von kath-info (3, 4)

An dritter Stelle der im Jahr 2016 am seltensten gelesenen Seiten stehen zwei Seiten, und zwar jene über die hll. Giuseppe Maria Pignatelli und Josef Benedikt Cottolengo und jene über den Deutschlandbesuch von Papst Benedikts XVI. im Jahr 2011.


25. August
Rosa von Lima

Vor 400 Jahren, am 24. August 1617, starb in Lima im Alter von 31 Jahren die hl. Rosa von Lima, Patronin Perus und des katholischen Amerika.

Der hl. Franziskus Solanus, Apostel von Peru


25. August
In eigener Sache

Wegen meines Umzugs nach Hannover gab es eine kurze Unterbrechung auf kath-info.


21. August
Podcast

Die Folge 6 meines Podcasts ist erschienen.


19. August
Reinhard Lauth

Vor zehn Jahren, am 23. August 2007, starb der in München lehrende Philosoph Reinhard Lauth. Kirchenpolitisch war er Traditionalist, philosophisch Anhänger und international anerkannter Experte und Herausgeber der Werke Fichtes. Seine Vorlesungen über Transzendentalphilosophie hinterließen bei seinen Hörern einen tiefen Eindruck. Zu seinen Studenten gehörten die späteren Patres Franz Schmidberger, Klaus Wodsack, Michael Wildfeuer und Franz Prosinger.


19. August
Prinz Eugen

Vor 300 Jahren, am 22. August 1717, eroberte Prinz Eugen Belgrad, die stärkste Festung der Türken auf dem Balkan.


19. August
Leonhard Dörfler

Vor 150 Jahren, am 21. August 1867, wurde in Egmating bei München der Missionar Leonhard Dörfler MSC geboren. 1891 trat er bei den Herz-Jesu-Missionaren von Issoudun ein und wurde bereits im Jahr darauf nach Neuguinea gesandt. Hier wirkte er bis zu seinem Tod am 9. März 1944. Er starb an den Verwundungen durch einen alliierten Luftangriff am 1. Februar 1944.


19. August
Franz von Sales

Vor 450 Jahren, am 21. August 1567, wurde der hl. Franz von Sales geboren. Er starb am 28. Dezember 1622. Am 28. Dezember 1922 wurde er von Papst Pius XI. zum Patron der katholischen Schriftsteller und Journalisten ernannt. Auf seinen Geburtstag, den 21. August, wurde der Festtag der mit ihm in geistlicher Freundschaft verbundenen hl. Johanna Franziska Frémyot von Chantal gelegt.


17. August
Zölibat

Der priesterliche Zölibat lebe wesentlich davon, dass er die gemeinsame Lebensform einer Gruppe sei, erläuterte Haunerland. Wenn der Einzelne seine Ehelosigkeit immer wieder rechtfertigen müsse, würde der Freiheit zur Eheschließung sehr bald die Erwartung folgen, dass ein Priester, der kein Sonderling sein wolle, verheiratet zu sein habe.

Der Liturgiewissenschaftler Winfried Haunerland auf katholisch.de

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