Das Portal
zur katholischen Geisteswelt


Zum
Rezensions-
bereich
Zum
biographischen Bereich

Zum englischen
und polnischen
Bereich
Das katholische Informationsportal kath-info
dient der theologischen Aufklärung
und bietet Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt.

Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht.

Zum Autorenverzeichnis

Sie befinden sich im ersten Teil
des blauen Bereichs des PkG (Buchstaben A bis G)
Zum zweiten Teil
Zum dritten Teil

Die neuesten Beiträge finden Sie jeweils auf der Startseite

Datenschutzerklärung

Zum philosophischen Bereich
Zum
liturgischen Bereich

Links

Impressum

Themen

68er
Abba
Abschuß
Abtreibung
Abtreibung II
Advent
Ägypten
AIDS
Amoris laetitia
Amtsverzicht
Annaverehrung
Apokalypse
Ärgernis
Auferstehung
Auster
B16 Bundestag
B16 Missbrauch
Barmherzigkeit
Barmherzigkeit II
Barmherzigkeit III
Barmherzigkeit IV
Befreiungstheol.
Beichte
Bekehrung
Belgrad
Benedikt XVI.
Benedikt-Option
Besessenheit
Beten
Bischof
Bischofsamt
Bischofsberater
Bischofsweihen 88
Bischofsweihen II
Borromäusverein
Brigittagebete
Chesterton G.K.
Christenverfolgung
Christkönigtum
Christozentrismus
CiG
Cloyne Report
Corona
Darwinismus
DH
Dialog
Discretio
Dogma
Dogma u. Leben
Doppelwirkung
droben
Drusen
Effetha
Ehe
Ehe und Familie
Einwohnen
Eizellenhandel
Ekklesiologie
Embryo
Emmaus

* * *

26. Mai
Geht er oder bleibt er?

Zum heutigen Fest Christi Himmelfahrt kann ich diese vier Predigten anbieten:

Hat er uns verlassen?

Das Erlebnis von Hellmut Laun

Mit unserem Geist im Himmel wohnen

Christi Himmelfahrt


26. Mai
Das Zitat

Und er entschwand den Augen, damit wir den Weg zurück zum Herzen gehen und ihn dort finden möchten.

Hl. Augustinus über Christi Himmelfahrt


25. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Artikel Benedikt der Lügner und Ein Mann wie Ratzinger stört von Bernhard Meuser und Guido Horst sowie weitere Stellungnahmen zu den Vorwürfen gegen Benedikt XVI. sind auf einer eigenen Seite gesammelt. Mein Youtube-Video über die Langeweile wurde auf der Swinburne-Seite, mein Podcast über das Gewissen als neuer Erlöser auf der Ansprachen-Seite, meine Predigt über den Guten Hirten auf der Cloyne-Seite eingebettet. Das Zitat von Stefan Laurin über die Folgen der Postmoderne findet sich auf der Bücherseite “Die verlassene Generation”.


25. Mai
Unsere Berufung: Zeugen oder Kritiker?

Die müßigen Forderungen der etablierten Kirchenkritiker müssen auch nicht wiederholt werden, denn die Kirche Gottes schenkt uns Orientierung. Wir sind und bleiben berufen und bestellt, Kleriker und Weltchristen, Zeugen des gekreuzigten und auferstandenen Herrn zu sein, einfach gläubige Katholiken, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, mit klarem Verstand dankbar sowie in gotteskindlichem Vertrauen die Kirche lieben und ihr dienen. Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament des Altares.

Aus: Thorsten Paprotny, Das Brot der Engel – Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist


24. Mai
Ein Versagen der Lehre oder ein Versagen der Bischöfe?

Der Kern ihrer Antwort scheint zu sein, dass die deutsche Kirche aufgrund des Versagens der deutschen Bischöfe beim Schutz der Kinder in der Vergangenheit nun einen neuen Ansatz für den Glauben wählen muss. Dies ist ein sehr seltsames Argument. Warum muss sich die katholische Lehre in grundlegenden Fragen der Lehre und des moralischen Lebens ändern, weil die deutschen Bischöfe es versäumt haben, wirksam zu lehren und ehrlich zu führen? Der Glaube der Kirche hat nicht zum Skandal des Missbrauchs durch Geistliche geführt! Das Versagen, sich an den Weinstock Jesus Christus (Johannes 15), und die Entscheidung, sich eher an die Welt als an das Evangelium zu halten, führten zu der Krise. (...) Die Kirche in den Vereinigten Staaten hat sich seit fast 40 Jahren mit den Folgen des sexuellen Missbrauchs befasst – lange vor vielen unserer Schwesterkirchen. Das Ergebnis war eine gründliche Reform unserer Praktiken und Aufsichtsstrukturen: eine Reform, die den Opfern der Vergangenheit bei der Heilung helfen und sexuellen Missbrauch durch Geistliche in Zukunft ausschließen soll. Diese Arbeit beruhte auf dem umfassenden Engagement und der Mitverantwortung unserer Laien. Doch bei keiner dieser umfassenden und wirksamen Reformen wurden die Grundwahrheiten des Glaubens oder die festen Überzeugungen der Kirche über den angemessenen Ausdruck der menschlichen Liebe in Frage gestellt.

Aus dem Brief von Erzbischof Samuel J. Aquila von Denver vom 2. Mai 2022 an die deutschen Bischöfe, veröffentlicht in der Tagespost vom 5. Mai. Die Initiative Neuer Anfang gibt zurecht zu bedenken, dass durch diesen Brief der auf dem Synodalen Weg inszenierte Missbrauch mit dem Missbrauch demaskiert werde. Hierzu weitere Belege.


23. Mai
Joch und Würde menschlicher Natur

Am 10. Mai ist auf CNA die 30. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


23. Mai
Vollkommene Freude

Im Evangelium verspricht uns der Herr die vollkommene Freude, wenn wir beten. Können wir das aus eigener Erfahrung bestätigen? Meine Predigt vom gestrigen Sonntag.


22. Mai
Pedro Páez

Vor 400 Jahren, am 22. Mai 1622, starb in Gorgora, Äthiopien, im Alter von 58 Jahren der spanische Jesuitenmissionar Pedro Páez SJ. Er ist der Entdecker der Nilquellen, gewann den Kaiser Za-Dengel für den katholischen Glauben und wird der "zweite Apostel Äthiopiens" genannt.


21. Mai
Ungenutzte Verheißung

Zum morgigen fünften Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Das Geschenk des Gebetes


21. Mai
Georges Salleron

Vor 50 Jahren, am 21. Mai 1972, wurde Georges Salleron (1942-2018) von Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht. Er war ein Sohn des Schriftstellers und Mitbegründers der Zeitschrift Itinéraires Louis Salleron (1905-1992). 1965 trat er in den Karmel ein, schloss sich aber 1970, im Gründungsjahr, der Priesterbruderschaft St. Pius X. an. Er wurde in der Diözese La Réunion inkardiniert. Damals war die Piusbruderschaft noch anerkannt, hatte aber kein Inkardinationsrecht. 1976, nach der Suspension des Erzbischofs und nach dessen öffentlicher hl. Messe und Predigt in Lille am 4. August 1976, die viel Aufmerksamkeit erregte wegen des entschlossenen Widerstands des Erzbischofs gegen die ihn verhängten Maßnahmen, verließ Salleron die Piusbruderschaft und wirkte als Priester in der Nähe von Le Mans. 1989 schloss er sich der im Jahr zuvor gegründeten Priesterbruderschaft St. Petrus an. Im Internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad gab er regelmäßig Vorlesungen in Theologie und Philosophie.


8. Mai
Trost des Gerichtes

Zum kommenden vierten Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Sünde, Gerechtigkeit, Gericht.


8. Mai
Die feierliche Majestät des Sittengesetzes

In der 74. Episode meines Podcasts geht es wieder sehr philosophisch zu: Was bedeutet es, den Glauben an das Gute zu verlieren? Und wohin führt mich dieser Glaube, wenn ich an ihm festhalte?


8. Mai

Das Tier im Menschen

Von P. Engelbert Recktenwald

Wenn wir nach dem wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier fragen, stoßen wir in der Philosophie auf viele Antwortversuche. Einige verweisen z.B. auf das Sprachvermögen des Menschen, andere auf seine Fähigkeit, logisch und abstrakt zu denken. Am zutreffendsten ist in meinen Augen die Antwort von Immanuel Kant, sie ist aber zugleich auch eine der umstrittensten: Es ist die Moralfähigkeit des Menschen. Der Mensch ist “Subjekt einer moralisch-praktischen Vernunft” (MS AA VI 434). Dadurch ist er imstande, den höchstmöglichen Wert zu verwirklichen: jenen Wert des schlechthin Guten, der allein ... weiterlesen


7. Mai
Die andere Wange

In der Mai-Ausgabe des Informationsblatts ist mein Aufsatz über christliche Selbstbehauptung erschienen.


7. Mai
Wir sind Fremdlinge

Zum morgigen dritten Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Noch eine kleine Weile


7. Mai
Kenneth Walker

Vor zehn Jahren, am 19. Mai 2012, wurde P. Kenneth Walker FSSP (1985-2014) zum Priester geweiht. Am 11. Juni 2014 wurde er im Pfarrhaus der Pfarrei Mater Misericordiae in Phoenix (Arizona) ermordet.


7. Mai
Peter Roh

Vor 150 Jahren, am 17. Mai 1872, starb in Bonn im Alter von 60 Jahren der aus dem Wallis stammende Jesuit Peter Roh SJ. Er lehrte Dogmatik in Freiburg in der Schweiz, Luzern und Löwen und wirkte als Volksmissionar in Deutschland, der Schweiz, Prag und Kopenhagen. Vor allem machte er sich einen Namen als Prediger. Für Heinrich Reusch war er “der gewaltigste und wirksamste Prediger deutscher Zunge, den die Jesuiten in diesem Jahrhundert gehabt haben” (Allgemeine Deutsche Biographie 29, 1889, S. 50). Auf dem Ersten Vatikanischen Konzil war Roh Berater des Paderborner Bischofs Konrad Martin.


6. Mai
Peter Koslowski

Vor zehn Jahren, am 15. Mai 2012, starb im Alter von 59 Jahren der Philosoph Peter Koslowski. Er war ein Schüler Robert Spaemanns, Gründer des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, “eine unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik” (Reinhard Neck) und Autor u.a. des Werkes Ethik der Banken, in dem er “einen substantiellen Beitrag zur Kritik der ökonomischen Theorie” (Christian Geyer in der FAZ vom 17. Mai 2012) leistete.


6. Mai
Edward Chesterton

Vor 100 Jahren, am 15. Mai 1922, starb in Kensington im Alter von 80 Jahren Edward Chesterton, der Vater von Gilbert Keith Chesterton (1874-1936).


6. Mai
Elia Dalla Costa

Vor 150 Jahren, am 14. Mai 1872, wurde in Villaverla, Provinz Vicenza, Elia Dalla Costa geboren. 1895 wurde er Priester, 1923 Bischof von Padua, 1931 Erzbischof von Florenz, 1933 Kardinal. Er starb am 22. Dezember 1961 in Florenz. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er unzählige Juden vor der faschistischen Verfolgung. Er gehörte zusammen mit dem Rabbi von Florenz zum Netzwerk, das die italienische Radfahrerlegende Gino Bartali zur Rettung der Juden aufgebaut hatte. Bartali wurde 2013, Costa 2012 von der jüdischen Gedenkstätte Yad Vashem mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Costas Seligsprechungsprozess ist eingeleitet. Vor fünf Jahren, am 4. Mai 2017, wurde ihm der heroische Tugendgrad zuerkannt.


6. Mai
Jacinta Marto

Vor fünf Jahren, am 13. Mai 2017, wurden Jacinta (1910-1920) und Francisco Marto (1908-1919), zwei der drei Seherkinder von Fatima, heiliggesprochen. Jacinta wurde besonders wegen der Sammlung ihrer letzten Worte bekannt:

“Die Menschen gehen verloren, weil sie nicht an das Leiden und Sterben unseres Herrn denken und nicht Buße tun.”

“Die Sünden der Welt sind sehr groß. Wenn die Menschen wüssten, was die Ewigkeit ist, würden sie alles tun, um ihr Leben zu ändern.”


6. Mai
Bernhard Tolomei

Vor 750 Jahren, am 10. Mai 1272, wurde in Siena Bernhard Tolomei geboren, der Gründer der Benediktinerkongregation von Monte Olive. Er starb 1348, wurde ca. drei Jahrhunderte später selig- und 2009 heiliggesprochen.


6. Mai
Tilly

Vor 400 Jahren, am 6. Mai 1622, errang Tilly im Dreißigjährigen Krieg einen Etappensieg. Bei Ludwig Pastor (Geschichte der Päpste XIII/1) lesen wir:
“Am 6. Mai 1622 errang Tilly nordwestlich von Heilbronn bei Wimpfen am Neckar einen glänzenden Sieg über den Markgrafen von Baden, am 20. Juni brachte er dem Braunschweiger bei Höchst am Main eine empfindliche Niederlage bei. Von der völligen Entmutigung der Gegner des Kaisers zeugt die Tatsache, dass der Markgraf von Baden den Rest seiner Truppen heimschickte, während der Winterkönig Friedrich den Halberstädter und Mansfeld entließ. Unterdessen hatte sich Tilly nach der Rheinpfalz gewandt, wo zuletzt noch drei Hauptfestungen, Heidelberg, Mannheim und Frankenthal, ihm trotzten. Heidelberg kapitulierte am 19. September, Mannheim Anfang November” (S. 184).


6. Mai
Paul Aulagnier

Vor einem Jahr, am 6. Mai 2021, starb in Périgueux im Alter von fast 78 Jahren Paul Aulagnier. Er wurde 1971 von Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht und gehörte zur ersten Generation der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. Von 1976 bis 1994 war der Distriktsoberer von Frankreich. 2004 wurde er wegen seiner zu romfreundlichen Haltung von der Piusbruderschaft ausgeschlossen. 2006 gehörte er zu den Gründern des Instituts vom Guten Hirten.


5. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Rezension des Buches von Franz Prosinger Geheiligt in Wahrheit ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Meine Podcast-Folge über das Tier im Menschen wurde auf der Abdankungsseite, mein Youtube-Video über die moderne Vision des Gleichnisses vom verlorenen Schaf auf der Konturen-Seite eingebettet. Dort findet sich nun auch das Zitat von Guido Horst über die Aufgaben der Bischöfe. Das Zitat von P. Johannes Paul Chavanne OCist über die Notwendigkeit der Umkehr wurde dem Aufsatz von Scallon über die angeblichen Abschaffungen des Konzils hinzugefügt.


5. Mai
Der Ordo Missae in ukrainischer Sprache

Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge nimmt zu, und es vermehren sich Situationen, in denen sie mit der heiligen Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in Kontakt kommen. Um ihnen das Mitfeiern zu erleichtern, gibt es im Internet die Texte des Ordo Missae in lateinischer und ukrainischer Sprache, als PDF-Dokument bereitgestellt von der ukrainischen Una-Voce-Bewegung.


4. Mai
Das alle Wünsche übersteigt

Vielleicht denken wir in der Alten Messe auch heute noch an diesen Moment, wenn der Priester leise spricht: „Corpus Domini nostri Jesu Christi custodiat animam tuam in vitam aeternam. Amen.“ Auf Deutsch heißt das: Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben. Ja, wir empfangen den Leib Christi. Wir feiern Eucharistie, wir sagen Dank. Wir tun dies auf besondere Weise, wenn wir uns ganz in die Feier der heiligen Messe hineingeben, die Himmel und Erde umspannt und verbindet. Auf Griechisch heißt dies einfach: „Eucharistomen“ – wir danken. Wer gläubig ist, wächst das ganze Leben lang tiefer hinein in diese Dankbarkeit. Wir müssen überhaupt nicht, wir sollen auch nicht, nein, wir dürfen Gott danken für dieses heilige Geschenk, das jedes unserer Worte und alle Wünsche übersteigt.

Aus: Thorsten Paprotny, Panis Angelicus


4. Mai
Heinrich Rebuschini

Vor 25 Jahren, am 4. Mai 1997, wurde Heinrich Rebuschini MI (1860-1938) seliggesprochen. Er wurde in Gravedona am Comer See geboren, trat 1887 bei den Kamillianern ein und empfing 1889 von Bischof Joseph Sarto von Mantua, dem späteren hl. Papst Pius X., die Priesterweihe. Von 1899 bis an sein Lebensende wirkte er in Cremona als begehrter Seelsorger, Ratgeber und Tröster, obwohl (oder vielleicht weil) er selber zeitlebens immer wieder unter Depressionen litt.
Mit ihm wurden auch Zephyrinus Jiménez Malla (1861-1936, ein Märtyrer im Spanischen Bürgerkrieg), Kajetan Catanoso (1879-1963, ein großer Verehrer des heiligsten Antlitzes Jesu) und Vicenta Rosal Vasquez (1820-1886, eine lateinamerikanische Mystikerin und erste Selige Guatemalas) seliggesprochen.


3. Mai
Monatsranking April 2022

Platz Monatsranking April 2022
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 745 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+/- 0
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+/- 0
3

Emmaus einst und heute / Das brennende Herz

+ 10
10

Albert Lang: Der Primat Petri

+ 8
20

Missbrauchskrise: Die Rolle der Moraltheologen

+ 136
30

Renate Krüger: Die „Hymnen an die Kirche“ v. le Fort

+ 2
40

Recktenwald: Der mündige Christ und die Kirche

+ 269
50

Maria Pinsker: Pater Pio und die geordnete Liebe

- 8
60

Spaemann: Wirklichkeit als Anthropomorphismus

+ 54
100

Pirmin Meier: Gerd-Klaus Kaltenbrunner

+ 15

Zum Ranking der Vormonate


3. Mai
Lyoner Missionsverein

Vor 200 Jahren, am 3. Mai 1822, gründete Pauline Marie Jaricot (1799-1862) den Lyoner Missionsverein, das “Werk der Glaubensverbreitung”. “Das Geheimnis seines raschen Erfolges beruht auf der Einfachheit der Konstruktion: ‘kleine Beiträge, aber von vielen’; ‘ein tägliches kleines Missionsgebet, aber von Millionen’. Das Werk wurde ‘Brotvater der Missionen’ (Gregor XVI.), 15.8.1840 päpstlich bestätigt, von den folgenden Päpsten oft und eindringlich empfohlen” (LThK, 1. Auflage). Die Seligsprechung von Jaricot ist für den kommenden 22. Mai geplant.


2. Mai
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

21. Folge

6. Wie schön drückt sich hierüber der heilige Bernhard aus: “Lernen wir denn also unsere Herzen wie Pfeile Gott zusenden.” Wenn eine Seele sich nämlich ganz Gott schenkt, so schwingt sie gewissermaßen ihr Herz wie einen Pfeil zu dem Herzen Gottes empor, worauf Gott selbst erklärt, daß diese Seele, die sich Ihm ganz geschenkt hat, Ihn zu ihrem Gefangenen gemacht habe. Darum üben sich alle Seelen, die sich Gott ganz geschenkt haben, im Gebete, sie geben sich ganz Gott und suchen immer von neuem durch Stoßgebete sich mit Gott zu vereinigen. Sie rufen häufig aus: “Mein Gott und mein alles, ich will nur Dich und nichts anderes.” - "Mein Gott, ich schenke mich ganz Dir, und wenn ich mich nicht ganz Dir übergebe, so nimm Du selbst mich.” - “Und wen, o mein Jesus, könnte ich nur lieben wollen außer Dir, der Du für mich gestorben bist.” - “Ziehe mich Dir nach, o mein Heiland, reiße mich aus dem Schlamm meiner Sünden heraus und ziehe mich ganz zu Dir.” - “Binde mich, o Herr, mit den Ketten Deiner Liebe, damit ich Dich nie wieder verlasse.” - “Ich will ganz Dir angehören, mein Gott, hast Du mich verstanden? Ich will ganz Dein, ganz Dein sein; Du selbst mußt dies bewirken.” - “Was könnte ich nur anderes wollen als Dich, meine Liebe, mein alles!” - “Da Du willst, daß ich Dich liebe, so gib mir auch die notwendigen Kräfte, um Dir zu gefallen, wie Du es wünschst. Wen als Dich könnte ich auch nur lieben wollen, der Du eine unendliche Güte bist und eine unendliche Liebe verdienst.” - “Du hast mir den Wunsch eingeflößt, Dein zu sein, vollende Dein Werk.” - “Was will ich anderes in der Welt als Dich, der Du das höchste Gut bist? Ich schenke mich Dir unbedingt, nimm mich an und mache, daß ich Dir bis zu meinem Tode treu bleibe.” - “Ich will Dich hier auf Erden innig lieben, um Dich die ganze Ewigkeit hindurch lieben zu können."

Jesu mein, Geliebter mein,
Sieh, ich will nur Dich allein;
Gott, ich schenk mich gänzlich Dir,
Mach’ nur, was Du willst mit mir.

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


1. Mai
Wilhelm Hentrich

Vor 50 Jahren, am 1. Mai 1972, starb in Münster im Alter von 85 Jahren der Theologe Wilhelm Hentrich SJ. Er war ein Schüler von Martin Grabmann (1875-1949), lehrte von 1927 bis 1940 in St. Georgen bei Frankfurt und wurde 1942 Privatbibliothekar von Papst Pius XII. Er war eingebunden in die theologische Vorbereitung der Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.


1. Mai
Pius V.

Vor 450 Jahren, am 1. Mai 1572, starb in Rom im Alter von 68 Jahren Papst Pius V. 1556 wurde er Bischof von Nepi und Sutri, 1557 Kardinal, 1560 Bischof von Mondovi, 1566 Papst. 1712 wurde er heiliggesprochen.


30. April
Der Gute Hirte

Morgen wird zwar der Gute-Hirten-Sonntag vom Fest des hl. Josephs, des Arbeiters, verdrängt. Ich möchte aber trotzdem auf drei Predigten zu diesem Sonntag hinweisen:

Göttliche Selbstoffenbarung

Wir leben von seinen Rosen

Das Kennen des Hirten


30. April
Marie Guyart

Vor 350 Jahren, am 30. April 1672, starb in Quebec im Alter von 72 Jahren Marie Guyart. Sie stammte aus Tours, trat dort 1631 als Witwe bei den Ursulinen ein, wo sie den Namen Marie de l’Incarnation erhielt, und kam 1639 nach Quebec. Mystisch begnadet, erhielt sie den Ehrentitel der “hl. Theresia von der Neuen Welt”. Johannes Paul II. nannte sie bei ihrer Seligsprechung am 22. Juni 1980 die “Mutter der katholischen Kirche in Kanada”. Am 3. April 2014 wurde sie heiliggesprochen, zusammen mit dem ihr persönlich bekannten François de Montmorency-Laval, dem ersten Bischof von Quebec. Ihre wertvolle Autobiographie erschien in deutscher Übersetzung unter dem Titel Zeugnis bin ich dir.


29. April
Ein Podcast fürs Lebensrecht

Wenn Scherer argumentiert, fühlt sich der Zuhörer bisweilen an den kumulativen Stil erinnert, den auch Clive Staples Lewis in vielen seiner zahlreichen apologetischen Essays pflegte und in denen verschiedene Aspekte einer Fragestellung oder eines Problems zunächst isoliert behandelt werden, um sie dann, eines nach dem anderen, zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzuführen. Die Mosaike, die dabei entstehen, prägen sich dem Zuhörer oft tief ein und hinterlassen nicht selten einen bleibenden Eindruck. Sie habe, erzählt Scherer, lange gebraucht, bis sie sich getraut habe, den Podcast zu starten...

Aus: Stefan Rehder, Die Integrative (in der Tagespost vom 21. April 2022) über den Podcast von Sabina Scherer Ein Zellhaufen spricht über Abtreibung.


29. April
Novene für Bekehrung und Frieden

Die Katholische Neuevangelisierung Wien ruft zu einer Novene vom 1. bis zum 9. Mai 2022 für Bekehrung und Frieden auf. Der Grund dafür ist der 9. Mai. Denn dieser Tag ist nach Einschätzung aller Militärexperten für Putin extrem wichtig, da er als Tag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland seit Jahrzehnten in Russland mit großen Militärparaden gefeiert wird. Deshalb nimmt man an, dass Putin bis zum 9. Mai entweder dringend einen Sieg benötigt oder an diesem Tag mit einer neuen Großoffensive beginnen wird. Als Novenengebet wird das Weihegebet von Papst Franziskus vorgeschlagen.


28. April
Die Jesusfrage

Striet spricht synodale Themen an und fragt: “Hatte nicht auch die klare Gottespraxis des Juden Jesus insofern schismatische Tendenzen, als er das damalige religiöse Establishment unnachgiebig reizte?” War Jesus Christus ein schismatischer Provokateur? Ein bloßer Rebell? Oder war, ist und bleibt Jesus Christus Gottes eingeborener Sohn, zu dem der zweifelnde Thomas sagte: “Mein Herr und mein Gott!”

Aus: Thorsten Paprotny, Treue zum Papst und zur Kirche des Herrn – jetzt! auf CNA-Deutsch

Zum Thema: Wer war Jesus Christus?


28. April
Charles de Foucauld

Vor 150 Jahren, am 28. April 1872, empfing der selige Charles de Foucauld (1858-1916) in Nancy die erste heilige Kommunion und die Firmung. Zwei Jahre später verlor er den Glauben. “Mit 17 Jahren war ich durch und durch egoistisch und gottlos, ich begehrte das Böse.”

Charles de Foucauld über den Glauben


27. April
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

24. Folge

Da der Statthalter Don Johann Alvarez von Castro eine Flotte ausrüsten ließ und diese unter dem Kommando seines Sohnes Don Alvarez von Castro nach der Meerenge von Mekka sandte, um die Stadt Aden, deren Einwohner unter der Herschaft der Portugiesen stehen wollten, den Türken zu nehmen, schiffte sich auch Xaver ein, um einen rohen, wilden und ausschweifenden Soldaten zu bekehren. Dieser hatte schon 18 Jahre nicht mehr gebeichtet. Die Leute, die sich auf dem Schiff befanden, meinten, Xaver sei vom Statthalter geschickt worden, um seinen Sohn zu begleiten; sie freuten sich sogar sehr, ihn zum Reisegefährten zu haben. Xaver suchte sogleich einen Platz in der Nähe des Soldaten und beobachtete diesen genau; er sprach mit ihm sehr freundlich, so daß manche Reisegefährten fast dasselbe von ihm sagten, wie die Pharisäer vom Heiland: "Wenn dieser Mann ein Prophet wäre, so wüßte er, wie es um den Menschen steht, dessen Gesellschaft ihm zu gefallen scheint."

Der Heilige ließ sich durch solche Reden nicht beirren und von dem Soldaten fernhalten, sondern saß ganze Nächte hindurch neben ihm, denn der Soldat war ein großer Spieler. Xaver ließ sich durch Fluchen und Schelten nicht abwendig machen, nur sagte er ihm, er möge ruhiger spielen, und sich nicht so von der Leidenschaft hinreißen lassen.

So roh auch dieser Soldat war, so unterhielt er sich doch gern mit Xaver, selbst wenn dieser von der Religion sprach. Das Nachdenken über sein elendes Leben brachte ihm bittere Gewissensvorwürfe. Als beide einmal in einem Winkel des Schiffes allein waren, fragte ihn Xaver, wem er vor seiner Abreise gebeichtet habe. "Ach, mein Vater", sagte der Soldat, "seit vielen Jahren habe ich nicht mehr gebeichtet." Wie konntest du das tun", sagte der Heilige, "je tapferer du bist, desto öfter ist dein Leben in Gefahr, und was würde aus dir werden, wenn du in dem Zustand, in dem du dich jetzt befindest, getötet werden würdest?" Der Soldat erwiderte: "Ich wollte einmal zur Beichte gehen, aber der Vikar von Goa weigerte sich, mich nur anzuhören, und sagte mir gerade rundweg, ich sei ein Verworfener, der nichts als die Hölle verdiene."

"Das Verfahren des Vikars von Goa", fuhr Xaver fort, "scheint mir ein wenig zu streng. Freilich mochte er seine guten Gründe haben, dich auf diese Weise zu behandeln, doch auch mir fehlt es nicht an Gründen, dich auf andere Weise zu behandeln. Denn die Erbarmungen Gottes sind ohne Grenzen, und Gott will, daß wir Nachsicht mit unseren Brüdern haben, wie auch er sie mit uns hat. Wenn also die Sünden, die begangen hast, noch tausendmal größer und abscheulicher wären, als sie es sind, so würde ich dennoch dein Bekenntnis geduldig anhören, und kein Bedenken tragen, dich loszusprechen, wenn du nur vorher die Gesinnungen angenommen haben würdest, die ich in dir zu erwecken versuchen würde."

Diese freundlichen und liebevollen Worte machten dem Soldaten so viel Mut, daß er sich entschloß, eine gründliche Beichte abzulegen. Der Heilige bereitete ihn selbst darauf vor, indem er sein ganzes Leben mit ihm durchging und ihn auf alle Sünden seines Standes und die verschiedenen Umstände derselben aufmerksam machte. Nachdem dies geschehen war, lief das Schiff in den Hafen von Ceylon ein, wo es verweilen sollte, damit sich die Mannschaft stärken könne. Sie begaben sich in ein Gehölz, wo der Soldat seine Beichte ablegte. Er war bereit, jede Buße, auch die strengste, auf sich zu nehmen. Doch wie mußte er staunen, als ihm Xaver ein Vaterunser und ein Ave Maria aufgab. "Wie kommt es, mein Vater", sagte er, "daß du einem so großen Sünder, wie ich es bin, eine so leichte Buße aufgibst?" "Sei ruhig, mein Sohn", erwiderte Xaver, "wir werden der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun."

Xaver entfernte sich in das Dunkel des Waldes und geißelte sich für die Sünden dessen, der eben sein Bekenntnis abgelegt hatte. Der nun bekehrte Soldat, der dies bemerkt hatte, tat das gleiche, indem er sagte, nicht der Gerechte, sondern der Sünder müsse büßen. Xaver gab ihm noch einige heilsame Lehren, ermahnte ihn zur Ausdauer in der Buße und fuhr mit dem nächsten Schiff nach Goa. Der Soldat blieb seinen guten Vorstätzen und Versprechen treu, trat überdies nach Beendigung des militärischen Unternehmens in einen geistlichen Orden ein, und ein gottseliger Tod beschloß sein bußfertiges Leben.

Nach der Rückkehr Pater Xavers nach Goa kam auch der Statthalter Johann von Castro, wenngleich sehr krank, dort an; ein schleichendes Fieber zehrte schon einige Monate an ihm. Weil er sich täglich schwächer fühlte und das Ende seines Lebens nahe glaubte, entschlug er sich aller Geschäfte und betraute verschiedene Männer damit. Er dachte nur an den Tod und sein Heil. Darüber unterhielt er sich oft mit Pater Xaver und wollte nur ihn sehen.

Unterdessen lief ein Schiff aus Lissabon ein und brachte Briefe vom König von Portugal an den Vizekönig, worin dessen Verhalten belobigt und sein Statthalteramt für die nächsten drei Jahre bestätigt wurde. Als ihm die Stadt deswegen ein Fest veranstaltete, und er den Jubel des Volkes und den Donner der Kanonen hörte, sagte er lächelnd auf seinem Sterbebett: "Falsche, törichte Welt, du bietest uns Glanz und Ehre für drei Jahre an, wenn wir nicht einmal mehr drei Minuten zu leben haben." Er starb unter dem Beistand Pater Xavers einen seligen Tod.

Da sich Xaver nicht sogleich, während der schlechten Jahreszeit, nach Japan einschiffen konnte, verwandte er seine Zeit fast ausschließlich auf die Übungen des geistlichen Lebens, um neue Kräfte zu sammeln, wie es apostolische Männer zu tun pflegen. Als er einmal im Garten des Pauluskollegiums ausruhte, rief er plötzlich laut aus: "Es ist genug, o Herr, es ist genug!" Und, gleichsam um seinem Herzen Luft zu schaffen, riß er das Ordenskleid über der Brust auf. Er konnte die himmlischen Tröstungen kaum mehr ertragen und wollte im Dienste Gottes lieber leiden; er bat den Herrn, ihm den Genuß der Freuden für das andere Leben aufzusparen.

Weil er immer noch nicht nach Japan reisen konnte, wollte er noch einmal die Fischerküste besuchen. Als er nun gerade nach dem Vorgebirge Comorin absegeln wollte, kam am 3. September 1548 ein portugiesisches Schiff aus Mozambique, das fünf Missionäre aus der Gesellschaft Jesu an Bord hatte; fünf andere waren auf der Flotte. Unter ihnen war Kaspar Barzäus. Xaver hatte ihn schon früher als einen ausgezeichneten Prediger rühmen hören. Der persönliche Eindruck sowie das Zeugnis der ganzen Schiffsmannschaft übertrafen die Erwartungen Xavers in so hohem Maße, daß er Barzäus schon damals für einen Apostel des Morgenlandes hielt. Er verbrachte fünf Tage mit seinen Gefährten. Am vierten Tage mußte Pater Barzäus predigen und entsprach dabei vollkommen den Anforderungen, die Xaver an einen Missionär stellte. Mehrere portugiesische Edelleute, die sich während der Schiffahrt, die sehr gefährlich war, an den Tugenden und Reden des Pater Barzäus erbaut hatten, warfen sich Xaver zu Füßen und baten um Aufnahme in die Gesellschaft Jesu. Dasselbe taten der Kapitän und der Kommandant einer der wichtigsten Festungen, welche die Portugiesen in Indien besaßen. Einige nahm er vor seiner Abreise auf, anderen stellte er dies für die Zeit nach seiner Rückkehr in Aussicht. Alle aber sollten inzwischen die Geistlichen Übungen nach der Methode des hl. Ignatius machen.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


26. April
Gott: Urheber oder Störer der Ordnung?

Auf CNA ist heute die 29. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


26. April
Zwei Grundsätze

Vor 400 Jahren, am 26. April 1622, schrieb der hl. Franz von Sales an eine Frau einen Seelsorgebrief, in dem u.a. heißt:

Die erste Wahrheit, von der ich Sie durchdrungen wünsche, ist der Grundsatz des hl. Paulus: „Denen, die Gott lieben, gereicht alles zum Besten“ (Röm. 8, 28). Und wirklich, da es in Gottes Macht steht, das Böse zum Guten zu lenken, für wen sollte er es denn tun, wenn nicht für diejenigen, die sich ohne Rückhalt ihm geschenkt haben? Ja sogar die Sünden, vor denen uns Gott in seiner Güte bewahren wolle, werden durch seine göttliche Vorsehung zum Besten derer gewandt, die ihm angehören. Niemals würde David zu dieser tiefen Demut gelangt sein, wenn er nicht gesündigt hätte; und Magdalena wurde ihren Heiland nicht so innig geliebt haben, wenn er ihr nicht so viele Sünde vergeben hätte; er hätte sie ihr aber nicht vergeben können, wenn sie dieselben nicht begangen hätte.
Sie sehen, teure Tochter, was dieser kunstreiche Meister des Erbarmens vermag; er verwandelt unsere Armseligkeiten in Gnaden und bereitet aus dem Schlangengifte unserer Missetaten eine heilende Arznei für unsere Seele.
Sagen Sie mir nun, ich bitte Sie, was wird er nicht erst alles aus den Trübsalen, Mühseligkeiten und Verfolgungen machen, die man uns bereitet? Stößt Ihnen also jemals wieder etwas Betrübendes zu, mag es kommen, woher es will, so geben Sie Ihrer Seele die Versicherung, wenn sie Gott recht liebe, werde sich alles zum Besten lenken. Vermögen Sie auch nicht abzusehen, durch welche Verkettung der Umstände dies geschehen soll, so halten Sie nur desto mehr fest an der Überzeugung, dass es geschehen wird. Legt Gott Ihnen den Kot der Schmach auf die Augen (Wie der Herr tat bei der Heilung des Blinden: Joh 9, 6-11), so geschieht es nur, um Ihnen schönere Aussichten zu eröffnen und Sie vor aller Augen zu Ehren zu bringen. Lässt Gott Sie fallen, wie er den hl. Paulus zu Boden stürzte, so will er Sie nur zu höherer Herrlichkeit emporheben.
Der zweite Grundsatz ist: Gott ist Ihr Vater. Sonst würde er Ihnen nicht befehlen, zu beten: „Vater unser, der du bist im Himmel.” Was haben Sie aber als Kind eines solchen Vaters zu fürchten, ohne dessen Willen nicht einmal ein Haar von Ihrem Haupte fällt? (Lk 21, 18). Wunder muss es nehmen, dass wir als Kinder eines solchen Vaters noch eine andere Sorge kennen als die, ihn recht zu lieben und ihm mit aller Treue zu dienen. Sorgen Sie daher für Ihre eigene Person und für Ihre Familie nur, insoweit Gott es will, und nicht mehr; denn dann werden Sie sehen, dass er die Sorge für Sie übernimmt. „Denke an mich," sprach er zu der hl. Katharina von Siena, deren Fest wir heute feiern, „und ich werde an dich denken.” „O ewiger Vater,” spricht der Weise, „deine Vorsehung regiert alles” (Weish 14, 3).


25. April
Jesus und das Theodizeeproblem

Von P. Engelbert Recktenwald

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in der Verkündigung Jesu das Theodizeeproblem überhaupt keine Rolle spielt? “Theodizeeproblem”, das heißt: Viele Christen werden von der Frage gequält, wie Gott all das Leid auf der Welt zulassen kann. Einige sind davon persönlich betroffen, andere werden von Nachrichten über das eine oder andere schlimme Schicksal arg mitgenommen. Und dann gibt es noch jene Atheisten, denen das Problem deshalb sehr willkommen ist, weil sie es als Argument gegen den Gottesglauben ins Feld führen können. Oft tun sie es triumphierend, weil viele Christen keine rechte Antwort darauf wissen und ins Stottern kommen. Wenn Gott das Leid verhindern könnte, warum tut er es dann nicht? Wie lähmender Mehltau legt sich diese Frage auch auf das Denken mancher Theologen, die, da sie Gott irgendwie entschuldigen wollen, es kaum noch wagen, Güte und Allmacht in Gott zusammen zu denken. Denn sie sagen sich: Entweder will Gott das Leid verhindern, kann es aber nicht; oder er kann es verhindern, will es aber nicht. Entweder fehlt ihm die Macht, dann ist er nicht allmächtig; oder es fehlt ihm der Wille, dann ist er nicht gütig. Aber beides zusammen? Wenn er uns vor Leid bewahren kann und es auch will, warum tut er es nicht?

Bis zu einem gewissen Grad kann ich diese Verlegenheit nachvollziehen. Und so habe ich mir die Frage gestellt: Was sagt eigentlich Jesus dazu? Und da macht man, wenn man die Evangelien liest, ganz schnell die Entdeckung: Das Theodizeeproblem beschäftigt ihn überhaupt nicht! Es existiert für ihn nicht. Aber es kommt noch “schlimmer”: Er geht ... weiterlesen


24. April
Panis angelicus

Eine musikalische Aufnahme: In unserem Ostersonntagshochamt vor einer Woche in der Basilika St. Clemens, Hannover, wurde während der Kommunionausteilung das Panis angelicus von César Franck gesungen.


24. April
Fidelis von Sigmaringen

Vor 400 Jahren, am 24. April 1622, starb in Seewis, Graubünden, im Alter von 43 Jahren Fidelis von Sigmaringen den Märtyrertod. Er wurde 1729 selig-, 1746 heiliggesprochen.


23. April
Katharina von Ricci

Vor 500 Jahren, am 23. April 1522, wurde in Florenz Alessandra dei Ricci geboren. 1535 trat sie in das Dominikanerinnenkloster S. Vincenzo in Prato ein und erhielt den Namen Katharina. Sie wurde Novizenmeisterin, dann Subpriorin und 1560 bis zu ihrem Tod Priorin. Sie war eine “große Verehrerin Savonarolas. Ihr heiligmäßiges, oft ekstatisches, durch Seher- und Wundergabe ausgezeichnetes Leben erwarb ihr auch außerhalb des Klosters viele Verehrer und Schüler. Sie stand in brieflichem Verkehr mit berühmten Persönlichkeiten, wie dem hl. Philippus Neri und der hl. Maria Magdalena von Pazzi; nahm regsten Anteil an den Ereignissen in Deutschland” (LThK, 1. Auflage). Am 1. Februar 1590 starb sie in Prato. 1746 wurde sie heiliggesprochen.
“Kommt zu mir und kommt mit Zuversicht. Ihr verhindert viele Gnaden wegen eures großen Misstrauens. Ich will nicht, dass ihr in dieser Einstellung zu mir kommt, sondern mit großer Hoffnung und dem Glauben, es zu erhalten. Bittet mich um viele Gnaden, denn ich will euch erhören” (Jesus zur hl. Katharina im März 1542).


22. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Missionarische Theologen ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Mein Youtube-Video über Edmund Husserl wurde auf der Geach-Seite, meine Podcast-Episode über Benedikt XVI. und die Krise der Wölfe auf der Glossenseite eingebettet. Dort wurde die Glossensammlung um meinen Text Echte Erneuerung kraft Frauenpriestertums erweitert. Die Notizen zur Transgenderbewegung wurden mit vier Zitaten ergänzt: Hasserfüllte Stimmung, Transphobe Transgenderideologen, Gehypte Geschlechtsdysphorie, Das Bundesverfassungsgericht und das dritte Geschlecht.


22. April
Francesco da Fabriano

Vor 700 Jahren, am 22. April 1322, starb in seiner Vaterstadt Fabriano im Alter von 70 Jahren Francesco Venimbeni OFM. 1267 wurde er Franziskaner und kam 1268 nach Assisi, wo er mit Bruder Leo in Kontakt stand. Er “erwarb für den Konvent in Fabriano eine große Bibliothek mit theologischen, homiletischen, philosophischen und mathematischen Werken. Gefeierter Prediger und Muster der Abtötung. Verfaßte eine Chronik seiner Vaterstadt” (LThK, 1. Auflage), ebenso eine Elegie auf den Tod des hl. Bonaventura. 1775 wurde er seliggesprochen.


21. April
Wachsendes Schriftenapostolat

Das Schriftenapostolat der Priesterbruderschaft St. Petrus wächst so sehr, dass neue, größere Verlagsräume bezogen werden mussten. Viele Broschüren, z.B. die Schriften von P. Martin Ramm, werden kostenlos angeboten. Sie können sie in größeren Mengen bestellen, um sie weiterzugeben und zu verbreiten. Finanziell unterstützen können Sie dieses Apostolat, indem Sie beim Petrusverlag auch kostenpflichtige Bücher bestellen.


21. April
Louis Duchesne

Vor 100 Jahren, am 21. April 1922, starb in Rom im Alter von der französische Kirchenhistoriker Louis Duchesne. Er lehrte an der Sorbonne und an der Ecole française in Rom. Er war einer “der markantesten Gelehrten Frankreichs, hervorragend auf dem Gebiet der christlichen Archäologie und der Geschichte des christlichen Altertums, ausgezeichnet durch Beherrschung der Quellen, ein Meister scharfsinniger Kritik, geistvoller Darstellung und Charakteristik. Er hat durch seine Arbeiten, besonders auch durch das von ihm 1880 gegründete Bulletin critique, bahnbrechend gewirkt für die kirchengeschichtliche Forschung in Frankreich. Die beißende Ironie seiner oft sehr persönlichen Kritik und die Zerstörung von Legenden, besonders über die Apostolizität französischer Kirchen, trugen ihm viel Anfeindung ein” (LThK, 1. Auflage).


20. April
Es ist der Herr!

Eine Betrachung zum heutigen Evangelium (Mittwoch in der Osterwoche).


20. April
Petrus von Gent

Vor 450 Jahren, am 20. April 1572, starb in Mexiko im Alter von etwa 92 Jahren der Missionar Petrus von Gent OFM. Seit 1522 wirkte er in Mexiko “50 Jahre höchst segensreich unter den Indianern, besonders als Schulmann. Der Bekehrungseifer der Jugend riß auch die Eltern mit fort. Petrus verfasste einen handschriftlich erhaltenen Katechismus in der mexikanischen Bildersprache, einen andern in mexikanischer Schriftsprache. Die von Paul III. angebotene Priesterweihe sowie die von Karl V. ihm zugedachte Bischofswürde lehnte er ab. Sein Grab in der Josephskirche zu Mexiko wurde bis zu deren Zerstörung im 19. Jahrhundert von den Indianern hoch verehrt” (Lexikon für Theologie und Kirche, 1. Auflage).


20. April
Karl Rahner

Vor 100 Jahren, am 20. April 1922, trat Karl Rahner (1904-1984) in Tisis bei Feldkirch in den Jesuitenorden ein.


19. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Wer ist Jesus Christus? ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Der Podcast Die menschliche Handlung wurde auf Chestertonseite, die Predigt Wir sind Kinder der Verheißung auf Verheißungsseite eingebettet. Zwei Zitate von Guido Horst (Ungereimte Vorwürfe) und Helmuth Mathhies (Missbrauch mit dem Missbrauch: Falsche Ursachenforschung) finden sich auf der Seite über Benedikts Ursachenanalyse.


19. April
Moritz Thoman

Vor 300 Jahren, am 19. April 1722, wurde in Langenargen am Bodensee der Missionar Moritz Thoman geboren. Am selben Tag wurde er getauft und konvertierten seine Eltern vom evangelischen zum katholischen Glauben. Er studierte in Innsbruck und Bozen und trat in Rom in die Gesellschaft Jesu ein. Als Missinar kam er nach Indien und empfing 1755 in Goa die Priesterweihe. Zwei Jahre später wurde er an die Ostküste Südafrikas gesandt, wo er als Arzt und Priester tätig war. Nach der Auflösung der Gesellschaft Jesu wurden die Jesuiten vom Freimaurer-Regenten Pombal verfolgt. Thoman wurde 1761 in Portugal 16 Jahre lang unter fürchterlichen Bedingungen unschuldig eingekerkert. Nach seiner Freilassung verbrachte er seinen Lebensabend in Bozen, wo er am 19. Dezember 1805 starb.

Das berühmteste Opfer Pombals: Malagrida


18. April
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

17. Folge

Die bisher betrachteten Ordnungen, in die sich die eine Wirklichkeit vor unserem analysierenden Geistesblick zerlegt hat, nämlich die variable Wirklichkeit im engeren Sinne, die variable eigene Erlebnis- und Erkenntnisreihe und die variablen Erlebnis- und Erkenntnisreihen (unzählig vieler) fremder Subjekte, sind indes nicht die einzigen, in der Erfahrung vorfindlichen “Wirklichkeits”-Bezirke: Durch die Wechselwirkung der genannten Ordnungen bauen sich vielmehr auf dem Unterbau der Natur neue Inbegriffe von Tatbeständen auf, die sämtlich den Stempel subjektiver Betätigungen an sich tragen und darum der “schlichten” Natur als Kultur d. h. als eine von Subjekten zu subjektiv ausgewählten Zwecken bearbeitete Natur gegenübergestellt werden. Wenn wir übrigens von dem “subjektiven” Einschlag dieser neuen Ordnung (der Kultur) reden, so darf dabei durchaus nicht an etwas “Zufälliges”, “Nebensächliches” oder gar “Störendes” gedacht werden. Der subjektive Faktor gehört vielmehr zu den konstituierenden Merkmalen der Kultur: wir meinen damit den kausalen Beitrag, den die Einzelsubjekte zum Aufbau dieser sie als etwas Überindividuelles überragenden Ordnung liefern; und eben wegen dieser Überindividualität der Kultur können wir sie mit Hegel als Niederschlag des “objektiven Geistes” bezeichnen, sofern wir nur, damit allerdings von Hegel abweichend, unter dem “objektiven Geiste” den Inbegriff der einander wechselweise bedingenden und dadurch eben kulturell sich betätigenden Einzelsubjekte verstehen.

Bei näherem Zusehen zerfällt nun die Kultur selbst in eine Fülle von Einzelordnungen, je nach den Richtungen eben, in denen der Geist die Bearbeitung und Beherrschung der Natur unternimmt. Auch auf diesem Gebiete erwächst somit für den Forscher die Aufgabe, die Einzelbezirke scharf abzugrenzen und sie in ihrer eigenen Gliederung zu betrachten, um daraufhin ihr Wechselverhältnis eindeutig zu bestimmen. Aber diese eindeutige Bestimmung, die wir auf allen Gebieten als das eigentliche Erkenntnisziel begriffen, hat auch auf dem Kulturgebiete mit der sie so ungemein erschwerenden Variabilität der einzelnen Reihen zu rechnen. Ja, die Variabilität der Kulturprodukte birgt die neue, ihnen allein eigentümliche Schwierigkeit in sich, dass durch das Zusammenarbeiten vieler Einzelsubjekte an ihrer Herstellung die Einheitlichkeit und Stetigkeit ihres Entwicklungsprozesses gefährdet wird: Scheint doch eine sinnvolle Eigengesetzlichkeit der Gesamtkultur ebenso unmöglich zu sein, als sich ein künstlerisches Mosaikbild aus zufällig zusammengesetzten Steinen herstellen ließe!

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


17. April
Maria Joseph Freiherr von Geramb

Vor 250 Jahren, am 17. April 1772, wurde in Lyon Maria Joseph Freiherr von Geramb geboren. Er entstammte einem ungarischen Adelsgeschlecht, führte zunächst ein abenteuerliches Soldatenleben und wurde dann Trappist. 1827 trat er in Ölenberg ein, musste 1830 wegen der Julirevolution fliehen, bereiste 1831 bis 1833 das Heilige Land und wurde 1839 Generalprokurator der Trappisten in Rom. “Wegen seines originellen Geistes und frommen Werken überall hochgeschätzt” (LThK, 1. Auflage). Er verfasste das vierbändige Werk Le pèlerinage à Jerusalem. Am 15. März 1848 starb er in Rom.


17. April
Raphael I. Bidawid

Vor 100 Jahren, am 17. April 1922, wurde in Mosul der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche Raphael I. Bidawid geboren. Er wurde 1957 Bischof von Amadiyah (Irak), 1966 Bischof von Beirut, 1989 Patriarch von Babylon und Erzbischof von Badgad. Am 16. Februar 2001 spendete er Paulos Faraj Rahho, der zum Bischof von Mosul ernannt worden war, die Bischofsweihe. Er starb am 7. Juli 2003.


17. April
James V. Schall

Vor drei Jahren, am 17. April 2019, starb in Los Gatos, Kalifornien, im Alter von 91 Jahren der Philosoph James V. Schall SJ. Er war ein Spezialist für Chesterton, den Islam und die politische Philosophie. Von seinen zahlreichen Werken sind leider nur wenige ins Deutsch übersetzt.


16. April
Die große Wende

Zum Osterfest kann ich diese vier Predigten anbieten:

Christlicher Triumphalismus

Die drei Frauen am Grab

Brannte nicht unser Herz?

Erlösung ist wie Fußball


16. April
Die doppelte Auferstehung

Zur Osternacht kann ich diese Predigt anbieten: Wir sind schon auferstanden!


15. April
Das Schweigen Gottes

Eine Betrachtung zum Karsamstag


14. April
Päpstlicher Geburtstag

Am Karsamstag wird Papst em. Benedikt XVI. 95 Jahre alt. Die Tagespost-Stiftung hat auf ihrer Website die Möglichkeit geschaffen, ihm öffentlich zu gratulieren, gegebenenfalls mit einem Zeugnis darüber, was man Benedikt verdankt. Die Gratulationen werden gesammelt und Benedikt XVI. übergeben. Sein Sekretär Georg Gänswein hat zugesagt, ihm alles vorzulesen.


13. April
Verleugnung nach der Erstkommunion

Zum Gründonnerstag kann ich diese Predigt anbieten:

Aus welcher Wirklichkeit leben wir?


13. April
Das Zitat

Es gibt keinen kostbareren Augenblick, als jenen der Danksagung nach dem heiligen Messopfer. Als Jesus auf dieser Welt wandelte, wurden die Kranken schon durch die Berührung Seines Gewandes geheilt. Was könnte Er doch durch die Heilige Eucharistie in unseren Herzen wirken.

Heiliger Leopold Mandic


12. April
Die Rettung des Turiner Grabtuchs

Vor 25 Jahren, am 12. April 1997, wurde auf dramatische Weise das Turiner Grabtuch vor dem Verbrennen gerettet. Während das Feuer, das auf Brandstiftung zurückging, in der Kathedrale von Turin wütete und die Guarini-Kapelle, in der sich das Grabtuch befand, zerstörte, schlug der Feuerwehrmann Mario Trematore, von seinen Kollegen zum Schutz mit Wasser bespritzt, mit einem Hammer wie in Trance ... weiterlesen


12. April
Johann Christian von Boineburg-Lengsfeld

Vor 400 Jahren, am 12. April 1622, wurde in Eisenach der Staatsmann Johann Christian von Boineburg-Lengsfeld geboren. Er wurde am Hofe des Mainzer Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn zunächst Oberamtmann, dann Oberhofmarschall und Ratspräsident. 1653 konvertierte er auf dem Regensburger Reichstag zum katholischen Glauben. Er war auch wissenschaftlich engagiert und stand in Briefkontakt mit Hermann Conring, dem Begründer der deutschen Rechtsgeschichte, und dem Philosophen Leibniz. Am 23. Dezember 1672 starb er in Mainz.


11. April
Die erfolgreichsten Podcastfolgen 2021 IV

Welche meiner Podcastfolgen wurden im vergangenen Jahr am häufigsten gehört? Ich gebe die zwölf erfolgreichsten (von insgesamt 69) bekannt. Hier nun die Plätze 10 bis 12.

10. Die Fastenzeit als Beginn einer Liebesbeziehung

11. Sonne genießen oder Sonne sein?

12. Ratzingers Gotteshypothese

Zu den ersten neun Plätzen


11. April
Benedikts Analyse

Vor drei Jahren, am 11. April 2019, veröffentlichte der emeritierte Papst Benedikt seine Ursachenanalyse der kirchlichen Missbrauchsskandale, die ebenso zutreffend wie auch triggernd für manche Theologen war. In zwei Aufsätzen habe ich mich mit der Theologenkritik auseinandergesetzt (hier und hier).


10. April
Herbert Croft

Vor 400 Jahren, am 10. April 1622, starb im Alter von 56 Jahren Ritter Herbert Croft. Er hatte sich vom Anglikanismus zum katholischen Glauben bekehrt, trat in Douai in den Benediktinerorden ein und starb als Laienbruder eines gottseligen Todes. Über seinen Sohn Sir Herbert Croft, der zum Apostaten und anglikanischen Bischof von Hereford wurde, schreibt Joseph Spillmann.


10. April
Severin Kalcher

Vor 100 Jahren, am 10. April 1922, starb in St. Lambrecht, Steiermark, im Alter von 67 Jahren Abt Severin Kalcher OSB. 1882 wurde er zum Priester geweiht, im darauffolgenden Jahre legte er im Stift St. Lambrecht die feierliche Profess ab. Seit 1902 war er der Abt des Stiftes.


9. April
Rettet der Vater?

Zum Evangelium des heutigen Samstags (Joh 12, 10-36) kann man sich auf Soundcloud diese Predigtbetrachtung von mir anhören.


9. April
Was Theologen glauben

Statt in der Nichtexistenz Gottes eine Schreckensvorstellung zu sehen, scheint so mancher Theologe der Gegenwart geradezu Wohlgefallen daran zu finden. Ansgar Beckermann, bekennender Atheist, teilte im Gespräch in Geselligkeit mit, dass er von einem Theologen auf seine Argumente gegen die Existenz Gottes hin einmal die folgende Reaktion zu hören bekommen habe: „Herr Beckermann, an einen Gott, der existiert, glauben wir [wir Theologen] schon lange nicht mehr.“

Aus: Uwe Meixner, Gottes und der Menschen Tun und Lassen. Ein metaphysisch-theologisches Manifest, in: Benedikt Paul Göcke, Thomas Schärtl (Hg.), Freiheit ohne Wirklichkeit? Anfragen an eine Denkform, Aschendorff 2020, S. 75

Zum Thema: Recktenwald: Darf ein Christ an Gott glauben?


8. April
Frauen sind nicht bloß Sexualobjekte und Humankapital

Die katholische Morallehre ist prophetisch, wenn man sie nur recht verkündet

Von Anna Bineta Diouf

Statt die Lehre zu verändern, wie dies derzeit beim „Synodalen Weg“ in Deutschland geschieht, wäre es endlich an der Zeit, sie zeitgemäß zu verkünden. Denn sie hält Antworten gerade auch für die Nöte unserer Zeit bereit.

“Mir geht es so viel besser, seit ich die Pille nicht mehr nehme!“ Ich frage nach, warum sich meine Freundin dafür entschieden hat, das Präparat abzusetzen. Sie fährt fort: „Schon verrückt, was schon junge Mädchen ihren Körpern da antun.“ Da wir gut befreundet sind, muss ich mir den kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: „Tja, hättest du mal auf Papst Paul VI. gehört!“, sage ich schmunzelnd. Sie rollt erwartungsgemäß mit den Augen:

Eins zu null für die Kirche, mal wieder. Die katholische Kirche als Vorreiter? Klingt gewöhnungsbedürftig, ist aber so. Was ihr seit den 60-er Jahren als Rückständigkeit angekreidet wurde, hat sich als prophetisch erwiesen. Ihrer Zeit voraus formulierte sie die Folgen der Fortschrittsgläubigkeit in Sachen Sexualität: Zerstörte Familien, eine lebensfeindliche Gesellschaft und nicht zuletzt eine Herabwürdigung der Frau.

Natürlich darf ich mit solch großen „Kalibern“ nicht in die Diskussion starten. Der Zusammenhang zwischen Objektivierung der Frau und Empfängnisverhütung ist schwer zu verstehen, weil jahrzehntelang Verfügbarkeit als „Freiheit“ deklariert wurde.

Das Problembewusstsein setzt für moderne Frauen an anderer Stelle an: Wieso wird die gesamte Verantwortung der Frau aufgebürdet? Wieso muss sie ihren Körper manipulieren, sich an männliche Bequemlichkeit anpassen? Plötzlich stehen immer mehr „Feministinnen“ dem tradierten Lehramt erstaunlich nah. Bloß: Wo sind die katholischen Amtsinhaber, die ... weiterlesen


7. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Der Aufsatz Fis von Eduard Kamenicky ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Der Podcast Gewissen: Vision oder Illusion? wurde auf der Handlungsseite, die Predigt über die Freude, Christus zu kennen, bei meinem Liebesbrief an die Kirche eingebettet. Die Erkenntnis Graulichs, dass es gerade die von modernen Theologen propagierte Liebeskirche war, die das Vertuschungssystem förderte, findet sich nun auf der Glaubenspräfektseite.


7. April
Francis Kardinal George

Vor 25 Jahren, am 7. April 1997, wurde Francis George (1937-2015) zum Erzbischof von Chicago ernannt. Im darauffolgenden Jahr wurde er Kardinal. George wurde der “amerikanische Ratzinger” genannt und verfolgte wie dieser eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf sexuellen Missbrauch an Kindern.

Seine übernatürlich motivierte Loyalität zu Papst Franziskus hinderte ihn nicht daran, freimütig zu bekennen, dass er unter dessem Regierungsstil leide: “Er sendet so viele unterschiedliche Signale, das geht manchmal etwas wild durcheinander. Ich denke, er selbst ist nicht verwirrt, aber viele Leute verwirrt er mit dem, was er sagt, manchmal auch mich. Mir wäre es lieber, manches wäre etwas klarer, so dass ich ihn besser unterstützen kann.”

Im Original: “He sends out so many signals it gets a bit jumbled at times, I'm sure he's not confused, himself. It's confusing for a lot of people, including myself at times. For someone who appreciates clarity I would like to get a few things clear so I can cooperate.”


6. April
Ringen um das Menschenbild

In der April-Ausgabe der Neuen Ordnung ist mein philosophischer Aufsatz Ringen um das Menschenbild. Ist der Konstruktivismus eine Alternative zum Naturalismus? erschienen. In ihm zeige ich anhand einer Auseinandersetzung mit einem Text von Peter Janich, dass die Strategie des Konstruktivismus, das Körper-Geist-Problem und die damit verbundene Frage nach der Herkunft des Menschen für ein Scheinproblem zu erklären, ein Irrweg ist. Man kann den Aufsatz im PDF-Format herunterladen.


6. April
Theologischer Substanzverlust

Heute konstatieren wir oft einen Substanzverlust sowie kunterbunte Formen einer Treulosigkeit gegenüber Schrift und Tradition. So neu ist das alles nicht. Die Nachkonzilszeit bietet mannigfache Beispiele dafür. Illustre Gestalten, wie der Kirchenkritiker Eugen Drewermann, sorgen stets für Aufsehen. Studenten der Theologie berichten bis heute über Häretisches an Theologischen Fakultäten, das dann mitunter von manchen postmodernistischen Aposteln des Zeitgeistes als katholisch ausgegeben wird.

Aus: Thorsten Paprotny, Bischof Voderholzer: „Es geht um die Wahrheit“, auf CNA.

Recktenwald: Darf ein Christ an Gott glauben?


5. April
Der Logos steigert unsere Autonomie

Auf CNA ist die 28. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


4. April
Gestorben für uns?

In meiner gestrigen Predigt zum Passionssonntag erkläre ich, was der Tod Jesu für uns bedeutet.

Recktenwald-Predigten · Passionssonntag: Die Wahrheit über Jesu Tod

4. April
Cristo Redentor

Vor 100 Jahren, am 4. April 1922, wurde auf dem 704 Meter hohen Berg Corcovado in Rio de Janeiro anlässlich der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit Brasiliens der Grundstein zum Bau der berühmten, 32 Meter hohen Christusstatue Cristo Redentor gelegt. Die Statue wurde am 12. Oktober 1931 vollendet.


3. April
Das Zitat

Denn nur in dem Maße, wie wir unsere Herzen erforschen und unsere eigene Natur verstehen, verstehen wir auch, was mit einem unendlichen Lenker und Richter gemeint ist: in dem Maße, wie wir die Natur des Ungehorsams und unsere tatsächliche Sündhaftigkeit erkennen, fühlen wir auch, welch ein Segen die Vergebung der Sünden, die Erlösung, die Verzeihung und die Heiligung sind, die sonst bloße Worte bleiben.

John Henry Newman


3. April
Johannes Meyer

Vor 600 Jahren, im Jahre 1422, wurde in Zürich Johannes Meyer OP geboren. Er reformierte mehrere Männer- und Frauenklöster des Dominikanerordens und “war ein begeisterter Vorkämpfer für die Erneuerung der strengen Observanz im Orden” (LThK, 1. Auflage). Er verfasste zahlreiche Schriften, u.a. über das Leben der seligen Elsbeth Stagel, und machte sich als Chronist seines Ordens verdient. Am 20. Juli 1485 starb er im Kloster Adelhausen bei Freiburg im Breisgau.


2. April
Wer ist Jesus?

Zum morgigen Passionssonntag kann ich diese drei Predigten anbieten:

Christus in der Gewalt seiner Feinde

Wer von euch kann mich einer Sünde beschuldigen?

Zu wem machst du dich selbst?


2. April
Konrad Repgen

Vor fünf Jahren, am 2. April 2017, starb in Bonn im Alter von 93 Jahren der Historiker Konrad Repgen, der “Nestor der kirchlichen Zeitgeschichtsforschung”. Von 1962 bis 1967 lehrte er in Saarbrücken, von 1967 bis 1988 in Bonn.


2. April
Diego Luis de San Vitores Alonso

Ebenfalls vor 350 Jahren starb am selben Ort als Märtyrer der aus Burgos in Spanien stammende Jesuit Diego Luis de San Vitores Alonso, dessen Gefährte der hl. Petrus Calungsod gewesen war. Er war 44 Jahre alt und hatte das Christentum 1668 auf die Marianen gebracht. 1985 wurde er seliggesprochen.


2. April
Petrus Calungsod

Vor 350 Jahren, am 2. April 1672 (damals wie in diesem Jahr der Samstag vor dem Passionssonntag), starb auf der pazifischen Insel Guam im Alter von etwa 18 Jahren der Filipino Petrus Calungsod. Er hatte 1668 als Katechet Jesuiten auf ihrer Missionsreise zur Inselgruppe der Marianen begleitet und starb dort den Märtyrertod durch einen Speer aus der Hand des Häuptlings der Chamorro. 2000 wurde er selig-, 2012 heiliggesprochen.


2. April
Augustin Rösler

Vor 100 Jahren, am 2. April 1922, starb in Breslau-Grüneiche im Alter von 71 Jahren Augustin Rösler, “eine Leuchte im katholischen Deutschland” (Kardinal Bertram). 1875 zum Priester geweiht, trat er 1877 in den Redemptoristenorden ein und war von 1880 bis 1918 Lektor an der Ordenslehranstalt Mautern in der Steiermark. Er wurde “Ratgeber von 4 Kardinälen, 12 Bischöfen und vielen anderen” und “wirkte am weitesten als begnadeter Schriftsteller (...) von bewundernswerter Vielseitigkeit und der lauteren Absicht, die geistigen Strömungen seiner Zeit in streng katholischem Geiste zu beeinflussen” (LThK, 1. Auflage).


2. April
Maison Saint-Georges

Vor zehn Jahren, am 2. April 2012, wurde in der Bischofsstadt Perpignan das Haus St. Georg der Priesterbruderschaft St. Petrus kanonisch errichtet. Zur Zeit wirken dort drei Priester.


1. April
Brotvermehrung: Was Jesus eigentlich wollte

Nach der Brotvermehrung wollten die Menschen Jesus zum König machen. Das lehnte er ab - aus guten Gründen! Meine Predigt vom letzten Sonntag.


1. April
Petrus von Alcantara

Vor 400 Jahren, am 1. April 1622, wurde Petrus von Alcantara (1499-1562), Mystiker und Ratgeber der hl. Teresa von Avila, von Papst Gregor XV. seliggesprochen. Die Heiligsprechung folgte 1669.


1. April
Kaiser Karl

Vor 100 Jahren, am 1. April 1922, starb in Funchal auf Madeira im Alter von 34 Jahren Kaiser Karl von Österreich. Auf der Vatikan-Website heißt es über ihn:
“Er lebte mit seiner Familie verarmt in einem feuchten Haus. Dort zog sich Karl eine tödliche Erkrankung zu, die er als Opfer für Frieden und Einheit seiner Völker annahm. Karl ertrug sein Leid ohne Klagen, verzieh allen, die an ihm schuldig geworden waren, und starb am 1. April 1922 mit dem Blick auf das Allerheiligste. Motto seines Lebens war, wie er noch am Sterbebett sagte: »Mein ganzes Bestreben ist immer, in allen Dingen den Willen Gottes möglichst klar zu erkennen und zu befolgen, und zwar auf das Vollkommenste«.”
Am 3. Oktober 2004 wurde er seliggesprochen.


30. März
Eine bemerkenswerte Volksmission

Vor 200 Jahren, in der Fastenzeit des Jahres 1822, die vom 20. Februar (Aschermittwoch) bis zum 6. April (Karsamstag) ging, leitete der hl. Kaspar Del Bufalo (1786-1837) in Vallecorsa, Provinz Frosinone, eine dreiwöchige Volksmission. Unter seinen Zuhörern war die 17jährige Maria de Mattias. “Einmal schilderte der Missionar in glühenden Farben das Leiden Christi und erklärte den Menschen, dass Jesus aus Liebe all sein Blut vergossen hat, damit alle Menschen gerettet werden. Er, Kaspar, möchte tausend Zungen haben, um von der Liebe Gottes zu sprechen, deren Zeichen und Maß das am Kreuz vergossene Blut Christi ist. Maria schien es, er schaue sie an und seine Worte gelten ihr ganz persönlich. Das erschütterte sie so sehr, dass in ihr der Wunsch entbrannte, diese Botschaft allen Menschen zu bringen” (Quelle). So gründete sie 1834 die Kongregation der Anbeterinnen des Blutes Christi und eröffnete in den kommenden Jahren 70 Niederlassungen, drei davon in Deutschland und England. Sie starb am 20. August 1866 und wurde 1950 selig-, 2003 heiliggesprochen.


30. März
August Franzen

Vor 50 Jahren, am 30. März 1972, starb in Freiburg im Breisgau im Alter von 60 Jahren der Kirchenhistoriker August Franzen. Er war ein Schüler von Hubert Jedin. Seit 1957 lehrte er in Freiburg. Bekannt wurde er durch seine Kleine Kirchengeschichte, die 26 Auflagen erlebte. Zu seinen Schülern gehörte Remigius Bäumer.


29. März
Wie groß darf Gott sein?

Mit Hiob über Striets Gottesbegriff nachdenken

Von Engelbert Recktenwald

Der Fundamentaltheologe Magnus Striet hat einen speziellen Freiheitsbegriff entwickelt, den er als Messlatte an jedes Handeln anlegt - auch an das Handeln Gottes. Nur ein Gott, der diesem Maßstab genügt, kann akzeptiert werden. Denn Freiheit ist, wie Striet in seinem Buch Ernstfall Freiheit schreibt, das schlechthin Höchste: nicht nur für den Menschen, sondern auch für Gott. Sie kennt keine andere Grenze als die Freiheit des Anderen, und innerhalb dieser Grenze bestimmt sie selber, was sie darf und soll. Deshalb muss auch Gott “freiheitsfürchtig” sein.

Der biblische Gott, der Abraham mit dem Isaakopfer auf die Probe stellte, fällt deshalb bei Striet durch. Ein solcher Gott sei ethisch nicht verträglich. Mit solcher Kritik hatten schon die Aufklärer den jüdisch-christlichen Offenbarungsanspruch in Frage gestellt. Mit ihnen verabschiedet sich der katholische Theologe Striet vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Aber er meint trotzdem, die Bibel für sein Konzept vereinnahmen zu können, denn in ihr gebe es eine geschichtliche Entwicklung hin zu einem freiheitstheoretisch eingehegten Gottesbegriff, wie er ihn entwirft. Eine Zwischenstation dieser Entwicklung sieht er in der Geschichte von Hiob. Denn diese lehre: “Nur dann ist Jahwe akzeptabel, wenn er auf der Seite des Menschen steht. Was nicht einsichtig zu machen ist, wird auch nicht akzeptiert.” Deshalb würden Hiobs Freunde in die Schranken gewiesen, als sie behaupten, “irgendetwas habe sich Hiob schon zu Schulden kommen lassen. Nein, der biblische Hiob besteht auf seiner Unschuld und wird hierin von Gott selbst gerechtfertigt.”

Hier stellt Striet die Verhältnisse auf den Kopf. Es ist genau umgekehrt: Es sind Hiobs Freunde, die nach Striets Manier Gott ethisch verträglich und sein leidbringendes Handeln einsichtig machen wollen. Das tun sie, indem sie es als Strafe für eine Schuld interpretieren. Dieses Kalkül wird von Gott verworfen. Gegenüber Hiob besteht Gott auf seiner ... weiterlesen


28. März
An authority to suppress?

Of course, the Pope and the bishops have a right to regulate the celebration of the Sacraments. In 2007 Pope Benedict XVI wrote in Summorum Pontificum: “It is therefore permitted to celebrate the Sacrifice of the Mass following the typical edition of the Roman Missal, which was promulgated by Blessed John XXIII in 1962 and never abrogated [emphasis added], as an extraordinary form of the Church’s Liturgy.” The assertion was unexpected and provocative. Benedict’s legendary orthodox theological expertise and precision endows it with great weight.
Whether the Church has the authority to suppress an entire liturgical form (and whether Pope Benedict holds this view) is open for discussion. Since the sacred liturgy is an indispensable vehicle of Sacred Tradition, a presumed right to suppress an entire form seems far from certain. Few would deny that the post-conciliar Novus Ordo represents a significant repackaging of the Mass (and other rituals). Benedict was keenly aware of this sorrowful legacy and the ensuing liturgical ruptures from tradition. He attempted to heal them by urging “organic growth from existing liturgical forms” and “reform of the reform” — directing attention to the legacy of the Extraordinary Form. Summorum Pontificum is authoritative primarily because it removes any ambiguity associated with claims that the Church suppressed the EF.

Aus: Jerry J. Pokorsky, The spiritual capital punishment of faithful Catholics, in: Catholic World Report vom 14. Januar 2022.

Weitere Meldungen zum Thema


28. März
Friedrich von Spee

Vor 400 Jahren, am Ostermontag, den 28. März 1622, wurde im Dom zu Mainz Friedrich von Spee (1591-1635) zum Priester geweiht. Er gelobte, sein weiteres Leben zum unendlich großen Lobe Gottes darzubringen.


26. März
Freiheit schenkende Allmacht

Zum morgigen vierten Fastensonntag kann ich diese sechs Predigten anbieten:

Wir sind Kinder der Verheißung

Bußgeist statt Murren

Die Glaubensprobe der Jünger einst und heute

Welche Freiheit hat uns Christus geschenkt?

Der Tröstung Überfülle

Das Wunder der Brotvermehrung


26. März
Angelika Pokropp-Hippen

Vor drei Jahren, am 26. März 2019, starb in Amelsbüren im Alter von 64 Jahren die Ärztin und Lebensrechtlerin Angelika Pokropp-Hippen. Sie war eine der führenden europäischen Experten in der Erforschung der psychischen Langzeitfolgen der Abtreibung. Ihren Niederschlag fanden ihre Erkenntnisse in dem 2017 erschienenen Buch Wege zum Schattenkind. “Im katholischen Leben in Münster hat Angelika Pokropp-Hippen das leider oft auch in kirchlichen Kreisen verschwiegene Anliegen des Lebensrechts hartnäckig über viele Jahre zur Sprache gebracht”, schreiben die Ärzte für das Leben in ihrem Nachruf.


25. März
Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens

Heute sind alle Katholiken aufgerufen, sich der Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens anzuschließen, die Papst Franziskus gegen 18.30 Uhr vollziehen wird. Den Text des Weihegebetes finden Sie auf der offiziellen Vatikanseite.


25. März
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Rezension von Stefan Hartmanns Essay aus seinem neuen Buch Quid est veritas? ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Auf der C. S. Lewis-Seite wurde mein Podcast Fata Morgana, auf der Grabeskirche-Seite meine Predigt Wir ziehen hinauf nach Jerusalem eingebettet. Die Bemerkung des Linguisten Prof. Dr. Peter Eisenberg über den Genderstern als Unterwerfungsgeste findet sich auf der Gendermainstreamseite.


25. März
Melchior Sanchez Pérez

Vor 400 Jahren, am 25. März 1622, schifften sich als Missionare der hl. Melchior vom hl. Augustinus Sanchez Pérez (1599-1632) und seine Gefährten in Acapulco nach Manila ein. Melchior und sein Gefährte Martin Lumbrerez Peralta starben in Nagasaki den Märtyrertod, indem sie bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Am 23. April 1989 wurden sie seliggesprochen.


24. März
Auftrag und Wahrheit

Theologie und Predigten ohne theologische Moden und Modernismen

Seit kurzem erscheint eine neue theologische Zeitschrift unter hochkarätiger internationaler Beteiligung aus verschiedenen Kirchen. Sie bietet theologische Aufsätze zu verschiedenen Themen der Theologie, Rezensionen und vor allem katholische und evangelische Predigthilfen und Predigtentwürfe zu den Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahrs. Unter dem Titel „Auftrag und Wahrheit. Ökumenische Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie“ konnte der evangelisch-lutherische Theologe und Autor Pfarrer Prof. h. c. Dr. Jürgen Henkel (Selb) als Initiator namhafte Theologen als Herausgeber gewinnen, darunter Kardinal Gerhard Ludwig Müller (Rom), den rumänischen orthodoxen Metropoliten Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa (Nürnberg) sowie den Bischofsvikar der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien, Daniel Zikeli (Bukarest). Von katholischer Seite gehören der Sozialethiker Prof. Dr. Dr. Elmar Nass (Kölner Hochschule für Katholische Theologie) und der Moraltheologe Prof. Dr. Josef Spindelböck (Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten) sowie die Theologin, Publizistin und Musikwissenschaftlerin Barbara Stühlmeyer OblOSB (Hof) zum Herausgeberkreis.

„Unsere Zeitschrift hat eine klare Linie. Sie bietet bei aller Offenheit im theologischen Diskurs eine anspruchsvolle Alternative zum theologischen Modernismus und Relativismus, der immer weiter um sich greift, und der entsprechenden Mainstream- und Wellness-Theologie. Dabei verstehen wir uns selbstverständlich nicht als ‚Kampfblatt‘ oder ‚Parteizeitung‘ einer bestimmten theologischen Strömung. Wir bieten zu den Sonn- und Feiertagen geistliche Schriftauslegungen in Form von Predigthilfen oder Predigtentwürfen und grenzen uns auch von politisierenden Predigten ab. Das Ziel sind Predigten und eine Verkündigung, die den Menschen zuallererst Christus und das Reich Gottes verkündigen und Herz und Seele Nahrung geben“, hält Jürgen Henkel fest.

Die Zeitschrift erscheint vier Mal jährlich im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt. Die erste Nummer erschien im Dezember 2021. Darin äußern sich Kardinal Müller und der evangelische Theologe Prof. Dr. Werner Thiede in Aufsätzen zum theologischen Verständnis der Predigt aus katholischer und evangelischer Sicht. Der orthodoxe Metropolit Serafim behandelt das Thema „Heimat und Transzendenz“ aus orthodoxer Sicht. Das zweite Heft ist soeben erschienen. Es bietet zu den Sonn- und Feiertagen vom Ersten Fastensonntag bis Pfingstmontag Predigten und Predigthilfen.

Zu den katholischen Autoren zählen neben den schon erwähnten auch weitere bekannte Namen wie Paul Josef Kardinal Cordes, Kurienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und der frühere Bamberger Erzbischof Karl Braun, die Predigtentwürfe und Predigthilfen beigesteuert haben. Universitätstheologen, Bischöfe und Gemeindepfarrer kommen gleichermaßen zu Wort. Mit den Priestern Dr. Andrzej Kuciński und Dr. Norbert Johannes Hofmann SDB aus Rom zählen auch ein Mitarbeiter der Glaubenskongregation und der Sekretär der Päpstlichen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum aus dem Vatikan zu den Autoren.

Schriftleiter Jürgen Henkel sieht in dem Angebot katholischer und evangelischer Predigthilfen und Predigtentwürfe zu den Sonn- und Feiertagen ein „Alleinstellungsmerkmal“ des neuen Periodikums: „Dies ist der besondere Clou und Anspruch dieser Zeitschrift. Wir wollen in beiden Kirchen auf der Basis von Schrift, Bekenntnis und in Treue zur jeweiligen Lehrtradition kirchen- und konfessionsübergreifend die Theologie und die Predigtkultur bereichern und neu zu einer deutlich christozentrischen, schrift- und bekenntnistreuen Verkündigung ermutigen, die dem Heiligen Geist mehr Bedeutung beimisst als dem Zeitgeist und die Kanzel nicht für politische Botschaften missbraucht. Und das alles auch inspiriert vom Austausch mit der orthodoxen Theologie des Christlichen Ostens.“

Die Zeitschrift richtet sich an evangelische und katholische Pfarrer und Priester, jedoch nicht nur an diese. „Wir zielen auch auf Leserinnen und Leser, die mit der kirchlichen Verkündigung haupt- oder ehrenamtlich betraut sind. Die Predigten und Erklärungen zu Sonn- und Feiertagen sowie Bibeltexten können auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugend- und Seniorenarbeit und der Erwachsenenbildung interessant sein. Und wir richten uns natürlich an Prediger- und Priesterseminare und an theologische Fakultäten im deutschsprachigen Raum. Auch Christen und Kirchgänger ohne kirchliche Ämter, die die zunehmende Politisierung kirchlicher Verkündigung und Predigten kritisch sehen, dürfen sich hier angesprochen fühlen.“

Henkel freut sich als Gründungsherausgeber über die ersten beiden Hefte und „sehr gelungene Predigten aus gut biblischer und kirchlicher Perspektive“. Eine Predigt sollte seiner Meinung nach „niemals die Heilige Schrift uminterpretieren oder selektiv betrachten, nur weil man der Meinung ist, manches komme heute nicht mehr an oder sei nicht mehr verständlich oder vermittelbar. Aufgabe der Predigt ist es, die Heilige Schrift allen Menschen in verständlicher Sprache zu erklären und den christlichen Glauben unverfälscht zu vermitteln, nicht Sperriges umzudeuten und die Botschaft zu verharmlosen oder zu relativieren. Aufgabe der Kirche ist es nicht, modern zu sein, sondern die Menschen zu Christus und ins Reich Gottes zu führen. Es geht um das ewige Seelenheil. Das muss auch Inhalt und Anspruch der Predigt sein. Grundlage dafür ist das Wort Gottes der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, die Bekenntnisse und die kirchliche Lehrtradition.“

Die neue Zeitschrift „Auftrag und Wahrheit. Ökumenische Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie“ erscheint im Schiller Verlag Bonn/Hermannstadt und kann hier bestellt werden.


23. März
Gottes Angebot

Unser Gottesbild entscheidet darüber, ob wir Selbstbehauptung oder Selbsthingabe für die richtige Antwort auf Gottes Angebot halten. Meine Predigt vom letzten Sonntag.


Da ich sonntags zweimal predige, gibt es dieselbe Predigt noch in einer anderen Fassung.


23. März
Paradigmenwechsel in der Pius-Forschung

Dieses Büro befasste sich mit Hilfsmaßnahmen, die nicht selten diplomatische Schritte erforderlich machten. In gut 2800 Fällen hat sich das Büro auf Anweisung des Papstes bemüht, Juden vor dem Tod zu retten. Durch eine penible Aktenführung ist belegt, dass sich Pius XII. fast täglich mit Angelegenheiten von verfolgten Juden befasste. Da die Judenakten in der Registratur alphabetisch abgelegt wurden, gestattet sich Ickx das sprechende Bild, in Anlehnung an das Verzeichnis der von Oskar Schindler geretteten „Schindlerjuden“ von der „Pacelli-Liste“ zu sprechen, (...) Nach gut sechzig Jahren Vorherrschaft der Legende vom antisemitischen Papst in der Weltmeinung überraschte Hubert Wolf im April 2021 in der „Herder Korrespondenz“ mit der Ankündigung eines „Paradigmenwechsels“ in seiner Pius-Forschung. Wolf nannte die Zahl von weiteren 15.000 Juden, für die sich Pius XII. persönlich eingesetzt habe.

Aus: Michael F. Feldkamp, Der „Stellvertreter“ hat abgedankt, FAZ online vom 1. März 2022

Zum Thema: Pius XII. und die Juden


22. März
Zerstörungsbemühungen

Der 94-jährige Joseph Ratzinger ist auch heute noch Zielscheibe von Kritik, weil seine Gegner genau das zerstören wollen, wofür der Name Joseph Ratzinger steht: sein theologisches Erbe. Ratzingers Theologie, sprachlich schön, gedanklich attraktiv und zudem eine Verteidigung des traditionellen Glaubens der Kirche, begeisterte Massen von Gläubigen und brachte unzählige Menschen der Kirche näher. Sie war der von Überheblichkeit und nationalem Dünkel strotzenden deutschen Universitätstheologie, deren pastorale Auswirkungen die Kirchen leergefegt haben, seit Langem ein Dorn im Auge. Deren Versuch, im Verbund mit nicht unbedingt kirchenfreundlich gesinnten Medien die Reputation des Theologen Joseph Ratzinger nun noch an dessen Lebensabend zu zerstören und damit das Ärgernis definitiv aus der Welt zu schaffen, bezeugt allein schon, dass dieser Mann vieles richtig gemacht hat.

Aus: Martin Rhonheimer, Wir sollten Joseph Ratzinger nicht verurteilen. Wir schulden ihm Dankbarkeit, aus der WELT vom 24. Februar 2022

Weitere Meldungen zum Thema


22. März
Daniel Brendel von Homburg

Vor 500 Jahren, am 22. März 1522, wurde in Aschaffenburg Daniel Brendel von Homburg geboren. 1555 wurde er Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Er “rettete die katholische Religion in seinem weltlichen Stiftsgebiete. Entscheidend war die Berufung der Jesuiten nach Mainz 1561 und Heiligenstadt 1575 sowie die Heranziehung von ausgezeichneten Germanikern (bes. Nikolaus Elgard und Vitus Miletus) zur Mitarbeit in der Seelsorge des weiten Sprengels. Auf dem Eichsfeld begann Brendel die planmäßige Wiederherstellung des katholischen Kultes. Er erwarb die damals protestantischen Grafschaften Rieneck und Königstein (1581) für das Erzstift” (LThK, 1. Auflage). Auf seinen Geburtstag, am 22. März 1582, starb er in Aschaffenburg. Sein Grab ist im Mainzer Dom.


21. März
Was besser ist als Autonomie

In meiner Predigt von gestern erkläre ich, warum es ein Irrweg ist, wenn katholische Theologen den Autonomiegedanken in unsere Gottesbeziehung hineintragen wollen.

Recktenwald-Predigten · 3. Fastensonntag: Freundschaft statt Autonomie

Da ich sonntags zweimal predige, gibt es dieselbe Predigt noch in einer anderen Fassung.


21. März
Das Portal zur katholischen Geisteswelt

Heute wird dieses Portal 16 Jahre alt. Am 21. März 2006 ist es online gegangen.


20. März
Die Freiheit des Christen

Eine neue Folge meines Podcasts ist erschienen. In ihr erkläre ich, worin die neue Freiheit besteht, die Christus uns geschenkt und von der der hl. Paulus im Galaterbrief spricht: “Christus hat uns zur Freiheit befreit” (Gal 5,1).


20. März
Francisco Palau y Quer

Vor 150 Jahren, am 20. März 1872, starb in Tarragona im Alter von 60 Jahren Francisco Palau y Quer. Er wurde in Aytona, Diözese Lerida, geboren, trat in den Karmeliterorden und wurde ein Opfer der Kirchenverfolgung in Spanien. Er wurde eingekerkert, nach Frankreich ins Exil verbannt, verleumdet, ungerecht verurteilt und schließlich wieder rehabilitiert. Am 24. April 1988 wurde er seliggesprochen, zusammen mit Kaspar Stanggassinger, Savina Petrilli und Pietro Bonilli.


19. März
Wie werde ich Sieger?

Zum morgigen dritten Fastensonntag kann ich diese drei Predigten anbieten:

Von diesem Augenblick an Gott lieben

Die Austreibung des stummen Teufels

Demut vertreibt den Teufel


19. März
Friedrich von Spee

Vor 400 Jahren, am 19. März 1622, wurde Friedrich von Spee (1591-1635) zum Diakon geweiht.


19. März
Lioba von Falser

Vor 100 Jahren, am 19. März 1922, starb in Fehring, Steiermark, im Alter von 62 Jahren Sr. Lioba von Falser OSB. Aus Innsbruck stammend, trat sie bei den Benediktinerinnen der Abtei St. Erentrudis in Salzburg ins Kloster ein. 1889 gehörte sie zu den Gründerinnen von St. Gabriel in Smichow bei Prag, wo sie Priorin wurde. 1919 siedelte der Konvent nach Bertholdstein in der Steiermark um.


18. März
Bewährte Treue

Zum Fest des hl. Joseph kann ich die Predigt Der Verwalter des eucharistischen Brotes anbieten.


18. März
WSW-Gutachten zerlegt

Der Spiegel-Kommentator Thomas Fischer, als Verfasser des Standardkommentars zum Strafgesetzbuch und als ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof ein Schwergewicht, hat in seiner Kolumne vom 05.02.2021 „Absolute Absolution“ die WSW-Gutachten für das Bistum Aachen und das Erzbistum Köln nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Diese Bewertung aus höchst berufenem Mund, die ja im Münchner Ordinariat bekannt sein musste, hat nicht verhindert, dass das aktuelle Gutachten quasi durchgewinkt und so der emeritierte Papst zum Abschuss freigegeben wurde. Das irritiert und lässt Fragen aufkommen. Merkwürdig und verstörend ist das Verhalten der Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz. Mit rühmlicher Ausnahme der Bischöfe von Regensburg und Passau haben sich alle entweder schweigend weggeduckt oder vom emeritierten Papst sogar das Eingeständnis eines Fehlverhaltens eingefordert.

Aus: Ulrich Sauer, „Cui bono oder Jagdszenen aus Oberbayern“

Weitere Stimmen zum WSW-Gutachten


15. März
Der Einzelne und seine Autonomie

Auf CNA ist die 27. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


15. März
Synodaler Weg wohin?

Da ich von mehreren Seiten ermutigt worden bin, für eine größere Verbreitung der Predigt zu sorgen, die ich am 14. Februar über den Synodalen Weg gehalten hatte, habe ich mich nun entschlossen, sie auch auf Youtube zu veröffentlichen. Dort zeige ich auch, inwiefern die theologische Ausrichtung des Synodalen Wegs dem Zweiten Vatikanischen Konzil widerspricht.


14. März
Die Aktenlage stützt Benedikt

Vatican-Magazin: Welche Aufgaben wurden der Arbeitsgruppe genau zugeteilt?

Stefan Mückl: Unser Auftrag war, Papst em. Benedikt bei der Beantwortung der über 100 Fragen der Anwälte zu helfen. Der erste Schritt dazu war, das äußerst umfangreiche Aktenmaterial erst einmal zu sichten. Erst auf dieser Grundlage war es möglich, auf die Fragen sachgerecht einzugehen. Wir hatten die Information bekommen, dass Benedikt XVI. bei den ihm von den Anwälten vorgelegten Fällen jeweils keine Kenntnis von Taten sexuellen Missbrauchs der in Rede stehenden Priester hatte. Darauf aufbauend lautete der konkrete Auftrag, die Aktenlage vollständig und ergebnisoffen aufzuarbeiten und zu prüfen, was sich daraus ergibt. Wir hatten also keineswegs einen selektiven Prüfungsauftrag, nur nach Belegen in die eine oder in die andere Richtung zu suchen. Vielmehr haben wir den gesamten Aktenbestand ergebnisoffen und vollständig aufgearbeitet, zusammenfassend dargestellt und dann auch kirchenrechtlich eingeordnet. Das Ergebnis unserer Bearbeitung lautete: Es gibt keinerlei Beweis dafür, dass die Aussage von Benedikt XVI., dass er keine Kenntnis von Fällen sexuellen Missbrauchs hatte, unzutreffend ist. Es ist umgekehrt: Die Aktenlage stützt die ursprüngliche Aussage von Benedikt XVI. uneingeschränkt.

Aus dem Interview des Vatican-Magazins (Ausgabe März 2022) mit Prof. Dr. Stefan Mückl, der an der Erstellung der Antwort Benedikts XVI. auf die Fragen des Münchener Missbrauchs-Gutachtens beteiligt war.

Sehr interessant ist auch dieses Video, in dem Prof. Mückl Fragen von K-TV beantwortet.

Themen

Engel
Englandreise
Entmytholog.
Entweltlichung
Erbsünde
Erlösung
Erneuerung
Evangelien
Evangelisierung
Evangelisierung II
Evangelium
Evolution
Exegese
Exerzitien
Exkommunikation
Falschlehrer
Familie
Familiensynode
Fasten
Fegefeuer
Fellay B.
Felix culpa
Fis
Flüchtlinge
Frau
Frauendiakonat
Freiheit
Freiheit christl.
Freiheit u. Gnade
Fremde Sünden
Freundschaft
Frömmigkeit
FSSP
FSSP II
FSSPX
Führungsversagen
Fundamentalismus
Gebet
Geburt Jesu
Gehsteigberatung
Geistbraus
geistliches Leben
Gender
Genderideologie
Genderkritik
Gender Mainstr.
Generalkapitel 06
Geschlecht
Glaube
Glauben
Glaubensjahr
Glaubensregel
Glaubensschild
Glossen
Gnadenstuhl
Gnadenvorschuss
Goa
Goertz Stephan
Gold
Gott
Gott II
Gottesbegegnung
Gottes Größe
Gottesknecht
Gotteskrise
Grabeskirche
Gretchenfrage
Guadalupe

Zu den neuesten Beiträgen